Alle Beiträge von Hans-Peter Schonert

69 Beiträge
Editorial

Editorial 09/2016

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Editorial 09/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die weltweit größte Transportmesse InnoTrans steht vor der Tür. Der Veranstalter meldet eine Rekordbeteiligung bei der Zahl der ausstellenden Unternehmen und der teilnehmenden Länder.

Für den Vorstandsvorsitzenden der DB AG ist die 11. InnoTrans ein Anlass, zuversichtlich nach vorne zu blicken. Die große Bandbreite der Aussteller auf der Messe sowie die in diesem Jahr deutlich gestiegene Nachfrage im DB-Fernverkehr zeigten die Bedeutung der Schiene für die Mobilität der Zukunft, so Dr. Rüdiger Grube im Leitartikel. Eine wesentliche Rolle spielen dabei digitale Innovationen, die Grube sowohl als Treiber des Wandels im Verkehrsmarkt wie auch als Motor des Fortschritts in der Bahnbranche sieht.

Daran anschließend hebt unser Fahrzeugtechnik-Experte Jürgen Janicki die Bedeutung von Digitalisierung und Automatisierung als Schlüsselprogramm für den Bahnsektor hervor. Er gibt einen Überblick über die wichtigsten Anwendungsfelder, von Fahrgastinformation und Reiseplanung bis hin zu Fahrzeugdiagnose und Kapazitätsmanagement. Um Innovationen für einen zukunftsfähigen Bahnverkehr geht es auch in weiteren Beiträgen, die sich dem Innovationskreis Schienengüterverkehr und dem EU-Forschungsprogramm Shift2Rail befassen.

Die InnoTrans ist aber nicht nur eine Plattform für Industrie und Verkehrsunternehmen, sondern bietet Nachwuchs-Fach- und Führungskräften zahlreiche Möglichkeiten, um Kontakte für eine berufliche Zukunft in der Bahnbranche zu knüpfen. Die Fachhochschule St. Pölten ist ebenfalls auf der Messe vertreten und präsentiert sich in diesem Heft als Anbieter von Ausbildungsgängen, die den Schwerpunkt auf berufsbegleitende und systemorientierte Qualifizierung von Bahningenieuren legen.

Lesen Sie außerdem den zweiten Beitrag in unserer Artikelreihe zum Gotthard-Basistunnel, diesmal zum Thema Bahntechnik.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 08/2016

Editorial

Editorial 08/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dass sich die Arbeitswelt unter dem Einfluss von digitalen Technologien und fortschreitender Automatisierung grundlegend verändert, ist unstrittig. Wie sich dieser Wandel hin zur „Industrie 4.0“ nun für die Beschäftigten konkret auswirkt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Schaut man auf die in den Medien verbreiteten Meldungen zu diesem Thema, halten sich optimistische Prognosen und Krisenszenarien in etwa die Waage.

Fakt ist, dass sich insbesondere die großen und technologiegetriebenen Unternehmen mit diesen Trends aktiv und umfangreich auseinandersetzen. In unserem Leitartikel erläutert Personalvorstand Ulrich Weber, wie die Deutsche Bahn im Rahmen ihrer Initiative „Arbeitswelten 4.0“ die Frage beantwortet, wie bei der DB im Jahr 2030 gearbeitet werden wird. Aus den dort entwickelten Szenarien ergeben sich Impulse für Veränderungen der Führungskultur, der Personalarbeit, aber auch der Berufsbilder im Konzern.

Die Veränderungen der Arbeitswelt wirken sich auch auf die berufliche Bildung aus. Experte Werner Sauter spricht im Interview davon, dass Kompetenzen immer stärker am Arbeitsplatz entwickelt werden, der so zum wichtigsten Lernort wird. Um Lernprozesse effektiv zu gestalten, sollten sie auf geeigneten Methoden zur Kompetenzmessung aufbauen, wie Sauter in seinem Beitrag beschreibt.

Dass die zukünftige Bahn-Arbeitswelt auf absehbare Zeit nicht ohne den Menschen auskommt und junge Menschen für Ausbildungsberufe begeistern werden müssen, ist die Kernaussage eines weiteren Beitrags. Er stammt von einem DB-Mitarbeiter, der sich in den sozialen Netzwerken dafür einsetzt, die Zusammenhänge des Bahnbetriebes einer breiteren Öffentlichkeit und insbesondere den internetaffinen Zielgruppen verständlich zu machen.

Außerdem in diesem Heft: Der erste einer Reihe von Fachartikeln zum Gotthard-Basistunnel, die in loser Folge erscheinen werden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 07/2016

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Editorial 07/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir haben in diesem Jahr bereits mehrfach die Auswirkungen der Digitalisierung beleuchtet, mal aus Sicht der Fahrgäste, dann wieder mit Blick auf betriebliche Abläufe und die Unternehmenskulturen. Wenn es um die Steigerung von Effizienz und Qualität in der Betriebsdurchführung geht, spielt die Infrastruktur und dabei insbesondere die Leit- und Sicherungstechnik eine entscheidende Rolle. Sie darf in der Diskussion um die Digitalisierung im Mobilitätssektor nicht zu kurz kommen.

Welche Beiträge die Signaltechnik zu einer digitalisierten Bahn leisten kann, skizziert Michael Leining, Leiter Technik- und Anlagenmanagement bei DB Netz, in unserem Leitartikel. Er plädiert dafür, dass sich die Bahn positionieren und den digitalen Wandel mitgestalten muss. Diese Neuorientierung firmiert unter dem Begriff „Industrie 4.0“.

Ein viel diskutiertes Thema ist in diesem Zusammenhang der automatisierte Fahrbetrieb. Seine Grundlage ist eine digitale Leit- und Sicherungstechnik. Ralph Müller, Leiter Forschungsprogramme LST, beschreibt in einem Beitrag, wie die DB Netz AG im Rahmen des EU-Programms Shift2Rail an der Weiterentwicklung des europäischen Zugleitsystems ERTMS mitarbeitet, das einen hohen Automatisierungsgrad im System Bahn ermöglicht.

Eine Autorität auf dem Gebiet der LST ist der Lehrstuhl für Verkehrssicherungstechnik an der Technischen Universität Dresden. Dort wird unter anderem an der Technologieentwicklung für Bahnsicherungstechnik geforscht. Der wissenschaftliche Oberassistent Dr. Ulrich Maschek stellt in dieser Ausgabe das Lehr- und Forschungsprofil des Lehrstuhls vor.

Des Weiteren gehen wir in diesem Heft auf die neue ETCS-Bedienoberfläche für elektronische Stellwerke ein und berichten von einem ETCS-Schulungsfilm für das Betriebspersonal der VDE 8.2. Außerdem erwarten Sie Beiträge zum Ausbildungsberuf Mechatroniker und zum Drei-Phasen-Modell der Sicherheitsarbeit im System Bahn.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 06/2016

Editorial

Editorial 06/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

kaum ein anderer Wirtschaftzweig hat derzeit so niedrige Innovationsraten wie das System Bahn. Das ist nicht zuletzt der Vielfalt und langen Nutzungsdauer seiner technischen Komponenten geschuldet: So fließt viel Energie in die Erhaltung und den sicheren Betrieb des Systems, seine Weiterentwicklung aber bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Die Hochschulen nehmen bei der Gestaltung eines zukunftsfähigen Bahnsystems sicherlich eine Schlüsselrolle ein: In unserem Leitartikel beschreibt Professor Dr.-Ing. Ullrich Martin, Inhaber des  Eisenbahnlehrstuhls an der Universität Stuttgart, die Rolle der universitären Eisenbahnlehrstühle bei der Bewältigung dieser großen Herausforderung.

Um die technische Komplexität seines Systems im Griff zu haben, benötigt der Bahnsektor darüber hinaus geeignetes Personal. Besonders technische Berufsprofile sind hier derzeit nachgefragt, an erster Stelle das Profil des Eisenbahningenieurs.

Wir haben uns dieses Berufsbild näher angeschaut und beleuchten es in gleich drei Beiträgen: Jürgen Laubersheimer von der Personalentwicklung der DB Netz AG skizziert zunächst die Tätigkeitsbereiche eines Eisenbahningenieurs bei der DB Netz AG. Professor Dr.-Ing. Frank Lademann von der TH Mittelhessen und VDEI-Präsident Dr. Thomas Mainka gehen im Anschluss daran aus Hochschul- bzw. Berufsverbandsicht auf die Besonderheiten dieses Berufsbildes ein.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 05/2016

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Editorial 05/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auf dem Fernverkehrsmarkt ist es ungemütlich geworden. Busunternehmen und Fluggesellschaften locken mit Dauer-Niedrigpreisen, komfortabler Buchung und zahlreichen Serviceversprechen. Die Bahn ist in diesem Wettbewerb schon aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Verkehrsträger nicht in der besten Startposition. An anderen Stellschrauben können die Bahnunternehmen, im Rahmen ihrer Verfasstheit und der betrieblichen Voraussetzungen, selbst drehen.

Die Deutsche Bahn als Hauptanbieter ist entschlossen, ihre Marktposition zu behaupten. Die Verantwortlichen haben Nachholbedarf in Sachen Reise- und Angebotsqualität erkannt und eine Reihe von Vorhaben aufgesetzt, die im Fernverkehrskonzept 2030 und dem Programm „Zukunft Bahn“ gebündelt sind. Im Leitartikel stellen Birgit Bohle, Vorsitzende, und Produktionsvorstand Dieter Zöll von der DB Fernverkehr AG die Eckpfeiler der Angebots- und Kundenoffensive vor, die vom Fuhrpark über das Preissystem und den Bordservice bis hin zur Veränderung der Unternehmenskultur reichen.

In diese Veränderungen reiht sich die Inbetriebnahme der neuen ICE4-Generation als Flaggschiff des Hochgeschwindigkeitsverkehrs ebenso ein wie die Einführung der doppelstöckigen IC2-Züge, die in den kommenden Jahren zahlreiche neue Fernverkehrsverbindungen zwischen den großen Städten bedienen werden. Über die deutsche Grenze hinaus wollen DB und SNCF mit der Fortführung der deutsch-französischen Kooperation „Alleo“ attraktive Alternativen zum Flugzeug für Geschäftsreisende und Touristen bieten, die es nach Paris oder an die Côte d‘Azur zieht.

Außerdem in dieser Ausgabe: ein Beitrag zu Trends und Perspektiven bei mobilen Fahrgast-Anwendungen und ein Bericht zu den Ergebnissen einer Studie zur Digitalisierung im Bahnsektor.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 04/2016

Editorial

Editorial 04/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

eine leistungsfähige Bahninfrastruktur ist ein wichtiges Rückgrat des modernen Industriestandortes Deutschland. Daher haben Deutsche Bahn und Bundesregierung ein ambitioniertes Programm in Gang gebracht, um das Bestandsnetz zu ertüchtigen und jene Verfügbarkeit zu gewährleisten, die Verkehrswachstum und gestiegene Mobilitätsbedürfnisse erfordern. In der Folge nimmt temporär die Bautätigkeit an Fahrwegen und Bahnanlagen im gesamten Bundesgebiet rapide zu.

Volker Bilgram, Leiter Produktionsplanung und -steuerung bei DB Netz, fasst in unserem Leitartikel zusammen, wie die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung die Fortentwicklung des Schienennetzes auf eine neue Stufe hebt und wo die Schwerpunkte von Investitionen und Bauvorhaben in 2016 und den kommenden Jahren liegen. Ein weiterer Beitrag erläutert, wie der Bahnhof Erfurt im Zuge des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit zum Knotenpunkt im deutschen Hochgeschwindigkeitsnetz ausgebaut wird.

Mit dieser Ausgabe beginnen wir eine Serie von Artikeln, in denen wir verschiedene nichtbundeseigene Bahnunternehmen vorstellen. Zum Auftakt erscheint ein Porträt der Nordwestbahn mit Sitz in Osnabrück. Außerdem erwarten Sie Berichte von der Eisenbahntechnischen Fachtagung des VDEI und dem Railway Forum sowie ein Artikel, der sich mit den Risiken und den Regeln im Umgang mit sensiblen Daten am Arbeitsplatz beschäftigt.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 03/2016

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Editorial 03/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Digitalisierung hat viele Facetten. Oft stehen Anwendungen für Bahnkunden im Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung. Die unter dem Oberbegriff Industrie 4.0 stattfindende Transformation erfasst jedoch, auch bei der Bahn, alle Unternehmensbereiche und betrieblichen Abläufe.

In unserem Leitartikel beschreiben Christa Koenen, Vorsitzende Geschäftsführerin, und Matthias Patz, Digital Strategist bei DB Systel, wie sich der IT-Dienstleister der Deutschen Bahn aufgestellt hat, um
den Konzern im Prozess der Digitalisierung zu begleiten und damit verbundene Innovationen voranzutreiben. Dazu gehören Software-Lösungen für das Personalmanagement, Plattformen zum Daten- und Informationsaustausch für mobile Mitarbeiter und Schienenfahrzeuge oder eine Datenbrille für Fachkräfte in der Instandhaltung. Damit DB Systel ihre Rolle als Digital Innovator wahrnehmen kann, wurde ein konzerninterner Veränderungsprozess eingeleitet, dessen erste Ergebnisse ebenfalls in dieser Ausgabe vorgestellt werden.

Weitere Beiträge befassen sich mit der Digitalisierung des Fahrplans bei der DB Netz AG, dem ersten klimaneutralen Instandhaltungswerk von DB Fernverkehr und dem Einsatz von langen Güterzügen in Deutschland.

Ob mit oder ohne neue Technologien, der Berufsalltag kann stressig sein. Praktische Ratschläge zum Erkennen und Bewältigen von Stress gibt Martin Nowosad, der Bahnhofsmanager und zugleich ausgebildeter Psychologe ist.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 02/2016

Editorial

Editorial 02/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Verschmelzung von IT-Technologien mit den Produktions- und Distributionssystemen der Wirtschaft markiert nach einhelliger Expertenmeinung den Beginn der vierten industriellen Revolution. Das Internet der Dinge bzw. Industrie 4.0 erhöhen selbstredend auch im Eisenbahnsystem den Automatisierungsgrad und die Komplexität. Herausforderungen ergeben sich daraus nicht zuletzt im Bereich der Arbeits- und Betriebssicherheit, der wir in der vorliegenden Ausgabe einen eigenen Schwerpunkt eingeräumt haben.

So beleuchtet in unserem Leitartikel Simone Neumann, Leiterin Arbeits- und Brandschutz bei der Deutschen Bahn AG, die Rahmenbedingungen für eine Arbeitswelt an der Schnittstelle zu intelligenter Technik und geht auf die Chancen und Risiken ein, die mit diesem technologiegetriebenen Wandel einhergehen.

Weitere Artikel der vorliegenden Ausgabe gehen auf die steigende Bedeutung der IT-Sicherheit (IT-Security) in Zusammenhang mit der Systemzuverlässigkeit des Systems Bahn (Safety), auf das Thema „Vorbeifahrten an Halt zeigenden Signalen“ und auf die Berufsbilder von Sicherheitspersonalen auf Gleisbaustellen und von Sicherheitsbeauftragten für den Arbeitsschutz ein.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 01/2016

Editorial

Editorial 01/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wachsende Städte und die damit verbundene Landflucht junger Leute, sich wandelnde Mobilitätsbedürfnisse sowie ein stetig steigendes Mobilitätsaufkommen stellen die Planer des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) vor die strategische Herausforderung, ihre Verkehrsangebote und Infrastruktur bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Im Rahmen unseres thematischen Schwerpunktes Mobilitätskonzepte für den Verkehr der Zukunft stellt Susanne Henckel die Angebotsplanung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) vor, um die ostdeutsche Metropolregion mit einem einheitlichen und flächendeckenden Mobilitätsangebot versorgen zu können. Die VBB-Geschäftsführerin sieht dabei vor allem in der Verknüpfung von Schienenpersonennah- und Busverkehr sowie in der Digitalisierung Potenziale für den ÖPNV.

Der finanziellen Ausstattung für die Modernisierung, Sanierung und den Ausbau der kommunalen Verkehrsnetze kommt bei der Weiterentwicklung des ÖPNV zweifellos eine Schlüsselrolle zu. Professor Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann und Professor Dr.-Ing. Felix Huber vom Wissenschaftlichen Beirat des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) definieren diese in ihrem Artikel als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden.

Weitere Beiträge zum Schwerpunktthema beschäftigen sich unter anderem mit dem neuen Zuglabor der DB Regio AG, wissenschaftlichen Erkenntnissen zu einer altersgerechten Mobilität und betrieblichem Mobilitätsmanagement.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 12/2015

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Editorial 12/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Inbetriebnahme der 123 Kilometer langen Neubaustrecke von Erfurt nach Leipzig und Halle ist nicht nur ein Meilenstein im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 8 (VDE 8), des aktuell bedeutendsten Eisenbahninfrastrukturvorhabens in Deutschland. Erfurt – Leipzig/Halle steht darüber hinaus auch für eine wegweisende Innovation für den Eisenbahnbetrieb, werden doch auf dieser Strecke hierzulande erstmals Zugfahrten ohne ortsfeste Signale durchgeführt.

Dieser bemerkenswerten betrieblichen Neuerung tragen wir im Rahmen unseres Schwerpunktthemas „Bahnbetrieb“ mit gleich drei Fachartikeln Rechnung – unter anderem mit unserem Leitartikel aus der Feder von Artur Stempel, Gesamtprogrammleiter Inbetriebnahme VDE 8 bei der DB.

Eine weitere größere Veränderung betrifft die Neustrukturierung des betrieblichtechnischen Regelwerkes der DB Netz AG und die damit einher gehende Neuordnung der Verantwortlichkeiten zwischen Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) und Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU): Dr.-Ing. Carsten Hein und Götz Walther vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) stellen in diesem Zusammenhang das neue Betriebsregelwerk EVU (BRW) vor, das die Mitglieder des Ausschusses für Eisenbahnbetrieb des VDV entwickelt haben und sich an die rund 400 EVU in Deutschland richtet, damit diese auch in Zukunft ihren Betrieb unternehmensübergreifend mit weitgehend einheitlichen Regeln durchführen können.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

P.S. Aufgrund gestiegener Kosten kommen wir im neuen Jahr leider um eine Anpassung der Preise für ein Jahres-Abonnement um jeweils 1 Euro pro Ausgabe nicht mehr herum. Der neue Preis für das Jahres-Abonnement beträgt ab Januar 7,25 Euro/Ausgabe und für das Bildungs-Abonnement (Azubis, Studenten und Teilnehmer an Weiterbildungen) 6 Euro/Ausgabe.

Editorial

Editorial 11/2015

Editorial

Editorial 11/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Personenbahnhöfe sind längst nicht mehr nur der Ort, an dem die Züge halten. Sie entwickeln sich zu Mobilitätsdrehscheiben und verknüpfen Angebote verschiedener Verkehrsträger sowie zahlreiche Dienstleistungen, um die Reise- und Aufenthaltsqualität der Bahnkunden zu verbessern und den sich wandelnden Mobilitätsansprüchen der Reisenden gerecht zu werden.

Damit die Bahnhöfe diese Funktion erfüllen können, müssen ganz unterschiedliche Unternehmen und Institutionen zusammenarbeiten – vom Infrastrukturbetreiber bis zur Bahnhofsmission. Das Management von Bahnhöfen übt dabei eine zentrale Aufsichts- und Koordinationsfunktion aus.

Im Rahmen des Projekts „Bahnhof MEGA – Management erlebt und gestaltet durch Azubis“ verschafft die DB Station&Service AG ihren Auszubildenden die Möglichkeit, diese anspruchsvolle Aufgabe aktiv mitzugestalten. Andreas Springer, Vorstand Personal/Operations der DB Station&Service AG, stellt das Azubi-Projekt vor.

Außerdem erläutert Martin Nowosad, Leiter des Bahnhofsmanagements in Bielefeld, welche Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten es rund um die Bahnhöfe gibt und wie die Organisationseinheiten der DB und anderer Akteure im Dienste für die Kunden zusammenwirken.

Eine wesentliche Erleichterung für alle Verkehrsunternehmen, die die Bahnhöfe der DB Station&Service AG nutzen, ist das neue Stationsportal, das in einem weiteren Artikel vorgestellt wird. Es ermöglicht die Online-Anmeldung der geplanten Zughalte und soll das bisherige, bürokratische Vertragsverfahren im Interesse von Betreiber und Kunden vereinfachen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 10/2015

Editorial

Editorial 10/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seit geraumer Zeit streben Politik und Gesellschaft an, einen Verkehrssektor zu schaffen, der alle Dimensionen der Nachhaltigkeit – Umweltschutz, Ökonomie und Soziales – gleichermaßen berücksichtigt. Zu einer solch ganzheitlichen Betrachtung der Mobilität über alle Verkehrsträger hinweg und einem ebensolchen Maßnahmenkatalog hat es die Verkehrspolitik nach einhelliger Expertenmeinung bis dato aber nicht gebracht.
 
Im Aufmacher-Interview zu unserem Schwerpunktthema Energieeffizienz und Nachhaltigkeit nennt Dirk Flege, Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene, die aus seiner Sicht wichtigsten Gründe für diesen Status quo in puncto nachhaltiger Mobilitätsentwicklung.
 
Der Bahnsektor ist diesbezüglich am weitesten. Gleichwohl muss er weiter an der Verbesserung der eigenen Nachhaltigkeits-, Energieeffizienz- und Lärmschutz-Maßnahmen arbeiten. In der vorliegenden Ausgabe mögen dafür stellvertretend drei Beiträge aus der Wissenschaft stehen: So stellt das Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt unterschiedliche Ansätze zur Verbesserung des energieeffizienten Bahnbetriebs vor, und die Technische Universität Berlin beschreibt in zwei weiteren Fachartikeln jeweils lärmmindernde Maßnahmen am Oberbau und bei Triebfahrzeugen.
 
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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