Alle Beiträge von Deine Bahn-Redaktion

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Editorial

Editorial 01/2006

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Editorial 01/2006

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn Sie dieses Heft in Händen halten, hat der Kalender für das Jahr 2006 noch fast alle Blätter. Gleichwohl ist das Jahr bei weitem nicht mehr jungfräulich, weil traditionell – oder weil es mitunter gar nicht anders geht – viele Neuerungen gerade mit Beginn eines neuen Jahres eingeführt werden.

Die Auswirkungen sind uns vielleicht zum Zeitpunkt Ihres Wirksamwerdens noch gar nicht bekannt bzw. noch gar nicht richtig bewusst geworden.

Zur Beurteilung, ob Änderungen für uns positiv sind oder eher nicht, fehlt es gerade zu Anfang häufig noch an objektiven Beurteilungskriterien. Es kann daher oft klüger sein, Neuerungen zunächst einmal eine Chance zu geben bzw. sie sogar als solche anzusehen.

Das ehemalige Dienstleistungszentrum Bildung (DZB), das auf dem externen Markt unter DB Bildung auftrat, firmiert seit dem 1. Januar einheitlich nach innen und außen unter der neuen Bezeichnung DB Training. Die Namensänderung steht sowohl für professionelle Qualifizierungs- und Beratungskonzepte, als auch für eine entsprechend weiterentwickelte Organisationsstruktur.

Der Name ist aber auch Programm: Um den Kunden die notwendigen Qualifikationen für ihren Arbeitsalltag zu vermitteln, arbeiten die Bildungsexperten von DB Training permanent an innovativen Konzepten und Trainings.

Der neue Name fügt sich zudem gut in die Internationalisierungsstrategie des DB AG Konzerns als Mobilitäts- und Logistikdienstleister ein.

Wir wünschen DB Training einen guten Start und nachhaltigen Erfolg.

Apropos Neuerungen: Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen, dass wir „Deine Bahn“ optisch aufgefrischt haben und sich die Rubriken nunmehr an den geänderten Konzernstrukturen orientieren. Wir hoffen, dass Ihnen Ihre „Deine Bahn“ 2006 gefällt. Vielleicht schreiben Sie uns auch dazu einmal Ihre Meinung.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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Bildungspositionen im Koalitionsvertrag – gemeinsam für Deutschland mit Mut und Menschlichkeit

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Bildungspositionen im Koalitionsvertrag – gemeinsam für Deutschland mit Mut und Menschlichkeit

PISA hat den Reformbedarf im deutschen Bildungswesen deutlich gemacht. Mit großen Gesten und Reden wurde rasche Besserung gelobt. Jetzt ist der Koalitionsvertrag unterzeichnet und mit dieser Recherche erfahren Sie, was in dieser Legislaturperiode in den Handlungsfeldern der Bildung geschehen soll.

Nichts beschreibt die Zielsetzung für alle Bürger besser als das Zitat von J. F. Kennedy: „Frage nicht, was Dein Land für Dich tut, sondern frage Dich, was Du für Dein Land tun kannst.“

Mit anderen Worten: die Ausführungen lassen an vielen Stellen großen Raum zur Interpretation. Die Bildungshoheit liegt – ausgenommen die Berufliche Bildung – bei den Ländern. Der Bund wird sich insofern auf ordnungspolitische Maßgaben beschränken.

Bildungsqualität entscheidet sich primär jedoch nicht am Budget des Bildungsministeriums. Viel wichtiger ist es, in der Bevölkerung ein Umdenken anzustoßen, die Eigeninitiative einzufordern und zu fördern. Bildung ist kein Konsumartikel, Bildung lässt sich nicht kaufen, sondern sie muss permanent erarbeitet und erneuert werden.

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Stolpersteine im Berufsleben erkennen und umgehen

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Stolpersteine im Berufsleben erkennen und umgehen

Wenn man erst mal im Job ist, zählt nicht mehr das Diplom. In Lehrbüchern heißt das notwendige zusätzliche Rüstzeug Schlüsselqualifikationen, in der Praxis ist es oft das richtige Fingerspitzengefühl im Umgang mit Kollegen und Chef. Ewige Nörgler, Männer mit Macher-Gen und Drückeberger können einem das Leben schwer machen. So wappnet man sich am besten.

Ein Beitrag, der an vielen Stellen sicher auf breite Zustimmung, stößt an einigen Stellen gezielt überpointiert und an anderen Stellen die Identifikation bewusst schwer macht.

Editorial

Editorial 12/2005

Editorial

Editorial 12/2005

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein kleiner Verlag wie der Eisenbahn-Fachverlag hat in seiner langjährigen Tradition viele freudige, ein paar bedrohliche und auch nachdenklich machende Momente durchlebt.

Zu den freudigen Augenblicken zählen, dass wir immer wieder von unseren Lesern erfahren, wie sehr sie unsere Zeitschrift und ihren Inhalt schätzen. Nicht umsonst honorieren viele unter Ihnen dies mit ihrer langjährigen Treue, für die wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten.

Zu den nachdenklich machenden Momenten gehören Prophezeiungen aus der Verlagsbranche, die einer kleinen Fachzeitschrift mit inhaltlichem Anspruch und redaktioneller Unabhängigkeit bald kaum noch eine Chance auf dem Zeitschriftenmarkt einräumen. Dem möchten wir trotzen, denn wir sind davon überzeugt, dass gerade heute freiwillige berufliche Bildung sowie berufspezifisches Hintergrundwissen wesentlich dazu beitragen, in einer immer wettbewerbsintensiveren Arbeitswelt erfolgreich zu bestehen. Das treibt uns an und motiviert uns, Ihnen auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Bildungszeitschrift mit interessanten und nützlichen Inhalten bieten zu können.

Ab Januar 2006 bekommt die Zeitschrift neben gestalterischen Neuerungen, auch einen an Ihre Bedürfnisse weiter angepassten Inhalt, und dies in einer noch übersichtlicher strukturierten Form. Dabei werden die redaktionellen Schwerpunkte stärker auf Systemwissen Bahn, Ausbildung & Prüfung sowie sonstiges lesenswertes Hintergrundwissen gelegt.
Jetzt wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe von „Deine Bahn“, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie für 2006 alles erdenklich Gute, Erfolg im Beruf und vor allem Gesundheit.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktions- und Verlagsteam Deine Bahn

Editorial

Editorial 11/2005

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Editorial 11/2005

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor der Bahnreform nahmen die Deutsche Bundesbahn und die Deutsche Reichsbahn neben ihren unternehmerischen Aufgaben als Bahnbetreiber auch hoheitliche Aufgaben und Befugnisse, wie Zulassung und Überwachung aber auch die Erstellung des für den Bereich Bahn relevanten Regelwerks, weitgehend selbst wahr. Die so genannten Bahnnormen waren häufig unmittelbar zu beachtende Vorgabe an die Industrie zum Bau von Fahrzeugen und Anlagen. Dies begründete unter anderem eine haftungsrechtliche (Mit-)Verantwortung der Bahn für die Qualität aber auch für die Sicherheit der Produkte der Bahnindustrie. Darüber hinaus schwächte die konkrete Vorgabe zum Bau sowie die anschließende Abnahme des fertigen Werkes durch die Bahn deren Position bei Fragen der Gewährleistung.

Als Wirtschaftsunternehmen des Privatrechts ohne hoheitliche Befugnisse hat sich die DB AG bezüglich unmittelbar umzusetzender Regelungen weitgehend zurückgenommen und formuliert in ihren Lastenheften lediglich zu erfüllende Anforderungen. Wie die Hersteller dies bewerkstelligen, bleibt ihnen weitgehend überlassen. Im Übrigen unterliegt die DB AG heute – insbesondere im Bereich der Sicherheit des Eisenbahnverkehrs – der Aufsicht des Eisenbahnbundesamtes (EBA).

Im Ergebnis führte diese Entwicklung zu einer klareren Zuscheidung von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten zwischen Betreiber (Anweisung, Auswahl und Überwachung der Auftragnehmer) und Hersteller (Produkthaftung).

Als Folge hat die DB AG ihre Kapazitäten in den Bereichen Forschung und Technologie deutlich zurückgefahren. Die Details der technischen Konstruktion und die Ausführung sind heute durch die Industrie zu vertreten. Die technische Kompetenz der DB AG konzentriert sich im wesentlichen auf die Bereiche Zusammenwirken der Komponenten im System Bahn (speziell Infrastruktur/Fahrweg, Fahrweg/rollendes Material), funktionale/technische Spezifikation, technische Anforderung Bahnbetrieb, Instandhaltung sowie auf Pflichten aus der Sicherheitsverantwortung als Betreiber.

Wie die Industrie mit der geänderten Aufgabenstellung umgeht, schildert in unserem Leitartikel Dr.-Ing Carsten-Sünnke Berendsen am Beispiel des Bahntechnik-Prüfcenters von Siemens in Wegberg-Wildenrath.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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Chancen und Nutzen berufsbegleitender Studiengänge für Mitarbeiter und Unternehmen

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Chancen und Nutzen berufsbegleitender Studiengänge für Mitarbeiter und Unternehmen

Für alle Unternehmensbereiche wird Innovationsfähigkeit immer mehr zu einem kritischen Erfolgsfaktor. Daher kann es sich kein Betrieb leisten, auf das Engagement und die Initiative seiner Mitarbeiter zu verzichten, im Gegenteil: Innovative Ideen werden oft von denjenigen angestoßen, die tagtäglich mit unseren Produkten bzw. Kunden befasst sind. Ein praxisorientiertes, berufsbegleitendes Studium kann in hohem Maße dazu beitragen, dass Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz innovatives Denken und Handeln entwickeln. Gleichzeitig steigen oft auch die Aufstiegschancen und die persönliche Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Editorial

Editorial 10/2005

Editorial

Editorial 10/2005

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Notwendigkeit lebenslangen Lernens ist unstrittiges Gemeingut. Dass es staatliche Bestrebungen gibt, die Dauer des formalisierten Lernens zu verkürzen (vom „Turboabitur“ bis zu Bachelor- bzw. Masterabschluss), ändert daran nichts; im Gegenteil.

Mit der Zielsetzung, die Menschen früher in das Arbeitsleben zu bringen, vollzieht sich vor allem ein quantitativer Wandel vom allgemeinen Lernen zum individuellen.

Dies bedeutet, dass deutlich stärker als bisher der Einzelne eigeninitiativ für sich entscheiden muss, was er lernen will, auf welche Art, wann und gegebenenfalls bei wem. Das Angebot ist vielfältig. Es gilt: Je allgemeiner das Bildungsziel, um so größer die Auswahl an Bildungsanbietern.

Bildungsanbieter für berufliche Aus- und Fortbildungsthemen im bahnspezifischen Bereich gibt es allerdings nur wenige. Einer davon feiert dieser Tage 85jähriges Jubiläum, der Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen e.V. oder kurz: VDEF.

In unserem Leitartikel schildert der Vorsitzende des VDEF, Helmut Jeck, die Entwicklung des Verbandes von der Gründung bis heute. Er erläutert dabei die Aufgaben und Ziele dieser gemeinnützigen Einrichtung und gibt einen Überblick über die Angebotspalette.

Der Eisenbahn-Fachverlag und die Redaktion von Deine Bahn gratulieren dem VDEF sehr herzlich zu seinem 85. Geburtstag und wünschen ihm weiterhin gutes Gelingen im Interesse aller Bildungshungrigen.

Wie Sie unserer Titelseite entnehmen können, ist Deine Bahn offizielle Fachzeitschrift des Verbandes Deutscher Eisenbahnfachschulen. Dies ist nicht ganz zufällig. Deine Bahn widmet sich ebenfalls der individuellen Fortbildung für Bahnerinnen und Bahner und ist übrigens die einzige Fachzeitschrift, die über Entwicklungen, Neuerungen und Tendenzen in allen Bereichen der Bahn informiert. Und das zu einem wirklich günstigen Preis.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

Editorial

Editorial 09/2005

Editorial

Editorial 09/2005

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bei der Deutschen Bahn beginnen diesen Monat rund 2.700 Jugendliche mit einer Ausbildung in einem von 25 angebotenen Berufen oder mit einem Studium an einer Berufsakademie – 2.300 Schulabgänger und 400 Jugendliche im Rahmen des Programms „Chance plus“. Die Ausbildungsplätze bei der Bahn sind begehrt. Allein in diesem Jahr gab es rund 55.000 Bewerbungen. Wenig verwunderlich, schließlich erhalten die jungen Leute eine Ausbildung nach anerkannten Industriestandards, sie werden umfangreich gefördert und leistungsgerecht bezahlt. Besonders positiv: Etwa 70 Prozent der Azubis werden später von der Bahn übernommen. Insgesamt stellt die Bahn derzeit rund 8.200 Ausbildungsplätze bereit.

Wir begrüßen die neuen Auszubildenden recht herzlich und wünschen Ihnen eine erfolgreiche Ausbildung. Mit Deine Bahn haben Sie eine gute und preiswerte Möglichkeit, fundierte Kenntnisse aus allen Bereichen und Funktionen der Deutschen Bahn zu erwerben. Damit gewinnen Sie einen guten Überblick über den Konzern und seine Tochterunternehmen und können so auch leichter Chancen für Ihre spätere berufliche Entwicklung erkennen. Die Autoren von Deine Bahn sind ausgewiesene Fachleute. Sie kommen häufig aus den Zentralen des DB AG Konzerns und seiner Geschäftsfelder, aber auch aus anderen Unternehmen und Institutionen.

Weitere Informationen zum Ausbildungsstart 2005 enthält unser Leitartikel, für den wir Katharina Heuer, Leiterin Personalstrategie, sowie Jörg Schäfer, Leiter Bildungsstrategie/- politik, als Autoren gewinnen konnten.

Und übrigens: Auszubildende fragen Fachleute zu Recht gern und viel. Und gute Fachleute geben auch gern Auskünfte, schließlich sind die heutigen Auszubildenden die Kollegen von morgen. Mit Deine Bahn als gemeinsame Gesprächsgrundlage lässt sich das eine oder andere leichter kommunizieren.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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Europaweites Qualifikationsrahmenmodell

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Europaweites Qualifikationsrahmenmodell

Auch wenn die Ratifizierung der europäischen Verfassung auf der Stelle tritt, in der europäischen Bildungspolitik gibt es keinen Stillstand. Die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge (Bologna Prozess) liegt im Plan – obwohl einzelne Hochschulen nach wie vor Bedenken formulieren. Parallel dazu geht es um die Frage, welchen Rang, welche Stellung nimmt das duale Bildungssystem künftig in Europa ein – noch wichtiger, wie werden Berufe/Qualifikationen im europäischen Vergleich eingestuft. In diesem Beitrag wird das System vorgestellt, wie diese Vergleichbarkeit qualitativ und quantitativ erfasst und damit gemessen werden kann.

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Sozialkompetenz – der unterschätzte Erfolgsbaustein

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Sozialkompetenz – der unterschätzte Erfolgsbaustein

Mit dem Wettbewerbsdruck steigt der Leistungs- und Erfolgsdruck. Wenn diese Entwicklung auch niemanden im Berufsleben ausspart, so besteht doch kein Zweifel daran, dass die Führungskräfte und deren ambitionierter Nachwuchs die Wucht exponentiell steigender Anforderungen und Erwartungen am deutlichsten zu spüren bekommen. Mit dem Wunsch und dem Bemühen, erfolgreich zu agieren, ist folglich heute mehr als je zuvor die Frage verknüpft: Wie nehme ich diesem Druck zumindest ein wenig von seiner Brisanz?

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Gesetzliche Grundlagen zur Finanzierung der Schienenwege

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Gesetzliche Grundlagen zur Finanzierung der Schienenwege

Zu dem Artikel „Gesetzliche Grundlagen zur Finanzierung der Schienenwege“ auf den Seiten 394 ff in „Deine Bahn“ 7/2005 erreichte uns ein Leserbrief, den wir nachfolgend in gekürzter Fassung abdrucken.

Editorial

Editorial 08/2005

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Editorial 08/2005

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

über 2.300 Delegierte aus den Konzernunternehmen haben am 7. Juni 2005 ihre Arbeitnehmervertreter für die Aufsichtsräte der Deutsche Bahn AG, DB Netz AG, DB Fernverkehr AG, DB Regio AG, Railion Deutschland AG und Schenker AG neu gewählt. Die Wahl der Arbeitnehmervertreter für die Räte kleinerer Gesellschaften erfolgte bereits im März.

Die neu gewählten Aufsichtsratsmitglieder vertreten die Belange von rund 200.000 Beschäftigten.

Ein Aufsichtsrat hat drei wesentliche Aufgaben, die im Aktiengesetz geregelt sind:
– Er beruft die Mitglieder des Vorstands und überwacht dessen Geschäftsführung.
– Er legt fest, dass bestimmte Geschäfte der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen.
– Er überprüft den Jahresabschluss und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns.

Die Aufsichtsräte sind paritätisch besetzt, das heißt, sie setzen sich je zur Hälfte aus Vertretern der Eigentümer und aus Arbeitnehmervertretern zusammen. Sie entscheiden mit Mehrheitsbeschluss. Ergibt sich bei einer Abstimmung Stimmengleichheit, so gibt die Stimme des Aufsichtsratsvorsitzenden den Ausschlag. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist deshalb immer ein Vertreter des Eigentümers.

In unserem Leitartikel legt der Vorsitzende der Gewerkschaft TRANSNET und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Deutsche Bahn AG, Norbert Hansen, seine Auffassung zur Mitbestimmung dar. Er führt den Leser von der Idee der Mitbestimmung bis in das Umfeld der aktuellen politischen Diskussion und stellt dieser seine gewerkschaftliche Überzeugung gegenüber.

Bezogen auf die Deutsche Bahn AG dürfte das grundsätzliche Konfliktpotenzial derzeit allerdings noch überschaubar sein. Auf der Delegiertenversammlung zur Aufsichtsratswahl im Berliner Velodrom bezeichnete Margret Suckale, Personalvorstand der DB AG, die Mitbestimmung bei der Bahn als einen wichtigen Teil der Unternehmenskultur. Die Entwicklung zum internationalen Mobilitäts- und Logistikdienstleister sei maßgeblich von den Arbeitnehmervertretern mitgestaltet worden. Der Abschluss des Zukunftsprogramms für Wirtschaftlichkeit und Beschäftigung sei hierfür ein guter Beweis.

Ihnen wünschen wir viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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