Alle Beiträge von Hans-Peter Schonert

69 Beiträge
Editorial

Editorial 09/2013

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Editorial 09/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 
anders als bei Design und Ausstattung sind Innovationen im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik für Außenstehende nicht immer leicht zu erkennen. Aufgrund der relativ langen Lebensdauer der  Schienenfahrzeuge entsteht leicht der Eindruck, dass Entwicklungszyklen langsamer verlaufen würden als bei anderen Verkehrsträgern, zum Beispiel in der Automobilindustrie.

Ein genauerer Blick auf die Entwicklungen in der Bahnindustrie zeigt aber, dass in den vergangenen Jahren eine stattliche Zahl von Innovationen und neuen Technologien in der Schienenfahrzeugtechnik Einzug gehalten haben. Dies gilt insbesondere bezüglich Verbesserungen in der Traktionstechnik, bei Sicherheit und Energieeffizienz, Implementierung unterstützender Software-Tools oder Einsatz neuartiger Materialien in der Bremstechnik.

Eines der Leuchtturmprojekte der neuen Fahrzeuggenerationen in diesem Bereich ist sicherlich der neue ICx, der den Fernverkehr der Deutschen Bahn AG in den kommenden Jahrzehnten maßgeblich prägen wird. Andreas Busemann, Vorstand Produktion, und Christian Gubisch, Spezialist im Büro Eisenbahnbetriebsleiter / Sicherheitsmanagementsystem, beide DB Fernverkehr AG, berichten in unserem Leitartikel über den Stand des Projekts.

Ihrer Aufmerksamkeit empfohlen sei auch der Textauszug aus unserem neu überarbeiteten DB-Fachbuch Schienenfahrzeugtechnik: Buchautor Jürgen Janicki stellt darin die Bauweisen und Werkstoffe vor, die bei der Konstruktion von Schienenfahrzeugen verwendet werden.

Weitere Beiträge zu unserem Themenschwerpunkt behandeln unter anderem die Themen DLR-Forschungsprojekt Next Generation Train, Vergleich der Betriebssysteme der Eisen- und Straßenbahn sowie weitere neue Fahrzeugkonzepte unterschiedlicher Hersteller.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 08/2013

Editorial

Editorial 08/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 
in ihrer nachhaltigen Konzernstrategie hat sich die Deutsche Bahn das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 profitabler Marktführer, Umwelt-Vorreiter und – darum geht es vorwiegend in unserem Themenschwerpunkt – Top-Arbeitgeber zu werden.

Ulrich Weber, DB-Personalvorstand, stellt in unserem Leitartikel dar, welche Maßnahmen sein Unternehmen in diesem vergleichsweise kurzen Zeitraum plant, um zu einem der zehn führenden Arbeitgeber in Deutschland zu werden und auch international dahingehend eine Spitzenposition einzunehmen.

Ohne hervorragend ausgebildete Fachkräfte, zum Beispiel von den Eisenbahn-Lehrstühlen der Universitäten in Deutschland, wird dieses Ziel kaum zu erreichen sein. So beschreibt Dr.-Ing. Ulrich Maschek von der Technischen Universität Dresden in seinem Beitrag, wie das Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr an der TU auf die große Nachfrage an Fachkräften mit der Entwicklung des Ausbildungsprofils Bahnsystemingenieur als Diplom- und Masterstudiengang reagiert hat.

Außerdem freuen wir uns, dass wir für die weiteren Fachartikel zu unserem Themenschwerpunkt eine Reihe junger Nachwuchsautoren gewinnen konnten. Sie schreiben unter anderem zum Thema Azubi-Recruiting, über das Jahrestreffen des „traineeclubs“ der DB und über den Austausch des DB-Konzerns mit den Russischen Eisenbahnen im Rahmen des Young Professional Exchange Program 2013.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 07/2013

Editorial

Editorial 07/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
diese Ausgabe befasst sich in ihrem Schwerpunkt mit den Themen Arbeits- und Betriebssicherheit.

Arbeitsverfahren entwickeln sich permanent weiter; gleichzeitig nimmt das Durchschnittsalter der Beschäftigten zu. Damit einhergehend steigen die rechtlichen Anforderungen und die gesellschaftlichen Akzeptanzkriterien an Arbeits- und Gesundheitsschutz. Um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen, hat der DB AG Konzern sich einheitliche Arbeitsschutzstandards gegeben und seinen Führungskräften als übertragene Unternehmerpflichten auferlegt. Was dies im Einzelnen bedeutet und wie die Wirksamkeit gemessen wird, schildert Simone Neumann, Leiterin Arbeits- und Brandschutz in der Zentrale der DB AG, in unserem Leitartikel.

Besondere Anforderungen an die Arbeitssicherheit ergeben sich dort, wo Arbeiten im Gefahrenbereich der Gleise durchgeführt werden müssen, auf denen Zugbetrieb stattfindet. Niels Tiessen, Leiter Arbeitsschutz der DB Netz AG, zeigt auf, wie verbesserte Sicherungsmaßnahmen bei Gleisbaustellen auch einer Verminderung der Lärmschutzemissionen dienen können.

Aus dem Bereich der Betriebssicherheit informieren wir Sie über ein neues Sicherheits- und Rettungskonzept der Deutschen Bahn, wie es nunmehr im Katzenbergtunnel realisiert wurde, sowie über elektronische Bahnübergangssicherungsanlagen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 06/2013

Editorial

Editorial 06/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Liberalisierung der europäischen Personenverkehrsmärkte hat zu einem intensiven Wettbewerb insbesondere im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs geführt. Es besteht inzwischen kein Zweifel mehr daran, dass die Verkehrsmärkte Europas auch in Zukunft weiter zusammenwachsen und sich die damit verbundenen Konsolidierungsprozesse auf diesen hart umkämpften Märkten beschleunigen werden.

Der Personenverkehr der Deutschen Bahn hat auf diese Herausforderungen unter anderem mit der Akquisition des britischen Verkehrskonzerns Arriva reagiert. In unserem Leitartikel legt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB AG, dar, wie sein Unternehmen mit der Plattform Arriva durch eine Kombination von Ausschreibungen, Akquisitionen und so genannten Open Access-Verkehren auf den europäischen Verkehrsmärkten weiter wachsen will.

Mit einem anderen wichtigen Aspekt der Internationalisierung des europäischen Schienenpersonenverkehrs beschäftigt sich außerdem Cesare Brand: Der Generalsekretär des Internationalen Eisenbahntransportkomitees CIT zieht drei Jahre nach ihrem Inkrafttreten eine Zwischenbilanz zu der Verordnung (EG) Nr. 1371/2007 der EU über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr.

In einem weiteren Fachartikel wird die neue Triebfahrzeugführerscheinverordnung vorgestellt, mit der die stufenweise Einführung eines einheitlichen EU-Führerscheins für Lokführer geregelt ist.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 05/2013

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Editorial 05/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
auch wenn 2012 die Transportleistungen infolge der konjunkturellen Gesamtentwicklung in allen Verkehrsbereichen rückläufig waren, stellt dies keine generelle Abkehr von den mittel- und langfristigen Wachstumsprognosen für den Güterverkehr dar. Ebenso schreitet die Optimierung der Verteilströme aus Sicht des produzierenden Gewerbes weiter fort. Die Frage lautet schlicht: Wer kann am schnellsten, billigsten, zuverlässigsten usw. den Transport von A nach B bewältigen. Wo sich diesem Streben Hindernisse in den Weg stellen, sind die Politiker aufgerufen, diese zu beseitigen.

In unserem Themenschwerpunkt berichten wir deshalb zunächst über eine Deklaration des Binnenverkehrsausschusses der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) zur Vereinheitlichung des internationalen Eisenbahnrechts.

In unserem Leitartikel erläutert Dr. Markus Hunkel, Vorstand Produktion der DB Schenker Rail AG, wie die führende Güterbahn Europas ihre Qualität und Effizienz im Rahmen der Strategie DB 2020 weiter steigern will. Ziel ist dabei im Kern die Schaffung eines europäischen Netzwerks aus einer Hand.

Dazu gehören Themen wie der Ausbau der Schienenlogistik zwischen Europa, Russland und Asien, die grundlegende Verbesserung des Modalsplit-Anteils des Schienengüterverkehrs, aber auch der maritime kombinierte Verkehr durch die TFG Transfracht, mit denen sich weitere Fachbeiträge aus dem Bereich Transport und Logistik auseinandersetzen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 04/2013

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Editorial 04/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
vor wenigen Wochen hat die aus unabhängigen Verkehrsexperten bestehende Daehre-Kommission zur Zukunft der Infrastrukturfinanzierung ihren Schlussbericht vorgelegt. Demnach sind alle Verkehrsnetze in Deutschland
deutlich unterfinanziert. Das gilt dementsprechend auch für die Schieneninfrastruktur: Zwar ist das deutsche
Bestandsnetz immer noch so gut, leistungsfähig und engmaschig, dass Baumaßnahmen ohne größere
Umleitungen, Verzögerungen, etc. abgewickelt werden können. Ob das aber in Zukunft auch so bleibt, hängt maßgeblich von der zukünftigen Finanzierung und einer effizienten Planung der Erhaltungsmaßnahmen ab.

Da der Staat angesichts der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte aller Voraussicht nach nicht alle Investitionserfordernisse erfüllen kann, ist die Bedeutung rationeller Verfahren in der Instandhaltung, die kurze Sperrpausen und Kostenersparnisse ermöglichen, umso höher. Welchen Anteil an einer effektiven Instandhaltung des Oberbaus die wissenschaftliche Forschung hat, beschreiben in unserem Leitartikel Professor Dr.-Ing. Jürgen Siegmann und Dipl.-Ing. Christian Weise von der Technischen Universität Berlin.

Gleichwohl ist es in Deutschland immer noch möglich, mit konzentrierten Baumaßnahmen für Neu- und Ausbaustrecken die Qualität und Kapazität an zentralen Stellen des Schienennetzes zu verbessern. Davon legen unter anderem die Beiträge im vorliegenden Heft zum Ausbau der Rheintalbahn, zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 und zum Mitteldeutschen S-Bahn-Netz mitsamt dem City-Tunnel in Leipzig anschaulich Zeugnis ab.

Die Verkehrsprojekte zur Deutschen Einheit haben zusammen mit der Forderung nach barrierefreien Ein- und Ausstiegen für die Fahrgäste der Bahnen übrigens maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Baukonstruktionen der Bahnsteige in den vergangenen Jahren erheblich weiterentwickelt haben. Professor Dr.-Ing. Hans-Christoph Thiel beschreibt in seinem Beitrag, wie sich dabei die konstruktive Palette von der einst nahezu ausschließlich angewandten Erdkernbauweise zu einem weiten Spektrum der Fertigteilbauweisen erweitert hat.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 03/2013

Editorial

Editorial 03/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Informationsvernetzung ist zunehmend breiter werdender Bestandteil unseres Lebens. Die Bedeutung wird einem erst richtig bewusst, wenn man versucht, sich Teile wegzudenken (Telefon, Medien, Internet usw.). Für Firmen ist sie existenziell. Dies gilt für die Beziehung zu Kunden, Lieferanten und Auftragnehmern ebenso wie für die Steuerung der internen Leistungsprozesse. Und je größer die Firma ist, umso komplexer sind die Anforderungen an IT-Systeme. Genau in dem Plural steckt das größte Problem: Die Systeme sind vernetzt und zu teilweise sehr unterschiedlichen Zeiten entstanden. Auch die Aufgaben, für die sie konzipiert waren, haben sich weiterentwickelt, und trotzdem müssen sie auch noch irgendwie untereinander kompatibel sein.

Was das im Detail bedeuten kann und welche Entwicklung angestrebt wird, schildern in unserem Leitartikel Holger Ewald, Leiter Informationssysteme und CIO DB Netze Fahrweg, und Gunnar Rühl, Leiter Development Center der DB Systel GmbH.

Daneben enthält unsere Ausgabe weitere spannende Themen rund um den Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnologie, aber auch aus anderen Bereichen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 2/2013

Editorial

Editorial 2/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
immer dreister wird Metall, insbesondere Buntmetall, gestohlen. Dies trifft auch die Deutsche Bahn in zunehmendem Maße. Neben dem angerichteten Schaden, der mittlerweile einen zweistelligen Millionenbetrag erreicht hat, trifft dies durch teilweise erhebliche Verspätungen die Kunden der Bahn. Es gibt Hinweise, dass Verursacher im überwiegenden Teil organisierte Banden sind. Allerdings fügen auch Kleinkriminelle, die vergleichbar geringe Mengen Metall stehlen, dem System Bahn  immensen Schaden zu.

In unserem Leitartikel schildert Professor Gerd Neubeck, Chief Security Officer der Deutschen Bahn AG, wie sich der Konzern in einer Sicherheitspartnerschaft mit den Infrastrukturbetreibern Deutsche Telekom und RWE sowie  dem Verband Deutscher Metallhändler dagegen wappnen will.

Lutz Bölling, Seniorreferent Securitymanagement in der Zentrale der DB Netz AG, erläutert konkrete Maßnahmen, mit dem gestohlenes Material als Eigentum der Deutschen Bahn identifiziert werden kann. Dies ist ein  wesentlicher Baustein zur kriminalistischen Aufklärung und wird somit dazu beitragen, auch durch strafprozessuale Maßnahmen eine Abschreckung zu erzeugen.

Weitere Schwerpunktthemen dieser Ausgabe behandeln die bautechnischen Bestandteile der Eisenbahninfrastruktur. So zeigt Universitätsprofessor Dr.-Ing. Hans-Christoph Thiel von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus beispielhaft die Entwicklung des Brückenbaus auf.

Ergänzend dazu stellt Dr.-Ing. Eckart Koch vom Technologiemanagement Fahrwegtechnik der DB Netz AG den Brückenbeirat der Deutschen Bahn AG vor, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die Baukultur zu fördern und dabei in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext zu stellen.

Berichte zum Sachstand Neubau des Kaiser-Wilhelm-Tunnels und zu Neuerungen für Ingenieurbauwerke im Regelwerk der Deutschen Bahn  runden den Themenkreis ab.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 1/2013

Editorial

Editorial 1/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die DB Netz AG entwickelt zusammen mit der herstellenden Industrie nachhaltige Innovationen in der Leit- und Sicherungstechnik. Die technologische Schlüsselrolle in diesem Prozess nimmt sicherlich das European Train Control System (ETCS) ein, das in seiner zweiten Stufe (Level 2) in vielen Ländern Europas bereits in Betrieb ist und in Deutschland ab 2015 eingeführt werden soll.

Professor Dr.-Ing. Jochen Trinckauf von der Technischen Universität Dresden wirft in unserem Leitartikel einen Blick in die Zukunft der Bahnsicherungstechnik und berücksichtigt dabei vor allem die sicherheitliche Perspektive. Weitere Artikel in der vorliegenden Ausgabe beleuchten unser Schwerpunktthema außerdem aus juristischer, organisatorischer und ökonomischer Sicht.

Neben Beiträgen zu weiteren Themen aus dem Eisenbahnsektor dokumentieren wir in dieser Ausgabe auch die Feierlichkeiten zum 40jährigen Jubiläum unserer Fachzeitschrift. Dafür finden Sie am Ende des Heftes eine Galerie von 40 Deine Bahn-Titelbildern aus den vergangenen 40 Jahren und einige Grußworte zum Jubiläum, die uns unsere engsten Kooperationspartner zu unserem Jahrestag haben zukommen lassen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Danken möchten wir aber vor allem Ihnen, unseren Lesern, für Ihre Verbundenheit, Ihre Anregungen, Ihre Wertschätzung und auch für Ihre Kritik. In unserer Februar-Ausgabe werden wir einige – sowohl kritische als auch lobende – Leserstimmen veröffentlichen. Wenn auch Ihre Stimme dabei sein soll, schreiben Sie uns bis 20. Januar eine E-Mail (office@bahn-fachverlag.de). Wir würden uns sehr freuen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 12/2012

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Editorial 12/2012

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der steigende Stellenwert umweltfreundlicher Mobilität gilt als große Chance für die Bahnen, ihren Marktanteil im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern zu erhöhen. Im Personenverkehr ist dafür die erste Voraussetzung, die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen und entsprechende Angebote zu entwickeln.

Eine Umfrage des Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene in sechs europäischen Ländern zeigt, dass Reisende bei der Wahl ihres Verkehrsmittels überraschend wechselfreudig sind, und liefert konkrete Hinweise, wie die Bahnen ihre Fahrgäste binden und neue gewinnen können. Jolanta Skalska, Leiterin EU-Projekte bei der Allianz pro Schiene, erläutert in unserem Leitartikel die Ergebnisse der Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Quotas für das Bündnis im Rahmen des EU-Projekts USEmobility betreut hat.

Ein weiterer Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe liegt auf der sicheren und effizienten Durchführung des Eisenbahnbetriebs: So gehen wir unter anderem auf die Rolle des betrieblich-technischen Regelwerks für die Betriebsführung ein, erläutern mit dem so genannten „anschließenden Weichenbereich“ eine ganz wichtige betriebliche  Verfahrensvorschrift und geben einen Überblick über die wesentlichen Aufgaben, die durch den Eisenbahnbetriebsleiter wahrzunehmen sind.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das Neue Jahr.
 

Editorial

Editorial 11/2012

Editorial

Editorial 11/2012

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Schwerpunkt unserer aktuellen Ausgabe befasst sich mit Themen rund um den Personenverkehr.

Darin schildert unter anderem Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB AG, wie die Bahn sich in diesem Angebotssegment aktuell aufgestellt und welche Ziele sie sich gesetzt hat. Im besonderen Fokus seiner Überlegungen stehen dabei die Themen Kunde und Qualität, aber auch profitables Wachstum und Ressourcenschonung.

Den Herausforderungen für Verkehrsunternehmen in einem der kundenreichsten Ballungszentren stellen sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Die BVG ist das größte Verkehrsunternehmen der Region und zugleich das größte deutsche kommunale Verkehrsunternehmen überhaupt. Dr. Sigrid Nikutta, Vorsitzende des Vorstandes der BVG, erläutert für uns die Marktstrategie der Berliner Verkehrsbetriebe.

Weitere Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit befassen sich mit Beispielen zur Energieeinsparung bei der DB Station&Service AG und dem Einsatz erneuerbarer Energien in der Bahnstromversorgung.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 10/2012

Editorial

Editorial 10/2012

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das große Plus der Eisenbahn im Wettbewerb mit anderen, konkurrierenden Verkehrsträgern ist ihre Klima- und Umweltfreundlichkeit. Dementsprechend nimmt ein  nachhaltiger Schienenverkehr in der verkehrspolitischen Vision der Europäischen Union eine Schlüsselrolle ein: Laut des  Weißbuches der EU-Kommission soll bis zum Jahr 2030 rund ein Drittel des Güterverkehrs für Entfernungen von mehr als 300 Kilometern auf Schienenwegen und Wasserstraßen transportiert werden. Die Länge des europäischen  Hochgeschwindigkeitsnetzes für den Personenverkehr soll sich bis dahin verdreifachen.

Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, ist der Verkehrsträger Schiene auf die Unterstützung der nationalen und internationalen Politik angewiesen. Wie diese konkret aussehen könnte, beschreibt in unserem Leitartikel Professor Dr. Ronald Pörner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland.

Die Wettbewerbsposition des Schienenverkehrs stärken soll auch die Initiative Eco Rail Innovation (ERI), die unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung steht. ERI entwickelt mithilfe eines interdisziplinären Ansatzes innovative und umweltfreundliche Technologien für die Schiene. Die Aktivitäten der ERI-Arbeitsgruppe „Energieeffizienz“ werden in einem Beitrag zum Schwerpunktthema der vorliegenden Ausgabe von Deine Bahn, Umwelt und Nachhaltigkeit, beschrieben.

Insbesondere der Lärmschutz steht derzeit bei umwelt- und nachhaltigkeitsrelevanten Themen im Mittelpunkt des Interesses. Dem tragen wir in dieser Ausgabe Rechnung und reichen Ihnen mehrere Beiträge dazu an die Hand: so zum Beispiel Fachartikel zum freiwilligen Lärmsanierungsprogramm an bestehenden Schienenwegen des Bundes, zur so genannten Flüsterbremse, zu  Verbundstoffbremssohlen, Schallschutzwänden und Schallabsorbersystemen. Hinzu kommt ein ausführlicher Bericht über zwei große Lärmschutz-Symposium, die vom Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) und der Überwachungsgemeinschaft Gleisbau (ÜGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Management in der Baupraxis (DMB) veranstaltet wurden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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