Ein zentrales Anliegen der Deutschen Bahn ist es, Anwohner vor störendem Schienenlärm zu schützen. Die Erhöhung der Akzeptanz des Systems Bahn muss mit der Reduzierung des Schienenlärms einhergehen. Diese Zielsetzung ist im nationalen Verkehrslärmschutzpaket II vom 27. August 2009 des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung enthalten und im Lärmminderungsziel der Deutschen Bahn „Halbierung des Schienenverkehrslärms bis zum Jahre 2020 (auf Basis des Jahres 2000)“ verankert.
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Konstruktiver Ingenieurbau
Von der Planung bis zur Inbetriebnahme
Der Gotthard-Basistunnel wird nicht nur die Verkehrssituation in der Schweiz, sondern das Eisenbahnnetz Europas grundsätzlich verändern: Mit dem Durchschlag in der Oströhre des Gotthard-Basistunnels erreichte das Projekt AlpTransit am 15. Oktober 2010 zwischen Sedrun und Faido einen weiteren großen Meilenstein. Am 23. März 2011 erfolgte dann der letzte Durchschlag im längsten Bahntunnel der Welt. Das Projekt befindet sich somit am Übergang vom Tunnelbau zur bahntechnischen Ausrüstungsphase. Anfang 2016 wird in einem Probebetrieb mit Zügen das Zusammenspiel der technischen Installationen im Gotthard-Basistunnel getestet. Im Dezember 2016 werden die Schweizerischen Bundesbahnen als zukünftige Betreiber den kommerziellen Betrieb durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt aufnehmen.
Nachweis des betriebssicheren Zustandes für Eisenbahnbrücken
Die sichere Abwicklung des öffentlichen Verkehrs hat oberste Priorität. Das gilt für alle Verkehrsträger und damit auch für die DB AG. Im Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) § 4 heißt es: „Die Eisenbahnen sind verpflichtet, ihren Betrieb sicher zu führen und die Eisenbahninfrastruktur, Fahrzeuge und Zubehör sicher zu bauen und in betriebssicheren Zustand zu halten.“
In diesem Beitrag wird das bei der DB AG praktizierte Nachweisverfahren für die Aufrechterhaltung des betriebssicheren Zustandes der Eisenbahnbrücken erläutert.
Die NEAT
Der Transitverkehr durch die Alpenregion nahm in den letzten Jahren deutlich zu. Die Bürger der Schweiz haben sich deshalb am 29. November 1998 in einer Volksabstimmung für die Modernisierung der Bahn und damit auch für eine Verlagerung des alpenquerenden Transitverkehrs von der Straße auf die Schiene ausgesprochen.