Im zweiten Teil des Beitrags zum Krisenmanagement steht die psychologische Komponente einer Krisenbewältigung in Vordergrund.
Alle Beiträge von Dipl.-Psychologin Petra Stolle
Krisenkommunikation und Krisenmanagement: Für den Ernstfall gewappnet
Eine strukturierte Vorbereitung auf unerwartete Situationen und Notfälle ist unerlässlich, um im Ernstfall handlungsfähig zu sein.
Professionelle Hilfe nach Zugunfällen
Die Eisenbahn ist mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel. Dennoch kommt es auch auf der Schiene zu Unfällen. Die meisten verlaufen zum Glück glimpflich. Es gibt aber auch schwere Unglücke mit Verletzten und Toten. Die Folgen eines Zugunfalls können für die Betroffenen traumatisch sein – selbst wenn sie körperlich unversehrt geblieben sind. Der Betreuungsdienst CareNet der Deutschen Bahn kümmert sich am Ereignisort um Fahrgäste, die verunglückt, aber unverletzt geblieben sind. Bei verletzten Reisenden, Angehörigen tödlich Verunglückter oder Lokführern, die Suizidfälle erlebt haben, ist hingegen professionelle psychologische Hilfe vonnöten. Hier greift die psychologische Unfallbetreuung von DB Training. CareNet und die psychologische Unfallbetreuung sind Teil eines ausgeklügelten psychologischen Krisenmanagements. Der folgende Beitrag gibt Einblicke in das DB-Betreuungsangebot.