Bei der Deutschen Bahn gibt es eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Funktionen, die rund um die Uhr besetzt sein müssen. Dies erfordert eine spezielle Dienstplangestaltung und kontinuierliche Disposition, die bei der DB Netz AG durch den „Personaleinsatzplaner (PEP)“ vorgenommen wird. Im Teil 1 dieses Beitrages in Deine Bahn 10/2014 (Seite 51ff.) wurde die aktuelle Situation in der Personaleinsatzplanung bei der DB Netz AG zusammengefasst. Aufgrund der dort beschriebenen Komplexität sowie der gestiegenen Anforderungen an den Personaleinsatzplaner (PEP) wurde 2013 das ProNetz-Projekt Optimaler Personaleinsatz auf dem Stellwerk (OPS) eingerichtet.
Alle Beiträge von Beate Koglin
Ein kniffliger Job im Wandel der Zeit
Die Deutsche Bahn als großes und bedeutendes Transportunternehmen ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr in Betrieb. Da ist es selbstverständlich, dass es eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Funktionen gibt, die ebenfalls rund um die Uhr besetzt sein müssen und damit auch tausende von Mitarbeitern, die diese Arbeitsplätze und Funktionen in Schichten besetzen. Dies erfordert – im Gegensatz zu Mitarbeitern im administrativen Bereich – eine spezielle Dienstplangestaltung und kontinuierliche Disposition, die bei der DB Netz AG durch den „Personaleinsatzplaner (PEP)“ vorgenommen wird. Neben der Disposition von Schichten muss der PEP alle anderen zu disponierenden Sachverhalte in seine Planungen mit einbeziehen, wie zum Beispiel Urlaub, Qualifizierungsmaßnahmen, örtliche Einweisungen usw.
10 Jahre Fachwirt für den Bahnbetrieb
Für Ihr großes Engagement bei der Implementierung und Weiterentwicklung des Berufsbildes „Fachwirt für den Bahnbetrieb“ wurde Anita Hausmann, Leiterin Betriebsprozesse/Notfallmanagement/ Fachliche Qualifizierung der DB Netz AG (I.NPB 2) Ende Juli vom Geschäftsführer Weiterbildungsprüfungen der IHK Karlsruhe, Eike Brüggemann, mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die gleiche Ehrung wurde den langjährigen Prüfungsausschussvorsitzenden Bernhard Silbernagel, Anlagenmanagement Regionalnetze Südwest der DB Netz AG und Ralf Wiest, Trainer DB Training, zuteil. Die Hintergründe erläutert der nachstehende Artikel.
Qualitätssicherung durch Trainerzertifizierung am Beispiel „Sicherheit bei Arbeiten im Gleisbereich“
Qualitätssicherung durch Trainerzertifizierung am Beispiel „Sicherheit bei Arbeiten im Gleisbereich“
Seit Ende des Jahres 2002 wurden über 100 Trainer im sicherheitsrelevanten Bereich einem bei der DB Netz AG bisher einmaligen Zertifizierungsverfahren unterzogen, und zwar in der „Aus- und Fortbildung von Sicherungspersonal“ sowie bei der Qualifizierung von Bedienern elektronischer Stellwerke (ESTW).
Warum Zertifizierung? Lehrkräfte gehören zwar nicht per se zu den Funktionen im sicherheitsrelevanten Bereich, tragen aber eine enorm hohe Verantwortung bei der Aus- und Fortbildung von Betriebsbeamten gemäß § 47ff EBO bzw. von Sicherungspersonal gemäß den Unfallverhütungsvorschriften. Stichprobenartige Evaluierungen und Teilnehmerfeedbacks ließen vermuten, dass nicht alle eingesetzten Trainer den Qualitätsanforderungen genügen. Der Beitrag beschreibt am Beispiel der Bildungsmaßnahmen zum Thema „Sicherheit bei Arbeiten im Gleisbereich“ die qualitativen Anforderungen an das Lehrpersonal, das Zertifizierungsverfahren sowie die daraus gewonnenen Erfahrungen.