Um die aktuelle Diskussion zum Innovationsmanagement zu befruchten und von ausgewählten Unternehmen zu lernen, soll im Rahmen einer Artikelserie ein Blick über den Tellerrand der DB AG gegeben werden. Nachdem wir in den letzten Heften bereits über Google und TUI berichtet haben, möchten wir nun das Innovationsmanagement von Siemens vorstellen. Siemens hat als Technologieführer ein besonders weit entwickeltes Innovationsmanagement, von dem sich viele Facetten auch für die DB AG eignen können.
Alle Beiträge zum Thema
Dienstleister
Effizienzsteigerung im Gütertransportmanagement
Die Firma SAP hat nach jahrelanger Entwicklungsarbeit eine Software (SAP TM 6.0) zur Steuerung des Gütertransportmanagements auf den Markt gebracht. Diese Software wird bereits im Speditionskonzern Panalpina eingesetzt. Möglichkeiten der Nutzung dieser neuen Software ergeben sich auch im Bahnkonzern insbesondere im Ressort Logistik.
Benchmarking Innovationsmanagement
Die DB AG richtet sich auf die Zukunft ein. Der Börsengang ist ein wichtiger Schritt in diesem Zusammenhang. Weiterhin gilt es, die Innovationskraft des Unternehmens und seiner Geschäftsfelder weiter auszubauen. Im Rahmen dieser Artikelserie werden die Innovationsaktivitäten führender Unternehmen vorgestellt, um die aktuelle Diskussion im Hause zu bereichern. Nach dem Artikel über das Innovationsmanagement von Google in der letzten Ausgabe sollen nun die Innovationsaktivitäten des Touristikkonzerns TUI systematisch besprochen werden.
Benchmarking Innovationsmanagement: Was wir von Google lernen können
Innovation und Innovationsmanagement sind aktuell neben der Teilprivatisierung wichtige Themen für die Deutsche Bahn AG. Um die aktuelle Diskussion zu befruchten und von ausgewählten Unternehmen zu lernen, soll im Rahmen einer Artikelserie ein Blick über den Tellerrand der DB AG getan werden. Dieser und die folgenden Artikel zeigen die Kernelemente des Innovationsmanagements von Innovationsführern strukturiert auf. Wie das Innovationsmanagement bei Google funktioniert erfährt man in diesem ersten Artikel.
Technologische Innovationen für die Bahn nutzbar machen
DB Systel ist im Jahr 2007 aus der Integration von DB Systems und DB Telematik hervorgegangen. Für die Bahn bedeutet das Informationstechnologie und Telekommunikation aus einer Hand. Mit seinen 5.100 Mitarbeitern deckt DB Systel als einer der größten konzerneigenen ITK-Dienstleister den gesamten Lebenszyklus von IT- und TK-Lösungen ab, angefangen von der fachlichen Analyse über die strategische Planung und Entwicklung bis hin zu Betrieb und Optimierung. Darüber hinaus sichert DB Systel tagtäglich die Systemverfügbarkeit aller IT- und TK-relevanten Geschäftsprozesse der Bahn. Denn damit Transport- und Logistikprozesse funktionieren, bedarf es hochmoderner Infrastruktur wie Rechenzentren, Netze oder TK-Anlagen und vieler Verfahren, die das ermöglichen: Fahrplankonstruktion, Reisendeninformationssystem, Trassenmanagement, Vertriebssystem sowie Disposition von Zügen und Personal. Als Antwort auf den wachsenden Bedarf an IT- und TK-übergreifenden Prozessen und Methoden wird das Unternehmen zudem künftig neben klassischen oder kombinierten IT- und TK-Dienstleistungen zunehmend integrierte ICT-Services anbieten.
Die Europäische Reiseversicherung – bewährter Partner der Deutschen Bahn
Träume vom schönen Reisen. Das Beste am Urlaub ist die Vorfreude. Dazu gehört auch die Planung der eigenen Sicherheit. Denn wer vor dem Antritt einer Reise Unwägbarkeiten vorbeugt, kann seine Reiseträume sorglos genießen. Dazu trägt die EUROPÄISCHE seit fast 100 Jahren mit ihren Produkten und Leistungen bei. Was Max von Engel, der Gründer der EUROPÄISCHEN, mit der Idee einer Reisegepäck-Versicherung (mit der Bahn als erstem Partner) Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Weg brachte, bietet mittlerweile 20 Millionen Reisenden in aller Welt umfassend Schutz und Hilfe. Damit ist die EUROPÄISCHE eines der weltweit größten Reiseversicherungs-Unternehmen.
DB Fahrzeuginstandhaltung bereit für den europäischen Markt
Wie alle großen internen Dienstleister eines Konzerns muss sich auch die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH besonderen Herausforderungen stellen. Mit zwölf Werken und drei Betriebsstätten, an denen rund 6.600 Mitarbeiter beschäftigt sind, ist die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG umfassender Dienstleister für die schwere Schienenfahrzeuginstandhaltung.
DB Dienstleistungen senkt Kosten und ist fit für den Wettbewerb
Mit der Weiterentwicklung der Konzernstruktur wurden Anfang 2005 die bisherigen fünf Unternehmensbereiche Personenverkehr, Transport und Logistik, Fahrweg, Personenbahnhöfe und Dienstleistungen zu den drei Ressorts „Personenverkehr“, „Transport und Logistik“ sowie „Infrastruktur und Dienstleistungen“ zusammengefasst. Die Bezeichnung des neuen Ressorts „Infrastruktur und Dienstleistungen“ macht deutlich, dass die Dienstleister nach wie vor zum Kerngeschäft der Bahn gehören. Auch an der durch den Konzernvorstand formulierten Aufgabenstellung für den Dienstleisterbereich hat sich dadurch nichts geändert.
XENOS – Qualifizierung und Sensibilisierung von Mitarbeitern der DB AG gegen Fremdenfeindlickeit
DB Training nimmt seit Juni 2003 am Bundesprogramm XENOS teil. Dieses Programm wird vom europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit gefördert. Mit einer Trainingsreihe – bestehend aus fünf Modulen – arbeitet DB Training mit an dem Ziel von XENOS, sich gegen Fremdenfeindlichkeit am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft einzusetzen. Damit sollen Chancengleichheit und Vielfalt gestärkt werden.
Bundesweit nahmen 1.450 Mitarbeiter der DB AG mit Kundenkontakt an diesem Training teil.
In dieser Ausgabe beschreibt die Autorin das Modul 1 „Konfliktsituationen mit ‚Fremden‘ kompetent begegnen“ und das Modul 2 „Wie kann Kommunikation deeskalierend wirken?“. Das sich daran anschließende Interview von Teilnehmer und Trainerin macht deutlich, für wie notwendig der Besuch dieser Module angesehen wird: Einerseits, um die Herausforderungen des beruflichen Alltags zu meistern – andererseits, um im Hinblick auf die Fußballweltmeisterschaft 2006 als kompetenter Gastgeber auftreten zu können.
Das erste Jahr der DB Netz Instandsetzung
Seit dem 1. Januar 2004 nehmen innerhalb der DB Netz AG mit der DB Netz Instandhaltung (Betreiber) und der DB Netz Instandsetzung zwei komplett neue Bereiche mit klar definierten Schnittstellen ihre Aufgaben wahr. Die Umsetzung der neuen Organisationsstruktur und die Realisierung neuer Ablaufprozesse sollte entscheidend zur Senkung des Instandhaltungsaufwandes im Unternehmensbereich Fahrweg beitragen. Inwiefern die anspruchsvollen wirtschaftlichen Zielsetzungen erfüllt wurden und welche herausragenden Leistungen seitens aller Mitarbeiter erforderlich waren, um die gesetzten Herausforderungen zu „meistern“, soll der folgende kurze Rückblick auf das Jahr 2004 beschreiben.
SAP bei der DB AG
Wie viele andere namhafte Großunternehmen zählt auch die Deutsche Bahn AG (DB AG) zu den Kunden der renommierten Walldorfer Softwareschmiede SAP. In verschiedenen Bereichen wendet die DB AG die Module der SAP an. Derzeit sind die Aktivitäten auf eine Umstellung auf SAP R/3 Module ausgerichtet. In den nächsten Ausgaben von „Deine Bahn“ werden verschiedene Umstellungsprojekte vorgestellt. Zum Auftakt dieser Reihe werden wir das Softwareunternehmen SAP vorstellen.
Ein integriertes Risikomanagementsystem entsteht
Am 27. April 1998 trat das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) in Kraft. Dieses Gesetz kodifizierte zum ersten Mal in Deutschland die Verpflichtung börsennotierter Unternehmen, „… ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden.“ (Vgl. KonTraG, Art. 1, Nr. 9 c). Damit war die ureigenste Unternehmeraufgabe, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, indem Risiken für das Unternehmen erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen für deren Vermeidung oder Minimierung getroffen werden, gesetzlich festgeschrieben. Das KonTraG gilt in erster Linie für Aktiengesellschaften, abgeleitet aber auch für GmbH und sonstige wirtschaftlich tätigen Unternehmen. Die Deutsche Bahn AG hat mit der Einführung einer Risikorichtlinie den Rahmen für ein wirksames Risikomanagement im Konzern gesetzt. Dieser Rahmen ist von den Konzerngesellschaften auszufüllen.