Alle Beiträge von Hans-Peter Schonert

69 Beiträge
Editorial

Editorial 09/2015

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Editorial 09/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Verzögerungen bei der Auslieferung und Inbetriebnahme der neuen ICE3-Generation der Deutschen Bahn sind uns noch in Erinnerung, genauso wie wiederkehrende Berichte über technische Störungen im Zugbetrieb. Solche Probleme haben ihre Ursachen unter anderem im Entwicklungs- und Beschaffungsprozess von Schienenfahrzeugen. Bahnen und Industrie sind sich dieser Tatsache bewusst und suchen nach neuen Wegen im Schienenfahrzeugmanagement.

Im Leitartikel beschreiben Joachim Mayer und Frank Fürstenau von der Zentralen Beschaffung der DB AG die Einkaufs- und Technikstrategie des Konzerns. Sie zielt darauf ab, die Verfügbarkeit und technische Reife von Fahrzeugen zu erhöhen, in dem alle Akteure des Sektors langfristig strategisch und vorausschauend zusammenarbeiten.

Ergänzend dazu bringt ein Beitrag eines Beratungsunternehmens die Sicht der Hersteller ein. Die Autoren stellen innovative Ansätze der Projektsteuerung vor, in denen verstärkte Kooperation zwischen Lieferanten und Kunden sowie Plattformkonzepte eine zentrale Rolle spielen.

Die neue Stiftungsprofessur für Schienenfahrzeugtechnik in Stuttgart verdient nicht zuletzt deshalb unsere Aufmerksamkeit, weil es der derzeit einzige weiblich besetzte Lehrstuhl seiner Art in Deutschland ist. Die Inhaberhin stellt in unserem Heft die Geschichte und das Profil des Lehrstuhls vor.

In den bahneigenen Werkstätten und Betriebshöfen arbeiten die Dienstleistungsunternehmen der DB daran, für Personen- und Güterverkehrskunden im In- und Ausland eine hohe Verfügbarkeit und Betriebssicherheit der eingesetzten Fahrzeuge zu gewährleisten. Vertreter von DB Training und DB International berichten über die Planung von Instandhaltungsanlagen und die Optimierung von Arbeitsverfahren.

Neben den betrieblichen und strategischen Themen darf die Technik nicht fehlen. Über innovative Antriebe und die Steuerung von Bremssystemen informieren Experten der TU Dresden und des Komponentenherstellers Knorr-Bremse.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
 
 

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Editorial 08/2015

Editorial

Editorial 08/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

laut einer aktuellen, viel zitierten Studie des US-amerikanischen Netzwerkunternehmens Cisco stellt die Digitalisierung eine Herausforderung mit enormen Risiken, aber auch ebensolchen Chancen für die etablierten Unternehmen in führenden Industrienationen dar. Das gilt selbstverständlich auch für den Mobilitätssektor und damit auch für die Deutsche Bahn AG. Nicht umsonst hat der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Rüdiger Grube diese Entwicklung als „größten Umbruch seit der Bahnreform“ für sein Unternehmen bezeichnet und eine umfassende Digitalisierungsoffensive ins Leben gerufen.

Folgerichtig setzen die Bahnen weltweit auf die Digitalisierung und auf die damit einher gehende Automatisierung, um noch effizienter und wirtschaftlicher zu werden. Das ist folgerichtig und logisch. Ein Ersatz für die Erfahrung und das Systemverständnis von Eisenbahnexperten sind die neuen Werkzeuge jedoch nicht. Darauf weist im Leitartikel unseres Schwerpunktthemas „Berufliche Zukunft im System Bahn“ Professor Dipl.-Ing. Dr. Peter Veit vom Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft der Technischen Universität Graz hin. Das System Bahn, so seine These, ist nach wie vor dringend darauf angewiesen, Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu Experten auszubilden.

Auch die Deutsche Bahn wirbt seit nunmehr drei Jahren im Rahmen ihrer Recruiting-Kampagne „Kein Job wie jeder andere.“ um neue Fach- und Führungskräfte. Kerstin Wagner, Leiterin Personalgewinnung der DB, zieht in ihrem Fachbeitrag eine Zwischenbilanz und wagt einen Ausblick auf die kommenden Entwicklungen bei der Personalgewinnung.

Außerdem beschreibt Dr. Katja Manski, Leiterin Büro Unternehmenskultur, wie die DB den Wandel der eigenen Unternehmenskultur im Dialog mit den Mitarbeitern gestaltet, um den Herausforderungen der Digitalisierung gewachsen zu sein und die Innovationsfähigkeit zu erhöhen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
 
 

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Editorial 07/2015

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Editorial 07/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Konzern Deutsche Bahn AG hat in diesem Jahr unter dem Signet IT 4.0 eine Digitalisierungsinitiative gestartet. Ziel der Digitalisierung ist es, Menschen noch besser, schneller und sicherer an ihr Ziel zu bringen. Innovative Produkte, Anwendungen und Services benötigen eine zukunftsfähige Informationstechnologie.

Im Rahmen der Digitalisierungsinitiative werden auch solche Bereiche einbezogen, in denen die Mitarbeiter in ihrer unmittelbaren Arbeit bisher noch mit vielen Papierschnittstellen befasst sind. So berichtet Dieter Zöll, Leiter Triebfahrzeugführer/Eisenbahnbetriebsleiter der DB Fernverkehr AG, dass nunmehr die Triebfahrzeugführer mit Tablets ausgerüstet werden. In unserem Leitartikel zeigt er auf, welche Erfahrungen damit bereits in einem Piloteinsatz gemacht wurden und wie der künftige Einsatz dieser Geräte vorgesehen ist.

Die Digitalisierung kommt auch in anderen Bereichen den Kundeninteressen entgegen. So hat beispielsweise der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg eine Smartphone-App entwickelt, mit der neben digitalen Fahrplanauskünften in Echtzeit auch Informationen zu Routen, Anschlüssen, Barrierefreiheit, Umsteigeempfehlungen und Verspätungen gegeben werden. Nunmehr können mit der VBB-App Bus&Bahn sogar die Tickets per Smartphone gekauft werden.

Die Digitalisierung bringt aber auch neue Risiken. So wehrt sich die Deutsche Bahn AG gegen organisierte Kriminelle, die mit gestohlenen Kreditkarten im Internet Fahrkarten bezahlen und diese dort auch weiterverkaufen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
 
Übrigens:
Im Editorial der April-Ausgabe hatte ich geschrieben: Auf einer Streckenlänge von über 33.000 Streckenkilometern bewältigt die DB Netze Fahrweg eine Betriebsleistung von über 1 Million Trassenkilometer. Richtig hätte dies selbstverständlich heißen müssen: über 1 Milliarde Trassenkilometer. Danke an den Leser, der uns darauf aufmerksam gemacht hat.

Editorial

Editorial 06/2015

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Editorial 06/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Zugsicherungs- und Leitsystem ETCS (European Train Control System) hat sich in den vergangenen Jahren in den Ländern der Europäischen Union und darüber hinaus stark verbreitet. Wobei seine Grundidee nach wie vor ist, einen signaltechnisch interoperablen Eisenbahnbetrieb über die europäischen Landesgrenzen hinweg zu ermöglichen.

In unserem Leitartikel stellen Dr. Michael Leining, Dr. Reiner Behnsch und Patrick Steinebach von der DB Netz AG fest, dass ETCS noch ein Stück Wegstrecke vor sich hat, bis eine vollständige Kompatibilität in allen beteiligten Ländern der EU erreicht ist. Da der Weg zur nationalen betrieblichen Interoperabilität kürzer und entscheidend für den Erfolg des Systems insgesamt ist, diskutieren die Autoren in ihrem Artikel die Frage, wie in der Zusammenarbeit zwischen Infrastrukturbetreibern und Signalbauindustrie auf überschaubarer Zeitachse ein nach gleichen Betriebsregeln übergreifendes ETCS erreicht werden kann.

In einem weiteren Artikel zu unserem Schwerpunktthema Leit- und Sicherungstechnik wird über die Ausrüstung der Strecken des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit (VDE 8) mit dem europäischen Eisenbahnverkehrsleitsystem ERTMS (European Rail Traffic Management System) berichtet. Dort ist zwischen den Anschlussstellen Halle/Leipzig und Erfurt erstmals in Deutschland der Einsatz vom ETCS ohne herkömmliche Signalisierung geplant.

Außerdem wird in weiteren Beiträgen zum Thema die Weiterentwicklung von Elektronischen Stellwerken (ESTW) und die Auswirkungen auf die Leit- und Sicherungstechnik vorgestellt, die Anbindung von ESTW an Betriebszentralen beschrieben und die Rolle der Ingenieurpsychologie bei der Entwicklung von ESTW-Bedienoberflächen erläutert.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 05/2015

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Editorial 05/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Schwerpunkte unserer aktuellen Ausgabe befassen sich mit den Themen Internationalität sowie Transport und Logistik.

Seit dem Beginn der Liberalisierung des Eisenbahnwesens in der Europäischen Union zu Beginn der 1990er Jahre und der Bahnreform in Deutschland im Jahre 1994 hat sich der Eisenbahnsektor stark  verändert. War früher das Eisenbahnwesen eher national und durch staatliche Unternehmen geprägt, so bieten mittlerweile im Zuge des europäischen Integrationsprozesses eine Vielzahl von Eisenbahnverkehrsunternehmen grenzüberschreitend Verkehrsleistungen an. Wie dies entstanden ist, wodurch es bewirkt wurde und wie es weitergehen wird, darüber informiert eingangs unser Redaktionsmitglied Dipl.-Ing. Jürgen Janicki.

Dass diskriminierungsfreier Wettbewerb nicht nur eine europäische Zielsetzung ist, zeigt ein Beispiel aus Brasilien, über das Marc Giesen, Robert Wagner und Wiebke Geldmacher von DB International, Berlin, berichten. Sie kommen zum Ergebnis, dass nur der Wettbewerb auch auf der Schiene zu signifikanten Zunahmen im Personen- und Güterverkehr führt.

Weitere Faktoren, um Mehrverkehre auf der Schiene zu generieren, sind ökologische und ökonomische Lösungsansätze. Um die Akzeptanz der Bevölkerung zugunsten des Schienengüterverkehrs wieder zu verbessern, hat DB Schenker Rail Deutschland sich eine Halbierung des Schienenverkehrslärms bis 2020 zum Ziel gesetzt. Eine wirtschaftliche Verbesserung soll durch neue intelligente Lokomotiven erreicht werden, die künftig vor einem Ausfall Gegenmaßnahmen einleiten und Ersatzteilbestellungen generieren.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 04/2015

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Editorial 04/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auf einer Streckenlänge von über 33.000 Streckenkilometern bewältigt die DB Netze Fahrweg eine Betriebsleistung von über 1 Million Trassenkilometer. Dies entspricht täglich bis zu 30.000 Zügen. Allerdings stehen dafür nicht zu jeder Zeit alle Kapazitäten der Infrastruktur zur Verfügung. Das Streckennetz muss instand gehalten und auch modernisiert werden. Die daraus resultierenden Baustellen beinhalten diesbezüglich logischerweise Engpässe. Die Betriebsdurchführung läuft dann am reibungsärmsten, wenn die Baustellen bereits bei der Fahrplanerstellung berücksichtigt werden. In unserem Leitartikel stellt Hartmut Bayer, Leiter Baufahrplan in der Zentrale der DB Netz AG, die Werkzeuge des Fahrplans für Baustellentätigkeiten vor.

Grundlage für die Berücksichtigung der Baustellen ist das Wissen um die räumliche und zeitliche Lage von Baustellen, die so genannte Baubetriebsplanung. Um die steigenden Bauaktivitäten mit möglichst geringen Kundeneinschränkungen bewältigen zu können, wurden die Planungsgrundsätze für die Baubetriebsplanung optimiert. Stephan Schmidt, Leiter der zentralen Koordination Betrieb und Bau der DB Netz AG, erläutert die wesentlichsten Änderungen in der baubetrieblichen Planung von Infrastrukturmaßnahmen.

Auf der Grundlage der Anfang des Jahres unterzeichneten Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung II stehen der DB Netz AG bis 2018 erhöhte Mittel zur Stabilisierung und Erweiterung der Infrastruktur zur Verfügung. Mit den daraus resultierenden erheblichen Anforderungen zur optimalen Vorbereitung und Umsetzung der zahlreichen Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen befassen sich mehrere Beiträge in diesem Heft.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 03/2015

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Editorial 03/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

spätestens mit dem so genannten Internet der Dinge,der virtuellen Vernetzung physischer Objekte mithilfe der Informationstechnologien, ist die digitale Revolution in sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen angekommen – so auch in der Mobilitätswirtschaft. Die Deutsche Bahn AG begreift die Digitalisierung als Chance und Aufbruch, um Innovationskraft zu entfalten, aber auch als größten Umbruch seit der Bahnreform

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der DB AG, geht in unserem Leitartikel auf die zentralen Herausforderungen dieser Entwicklung ein und stellt die wichtigsten digitalen Initiativen vor, die die DB in sämtlichen Geschäftsfeldern angestoßen hat.

Natürlich bewirkt die Digitalisierung auch tief greifende Veränderungen in der Arbeitswelt der Mitarbeiter: So beschreibt Dr. Klaus Rüffler, Geschäftsführer Personal der DB Systel GmbH, in seinem Beitrag, wie sich Arbeitsformen durch den Einsatz neuer Automatisierungs-, Produktions- und Vernetzungstechnologien verändert haben und weiter verändern.

Weitere Fachartikel zu unserem Schwerpunktthema beschäftigen sich unter anderem mit der Arbeit eines Chief Information Officer, mit der Digitalisierung im Personenverkehr und mit dem Einsatz von Laserscannern in der Bahnmesstechnik.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 02/2015

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Editorial 02/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Schwerpunkt unserer aktuellen Ausgabe fokussiert auf Mobilitätslösungen für den öffentlichen Personenverkehr. Die Beiträge informieren dabei in erster Linie über Aspekte und Neuerungen innerhalb Deutschlands. Ein Blick über den Tellerrand zeigt an internationalen Beispielen auf, dass ähnliche Problemstellungen – teilweise in erheblich größeren Dimensionen – auch anderswo auf der Welt zu bewältigen sind. So wurde erst letztes Jahr in Istanbul das Marmara-Projekt realisiert, mit dem neue, effiziente Personen- und Güterzugkapazitäten durch Unterquerung des Bosporus geschaffen wurden. In den USA feiern derzeit energiesparende Straßenbahnen eine Renaissance.

Neben der physischen Bewältigung der benötigten Transportkapazitäten, die sicherlich noch deutlich gesteigert werden müssen, ist eine zentrale Herausforderung die kundenfreundliche Verknüpfung in Logistik- bzw. Mobilitätskonzepte. In unserem Leitartikel skizziert Christoph Djazirian, Leiter Strategie Personenverkehr der DB Mobility Logistics AG, eine Vision, wie in Zukunft unter Nutzung der fortschreitenden Digitalisierung mittels Smartphones, Tablets usw. individuelle Mobilitätsbedürfnisse bedient werden könnten. Schaut man sich die Entwicklung der Informations- und Steuerungsmöglichkeiten in der Realität an, erscheint die Betrachtung keineswegs zu utopisch.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 01/2015

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Editorial 01/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

immer wieder liest man im Zusammenhang mit Unfällen als Unfallursache „menschliches Versagen“. Damit
scheint alles klar zu sein. Man kennt schließlich von sich selbst, dass man nicht fehlerfrei ist, auch wenn nur
die wenigsten Fehler tatsächlich zu einem Unfall führen.

„Gar nicht klar“, finden M.Sc. Marcus Arenius und Prof. Dr. habil. Oliver Sträter von der Universität Kassel, Fachbereich Maschinenbau, Arbeits- und Organisationspsychologie. In unserem Leitartikel legen sie dar, dass das festgestellte menschliche Versagen erst der Anfang einer analytischen Unfallursachenuntersuchung sein kann.

Durch eine humangerechte Arbeitsgestaltung kann Arbeit nicht nur sicherer werden. Bereits mit kleinen Investitionen können auch Wirtschaftlichkeit undProduktivität positiv beeinflusst werden. Zu diesem Ergebnis kommt Simone Neumann, Executive MBA, Leiterin Arbeits- und Brandschutz der DB AG, in
ihrem Beitrag „Mythos Ergonomie: Lässt sich Arbeitsgestaltung rechnen?“

Dr. Christian Gravert, Leiter Gesundheitsmanagement, Leitender Arzt und Hyghienesachverständiger der DB AG, und Dr. Ulla Metzger, im Vorstandsressort Technik der DB AG zuständig für das Gesamtsystem Bahn, kommen zu dem Schluss, dass die Gestaltung von Arbeits- und Techniksystemen einen
deutlichen Einfluss haben wird, um die Herausforderungen des demografischen Wandels erfolgreich zu bestehen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

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Editorial 12/2014

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Editorial 12/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein attraktiver und hochwertiger Öffentlicher Personennahverkehr ist der Schlüssel zur Lösung zentraler Zukunftsfragen: Der ÖPNV sichert die Mobilität aller Bevölkerungsschichten, verursacht weitaus weniger externe gesellschaftliche Kosten als der motorisierte Individualverkehr und leistet einen großen Beitrag zur Energiewende.

Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe, weist in unserem Leitartikel auf die Diskrepanz hin, die zwischen der Bedeutung und der Leistung des ÖPNV einerseits und seiner finanziellen Anerkennung durch die Politik andererseits nach wie vor besteht. Ihr Plädoyer: Der ÖPNV muss auch künftig systematisch gefördert werden, und höhere Investitionen von Seiten des Bundes sind dafür notwendig.

Personenbahnhöfe – unser thematischer Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe von Deine Bahn – sind auch für den ÖPNV zentrale, intermodale Mobilitätsdrehscheiben. Dazu gehört unter anderem eine entsprechende Infrastruktur für Fernbusse, deren Markt seit seiner Liberalisierung im vergangenen Jahr eine rasante Entwicklung genommen hat. Die DB Station&Service AG ist als Bahnhofbetreiber prädestiniert, für den wachsenden Bedarf an Fernbushalten Lösungen zu bieten. Wie das Unternehmen seine Fernbusinfrastruktur systematisch weiter entwickelt, ist Gegenstand einer der Beiträge zu unserem Schwerpunktthema.

Die 5.400 Bahnhöfe der DB Station&Service AG verbrauchen pro Jahr so viel Strom wie eine Großstadt mit zirka 100.000 Einwohnern. Hinzu kommt der Wärme-, Gas- und Heizölverbrauch in den Empfangsgebäuden. Aus diesem Grund hat das Unternehmen im Geschäftsfeld Personenbahnhöfe ein Energiemanagement eingeführt, um den Energieverbrauch systematisch zu senken. In einem weiteren Beitrag zu unserem Schwerpunktthema wird nun fünf Jahre nach der Einführung dieses Geschäftsfeldes Bilanz gezogen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 11/2014

Editorial

Editorial 11/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die DB Netz AG stellt den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) Trassen, Anlagen sowie Fahrpläne zur Verfügung und führt den Betrieb auf dem rund 34.000 Kilometer langen Schienennetz der Deutschen Bahn.
Derzeit nutzen über 380 in Deutschland zugelassene EVU – darunter knapp 30 des DB-Konzerns – diese Infrastruktur. Für alle Unternehmen gelten die gleichen Zugangsbedingungen.

In unserem Leitartikel beschreibt Detlef Barner, Leiter Betrieb der DB Netz AG, wie sein Bereich die erreichte Qualität sichern und mit intelligenten Verfahren und konsequent eingesetzten Innovationen weiterentwickeln will.

Betrieb meint in diesem Kontext die Funktionalität für die Planung und Durchführung von Zug- und Rangierfahrten sowie die Aufbereitung und Verteilung betrieblicher Daten.

Die DB Netz AG entwickelt ihr Schienennetz entlang der Wachstumsperspektiven ihrer Kunden weiter und ist gleichzeitig bemüht, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, Wachstum des Schienenverkehrs zu ermöglichen. Ein wesentliches Instrument dabei ist ein strategischen Fahrplan- und Kapazitätsmanagement. Wie dies funktioniert, erläutert Dr. Matthias Feil, Leiter Langfristfahrplan/Fahrwegkapazität.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.

Editorial

Editorial 10/2014

Editorial

Editorial 10/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der elektrisch betriebene Schienenverkehr gilt als einer der Garanten für die politisch gewollte Energiewende im Verkehrssektor, da die Schiene im Vergleich zu den meisten motorisierten Verkehrsträgern deutlich energieeffizienter und klimaverträglicher ist. So will die Deutsche Bahn ihre Züge bis zum Jahr 2050 gänzlich ohne CO2-Emissionen betreiben, was die komplette Umstellung des Stromverbrauchs auf erneuerbare
Energien voraussetzt.

In unserem Leitartikel beschreibt Dr. Hans-Jürgen Witschke, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Energie GmbH, welche Herausforderungen dieses Ziel mit sich bringt und wie die Politik die Bahn dabei unterstützen könnte – nicht zuletzt, um für einen wirklich fairen Wettbewerb der Verkehrsträger untereinander zu sorgen.

Dass Politik und Bahnverkehr aus rechtlicher Perspektive hoch komplex miteinander verknüpft sind, erläutert anhand der Regelungen zu den Schienengüterverkehrskorridoren Yvonne Dessoy, Syndikusanwältin Netzzugangsrecht bei der DB Netz AG mit Schwerpunkt Internationales.

Im Rahmen unseres Schwerpunktthemas Energieeffizienz und Nachhaltigkeit berichten wir außerdem über erfolgte und geplante Lärmschutzmaßnahmen der Deutschen Bahn, um die Geräuschemissionen des Schienenverkehrs im Vergleich zum Jahr 2000 bis 2020 zu halbieren. Außerdem informieren wir über
das 20jährige Jubiläum des Umweltzentrums der DB und stellen aus dessen Feder die neue DB-Broschüre „Kennzahlen und Fakten zur Nachhaltigkeit 2013“ vor.

Ihrer Aufmerksamkeit empfohlen sei darüber hinaus das Interview mit Professor Gerd Neubeck, Leiter Konzernsicherheit der Deutschen Bahn, zum Sicherheitskonzept der DB. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
 

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