Alle Beiträge von Jürgen Schirm

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Danske Statsbaner DSB

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Danske Statsbaner DSB

Die dänische Bahn hat eine lange Tradition: Schon 1844 verkehrten im Herzogtum Holstein, das damals zum dänischen Staat gehörte, die ersten Züge. Ein knappes Vierteljahrhundert später entstand die erste Vorläuferorganisation der dänischen Staatsbahn DSB (Danske Statsbaner). Bis 1900 wurden sukzessive die mittlerweile entstandenen Eisenbahnlinien in der DSB zusammengeführt.

Gleichwohl ist Dänemarks Eisenbahnsystem eines der fortschrittlichsten Europas. Die Auswirkungen der Marktliberalisierung sind hier deutlich sichtbar. Die DSB hat begonnen, sich von ihrem Heimatmarkt aus auch in anderen Ländern als Verkehrsdienstleister aufzustellen. In wenigen anderen europäischen Staaten hat der Schienensektor im letzten Jahrzehnt so viele Veränderungen erlebt wie hier.

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Nederlandse Spoorwegen NS

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Nederlandse Spoorwegen NS

Die ehemalige niederländische Staatsbahn Nederlandse Spoorwegen (NS) hat den meisten ihrer europäischen Partnerbahnen einiges voraus – in punkto Restrukturierung. Im Jahr 2000 gliederte die NS ihre Schienengüterverkehrsaktivitäten in das deutsch-dänisch-niederländische Gemeinschaftsunternehmen Railion aus. Da die NS 2003 ihre Güterverkehrsanteile an die Deutsche Bahn AG verkauft hat, steht die niederländische Bahn nur noch für Personennah- und -fernverkehr auf der Schiene.

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Die belgische Bahn

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Die belgische Bahn

Was haben die „Nationale Maatschappij van de Belgische Spoorwegen“ (NMBS) und die „Société Nationale des Chemins de fer Belges“ (SNCB) gemeinsam? Sie sind beide die belgische Bahn. Im flämischen Teil Belgiens ist die Bahn unter dem Namen NMBS geläufiger, im Rest des Landes und auch im Ausland kennt man sie als SNCB. Mit ihren zwei Namen und ihrer zweisprachigen Geschäftspolitik ist die belgische Bahn internationaler als die meisten anderen europäischen Bahnen. Dies liegt natürlich an der Zweisprachigkeit des Landes, aber auch an der strategischen Lage Belgiens im Knotenpunkt wichtiger europäischer Verkehrsachsen. Die Hauptstadt Brüssel liegt verkehrsgünstig in der Mitte zwischen den europäischen Metropolen Paris, London und Amsterdam.

Trotz seiner zentralen Lage im Herzen der Europäischen Union, deren maßgebliche Institutionen ihren Sitz in Brüssel haben, hat sich das Land bei der Umsetzung der europäischen Gesetzgebung zur Liberalisierung des Bahnverkehrs viel Zeit gelassen. In den beiden vergangenen Jahren jedoch hat sich die SNCB unternehmerisch neu aufgestellt, um den europäischen Richtlinien Rechnung zu tragen.

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Ferrovie dello Stato FS

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Ferrovie dello Stato FS

Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) verfolgt seit mehreren Jahren eine klare Investitionsstrategie. Seit 2001 sind in Italien mehr als 25 Mrd. Euro in die Erneuerung der Schienenwege und -fahrzeuge geflossen. Diese Summen dienen vor allem einem Ziel: dem Ausbau des Hochgeschwindigkeitsverkehrs (HGV). Bis zu zwei Drittel der Investitionen werden hierfür verwendet. Bis 2008 sollen weitere 25 Mrd. Euro in den Schienenverkehr investiert werden.

Das Hochgeschwindigkeitsnetz der FS soll nach Fertigstellung (voraussichtlich 2011) eine Länge von 1.400 km aufweisen und die großen italienischen Städte mit 300 km/h verbinden. Bereits in Betrieb sind erste Teile der Nord-Süd-Achse von Mailand über Florenz nach Rom und Neapel. Die Ost-West-Achse von Turin über Mailand nach Venedig befindet sich größtenteils noch in der Planungs- bzw. Bauphase. Das Verkehrsaufkommen auf diesen beiden Strecken macht gegenwärtig ca. 50 Prozent des italienischen Schienenpersonenfernverkehrs aus.

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Schweizerische Bundesbahnen SBB – CFF – FFS

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Schweizerische Bundesbahnen SBB – CFF – FFS

Über 253 Millionen Fahrgäste und rund 58 Millionen Tonnen Güter sind jedes Jahr mit der SBB unterwegs. Diese Leistung wird auf einem Streckennetz von 3.000 Kilometern Länge und mit Hilfe von 28.000 Mitarbeitern erbracht.

Dadurch erwirtschaftete SBB im Jahr 2004 Gesamterlöse in Höhe von mehr als 7 Mrd. CHF (4,5 Mrd. Euro). Das erzielte Konzernergebnis belief sich auf 42,6 Mio. CHF (27,6 Mio. Euro). Während der Personenverkehr sein positives Ergebnis gegenüber 2003 auf 98,6 Mio. e (+ 60%) verbesserte, hatte das Güterverkehrsgeschäft leichte Verluste von 1,8 Mio. Euro zu verzeichnen. Den Konzern belasten weiterhin die hohen Pensionsrückstellungen, die eine Schmälerung des Konzernergebnisses um 97 Mio. Euro zur Folge hatten. Hauptumsatzträger des Konzerns bleibt der Personenverkehr mit einem Anteil von 47% an den Gesamterlösen.

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