Am 27. Januar 2005 hat der Deutsche Bundestag das neue Berufsbildungsgesetz beschlossen; am 18. Februar 2005 folgte die Verabschiedung durch den Bundesrat. Das neue Gesetz ist seit 1. April 2005 in Kraft.
Alle Beiträge von Deine Bahn-Redaktion
Verkehrsverbünde
Im ersten Teil des Artikels über die Verbünde in der Juni-Ausgabe von „Deine Bahn“ wurde ein umfassender Überblick über die geltenden Rechtsgrundlagen und die Strukturen der Verbünde und Tarifgemeinschaften gegeben. In dieser Ausgabe werden die Finanzierungs- und Einnahmeaufteilungsmodelle sowie die Verantwortlichkeiten innerhalb der Verbünde erklärt.
Beispielhafte Kooperation zwischen Deutscher Bahn und Berufsschule
Gerhard Bagrowski, Ausbilder in der Ausbildungswerkstatt Darmstadt und Gerald Hubacek, Berufsschullehrer an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, sitzen über Ausbildungsunterlagen und planen gemeinsam das nächste Projekt für die Elektroniker im ersten Lehrjahr. Was für die beiden und die Auszubildenden schon fast zur Normalität geworden ist: ein Vorzeigemodell für die Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Berufsschule.
Editorial 07/2005
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
im September dieses Jahres werden wieder mehr als 2.400 junge Menschen eine Berufsausbildung bei der Deutschen Bahn AG beginnen. Nach einem guten Schulabschluss und einer erfolgreichen Bewerbung starten sie damit in das Berufsleben.
Die Deutsche Bahn AG ist einer der größten Arbeitgeber der Republik. Ende vergangenen Jahres waren 226.000 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Mit über 8.000 Auszubildenden ist die Bahn auch einer der größten Ausbilder.
Vor allem aber ist die Deutsche Bahn AG ein modernes und erfolgreiches Unternehmen, das sich zu einem international führenden Mobilitäts- und Logistikkonzern weiterentwickelt. Dies bietet jungen Menschen beste Chancen für ihre weitere berufliche Entwicklung.
Ob und wie es gelingt, die Chancen in beruflichen Erfolg umzumünzen liegt an jedem Einzelnen. Eine wesentliche Voraussetzung für ein gutes Gelingen ist, zum richtigen Zeitpunkt über die notwendigen aktuellen Informationen zu verfügen.
„Deine Bahn“ bietet gut aufbereitet aktuelle Informationen und Hintergrundwissen über alle Sparten und Funktionen des DB AG-Konzerns. Dies wird uns von Lesern – Mitarbeitern wie Führungskräften – immer wieder bestätigt. Daneben werden Themen aus dem Bereich Wissenswertes und Allgemeinbildung behandelt. Unsere Autoren sind ausgewiesene Fachleute, häufig aus den Zentralen des Konzerns und seiner Geschäftsfelder, aber auch aus anderen Unternehmen und Institutionen.
Sofern Sie noch nicht zu unseren regelmäßigen Lesern zählen, laden wir Sie ein, sich selbst ein Bild zu machen. Schauen Sie doch auch einmal auf unsere Homepage im Internet www.deine-bahn.de.
Im Leitartikel dieser Ausgabe berichtet der Vorstandsvorsitzende des DB AG-Konzerns, Dr. Hartmut Mehdorn, über die Entwicklung und die Erfolge des Unternehmens.
Ihnen wünschen wir viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.
Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Editorial 06/2005
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
eine umfassende Lösung verkehrspolitischer Problemstellungen wird man kaum finden, wenn man danach suchen wollte, welches Verkehrsmittel das betriebswirtschaftlich, volkswirtschaftlich, ökologisch oder nach sonstigen Betrachtungen das beste ist. Jeder Verkehrsträger hat seine spezifischen Stärken und Schwächen. Beispielsweise dürften für schwere Güter über lange Strecken viele Vorteile auf Seiten der Bahn liegen, während für die feinräumige Verteilung in der Fläche eher der LKW das geeignete Transportmittel sein dürfte.
Betrachtet man konkrete Bedürfnisse der Kunden, so wird man sehr schnell zu grundsätzlichen Forderungen nach niedrigen Kosten bei großer Schnelligkeit und hoher Zuverlässigkeit usw. gelangen. Will man näherungsweise alle diese Kundenwünsche erfüllen, müsste man bezogen auf den konkreten Transportwunsch die Stärken aller in Frage kommenden Verkehrsträger verknüpfen.
Um die Interessen der Wirtschaft für ein modernes und leistungsfähiges öffentliches Verkehrssystem gegenüber der Politik zu artikulieren, wurde 1984 das „Verkehrsforum Bahn“ gegründet. Schnell wurde den Mitgliedern klar, dass zu einer Verbesserung des gesamtwirtschaftlichen Nutzens eine optimierte Vernetzung aller Verkehrsträger erforderlich ist. In der Konsequenz benannte sich das Gremium am 1. Januar 1992 in „Deutsches Verkehrsforum“ um.
Das „Deutsche Verkehrsforum“ versteht sich als Wirtschaftsvereinigung, die konsequent den Aufbau integrierter Verkehrssysteme unterstützt. Ihm gehören namhafte Verbände aber auch Einzelunternehmen an, die einen Querschnitt durch die deutsche Wirtschaft repräsentieren.
Das „Deutsche Verkehrsforum“ hat sich zu einer gewichtigen Stimme des gesamten Verkehrswesens entwickelt, dessen gebündelte Fachkompetenz von Parteien, Ministerien und sonstigen Organisationen gehört und anerkannt wird.
In unserem Leitartikel schildert der Ehrenvorsitzende des Deutschen Verkehrsforums, Dr.-Ing. E. h. Heinz Dürr, die Erfolgsgeschichte aus 20 Jahren Verkehrsforum – von der Bahnlobby zur Stimme des Verkehrs. Der Beitrag wird durch Statements maßgeblicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft ergänzt.
„Deine Bahn“ gratuliert dem Deutschen Verkehrsforum zu seinem Jubiläum und wünscht ihm weiterhin erfolgreiches Wirken.
Ihnen wünschen wir viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.
Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Verkehrsverbünde
Verkehrsverbünde werden von vielen als ideale Lösung zur Schaffung integrierter Verkehrsangebote in Ballungsräumen angesehen. Doch trotz dieser Auffassung, gibt es kein einheitliches Modell, wie ein Verbund auszusehen hat. Interessen vieler Beteiligter sind unter einen Hut zu bringen. Es müssen einheitliche Sprachregelungen und Definitionen geklärt und festgeschrieben werden. Verkehrsströme und Kundeninteressen aber auchpolitische Interessen sind zu beachten. Dies führt zu komplexen Aufgabenstellungen und ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen. Ziel des folgenden Artikels ist es, einen Einblick in das sehr komplexe Thema „Verbünde“ zu gewähren und zu versuchen, einen umfassenden Überblick über die geltenden Rechtsgrundlagen, die Finanzierungs- ein Einnahmeaufteilungsmodelle sowie die Verantwortlichkeiten innerhalb der Verbünde zu geben.
Neue Fahrzeuge und Komponenten für die Bahnen weltweit
Nach wie vor ist die Europäische Schienenfahrzeugindustrie ein wichtiger Wirtschaftszweig. Wie die folgenden aktuellen Pressemitteilungen der Unternehmen zeigen, werden nicht nur Komponenten, sondern ganze Fahrzeuge in Europa produziert und weltweit exportiert.
Editorial 05/2005
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in diesem Jahr besteht die Organisation des Bildungsdienstleisters der Deutschen Bahn AG zehn Jahre. Im März 1995 wurde DB Bildung zunächst unter dem Namen Dienstleistungszentrum Bildung (DZB) als so genannte Servicefunktion gegründet. Ziel war zunächst eine Zusammenfassung der im Jahr 1994 noch über viele Organisationseinheiten des Konzerns verstreuten Ressourcen für die Aus- und Fortbildung des DB-Personals.
Neben den rein wirtschaftlichen Aspekten, die aus einer Ressourcenbündelung zu erwarten waren, verfolgte der neue Ansatz die Ausprägung verbesserter und konzerneinheitlicher Standards in der Aus- und Fortbildung. Übrigens auch ein nicht unwesentlicher Beitrag zur Überleitung der früher öffentlich- rechtlich ausgerichteten Deutschen Bahnen in eine privatrechtliche an Marktgesetzen orientierte Aktiengesellschaft.
Die neue Aufgabenstellung der Bahn erforderte geänderte, teilweise sogar gänzlich neue Berufsbilder. Durch die Zusammenfassung der Bildungsaufgaben konnte die unternehmensübergreifende Gremienarbeit wirksam verbessert werden.
In unserem Beitrag „10 Jahre DB Bildung“ schildert Thomas Glück, Leiter DB Bildung, die Entwicklung zum führenden europäischen Bildungsdienstleister für die Verkehrsbranche.
Erst gut ein Jahr alt, entwickelt sich eine Neuorganisation im Unternehmensbereich Fahrweg des Geschäftsfelds Infrastruktur ebenfalls sehr erfolgreich. Die Aufgaben des Betreibers für die Sicherheit und die Verfügbarkeit des Fahrwegs werden seit dem 1. Januar 2004 von der DB Netz Instandhaltung verantwortet. Die Durchführung der Baustellen, von der Ausschreibung an, übernimmt seit diesem Zeitpunkt die DB Netz Instandsetzung. Für die internen Auftraggeber innerhalb der DB Netz AG wickelt die DB Instandsetzung die planbare Mängel-/Fehlerbeseitigung, die planbare Instandsetzung sowie die Oberbauerneuerung ab.
Durch die neuen Bereiche mit klar definierten Schnittstellen konnte ein wichtiger Beitrag zur Senkung des Instandhaltungsaufwands geleistet werden bzw. es konnten mehr Baumaßnahmen fürs gleiche Geld durchgeführt werden.
Kay Euler, Leiter der DB Netz Instandhaltung, hält gemeinsam mit Matthias Scholz und Dirk Löffelmann von der DB Netz Instandsetzung einen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2004.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe.
Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Talgo 350 im Regelbetrieb
Die ersten acht Hochgeschwindigkeitszüge des Typs Talgo 350 werden seit dem 26. Februar im regulären Betrieb auf der normalspurigen HGV-Linie zwischen Madrid und Lérida eingesetzt. Lieferant der als AVE S-102 bezeichneten Züge ist ein Konsortium von Patentes Talgo S.A. (Konsortialführer) und Bombardier Transportation.
Editorial 04/2005
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
seit Beginn der Bahnreform zum 1. Januar 1994 haben sich die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Deutschen Bahn (DB AG) entscheidend geändert. Dieser Änderungsprozess ist noch keineswegs abgeschlossen, sondern wird mit der Liberalisierung des europäischen Schienenverkehrsmarktes und der Schaffung eines einheitlichen europäischen Eisenbahnraumes an Dynamik noch zunehmen. Einerseits befinden sich die verschiedenen Eisenbahnunternehmen in einem auch Ländergrenzen überschreitenden Wettbewerb, andererseits stehen die Bahnen als System in Konkurrenz zu den anderen Verkehrsträgern. Dies erfordert verstärkt den Aufbau internationaler Netzwerke, sowohl bezüglich merkantiler Gesichtspunkte als auch hinsichtlich technischer Weiterentwicklung einschließlich wechselseitiger Kompatibilität.
In unserem Leitartikel erläutert Ludwig Bölkow, Leiter „Bilaterale Beziehungen auf internationaler Ebene“ in der Konzernzentrale der Deutschen Bahn AG, die Aufgaben seines Geschäftsbereichs und deren Bedeutung für die Bahn.
Die Deutsche Bahn AG hat sich zum Ziel gesetzt, das beste Verkehrsunternehmen Europas zu werden. Die Beurteilung, inwieweit das Ziel „Bestes Verkehrsunternehmen“ erreicht ist, obliegt dabei in erster Linie den Kunden. Europa ist jedoch nicht nur irgendwo außerhalb der Landesgrenzen. Europa ist auch und gerade mitten in unserem Land.
Um dichter an den Kunden zu sein und flexibler auf ihre Bedürfnisse reagieren zu können, hat der Vorstand der Deutschen Bahn AG im Jahr 2000 eine so genannte Mittelstandsoffensive gestartet. In diesem Zusammenhang wurden in 2001 bei der DB Netz AG die Regionalnetze gebildet und in einem Geschäftsfeld gebündelt. Die Regionalnetze umfassen insgesamt ca. 12.000 Streckenkilometer und sind nach dem Vorbild mittelständischer Einheiten strukturiert. Der Leiter eines Regionalnetzes handelt als Unternehmer im Unternehmen und ist dabei unmittelbarer Ansprechpartner der Bahn in der Region.
Über die Hintergründe und die bereits erzielten Erfolge berichtet in einem weiteren Beitrag Dr. Johannes Berg, Leiter Geschäftsfeldentwicklung/ Betrieb Regionalnetze in der Zentrale der DB Netz AG.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.
Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung
Für die Bahn auf dem Weg zum integrierten Dienstleister mit einer zunehmenden internationalen Ausrichtung ist dieser Beruf eine interessante Alternative zu den bisherigen kaufmännischen Ausbildungsberufen. Dieses Berufsbild verbindet die neuen Technologien (Telematik-Systeme) mit umfassenden kaufmännischen Inhalten. Damit ist die Zielsetzung verbunden, eine Diskussion anzustoßen, welche kaufmännischen Ausbildungsberufe langfristig den Anforderungen der unterschiedlichen Logistikfunktionen im Bahnkonzern am ehesten gerecht werden.
Meine Ausbildung bei der DB
Mein Name ist Sven Wondraczek und seit dem 1. September 2003 bin ich in der Ausbildung zum IT-Systemelektroniker bei der DB Services GmbH Technische Dienste Kommunikationstechnik. Die allgemeine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker beträgt drei Jahre, meine Ausbildungsstätte befindet sich in Karlsruhe.