Das Projekt „Digitaler Dachgarten ICE 4 – 3D-Echtzeitmodell“ ermöglicht Mitarbeitern in der Fahrzeuginstandhaltung, sich in einem virtuellen Lernumfeld auf die Praxis
vorzubereiten.
Alle Beiträge zum Thema
Fahrzeuginstandhaltung
Dem ICE 4 virtuell aufs Dach steigen
RailCrowd’s virtual fleets: Make most of your asset data
The RailCrowd platform sets out to facilitate compliance with the ECM and similar regulations while pooling anonymised fleet data across operators to form virtual fleets. The result is greater data insight.
Einkauf – Erfolgsfaktor für Europas modernste Radsatzinstandhaltungswerkstätten
Die DB Fahrzeuginstandhaltung und der Konzerneinkauf zeigen, anhand eines Projektes zur Radsatzaufarbeitung, wie mit einer partnerschaftlichen Organisation und Zusammenarbeit gerade Großprojekte erfolgreich gestemmt werden können.
Neue Wege der Instandhaltung von Fahrzeugen und Infrastruktur
Zuverlässigkeit und maximale Verfügbarkeit sind unerlässlich für den wirtschaftlichen Betrieb von Schienenfahrzeugen und die Infrastruktur, auf der sie verkehren. Eisenbahnverkehrsunternehmen und Leasingfirmen rechnen bei ihren Fahrzeugen mit einem Lebenszyklus von 30 bis 40 Jahren und wollen die Lebenszykluskosten von Lokomotiven und Zügen genau kalkulieren können. Über den gesamten Zeitraum erwarten sie einen nahezu störungsfreien Betrieb. Reservefahrzeuge sind häufig nur in sehr geringem Umfang vorhanden, weil Kapazitätsanforderungen permanent gestiegen sind.
Die Fahrzeuginstandhaltung wird digital
Datenanalysen, Vernetzung und Software-Tools sollen die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen optimieren, Kosten senken und die Verfügbarkeit erhöhen. Welche Potenziale und Herausforderungen es gibt und wo die Branche derzeit steht, darüber haben die Teilnehmer des Kongress Fahrzeuginstandhaltung von DB Training in Frankfurt am Main beraten. Ein weiterer Schwerpunkt war der Erfahrungsaustausch zum Stand der Umsetzung von ECM in der Praxis.
„Bei kleinen Stückzahlen ist 3D-Druck bereits heute konkurrenzfähig“
Vom Lüftungsgitter über Kopfstützen bis zur Querdämpferkonsole: Bis Ende dieses Jahres sollen bei der Deutschen Bahn bereits 2.000 Ersatzteile aus dem 3D-Drucker kommen – Tendenz weiter steigend. Die Fahrzeuginstandhaltung verspricht sich davon eine höhere Verfügbarkeit von Ersatzteilen und damit zuverlässigere Züge. Dazu kommt ein breites Spektrum weiterer Anwendungsmöglichkeiten. Zwei Projektleiter der DB geben Auskunft über Umsetzungsstand und Perspektiven des 3D-Drucks sowie die Industriepartnerschaft „Mobility goes Additive“.
Fahrzeuginstandhaltung im Wandel
Die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Eine präventiv-zustandsbasierte Strategie ist gegenwärtig bei Eisenbahn- und Straßenbahnfahrzeugen vorherrschend. Die Möglichkeiten der Digitalisierung können dazu führen, die Prozesse zu revolutionieren und die Verfügbarkeit deutlich zu steigern.
Mobility Data Services Center überwacht Fahrzeugflotte ICE 3
Die Deutsche Bahn und der Technologiekonzern Siemens starten eine Pilotanwendung für die vorausschauende Wartung und Instandhaltung der Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ ICE 3 (DB-Baureihe 407). Sich abzeichnende Fehler und Störungen sowie Fehlerquellen sollen mittels digitalisierter Datenanalyse frühzeitig erkannt und daraus Empfehlungen für die Fahrzeuginstandhaltung abgeleitet werden.
Daten in der Cloud – und dann?
Schienenverkehrssysteme stehen in zunehmendem Wettbewerb, sowohl untereinander als auch mit anderen Verkehrsträgern. Als wichtiger Aspekt zur Steigerung der Kosteneffizienz wird die Digitalisierung des Betriebs und der Fahrzeuge betrachtet. Über eine Prognose der Ausfallwahrscheinlichkeit bzw. Restlebensdauer von Subsystemen können mittels Digitalisierung die Instandhaltungskosten gesenkt werden. Die geringen Fehlerraten im System Bahn machen die Nutzung besonderer Simulationstechniken notwendig. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie sich die Subsystemverfügbarkeit aus den beobachteten Fehlerraten der Teilfunktionen vorhersagen lässt.
Instandhaltung 4.0: Chancen und Herausforderungen
Kaum ein Teilsystem des Bahnsektors entwickelt sich derzeit so dynamisch wie die Fahrzeuginstandhaltung. In der Vergangenheit meist als unbequemer, aber notwendiger Kostenfaktor angesehen, ist ihre wichtige Rolle in der Wertschöpfung der Unternehmen inzwischen anerkannt. Gründe dafür sind zunehmender Wettbewerb und die Digitalisierung – das wurde auf dem 3. Kongress Fahrzeuginstandhaltung von DB Training, Learning & Consulting deutlich.
Das neue Rückgrat des HGV-Fernverkehrs
Noch in diesem Jahr sollen die neuen Intercity-Express-Züge der Baureihe 412 nach erfolgter Zulassung in den Probebetrieb gehen. In den Fahrzeugen kommen technische Neuerungen zum Einsatz, die unter anderem mehr Energieeffizienz, eine erhöhte Beförderungskapazität und verbesserte digitale Services an Bord ermöglichen.
Ein „grünes Werk“ für die Instandhaltung
Als Pilotprojekt baut die DB Fernverkehr AG im Kölner Stadtteil Nippes für insgesamt 220 Millionen Euro das erste Kohlenstoffdioxid-neutrale Werk für die Instandhaltung ihrer Hochgeschwindigkeitszüge. Auf einer Fläche von 23 Fußballfeldern entsteht mit insgesamt 8 Arbeitsständen das modernste Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn, um alle Baureihen einschließlich der neuesten Fahrzeug-Generation des ICE 4 betriebsnah warten zu können.