Alle Beiträge von Hans-Peter Schonert

69 Beiträge
Editorial

Editorial 09/2014

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Editorial 09/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
alle zwei Jahre steht der September im Zeichen der InnoTrans-Fachmesse für Verkehrstechnik. In Berlin kommen vom 23. bis zum 26. September nationale und internationale Experten zusammen, um sich über die neuesten Produkte und jüngsten Entwicklungen innerhalb des Bahnsektors zu informieren. Insgesamt werden über 2.700 Aussteller aus 51 Ländern und rund 150.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt erwartet.

Einer der Schwerpunkte der InnoTrans ist seit jeher das Thema Schienenfahrzeugtechnik. In unserem Leitartikel stellt Dr.-Ing. Joachim Winter vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt den Projektstand beim so genannten Next Generation Train vor: Das Konzept verfolgt einen systemischen, sprich ganzheitlichen Ansatz für einen Hochgeschwindigkeitsverkehr, der noch attraktiver für die Fahrgäste sein soll, als dies heute bereits der Fall ist – nicht zuletzt wegen der kürzeren Reisezeiten.

Ein weiteres wichtiges Thema auf der InnoTrans – mit einem im Vergleich zum Jahr 2012 deutlich gewachsenen Messesegment – wird die Zukunft des Öffentlichen Personenverkehrs sein. Auch diese Entwicklung schlägt sich in unserer vorliegenden Ausgabe nieder: So berichten wir über den Rhein-Ruhr-Express, dem derzeit wohl ambitioniertesten Verkehrsprojekt in Nordrhein-Westfalen, das die Leistungsfähigkeit des Öffentlichen Personenverkehrs zwischen Dortmund und Köln verbessern soll. Und in einem weiteren Beitrag werden die Marktperspektiven für innerstädtische Schienenfahrzeuge angesichts stark zunehmender Mobilität in urbanen Ballungsräumen beleuchtet.

Natürlich wird auch der Bahn Fachverlag bei der InnoTrans mit einem eigenen Stand vertreten sein: Sie finden uns auf dem Gelände der Messe Berlin im CityCube B, Stand 201. Wir würden uns über Ihren Besuch sehr freuen. Zunächst aber wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
 

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Editorial 08/2014

Editorial

Editorial 08/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Deutsche Bahn arbeitet intensiv an dem Wandel ihrer  Unternehmenskultur, der inzwischen Teil der neuformulierten Unternehmensstrategie DB2020 ist und das Unternehmen in eine lebendige Organisation verwandeln soll: mit Mitarbeitern, die sich als unverzichtbarer Teil einer gemeinsamen Anstrengung begreifen,
und Führungskräften, die ein neues Verständnis von Führung entwickelt haben.

DB-Personalvorstand Ulrich Weber unterstreicht in unserem Leitartikel die zentrale Bedeutung, die eine gemeinsam gelebte Unternehmenskultur für Unternehmen besitzt, und beschreibt die einzelnen Stationen, über die der Kulturwandel bei der DB bislang voran getrieben worden ist.

In einem Folgeartikel werfen Dr. Katja Manski, Leiterin Büro Unternehmenskultur, und Per Wiek, Leiter Programme und Projekte im Ressort Personal/Human Ressources bei der Deutschen Bahn, einen Blick in den Werkzeugkasten der interaktiven Methoden, Instrumente und Formate, die sich im Verlauf des Kulturentwicklungsprozesses als besonders erfolgreich herausgestellt haben.

Weitere Beiträge zu unserem thematischen Schwerpunkt Personalentwicklung und Karriere beschäftigen sich mit dem Ansatz der Deutschen Bahn, bei der Personalgewinnung verstärkt Frauen anzusprechen, und mit dem neuen DB Institute of Technology, einem Technik-Institut, das sich an Absolventen der so genannten MINT-Studiengänge richtet.

Außerdem berichten wir über Simulatoren, die der Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen für die Aus- und Fortbildung von Triebfahrzeugführern einsetzt, und behandeln in einzelnen Beiträgen den gegenwärtigen Nachwuchs- und Fachkräftemangel im Bahnsektor.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 07/2014

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Editorial 07/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 
20 Jahre nach der Bahnreform ist der Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr inzwischen eine Selbstverständlichkeit: Denn seitdem obliegt es den Bundesländern, Verkehrsangebote auszuschreiben und zu vergeben, die dann von den jeweils beauftragten Eisenbahnverkehrsunternehmen auf die Schiene gebracht werden.

Mit einem Marktanteil von aktuell 74 Prozent haben sich die Nahverkehrsunternehmen der Deutschen Bahn AG insgesamt erfolgreich in diesem Marktumfeld behauptet: Allein in den vergangenen 2 Jahren gingen 32 SPNV-Netze mit einem Angebotsumfang von 120 Millionen Zugkilometern nach einer Vergabe neu in Betrieb, bis zum Jahr 2019 sollen weitere 340 Millionen Zugkilometer folgen.

In unserem Leitartikel beschreibt Dr. Manfred Rudhart, Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG, die aktuelle Wettbewerbssituation im Nahverkehr auf der Schiene und die Belastungen, die mit der oben angesprochenen Vergabewelle der Länder für die Unternehmen und nicht zuletzt für deren Beschäftigten entstanden sind.

In weiteren Beiträgen zu unserem thematischen Schwerpunkt Personenverkehr gehen die Autoren außerdem auf den Service der fahrzeuggebundenen Einstiegshilfe für mobilitätseingeschränkte Reisende bei der DB Regio AG, auf das Veränderungsmanagement bei der DB Fernverkehr AG und auf die neue ICE-Baureihe 407 ein, die die international einsetzbare Fahrzeugflotte des Unternehmens maßgeblich erweitert.
 
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser oder anderer Themen.

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Editorial 06/2014

Editorial

Editorial 06/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 
Sicherheit gehört zu den essenziellen Werten des Systems Bahn. Der Bahnreisende unterstellt dies in der Regel mehr intuitiv, als dass er tief darüber nachdenken würde. Und das ist gut so. Gerade das unbewusste
Sicherheitsvertrauen, das sich sicher fühlen, ist die wahre Messlatte für die tatsächlich erreichte Sicherheit.

Was für die Kunden gilt, darf für die Bahner gerade nicht ausreichen. In allen Bereichen, seien es die operative Durchführung des Bahnbetriebs, die Planung oder die Weiterentwicklung von Betriebsverfahren und Technik, zielt alles darauf ab, das erreichte Sicherheitsniveau zu halten und wenn möglich zu steigern.

Unbenommen der Anstrengungen der Bahn selbst, gibt die EU-Richtlinie ihren Mitgliedstaaten auf, eine unabhängige Stelle einzurichten, die alle schweren Eisenbahnunfälle untersucht. In unserem Leitartikel schildert Ralf Schweinsberg, Vizepräsident des Eisenbahn-Bundesamtes, die Aufgaben der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes (EUB).

Zur kontinuierlichen Verbesserung der Betriebssicherheit verabschiedet der Vorstand der Deutschen Bahn AG jeweils 5-jährige Sicherheitsprogramme, über deren Fortschritt er sich regelmäßig informiert. Susanne Gulin, Dipl.-Verwaltungsbetriebswirtin MBA, und Dipl.-Ing. Thomas Oettli geben einen Überblick über das aktuelle konzernweite Sicherheitsprogramm im Kontext mit den davorliegenden Programmen.

Die Bahn konzentriert sich jedoch nicht nur auf Betriebssicherheit. Zur Sicherheit gehören unter anderem auch die Arbeitssicherheit, die IT-Sicherheit und die Sicherheit vor Angriffen Dritter auf das Unternehmen und seine Kunden – die so genannte Security. Auch zu diesen Themenbereichen finden Sie Beiträge in unserer aktuellen Ausgabe.
 
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser oder anderer Themen.

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Editorial 05/2014

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Editorial 05/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 
2014 jährt sich die Bahnreform zum 20. Mal. Wesentliche Ziele der Bahnreform waren es, den Schienenverkehr durch Wettbewerb effizienter, d.h. qualitativ besser und bezahlbarer zu machen sowie mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen. In seiner Bewertung fasst Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG, das bisher Erreichte zusammen und zeigt auf, welche Herausforderungen weiterhin zu bewältigen sein werden.

Zwar gilt es auch weiterhin, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen, weil sich ansonsten ein Verkehrsinfarkt kaum mehr vermeiden lässt. Verkehr der Zukunft muss aber umfassender gesehen werden, nämlich als bedürfnisorientierte, intelligent und anwenderfreundlich gesteuerte Verknüpfung vieler Verkehrssysteme. Dieser Themenstellung sind gleich mehrere Beiträge dieser Ausgabe gewidmet.

Effizienzsteigerung muss aber auch in der Weiterentwicklung innerhalb der einzelnen Verkehrsträger erfolgen. Wo früher viele Rangierer in Zusammenarbeit mit den örtlichen Stellwerkern mit dem Auflösen und Bilden von Zügen befasst waren, steckt Optimierungspotenzial. Zudem sind die Stellwerker heute teilweise hunderte Kilometer von den Rangierstraßen entfernt. Elektrisch ortsgestellte Weichenbereiche bieten hier interessante Lösungsansätze. Damit dieses Konzept sicher funktioniert, müssen technische Voraussetzungen geschaffen werden.
 
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser oder anderer Themen.

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Editorial 04/2014

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Editorial 04/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit täglich mehr als 5,5 Millionen Kunden im Schienenpersonenverkehr und rund 629.000 Tonnen beförderter Güter erbringt die Deutsche Bahn auf ihrem über 33.400 Kilometer langen Streckennetz täglich über 30.000 Zugfahrten. Eine der Grundvoraussetzungen für die Erbringung dieser Mobilitäts- und Logistikleistungen ist allerdings eine moderne, funktionierende Schieneninfrastruktur.

Nun ist es inzwischen über die einschlägigen Expertenkreise hinaus bekannt geworden, dass die Schieneninfrastruktur in Deutschland in die Jahre gekommen ist und es erheblicher Anstrengungen und Investitionen bedarf, um diese zu erhalten und auszubauen. Zumal es weiterhin der ausdrückliche Wunsch der Politik bleibt, mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern.

Die Allianz pro Schiene vertritt deshalb den Standpunkt, dass dies nur mit einer veränderten staatlichen Investitionspolitik zu erreichen sein wird. Wie diese aussehen könnte und was zusätzlich notwendig wäre, erläutert in unserem Leitartikel Dirk Flege, der Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses.

Zu welchen herausragenden Leistungen die deutsche Ingenieurskunst fähig ist, zeigt zum Beispiel das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 mit seiner Aus- und Neubaustrecke für eine schnelle Eisenbahnverbindung zwischen München und Berlin. Auf dieser Strecke entsteht gerade im Südraum der Stadt Halle in Sachsen-Anhalt mit der Saale-Elster-Talbrücke die längste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Michael Felgner von DB ProjektBau GmbH stellt dieses technisch anspruchsvolle und bedeutende Bauwerk vor.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser oder anderer Themen.

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Editorial 03/2014

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Editorial 03/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Globalisierung der Wirtschaft hat zu einem rasanten Wandel der Märkte geführt und erfordert neue Mobilitätsangebote für Menschen und Güter. Entsprechend wächst die Bedeutung intelligenter Lösungen mit dem Verkehrsträger Schiene.

Die DB International GmbH stellt sich diesen Herausforderungen mit ihren international erfahrenen Projektmanagern und dem hochspezialisierten Wissen ihrer Experten in Deutschland und rund um den Globus. In unserem Leitartikel stellt Dr.-Ing. Denis Loskant, Arbeitsgebietsleiter Ressourcensteuerung & Kompetenzmanagement, ausgewählte Projekte des Unternehmens in Saudi-Arabien, China und Brasilien vor.

Über 1.200 Mitarbeiter arbeiten bei der DB International und entwickeln innovative und nachhaltige Mobilitäts- und Transportlösungen. Welche beruflichen Chancen sich für Nachwuchskräfte in den vielen internationalen Projekten des Unternehmens ergeben, beschreibt Katarina Bobkova, Leiterin Personalentwicklung und Talent Management.

Die Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße mbH (DUSS) ist an den Schnittpunkten der Verkehrsträger Schiene und Straße, aber auch zunehmend Schiene und Schiene, mit dem effizienten Umstieg intermodaler Ladeeinheiten betraut. Dipl.-Ing. Wolfgang Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung, beschreibt in seinem Beitrag die zentrale Rolle, die die technologische Weiterentwicklung der Terminals für die internationale Wettbewerbsfähigkeit seines Unternehmens innehat.

Dr. Erik Evtimov vom Internationalen Transportkomitee (CIT) und Aian Mamytov von der Organisation für die Zusammenarbeit der Eisenbahnen (OSShD) konzentrieren sich in ihren Beiträgen auf die Entwicklung des eurasischen Schienengüterverkehrs: Evtimov informiert über den aktuellen Stand der Weiterentwicklung des Einheitsfrachtbriefs CIM/SMGS für Asien-Europa-Verkehre, und Mamytov beschreibt die Anstrengungen der OSShD, die 13 Transportkorridore weiter zu entwickeln, die über das Gebiet der Mitgliedstaaten seiner Organisation führen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 02/2014

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Editorial 02/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

durch die Komplexität und Masse der täglichen Prozesse in den Kerngeschäftsfeldern der Deutschen Bahn AG ist operatives Handeln ohne den Einsatz der Informations- undTelekommunikationstechnologie (ITK) inzwischen undenkbar geworden: ITK ist ein Muss für den DB-Konzern und das Kerngeschäft für die DB Systel GmbH, den ITK-Dienstleister der DB.

In unserem Leitartikel beschreibt Robert Arnhold, Geschäftsbereichsleiter ICT Solutions Transportation & Logistics, die Herausforderungen, vor denen DB Systel aufgrund des eigenen Wachstums sowie dem des ITK-Marktes steht und die zu einer umfassenden Neuausrichtung des Unternehmens geführt haben.

Das Schlagwort „Big Data“ – die Analyse extrem großer Datenmengen, die die Grundlage unternehmerischer Entscheidungen signifikant verbessern kann – ist derzeit in aller Munde. Matthias Karbstein, Leiter ITK-Strategie und Standards der DB Systel, erläutert zusammen mit seinem Co-Autoren Andreas Exter, welchen Beitrag Big Data leisten kann, um insbesondere zum Erreichen der ambitionierten Unternehmensziele der Deutschen Bahn beizutragen, die der Konzern in seiner neuen Strategie DB2020 beschrieben hat.

Ein weiterer Fachartikel zu unserem ITK-Schwerpunkt stellt die Software WorldInsight vor, die DB Systel entwickelt, um DB-Mitarbeitern ein dreidimensionales und in Echtzeit arbeitendes Prozess-Visualisierungswerkzeug zur Verfügung zu stellen. Außerdem sind soziale Medien und ihr Einfluss auf die Unternehmenskultur sowie die wachsende Bedeutung elektronischer Ticketingverfahren Bestandteil des Schwerpunktes.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 01/2014

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Editorial 01/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zuvorderst wünschen wir Ihnen einen guten Start in ein für Sie hoffentlich erfolgreiches Jahr 2014.

In unserem Leitartikel berichten unter dem Titel „Signaltechnik 4.0 – Industrialisierung der Signaltechnik“ Dr. Michael Leining und Dr. Bernd Elsweiler über den aktuellen Sachstand zur Umsetzung einer neuen LST-Plattform. In Analogie zu entsprechenden Initiativen in der Automatisierungstechnik werden Überlegungen angestellt, wie eine grundlegend neue, auf Industriekomponenten basierende Leit- und Sicherungstechnik entwickelt werden kann und welche Rolle die Bahn, die Industrie, aber auch die Politik spielen muss, um der Industrialisierung der Signaltechnik Vorschub zu leisten.

Ähnlichen Überlegungen folgen die Autoren Jens Deutschmann und Michael Lübbers bezüglich der Verbindung neuer Elektronischer Stellwerke (ESTW) mit Alt-Stellwerken. Bisher erfordert eine solche Kombination an den Schnittstellen aufwendige Anpassungen. Mit der Realisierung von DB Block, einer einheitlichen Plattform zur Verknüpfung unterschiedlicher Hardware- und Funktionsprinzipien zu einer gemeinsamen Architektur, setzt die DB Netz AG auf Standard-Industriekomponenten.

Tiefgreifende Veränderungen in der Arbeitswelt als Konsequenz gesellschaftlicher, ökonomischer und technischer Entwicklungen fordern vom Einzelnen unter anderem eine größere Flexibilität, eine wachsende Eigenverantwortung und ein lebenslanges Lernen. Claudia Borchel und Walentina Kuhn zeigen dies am Beispiel des Berufsumfelds der Leit- und Sicherungstechnik auf.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

P.S. Nachdem Deine Bahn über sechs Jahre den Preis stabil halten konnte, kommen wir nunmehr um eine Anpassung des Abonnementpreises an die gestiegenen Kosten nicht mehr herum. Wir müssen deshalb zum Jahreswechsel den Bezugspreis pro Einzelheft um 95 Cent auf 6,85 Euro erhöhen. Der neue Preis für das Jahres-Abonnement beträgt ab sofort 6,25 Euro/Monat und für das Bildungs-Abonnement (Azubis, Studenten und Teilnehmer an Weiterbildungen) 4,99 Euro/Monat.

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Editorial 12/2013

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Editorial 12/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nur wenige Tage noch und die Bahnstrukturreform jährt sich zum zwanzigsten Mal. Zeitgleich mit dieser Neuordnung des Eisenbahnwesens wurde das Eisenbahn-Bundesamt gegründet, die nationale Aufsichts-, Genehmigungs- und Sicherheitsbehörde für die Eisenbahnunternehmen in Deutschland. Ralf Schweinsberg, Vizepräsident des Eisenbahn-Bundesamts, gibt in unserem Leitartikel einen Überblick über die aktuellen Aufgaben und die weitere Entwicklung dieser Behörde.

Seit Mitte des Jahres ist die europäische Verordnung zur Kontrolle der Sicherheitsmaßnahmen im Eisenbahnsektor in Kraft. Sie regelt detailliert die laufende Überwachung der Maßnahmen zur Risikokontrolle und schließt damit den Regelkreis für das von Eisenbahnunternehmen anzuwendende Sicherheitsmanagementsystem. Jürgen Halbekath, Seniorreferent Risikomanagement beim Sicherheits- und Qualitätsmanagement der Deutschen Bahn AG, beschreibt beispielhaft die Umsetzung der EU-Verordnung in das betriebliche und technische Risikomanagement.

Dr.-Ing. Gunnar Bosse, Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung der Technischen Universität Braunschweig, erläutert die Grundbegriffe für Sicherheits- und Risikobetrachtungen. Mit seinem Beitrag möchte er eine Brücke schlagen, von der wissenschaftlichen Modellbildung zur praktischen Nutzanwendung.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 11/2013

Editorial

Editorial 11/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 
im Bereich des Personenverkehrs sind Bahnhöfe seit jeher das Aushängeschild der Eisenbahnen: Das Empfangsgebäude eines Bahnhofs gilt als der repräsentative Zugang zur Stadt und umgekehrt als das Tor für den Reisenden zum System Bahn.

Daran dürfte sich mit einiger Sicherheit auch in der Zukunft nichts ändern. Jedoch ist die Voraussetzung dafür, dass es der Bahn weiterhin gelingt, sich an den gesellschaftlichen Wandel anzupassen. Wachsende städtische Ballungsräume, sinkende Bevölkerungszahlen in ländlichen Regionen und ein sich stetig wandelndes Mobilitätsverhalten der Reisenden zeigen dies zum Beispiel sehr deutlich. Das übergeordnete Ziel für die Bahn ist angesichts dieser Veränderungen, die Bahnhöfe zu den zentralen Schnittstellen einer multimodalen Gesellschaft weiter zu entwickeln.

Die DB Station&Service AG, der Bahnhofsbetreiber der Deutschen Bahn AG, hat auf diese vielfältigen Herausforderungen reagiert und das Unternehmensprogramm „Next Station“ ins Leben gerufen. In unserem Leitartikel zieht Dr. Andreas Hamprecht, Leiter Geschäftsentwicklung der DB-Tochter, eine Zwischenbilanz nach zweijähriger Programmlaufzeit und erläutert darüber hinaus den Ergebnisstand aktuell laufender Projekte.

Weitere Beiträge zu unserem Schwerpunktthema informieren unter anderem über die Tätigkeiten und Aufgabengebiete eines Bahnhofsmanagers, über kreative kommunale Konzepte für die Bahnhofsentwicklung und Forschungsprojekte zur Mobilität im ländlichen Raum. Darüber hinaus werden in einem weiteren Beitrag die täglichen Abläufe am Hauptbahnhof Frankfurt am Main geschildert – einem der wichtigsten Bahnhöfe Europas, der jüngst sein 125-jähriges Jubiläum feiern konnte.
 
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 10/2013

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Editorial 10/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 
mit ihrer nachhaltigen Konzernstrategie „DB2020“ trägt die Deutsche Bahn den gesellschaftlichen Megatrends Globalisierung, Liberalisierung, Klimawandel, Ressourcenverknappung und demografischer Wandel Rechnung. Das Ziel ist es, in puncto Umweltschutz eine Vorreiterrolle einzunehmen, als internationaler Anbieter von Mobilität und Logistik profitabler Marktführer zu werden und sich als einer der führenden Arbeitgeber in Deutschland zu etablieren.

Ökologisch hat sich die DB zum Beispiel vorgenommen, ihre spezifischen CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 weltweit um 20 Prozent zu senken. Dr. Hans-Jürgen Witschke, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Energie GmbH, erklärt in unserem Leitartikel, wie die Bahn diese Vorgaben in Zeiten der Energiewende umsetzen wird, und appelliert an die Politik, die energiepolitischen Rahmenbedingungen neu zu gestalten, um die angestrebte Verlagerung des Verkehrsaufkommens auf die Schiene zu erreichen.

Für mehr Verkehr auf der Schiene ist nicht zuletzt die Akzeptanz der Anwohner und dafür wiederum ein wirksamer Lärmschutz unabdingbar. Darauf weist Ines Jahnel in ihrem Beitrag hin, in dem sie zusammen mit ihrer Co-Autorin das Aufgabenfeld skizziert, für das sie seit August 2012 zuständig ist: Die Lärmschutzbeauftragte des DB Konzerns fasst als Leiterin des Projekts Lärm-Management sämtliche Lärmschutz-Aktivitäten des Konzerns zu einer Gesamtstrategie zusammen und koordiniert die Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen.

Darüber hinaus thematisieren weitere Artikel zu unserem Nachhaltigkeits-Schwerpunkt unter anderem energieeffiziente und nachhaltige Gleisfeldbeleuchtungen, Grüne Bahnhöfe und die Rolle der Nachhaltigkeit in der Logistik.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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