Liebe Leserinnen, liebe Leser,die Überwachungsgemeinschaft Gleisbau e.V. – Vereinigung für spurgebundene Verkehrssysteme (ÜGG) wurde vor mehr als 18 Jahren gegründet. Die Deutschen Bahnen (Bundesbahn und Reichsbahn), Nichtbundeseigene Bahnen, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes hatten sich seinerzeit dazu verabredet. Zu den selbstgesetzten Zielen der ÜGG gehört es, die Entwicklung branchenspezifischer Qualitätsstandards zu formulieren, weiterzuentwickeln und vor allem umzusetzen. In unserem Leitartikel erläutert Dr. Richard Reuter, Präsident der ÜGG, die Aufgabenstellung und die Entwicklung der Vereinigung.In einem weiteren thematischen Schwerpunkt gibt Andreas Busemann, Vorstand Produktion der DB Fernverkehr AG, einen Überblick zu drei wesentlichen Meilensteinen des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Deutschland. Gemeinsam mit Fachleuten seines Ressorts skizziert er die Anfänge des Schnellverkehrs und den Beginn der InterCity-Epoche, für die mit der Lokomotivbaureihe 103 die lange Zeit stärkste einteilige Serienlokomotive der Welt in Dienst gestellt wurde. Als weiteren Meilenstein beschreibt der Artikel die Inbetriebnahme der ersten ICE-Generation vor 20 Jahren und gibt einen Ausblick auf das innovative ICx-Konzept der näheren Zukunft.Die Russischen Bahnen RZD sind ein sehr wichtiger Partner der DB AG, insbesondere im internationalen Güterverkehr nach Osten. Der Aufbau gemeinsamer Projekte und Geschäfte wurde durch ein wechselseitiges Young Professional Exchange Program gefördert, das kürzlich abgeschlossen wurde. Im Rahmen dieses Programms erhielten ausgewählte Mitarbeiter beider Bahnen Gelegenheit, sich kennenzulernen. Stichwort: interkulturelles Denken entwickeln und einander begreifen. Niko Warbanoff, Leiter Internationale Geschäftsentwicklung der Deutschen Bahn AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der DB International GmbH, erläutert noch einmal die Zielstellung des Programms, bevor die deutschen Teilnehmer ihre individuellen Eindrücke aus dem Aufenthalt in Russland schildern.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
Alle Beiträge von Hans-Peter Schonert
Editorial 08/2011
Liebe Leserinnen, liebe Leser, vom Jahr 2014 an wird die Deutsche Bahn AG Strom aus insgesamt 14 Wasserkraftwerken des Energiekonzerns RWE beziehen: Das haben die Vorstandsvorsitzenden der beiden Unternehmen, Dr. Rüdiger Grube und Dr. Jürgen Großmann, vor wenigen Tagen bekannt gegeben. Mit dieser Vereinbarung kommt die Bahn ihren ambitionierten Klimaschutzzielen ein gutes Stück näher und dokumentiert darüber hinaus die wachsende Bedeutung nachhaltiger Unternehmenspolitik, um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. Welche Maßnahmen und Strategien die Bahn einsetzt, um Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu fördern, dokumentiert die vorliegende Ausgabe der Zeitschrift Deine Bahn.In unserem Leitartikel beschreibt Dr. Hans-Jürgen Witschke, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Energie GmbH, die zentrale Bedeutung grünen Stroms als Energieträger der Zukunft für Mobilität. Neben der Wasserkraft sieht Witschke dafür auch die Windenergie als wichtiges Standbein der Energieversorgung.Wie regenerative Energiequellen, die wie die Windkraft nicht immer in gleichem Maße zur Verfügung stehen, gespeichert werden können, ist deshalb eine bedeutende Forschungsaufgabe: Birgit Carlstaedt, Leiterin des Energie- und Beschaffungsmanagement der DB Energie und Peter Westenberger, Leiter Nachhaltigkeits- und Umweltinformation beim Umweltzentrum der DB AG, beschreiben in einem ergänzenden Artikel, wie der DB Konzern die Entwicklung von solchen Speichertechnologien unterstützt. Außerdem stellt Martina Fleckenstein, Leiterin Betrieblicher Umweltschutz der DB AG, die Lärmminderungsstrategien der Deutschen Bahn vor.Weitere Beiträge zu den Themen Energierückgewinnung, Green IT und Green Logistics runden unseren Schwerpunkt zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ab.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
Editorial 07/2011
Liebe Leserinnen, liebe Leser,nach Überwindung einer der weltweit schwersten Finanzkrisen hat die Konjunktur in Deutschland und in der Europäischen Union wieder deutlich an Fahrt gewonnen. Mit einer Bevölkerung von 500 Millionen Menschen bietet sich ein erhebliches Wachstumspotenzial, insbesondere im Logistikbereich und damit auch für den Ländergrenzen überschreitenden Schienengüterverkehr.Trotz anhaltenden Preisdrucks konnte Schenker Transport und Logistik seinen Umsatz in allen Sparten gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Dr. Karl- Friedrich Rausch, Vorstand Transport & Logistik und DB Mobility Logistics AG, zieht in unserem Leitartikel ein Resümee bezüglich der Situation von DB Schenker, das deutlich über die rein wirtschaftliche Betrachtung hinausgeht. So leistet DB Schenker als integraler Bestandteil der Deutschen Bahn AG beispielsweise einen nennenswerten Beitrag zum Erreichen der Klimaziele.Mit weiteren Artikeln zur Nachhaltigkeit und dem Wandel im Frachtgeschäft (Stichworte: Nachfrageentwicklung, Containerverkehr, Preisentwicklung), auch aus Sicht außerhalb des Konzerns Deutsche Bahn, runden wir die Sicht auf den Themenschwerpunkt Logistik ab.Mit einem Bericht über die marokkanische Bahn setzen wir darüber hinaus unsere Reihe Bahnen der Welt fort.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
Editorial 06/2011
Liebe Leserinnen, liebe Leser,ein wachsender Verkehrsmarkt erfordert in aller Regel eine Ausweitung der vorhandenen Verkehrswege. Dies gilt auch und vielleicht sogar verstärkt für die Eisenbahninfrastruktur.Insbesondere im Bereich des Güterverkehrs wird mit einem deutlichen Wachstum gerechnet, wobei die Nachfrage sich aller Voraussicht nach räumlich unterschiedlich entwickeln wird. Es wird davon ausgegangen, dass die Zuwächse sich dabei im Wesentlichen auf die bestehenden Hauptverkehrsachsen konzentrieren werden.Unter dem Titel „Netzstrategien im Wandel“ skizziert in unserem Leitartikel Oliver Kraft, der Vorsitzende des Vorstandes der DB Netz AG, die neue Netzkonzeption 2030. Dabei zeigt er wesentliche Handlungsfelder und Lösungsansätze für die Kapazitätsgestaltung von Eisenbahninfrastruktur auf.Nachdem im Jahr 2006 die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland durchgeführt wurde, findet 2011 in unserem Land nun die FIFA-WM der Damen statt. Die Deutsche Bahn beteiligt sich dabei wieder als Nationaler Förderer und Offizieller Mobilitäts- und Logistikdienstleister. Sie will damit ihren Beitrag dazu leisten, dass die WM 2011 als weiteres Sommermärchen in die Fußballannalen eingehen kann. Wie die Deutsche Bahn sich dabei einbringt und was dabei ihre besonderen Stärken sind, schildert Gabriele Handel-Jung, Leiterin Marketingkommunikation und Media der DB Mobility Logistics AG.Des Weiteren berichten wir über das künftige Rückgrat des DB Fernverkehrs, das Konzept ICx, sowie über den kürzlich von DB Training, Learning und Consulting ausgerichteten 5. Internationalen Sicherheitskongress.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
Editorial 05/2011
Liebe Leserinnen, liebe Leser,den Schwerpunkt dieser Ausgabe bilden aktuelle Themen aus dem Bereich Eisenbahninfrastruktur Fahrweg. Fahrwegtechnik, Oberbau, Instandhaltung, Baustellenorganisation sind Aufgabenstellungen, die zu den Kernaufgaben der Eisenbahningenieure zu zählen sind.Aber keine Sorge: Unsere Autoren haben die Artikel so gestaltet, dass die Informationen auch für Nicht-Ingenieure verständlich und informativ sind. Es geht uns gerade darum zu zeigen, dass ingenieurtechnische Aufgaben, wie spannend sie für Fachleute auch sein mögen, kein Selbstzweck sind, sondern fundamentale Grundlage, um den Betrieb einer Eisenbahn zu ermöglichen.Dieser Zielsetzung folgt auch unser Leitartikel, in dem Klaus Junker, Präsident des Verbandes Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI), die Ziele und Aufgaben seiner Organisation erläutert. Dabei zeigt er unter anderem auf, dass die Ingenieure auch bei der Bahn immer stärker fachübergreifend agieren müssen, um das zunehmend komplexer werdende Verbundsystem Eisenbahn zu betreiben und weiterzuentwickeln.Weil sich der Erwerb übergreifender bahnspezifischer Kenntnisse gerade für Nachwuchsingenieure zunehmend schwieriger gestaltet, bietet der VDEI unter anderem Fortbildungen an einer neu geschaffenen VDEI-Akademie an. Darüber hinaus führt er in Zusammenarbeit mit Bahnunternehmen und der Bahnindustrie Seminare, Tagungen und Konferenzen durch, die der fachlichen Weiterentwicklung der Ingenieure dienen.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
Editorial 04/2011
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Informations- und Kommunikationstechnologien sind mittlerweile aus praktisch keinem Lebensbereich mehr wegzudenken. Dies gilt privat ebenso wie geschäftlich. Im Zeitalter der Globalisierung bestimmt die diesbezügliche Kompetenz mit über Wohl und Wehe der Firmen im Markt.Die Aspekte betreffen dabei unter anderem die Kommunikation mit den Kunden, die Automatisierung von Abläufen, die Kosteneffizienz der Wertschöpfung und letztlich die Steuerbarkeit des jeweiligen Unternehmens. Je komplexer die Aufgabenstellung, desto höher die diesbezüglichen Anforderungen.Die Deutsche Bahn AG nutzt im Informations- und Kommunikationsbereich die in ihrem Tochterunternehmen DB Systel gebündelte Fachkompetenz. Detlef Exner, Vorsitzender der Geschäftsführung von DB Systel, gibt Ihnen zusammen mit seinen Mitarbeitern einen Einblick in das Aufgabenportfolio des bahninternen Dienstleisters, mit dem dieser die Deutsche Bahn AG mit Hochgeschwindigkeit ins Online-Zeitalter begleitet.Für die bahnbetrieblichen Belange der Telekommunikation ist das Technologiemanagement der DB Netz AG zuständig, so zum Beispiel für das Global System for Mobile Communications-Rail (GSM-R). Unsere Fachautoren Werner Lautenschlager und Bernd Kampschulte berichten dazu über aktuelle Beispiele im Bereich Frequenzmanagement und Roaming.In weiteren zentralen Beiträgen dieser Ausgabe stellt Joachim Kettner, Leiter Umwelt der DB AG, das Eco Rail Center Innovation – Kirchmoser vor; Horst-Peter Heinrichs und Swenja Bartkowski, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, erläutern Chancen und Risiken der neuen europäischen Schienengüterverkehrsverordnung.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.
Editorial 03/2011
Liebe Leserinnen, liebe Leser,unsere Ausgabe steht unter den Themenschwerpunkten Bahnbetrieb, Notfallmanagement und Brandschutz.Betriebsführung und Betriebsdurchführung sind ein wesentlicher Teil des Verbundsystems Bahn, in dem täglich mehr als 30.000 Züge über Schienenwege der DB Netz AG geleitet werden. Die Grundlage bildet die Definition der betrieblichen Notwendigkeiten und, darauf aufbauend, die Planung des Regelbetriebes unter Berücksichtigung geplanter und ungeplanter Abweichungen. Gradmesser, wie gut das gelingt, sind unter anderem Leistungsmenge und Pünktlichkeit. Die DB Netz AG hat mit dem Ziel einer Prozessoptimierung im Jahr 2009 in einem ProNetz-Projekt Betriebsmanagement ausgewählte Bereiche des Betriebes untersucht. Das Ergebnis wurde mittlerweile zur Umsetzung in die Linie übergeben.Detlef Barner, Leiter Betrieb in der Zentrale der DB Netz AG, fasst die Zielsetzung und Ergebnisse des ProNetz-Projekts zusammen. Aus der Feder seiner Führungskräfte und Mitarbeiter werden Informationen und Einblicke in einzelne Projektbereiche vertieft.Weitere Elemente des Verbundsystems Bahn liegen in der Prävention, um schädigende Ereignisse möglichst zu verhindern, oder, wenn diese trotz aller Vorsorge doch einmal eintreten, im Notfallmanagement. Hierzu werden nach einem Geleitwort von Klaus-Jürgen Bieger, Leiter Sicherheit/Safety Director, Konzernbeauftragter Brandschutz und Eisenbahnbetriebsleiter der DB AG, Beispiele aus dem Bereich Brandschutz sowie der Notfallbewältigung und der Notfallnachsorge vorgestellt.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.
Editorial 02/2011
Liebe Leserinnen, liebe Leser,unsere Februarausgabe steht unter dem Themenschwerpunkt verkehrspolitische Entwicklungen. Der wirtschaftliche Erfolg der deutschen Industrie lässt die Transportmengen wieder kräftig steigen. Kapazitätsgrenzen bei den Verkehrsträgern werden erkennbar. Die Infrastruktur lässt sich dem Bedarf jedoch aus den verschiedensten Gründen nicht bzw. nicht zeitgerecht anpassen. Die Gründe dafür liegen unter anderem in der Dauer der Planungs- und Genehmigungsverfahren und der Endlichkeit der Finanzmittel begründet. Was also tun? Das Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat einen „Aktionsplan Güterverkehr und Logistik“ entwickelt. Um was es darin geht, erläutert in unserer Rubrik „Bahn aktuell“ der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer. Bezüglich der Engpässe schätzt die Allianz pro Schiene die Situation ähnlich ein. Bei den Rezepten zu deren Bewältigung sieht sie einen erheblichen Nachholbedarf bei den Schieneninvestitionen. Aus Sicht des Verbandes spielen dabei die öffentlichen Verkehrsinfrastrukturinvestitionen eine Schlüsselrolle bei der politischen Gestaltung des Verkehrssystems. Im Ergebnis prägen die Verkehrsinfrastrukturinvestitionen von heute den künftigen Modal Split der Verkehrssysteme. Unter dem Titel „Wir brauchen eine neue Infrastrukturpolitik“ erläutert Geschäftsführer Dirk Flege die Sicht des Verbandes.Für ein attraktives Angebot im Schienenverkehr setzt sich der Fahrgastverband PRO BAHN e.V. ein. Er verfolgt das Ziel, die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass das Fahren mit den Bahnen für die Fahrgäste attraktiver wird. Matthias Oomen, Hauptstadtbeauftragter und Bundespressesprecher, stellt den Fahrgastverband anlässlich dessen 30jährigen Jubiläums vor. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.
Editorial 01/2011
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Bahnhöfe sind seit ihren Anfängen das Eingangstor für die Reisenden zur Bahn. Schon dort wird darüber mit entschieden, ob der Reisende seine Fahrt als angenehm empfindet. Den Schwerpunkt dieser Ausgabehaben wir deshalb einmal auf den Themenbereich der Personenbahnhöfe ausgerichtet.Da ist zunächst der optische Eindruck des Bahnhofs, einschließlich des zugehörigen Ambientes. Es zählen aber auch Komfort, Information, Serviceeinrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten und nicht zuletzt das vom Reisenden empfundene subjektive Sicherheitsgefühl. Mit Unterstützung der Konjunkturprogramme des Bundes hat die Deutsche Bahn AG an vielen großen, mittleren und kleinen Stationen kräftig investiert, was von den Kunden durchaus positiv wahrgenommen wird. Angesichts von aktuell 5.400 Bahnhöfen bleibt trotzdem noch viel zu tun.Ein weiteres Thema ist die Behandlung von ehemaligen Stationsgebäuden. Gemeinsam mit Städten und Gemeinden wird hier nach neuen Nutzungskonzepten gesucht.Reisende, die ihre Reise von kleineren Stationen beginnen wollten, haben sich in der Vergangenheit besonders über fehlende Informationen bei Abweichungen vom Fahrplan beklagt. Hier hat die Bahn begonnen, unter Nutzung moderner funkgesteuerter Technik, zeitgerechte Informationen bereitzustellen.Es ist aber nicht allein damit getan, dass die Bahn ihre Bahnhöfe und Stationen saniert. Wir alle müssen ein wenig dazu beitragen, dass dies auch über einen längeren Zeitpunkt erhalten bleibt. Leider haben einige Zeitgenossen offensichtlich Freude daran, Anlagen immer wieder zu beschädigen oder mittels Graffiti zu verunzieren. Hier kann Jedermann einen Beitrag leisten, indem er in solchen Fällen einfach die Polizei anruft.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.