Deine Bahn 02/2010
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Inhalt
Editorial
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Blick in die Ausgabe
Editorial 02/2010
Liebe Leserinnen, liebe Leser,schon heute ist die Bahn eines der umweltfreundlichsten erkehrsmittel, und der Klimaschutz hat sich längst zu einem wichtigen Bestandteil des Energiemanagements der Deutschen Bahn AG entwickelt. Mit der Zielsetzung, bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen um 20 Prozent zu reduzieren, hat der DB Konzern seine Ambitionen unterstrichen, die energetischen Vorteile des Schienenverkehrs gegenüber anderen Verkehrsträgern weiter auszubauen.Den größten Beitrag zu einer nachhaltigen und auch preiswerten Energieversorgung leisten derzeit systematische Verbrauchsreduzierungen sowie Effizienzerhöhungen in nahezu allen Bereichen der DB AG. Energieeffizienz ist denn auch der Themenschwerpunkt der vorliegenden Ausgabe von Deine Bahn: In unserem Leitartikel erläutert DB Energie, wie und in welchen Bereichen sie als unabhängiger Energiemanager des DB Konzerns Energiekosten reduziert und gleichzeitig die Versorgungssicherheit gewährleistet.80 Prozent des Energieverbrauchs im Schienenverkehr verursacht die Traktion bei der Zugfahrt. Die DB AG legt deshalb ein besonderes Augenmerk auf die Förderung Energie sparender Fahrweisen und verbesserter Fahrzeugtechniken. Mit welchen Projekten und konkreten Maßnahmen Energie eingespart werden kann, zum Beispiel in der Klimatechnik, bei der Sanierung von Bahnhofsgebäuden und der Installation von Beleuchtungsanlagen für den Bahnbereich, wird im Rahmen des Themenschwerpunktes in weiteren Fachartikeln behandelt.Zielgerichtete Angebote für die Kunden und Transparenz im Klimaschutz sind weitere wichtige Eckpunkte der Nachhaltigkeits-Strategie des DB Konzerns: Seit Beginn des vergangenen Jahres können Firmenkunden CO2-freie Fahrten auf Basis regenerativer Energien unternehmen, und auch für Privatreisende gibt es erste CO2-freie Angebote, wie unserem Beitrag aus DB Vertrieb zu umweltfreundlichen Offerten im Personenverkehr zu entnehmen ist. Wie die DB AG mit Hilfe ihrer IT-basierten Umweltbilanzinstrumente Umwelt-MobilCheck und EcoTransitIT Kunden Informationen zu den klimatischen Auswirkungen von Transport- und Mobilitätsdienstleistungen bereit stellt und so einen Beitrag zur Transparenz in ihren Bemühungen zum Schutz der Umwelt und des Klimas leistet, ist ebenfalls Gegenstand eines eigenen Beitrages.Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser und weiterer Themen unserer Februar-Ausgabe.Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Nachhaltige Energiekonzepte der Deutschen Bahn AG
Der Umwelt- und Klimaschutz genießt bei der Deutschen Bahn einen hohen Stellenwert. Bereits seit der Gründung fest in der Unternehmenspolitik verankert, ist Klimaschutz integraler Bestandteil ihres Nachhaltigkeits-managements. Der folgende Artikel beschreibt, wie DB Energie Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit für die DB AG gewährleistet.
Nachweis der Energieeffizienz der Bahn
Der Energieverbrauch eines Verkehrsmittels bestimmt maßgeblich dessen CO2-Emissionen sowie den Ausstoß von Luftschadstoffen, die in der öffentlichen Diskussion um den Klimaschutz stehen. In der heutigen Zeit reicht jedoch der alleinige Verweis auf die systembedingten energetischen Vorteile des Schienenverkehrs gegenüber anderen Verkehrsmitteln nicht mehr aus, um die Umweltfreundlichkeit der Bahn zu belegen. Die Kunden haben ein berechtigtes Interesse, unkompliziert und zeitnah konkrete Informationen zu den Umweltauswirkungen von Transport- und Mobilitätsdienstleistungen zu erhalten. Die von der Deutschen Bahn vorgehaltenen Umweltbilanzierungsinstrumente UmweltMobilCheck und EcoTransIT können sowohl eine wirksame Unterstützung der Mitarbeiter in der Kundenberatung und im Vertrieb leisten als auch einen Beitrag für die wissenschaftliche Diskussion.
Lokführer sorgen für gutes Klima
„Energie sparendes Fahren“ (ESF) hat im Berufsalltag der Lokführer im Personenverkehr in den vergangenen neun Jahren eine Renaissance erlebt: Energie kann nicht nur während Zugfahrten eingespart werden. Auch in der Zugwende und Abstellung lässt sie sich effizienter nutzen. Im Folgenden werden eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt, die in summa dazu beitragen, die Klimaschutzziele 2020 der Deutschen Bahn AG zu erreichen.
Züge effizienter heizen, kühlen und lüften
Steigende Sicherheits- und Komfortbedürfnisse an so genannte Neben-Energieverbraucher wie Licht, Fahrgastinformationssysteme, „Entertainment“ und ganz besonders Heizung, Lüftung und Kühlung haben dazu geführt, dass bei Schienenfahrzeugen die Klimaanlage nach der Traktion am meisten Energie verbraucht. Vor diesem Hintergrund hat die Relevanz der Themen Energieeinsparung und Umweltfreundlichkeit in der Klimatechnik deutlich zugenommen.
Gutes Licht und Energieeffizienz ein Muss
Gute Sehbedingungen im Bahnbereich gewährleisten unter anderem Sicherheit, qualitätsgerechten Betrieb und Orientierung sowie Information für Reisende. Hinsichtlich des Energieverbrauchs und den damit verbundenen CO2-Emissionen ist aber auch der Beurteilung der Energieeffizienz von Beleuchtungsanlagen für den Bahnbereich zunehmend Aufmerksamkeit zu schenken.
Sparpotenzial bei Bahnhofsgebäuden
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) trat 2002 in Kraft und dient als Grundlage für die Bewertung der Energieeffizienz von Wohn- und Nichtwohngebäuden. Mit der am 1. Oktober 2009 veröffentlichten EnEV 2009 werden die Anforderungen an den Primärenergiebedarf und an die Dämmeigenschaften weiter angehoben. Auch die Prüfung auf den Einsatz regenerativer Energien wird nun gefordert. Der folgende Artikel beschreibt die Maßnahmen der DB Station&Service AG, um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Logistikimmobilien in Deutschland
Im folgenden Artikel werden aktuelle Entwicklungen und Trends auf dem Mietmarkt für Logistikimmobilien dargestellt sowie die Grundsystematik und Vorgehensweise einer Bewertung solcher Immobilien betrachtet. Zudem wird der aktuelle Trend zur „grünen“, also im Idealfall klimaneutralen Logistikimmobilie beleuchtet. Der Beitrag schließt an den vorangegangenen Artikel in Deine Bahn 1/2010 an, der den Markt für Logistikimmobilien und dessen Standortindikatoren darstellte.
Die Netzleitzentrale
Das Streckennetz der Deutschen Bahn hat eine Länge von zirka 34.000 Kilometern. Der Zugbetrieb auf diesem Streckennetz muss geplant und zum Teil auch kurzfristig disponiert werden. Hierzu betreibt die DB Netz AG neben den Betriebszentralen in den Regionalbereichen eine übergeordnete Netzleitzentrale. Welche Aufgaben und Funktionen diese hat und welche technischen Hilfsmittel dabei zum Einsatz kommen, beschreibt der folgende Artikel.