Alle Beiträge von Margret Suckale

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Ältere Mitarbeiter auf dem Vormarsch

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Ältere Mitarbeiter auf dem Vormarsch

Der demografische Wandel ist ein zentrales Thema auch und besonders für die Deutsche Bahn AG. Das Unternehmen steht vor einem kräftigen und zügigen Anstieg der Zahl älterer Mitarbeiter. Bereits heute ist ein Drittel der Bahn-Beschäftigten in Deutschland 50 Jahre und älter. Das Durchschnittsalter von derzeit 44,5 Jahren wird bis 2015 auf 50 Jahre steigen. Zwischen 2006 und 2015 rechnen wir mit einer Verdoppelung unserer Mitarbeiterzahl im Alter von 50 Jahren und mehr von 30 auf 60 Prozent. Diese Zahlen zeigen, dass der demografische Megatrend der Alterung, der die deutsche Bevölkerung erst allmählich erfassen wird, im Unternehmen Bahn bereits deutlich spürbar ist.

Welche Konsequenzen damit verbunden sind, liegt nicht unbedingt auf der Hand. Hätte man noch vor wenigen Jahren ohne Weiteres eine pessimistische Einschätzung erwarten dürfen, so ist die Diskussion inzwischen sehr viel differenzierter geworden. Gelegentlich ist jetzt sogar von einer „demografischen Rendite“ die Rede, die gerade die positiven Seiten von Alterung und Schrumpfung z.B. für Umwelt und Lebensqualität unterstreicht.

Welche Schlussfolgerungen ziehen nun aber Unternehmen, um deren Perspektive es hier gehen soll? Vieles hängt davon ab, durch welche Vorstellungen und von welchen Einstellungen gegenüber Alter und Altern sowohl Personalverantwortliche als auch die Mitarbeiter selbst geprägt sind. Weil Unternehmen Menschen – junge wie alte – naturgemäß vor allem als Mitarbeiter im Blick haben, entsteht ihre Sichtweise entsprechend aus ihren Erfahrungen – und Vorurteilen – im Umgang mit älteren Mitarbeitern. Diese Sichtweise, und darin liegt ihre Bedeutung, entscheidet mit darüber, was jemandem zugetraut wird und was dieser sich selbst zutraut. Entscheidend für die Sicht auf Mitarbeiter ist insbesondere deren Leistungs- und Beschäftigungsfähigkeit, die sich anhand von drei Kriterien beurteilen lässt:
1: kognitives Können als Qualifikation und Kompetenz,
2: physisches Können als gesundheitliche Tüchtigkeit und
3: die erforderliche Motivation und Leistungsbereitschaft im Job.

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Unternehmerische Neuausrichtung des Eisenbahnsektors versus regulatorische Anforderungen

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Unternehmerische Neuausrichtung des Eisenbahnsektors versus regulatorische Anforderungen

Anfang der 1990er Jahre steckte der gesamte Eisenbahnsektor Deutschlands in einer tiefen Krise. In der Bundesrepublik hatte die Bundesbahn seit Jahrzehnten Marktanteile an die Straße verloren. Weil viele der Entwicklungen in diesem Zeitraum – etwa die Änderungen der Siedlungsstrukturen durch die zunehmende Suburbanisierung – extrem langfristig wirken, ist der Verlust dieser Marktanteile auch nicht mehr umkehrbar. Im Mix der Verkehrsträger hatte die Bundesbahn 1990 im Personenverkehr nur noch einen Anteil von 6 Prozent gegenüber 36 Prozent im Jahr 1950. Im Güterverkehr sank der Anteil gemessen an der Verkehrsleistung in demselben Zeitraum von 56 Prozent auf 21 Prozent. Die Reichsbahn hatte zwar wegen der geringeren Bedeutung des Kraftverkehrs in der DDR eine stärkere Marktstellung. Der Grund hierfür lag jedoch ausschließlich im Mangel an Alternativen, der durch die Maueröffnung beseitigt worden war. Jahrzehntelange Unterinvestition in die Eisenbahninfrastruktur, verursacht auch durch Materialknappheit, schränkte die Attraktivität der Schiene hier zusätzlich ein.

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Geleitwort von Margret Suckale

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Geleitwort von Margret Suckale

Liebe Auszubildende,

am 1. September 2006 starteten Sie Ihren Weg ins Berufsleben bei der Deutschen Bahn – zum Ausbildungsbeginn möchte ich Sie daher sehr herzlich begrüßen.

Mit einer Berufausbildung bei der Bahn haben Sie sich entschieden, bei einem der führenden Mobilitäts- und Logistikdienstleister in Europa zu lernen und zu arbeiten. Die Bahn braucht motivierten und engagierten Nachwuchs wie Sie, der unser Unternehmen stärkt und die Zukunft sichert. Berufsausbildung spielt eine zentrale Rolle für die Gewinnung von kompetentem Nachwuchs für den Konzern.

Als einer der größten Ausbilder in Deutschland bietet die Bahn moderne und faszinierende Zukunftsberufe – im gewerblich-technischen Bereich, im serviceorientierten-kaufmännischen sowie bahnspezifischen Bereich und dem IT-Sektor. Neben einer qualitativ hochwertigen Ausbildung bietet Ihnen die Bahn eine attraktive Vergütung und viele Sozialleistungen.

Die Bahn bildet Ihre Auszubildenden aber nicht nur fachlich hervorragend aus. Sie fördert und fordert schon beim Nachwuchs Selbständigkeit, Kundenorientierung, unternehmerisches Handeln und Teamgeist. Lern-, Methoden und Sozialkompetenz werden Ihnen in Form moderner und innovativer Ausbildungskonzepte vermittelt. Alle Bahn-Azubis nehmen beispielsweise während ihres ersten Lehrjahres am Projekt „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ teil. Ziel dieses Projektes ist es, bereits zu Beginn des Berufslebens für ein friedliches und tolerantes Miteinander zu sensibilisieren und Zivilcourage und gegenseitigen Respekt zu fördern. Diese Prinzipien sind fester Bestandteil des Unternehmensleitbildes der Bahn, die so von Anfang an aktiv gelebt werden.

Nach Abschluss der Berufsausbildung haben Sie bei der Bahn eine sehr gute Zukunftsperspektive, sofern Sie sich durch gute Leistungen auszeichnen und für Sie Engagement, Flexibilität und Mobilität eine Selbstverständlichkeit sind. An vielen Standorten und in allen Unternehmensbereichen der Bahn stehen interessante Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten zur Verfügung. Beispielsweise können sich unsere Mitarbeiter an der „Akademie für internationale Mobilität“ berufsbegleitend mit staatlich anerkannten Abschlüssen weiterqualifizieren. Zusätzlich erhöhen die überdurchschnittlichen Wachstumspotenziale im europäischen Verkehrsmarkt bei der Deutschen Bahn die individuellen Entwicklungs- und Einsatzmöglichkeiten.

Das Wissen und Engagement unserer Auszubildenden ist ein maßgeblicher Wettbewerbsfaktor für unser Unternehmen und seine Zukunftsfähigkeit. Ab heute sind Sie eine Visitenkarte des Unternehmens. Wir freuen uns daher, dass Sie sich für die Bahn als Ausbilder entschieden haben.

Für Ihren Ausbildungsstart und Ihren künftigen Berufsweg bei der Bahn wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Margret Suckale
Vorstand Personal der Deutschen Bahn AG

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Geleitwort von Margret Suckale

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Geleitwort von Margret Suckale

Liebe Auszubildende

Am 1. September 2005 starteten Sie Ihren Weg ins Berufsleben bei der Deutschen Bahn – zum Ausbildungsbeginn möchte ich Sie daher sehr herzlich begrüßen. Mit einer Berufausbildung bei der Bahn haben Sie sich entschieden, bei einem der führenden Mobilitäts- und Logistikdienstleister in Europa zu lernen und zu arbeiten. Die Bahn braucht motivierten und engagierten Nachwuchs wie Sie, der unser Unternehmen stärkt und die Zukunft sichert. Berufsausbildung spielt eine zentrale Rolle für die Gewinnung von kompetentem Nachwuchs für den Konzern.

Als einer der größten Ausbilder in Deutschland bietet die Bahn moderne und faszinierende Zukunftsberufe – im gewerblich-technischen Bereich, im serviceorientierten-kaufmännischen sowie bahnspezifischen Bereich und dem IT-Sektor. Neben einer qualitativ hochwertigen Ausbildung bietet Ihnen die Bahn eine attraktive Vergütung und viele Sozialleistungen.

Die Bahn bildet Ihre Auszubildenden aber nicht nur fachlich hervorragend aus. Sie fördert und fordert schon beim Nachwuchs Selbständigkeit, Kundenorientierung, unternehmerisches Handeln und Teamgeist. Lern-, Methoden- und Sozialkompetenz werden Ihnen in Form moderner und innovativer Ausbildungskonzepte vermittelt. Alle Bahn-Azubis nehmen beispielsweise während ihres ersten Lehrjahres am Projekt „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ teil. Ziel dieses Projektes ist es, bereits zu Beginn des Berufslebens für ein friedliches und tolerantes Miteinander zu sensibilisieren und Zivilcourage und gegenseitigen Respekt zu fördern. Diese Prinzipien sind fester Bestandteil des Unternehmensleitbildes der Bahn, die so von Anfang an aktiv gelebt werden.

Nach Abschluss der Berufsausbildung bietet die Bahn allen Auszubildenden eine klare Übernahmeperspektive, sofern sie sich durch gute Leistungen auszeichnen und für sie Engagement, Flexibilität und Mobilität eine Selbstverständlichkeit sind. An vielen Standorten und in allen Unternehmensbereichen der Bahn stehen interessante Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten zur Verfügung. Beispielsweise können sich unsere Mitarbeiter an der „Akademie für internationale Mobilität“ berufsbegleitend mit staatlich anerkannten Abschlüssen weiterqualifizieren. Zusätzlich erhöhen die überdurchschnittlichen Wachstumspotenziale im europäischen Verkehrsmarkt bei der Deutschen Bahn die individuellen Entwicklungs- und Einsatzmöglichkeiten.

Das Wissen und Engagement unserer Auszubildenden ist ein maßgeblicher Wettbewerbsfaktor für unser Unternehmen und seine Zukunftsfähigkeit. Ab heute sind sie eine Visitenkarte des Unternehmens. Wir freuen uns daher, dass Sie sich für die Bahn als Ausbilder entschieden haben.

Für Ihren Ausbildungsstart und Ihren künftigen Berufsweg bei der Bahn wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Margret Suckale,

Vorstand Personal der Deutschen Bahn AG

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