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Editorial

Editorial 02/2008

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Editorial 02/2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am 23. Januar startete die Deutsche Bahn eine Wanderausstellung zu einem sensiblen Thema der Zeitgeschichte. Mit der Ausstellung „Sonderzüge in den Tod. Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn“ stellt sich die Deutsche Bahn AG ihrer Geschichte.

Die Wanderausstellung wurde im Bahnhof am Potsdamer Platz in Berlin, dem Sitz der Konzernzentrale der DB AG eröffnet. Danach wird sie in weiteren deutschen Städten gezeigt. „Die Entscheidung, dass die Ausstellung zuerst unmittelbar am Konzernsitz der Deutschen Bahn AG gezeigt wird, hat durchaus Symbolcharakter“, sagt Susanne Kill, Konzernhistorikerin DB. „Sie zeigt, dass sich die Deutsche Bahn ihrer Geschichte stellt.“ Der Wunsch, eine solche Ausstellung in einer Bahnhofsumgebung zu zeigen, ist laut Kill verständlich und historisch korrekt. „In einem absolut kommerziellen Umfeld darf sie trotzdem nicht stattfinden. Dafür ist das Thema zu sensibel.“ Am Pots¬damer Platz sei aber genug Raum, um die Ausstellung in einem würdigen Rahmen zu zeigen. 40 Stellwände geben Zeugnis vom Leiden der Juden, Sinti und Roma – etwa drei Millionen Menschen fuhren in den Tod. Erschütternd ist das Schicksal der Menschen, die hungernd und durstend teilweise mit bis zu 200 Menschen in Güterwagen gezwängt wurden. Die Züge fuhren zudem langsam. Sie hielten oft auf freier Strecke an, da Züge der Wehrmacht Vorrang hatten. So waren viele Züge länger als 50 Stunden oder mehr unterwegs auf der Reise von Deutschland nach Ost-Polen. „Ohne die Reichsbahn wäre die industrielle Ermordung von Millionen Menschen nicht möglich gewesen“, sagt Kill. Fotos machen betroffen. Besonders berühren sie die Biografien deportierter jüdischer Kinder. Begleittexte erklären, mit welchen Eisenbahntransporten und wie systematisch die Kinder in die Vernichtungs¬lager deportiert wurden. Die Fotos und Biografien der aus der französischen Emigration nach Auschwitz deportierten Kinder haben Serge und Beate Klarsfeld eigens für die Wanderausstellung ausgesucht.

Erinnerung braucht Kontinuität. Medienstationen mit Zeitzeugen-Interviews machen die erschütternden Einzelschicksale greifbar. Dabei werden die Täter nicht ausgeklammert. Tafeln verdeutlichen die „Gleichschaltung“ der Reichsbahn ab 1933 und ihre Zusammenarbeit mit dem NS-Staat bis 1945. DB-Historikerin Kill sieht mit der neuen Ausstellung die Kontinuität des Erinnerns bei der Bahn gewahrt. Obwohl juristisch nicht Rechtsnachfolger der Reichsbahn, widme sich der Konzern seit vielen Jahren der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Die Deutsche Bahn AG zeigt mit dieser Ausstellung, dass sie nicht nur ein wirtschaftlich erfolgreiches, sondern auch ein geschichtsbewusstes Unternehmen ist, das dabei auch die dunklen Kapitel nicht ausblendet.

In unserer Januarausgabe haben wir Sie auf einen Internationalen Kongress zum Thema „Sicherheit im Verkehrswesen 2008“ aufmerksam gemacht, der von DB Training, Learning und Consulting am 5. und 6. März in Fulda durchgeführt wird. Deine Bahn wird aus diesem Anlass die Märzausgabe als Schwerpunktheft zum Thema „Sicherheit“ herausbringen. Das Inhaltsverzeichnis sowie weitere Informationen finden Sie auf www.deine-bahn.de.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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Neue Triebzüge im Regionalverkehr

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Neue Triebzüge im Regionalverkehr

In den letzten Jahren wurde der Fahrzeugpark im Regionalverkehr mit teilweise erheblichem Aufwand verjüngt. Untersuchungen haben gezeigt, dass für den Bereich zwischen 100 und 350 Sitzplätzen das Gliederzugkonzept die optimale Zugform ist. Wie aktuelle Pressemitteilungen nun bestätigen, setzt sich im Reiseverkehr der Trend der Abkehr vom lokbespannten Zug hin zur Beschaffung von Triebzügen fort.

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Leitfaden: Überzeugend präsentieren

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Leitfaden: Überzeugend präsentieren

Für immer mehr Mitarbeiter gehören Präsentationen zum Arbeitsalltag. Aber auch Routiniers müssen sich vor jedem Vortrag fragen: „Habe ich an alles gedacht?“

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Editorial 01/2008

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Editorial 01/2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

DB Bahn – DB Netze – DB Schenker. Diese drei neuen Marken stehen künftig weltweit für das Unternehmen Deutsche Bahn AG.

Um – auch international – zeigen zu können, was der Konzern und seine Geschäftsfelder bieten, braucht er ein klares und einheitliches Erscheinungsbild mit einer stringenten Markenarchitektur. Die Bildmarke DB ist zwar in Deutschland bekannt, nicht jedoch international. Mit dem neuen Geschäftsauftritt soll erreicht werden, dass der DB Konzern als das weltweit führende integrierte Verkehrsunternehmen wahrgenommen wird.

Und so wird es aussehen:

Der Personenverkehr wird künftig DB Bahn heißen. Die Integration des Stadtverkehrs und der bisherigen DB-Leistungsmarken unter das Dach der starken Marke DB Bahn verdeutlicht den Kunden, wie vielfältig und verzahnt das flexible Mobilitätsangebot der DB Bahn ist. Das kann jedoch nur gelingen, wenn alle Produkte und Dienstleistungen unter dieser einheitlichen Marke im Markt auftreten. Die Marke DB Bahn nutzt die sehr hohe Bekanntheit des Wortes „Bahn“ und die Sympathie, die es bei den Kunden genießt.

Die neue Marke für das Ressort Infrastruktur und Dienstleistungen DB Netze vereinigt zahlreiche Dienstleister und Infrastrukturunternehmen unter einem Dach, die Hand in Hand am täglichen Erfolg der DB AG arbeiten. Die neue Marke unterstreicht die hohe Bedeutung des Ressorts für den Gesamtkonzern und entspricht dem gestiegenen internationalen Interesse.

Im Ressort Transport und Logistik werden Marken wie Railion und Schenker in einem einheitlichen Marktauftritt in der neuen Marke DB Schenker zusammengefasst. Die neue Marke DB Schenker nutzt die sehr hohe Bekanntheit von Schenker und ihre große Tradition als Garant für Qualität bei den Kunden.

Dabei wird es aber eine Ausnahme geben: Alle Geschäfte mit Wiederverkäufern, Operateuren und im Wettbewerb stehenden Spediteuren, die einen neutralen Carrier benötigen, werden zukünftig neutral unter der Bildmarke DB mit der zusätzlichen Kennzeichnung Intermodal vermarktet. Auch bei Transportdienstleistungen im Wagenladungsverkehr ist teilweise ein neutraler Markenauftritt erforderlich, denn auch hier stehen Kunden im Wettbewerb zu Schenker. Aus diesem Grund wird das Rollmaterial, das für diese Kunden im Einsatz ist, neutral mit der Bildmarke DB markiert. Durch diese Sonderheit wird die Neutralität gegenüber diesen Kunden sichergestellt.

„Deine Bahn“ wird die Umsetzung dieses nachvollziehbar wichtigen Anliegens unterstützen und ab der nächsten Ausgabe ausschließlich die neuen Begriffe verwenden.

Des Weiteren möchten wir Ihre Aufmerksamkeit bereits heute auf einen Internationalen Kongress zum Thema „Sicherheit im Verkehrswesen 2008“ lenken. Dieser wird von DB Training, Learning und Consulting am 5. und 6. März 2008 in Fulda durchgeführt (siehe auch Seite 55).

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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Ältere Arbeitnehmer als „Asset“ – eine betriebs- und volkswirtschaftliche Bewertung

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Ältere Arbeitnehmer als „Asset“ – eine betriebs- und volkswirtschaftliche Bewertung

Wie kein anderes Land leistet sich Deutschland den Luxus, einen immer größeren Teil des Arbeitspotenzials älterer Arbeitnehmer ungenutzt zu lassen. Das ist nicht zuletzt Ergebnis ganz unterschiedlicher Maßnahmen, die in den zurückliegenden Jahren darauf abzielten, die im Zuge des verschärften internationalen Wettbewerbs und des damit verbundenen wirtschaftlichen Strukturwandels auftretenden Arbeitsmarktprobleme sozialverträglich abzufedern. Indem älteren Arbeitnehmern ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Berufsleben leicht gemacht wurde, glaubte man, die Beschäftigungschancen der Jüngeren verbessern zu können. Inzwischen erweist sich das als ein immer kostspieligerer Trugschluss.

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Die Bremsanschrift

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Die Bremsanschrift

Die Anschriften kennzeichnen die verschiedenen Eigenschaften und technischen Merkmale eines Fahrzeuges und geben Auskunft über seine besondere Einrichtungen und Ausrüstungen. Darüber hinaus enthalten sie wichtige Aufgaben für die Zugbildung. Dabei enthält die Bremsanschrift alle Angaben über die Bauart der Bremse, die am Bremsstellungswechsel einstellbaren Bremsstellungen und zusätzliche Bremsausrüstungen.

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Editorial 12/2007

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Editorial 12/2007

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die internationale Bahnbranche traf sich vom 12. bis 14. November 2007 zur 6. railtec in den Dortmunder Westfalenhallen. 300 Aussteller aus elf Nationen präsentierten ihre Angebote. Thematisch lagen die Schwerpunkte bei den insgesamt neun Diskussionsforen auf dem Wettbewerb und intermodalen Lösungen für Mobilität von Menschen und Gütern in Europa. Deshalb waren auch zahlreiche Vertreter anderer Verkehrsträger vor Ort.

Experten diskutierten drei Tage lang in neun Diskussionsforen über den Verkehr in Europa. Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf Mobilitätslösungen für Güter und Personen sowie auf Fragen zur Regulierung und zum Wettbewerb. Am Eröffnungsforum „Schiene, Straße, Luft, Wasser – Auf welchem Weg bleibt Europa mobil?“ nahm auch Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand DB Personenverkehr teil. Einig waren sich die Teilnehmer, dass die Verkehrspolitik nicht mehr allein im nationalen Rahmen behandelt werden kann. Gleichzeitig sei es eine große Herausforderung, dass bis 2020 rund 45 Prozent mehr Güterverkehr in der EU erwartet werde. „Europa bleibt mobil, wenn wir die Liberalisierung konsequent fortsetzen und alle Transportmittel optimal miteinander verbinden“, resümierte Rausch. „Da scheuen wir nicht den Wettbewerb.“

Der DB Konzern hat sich unter dem Motto „Zukunft bewegen“ ein neues Unternehmensleitbild gegeben. Das Leitbild beschreibt die Mission, die Vision und die Werte der DB AG und gibt Antworten auf die zentralen Leitfragen: „Wer sind wir?“, „Was ist unser Ziel?“ und „Wie machen wir das?“.

Das bisherige Leitbild stammte aus dem Jahr 1996 und war nirgends operativ verankert und demnach weitgehend unbekannt. Seither hat sich vieles geändert. Der DB Konzern ist nicht mehr nur die Eisenbahn in Deutschland. Es wurden neue Märkte und Geschäftsbereiche erschlossen und aus drei Milliarden Ergebnis-Minus deutlich über zwei Milliarden Plus gemacht. Auch der Kapitalmarkt verlangt ein Leitbild, wie es 28 von 30 DAX-Unternehmen vorweisen.

Ein weiteres Novum ist die im August 2007 zunächst probeweise eingeführte Richtlinie „Betriebliche und technische Risikoanalysen im System Bahn“. Sie regelt die Ermittlung der Sicherheitsanforderungen an technische und betriebliche Systeme bei der Deutschen Bahn AG. Was Risiken sind und nach welchen Grundsätzen die DB AG damit umgeht, zeigt Fritz Schröder, Leiter Safety (System Bahn) und Arbeitsschutz, in unserem Leitartikel auf. Wie Risikoanalysen für Betrieb und Technik bei der Bahn erstellt werden und was dabei zu beachten ist, erläutern Dr. Karl-Albrecht Klinge und Ute Rachow in einem zugehörigen Fachbeitrag.

Qualität hat allerdings auch ihren Preis. So hat eine Zeitschrift wie „Deine Bahn“ nur dann eine Chance, wenn ihre Qualität vom Leser honoriert wird. Wir müssen deshalb zum Jahreswechsel den – steuerlich absetzbaren – Bezugspreis an die gestiegenen Kosten anpassen. Der neue Preis beträgt einschließlich Zustellgebühr 5,40 Euro/Monat für das Jahresabonnement und 4,40 Euro/Monat sowohl für das Studentenabo als auch für das Probeabonnement.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest sowie für das Jahr 2008 alles erdenklich Gute.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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So werden Sie zum Konferenzprofi

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So werden Sie zum Konferenzprofi

Sind Sie oft Teilnehmer bei Konferenzen und Tagungen? Wer das Optimum aus diesen Veranstaltungen herausholen will, muss unbedingt klare Regeln beherzigen. Aber was ist schon das Optimum?

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Warum kritisiert eigentlich die Europäische Union unsere berufliche Bildung?

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Warum kritisiert eigentlich die Europäische Union unsere berufliche Bildung?

Während in Deutschland kleinlich debattiert wird, ob die Länder oder der Bund in der beruflichen Bildung mehr oder weniger das Sagen haben sollen, werden die bildungspolitischen Weichen längst von der Europäischen Union gestellt.

In diesem Beitrag werden die aktuellen Initiativen der EU in der Berufsbildung auf den Prüfstand gestellt und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für das deutsche Bildungssystem identifiziert. Denn nationale wie europäische Berufsbildungspolitik muss sich an den betrieblichen Bedürfnissen orientieren. Dies kann nur in einem Dialog gelingen!

Editorial

Editorial 11/2007

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Editorial 11/2007

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in Europas Bahnmärkten fallen die Zugangsbarrieren, und Deutschland belegt bei der Marktöffnung einen Spitzenplatz. Dies belegt die dritte Auflage des Liberalisierungsindex Bahn, die wie bereits die ersten zwei Auflagen vom Dezember 2002 und Mai 2004 von der IBM Global Business Services in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dr. Christian Kirchner, Humboldt-Universität zu Berlin, im Auftrag der Deutschen Bahn AG erstellt worden ist.

Der neue Liberalisierungsindex Bahn dokumentiert, dass die Zugangsbedingungen für Wettbewerber in Deutschland vorbildlich sind – sowohl im Personenverkehr als auch im Güterverkehr. Allerdings ist bereits heute erkennbar, dass auch die ab dem Jahr 2010 vorgesehenen, gegenüber heute verbesserten europäischen Rahmenbedingungen im Schienenpersonenverkehr nicht das Niveau der Marktöffnung erreichen, das heute schon in Deutschland herrscht.

Zu der Spitzengruppe zählen ebenfalls Großbritannien, Schweden und die Niederlande, deren Eisenbahnmärkte als von der Europäischen Union als „fortgeschrittene Marktöffnung“ eingestuft wurden. Polen und Tschechien, zwei noch relativ junge EU-Mitgliedsstaaten, kommen in dieser Rangfolge auf die Plätze acht und neun. Österreich liegt auf dieser Skala leicht vor der Schweiz, Rumänien ist freizügiger als Frankreich.

Der Liberalisierungsindex Bahn gibt der verkehrspolitischen Diskussion in Europa seit dem Jahr 2002 eine unabhängige und fundierte wissenschaftliche Grundlage. An der Entwicklung, die anhand der Studien 2002, 2004 und 2007 abzulesen ist, kann die EU-Kommission den Fortschritt der von ihr eingeleiteten Liberalisierung des europäischen Schienenverkehrs ausmachen und Schwachstellen erkennen. Eine Kurzfassung der Studie finden Sie im Internet unter www.db.de/ liberalisierungsindex.

Im Zusammenhang mit der fortschreitenden Liberalisierung hat der Gesetzgeber Regelungen getroffen, um einen diskriminierungsfreien Zugang zu Schienennetzen und Serviceeinrichtungen sowie eine diskriminierungsfreie Erbringung von Dienstleistungen zu gewährleisten. Die Ausgestaltung rechts- und wettbewerbskonformer Zugangsbedingungen sowie die Regulierung der Entgelte für die Nutzung der Schienennetze und der Serviceeinrichtungen stehen dabei im Zentrum des gesetzlichen Auftrags der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen.

In unserem Leitartikel stellt Matthias Kurth, der Präsident der Bundesnetzagentur, den rechtlichen Hintergrund und die Aufgaben seiner Behörde im Bereich der Eisenbahnregulierung dar und erläutert seine Vorstellungen zur Optimierung bestehender Regulierungsverfahren.

Bei diesem für die Eisenbahnen äußerst spannenden Thema, erschien es uns besonders interessant, Ihnen dazu auch die Auffassung der Deutschen Bahn AG darzustellen. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, Herrn Joachim Fried, Konzernbevollmächtigter für Europäische Angelegenheiten, Wettbewerb und Regulierung sowie Herrn Dr. Helge Sanner, Referent für Wettbewerb und Regulierung der DB AG zu gewinnen, die Ziele und die Grenzen einer angemessenen Eisenbahnregulierung aus der Sicht des größten Deutschen Eisenbahnunternehmens zu schildern.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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Das Fernstudium an der Privaten FernFachhochschule Darmstadt

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Das Fernstudium an der Privaten FernFachhochschule Darmstadt

Zu diesem Beitrag aus Deine Bahn 9/2007 erreichten uns zwei Zuschriften, die wir deshalb gerne veröffentlichen, weil sie das Problem des Fernstudiums aus einer ganz persönlichen Sicht beschreiben.

Editorial

Editorial 10/2007

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Editorial 10/2007

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am 21. September, hat sich der Deutschen Bundestag in erster Lesung mit dem Gesetz zur Teilprivatisierung der Deutschen Bahn AG befasst. „Das zeigt, dass die Politik das Gesetzgebungsverfahren zu einem erfolgreichen Abschluss bringen will“, kommentierte der DB-Vorstand für Wirtschaft und Politik, Dr. Otto Wiesheu. Er sei zuversichtlich, dass die Teilprivatisierung des Unternehmens im vorgesehenen Zeitrahmen erfolgen könne. Die Planung der Bundesregierung und die unternehmerische Entwicklung der DB ermöglichen eine Teilprivatisierung des Unternehmens bis Mitte kommenden Jahres.

Im November vergangenen Jahres hatte der Deutsche Bundestag Eckpunkte zur Teilprivatisierung der DB AG verabschiedet. Die seit 2004 auf Initiative des Bundestages erfolgte Prüfung alternativer Privatisierungsvarianten für die DB AG ist damit abgeschlossen.

Auf dieser Grundlage wurde seit November ein Gesetz zur Teilprivatisierung der DB unter Federführung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erarbeitet. Nach der 1. Lesung wurde der Gesetzentwurf zur weiteren Behandlung an den federführenden Verkehrsausschuss verwiesen. Dort wird nun über die bereits vorhandenen Änderungswünsche der Regierungsfraktionen am Gesetzentwurf beraten. Auch fällt hier die Entscheidung über mögliche weitere Sachverständigen-Anhörungen. Parallel dazu befassen sich die Bundesländer über den Bundesrat mit dem Gesetzesvorhaben. Nach Abschluss der Beratungen im Bundestag wird der Gesetzentwurf dann in 2. und 3. Lesung verabschiedet. Im Anschluss daran, muss auch der Bundesrat seine Zustimmung erteilen, bevor das Gesetz in Kraft treten kann.

Um Regelungen ganz anderer Art geht es in unserem Leitartikel. Unter der Überschrift „Regelwerke, antiquiertes Instrument oder Notwendigkeit zur unternehmerischen Steuerung?“ setzt sich Jens Hartmann, Leiter Fahrwegtechnik, mit dem grundsätzlichen Spannungsfeld zwischen unternehmerischer Sicherheitsverantwortung, möglichst einheitlicher Ausrichtung im gesamten Unternehmen und ausreichendem Gestaltungsspielraum des Einzelnen auseinander. Im nachfolgenden Fachartikel wird am Beispiel des Fahrwegs die spannende Vielfalt unterschiedlicher Regelwerke aufgezeigt. An konkreten Beispielen wird deutlich, dass die verschiedentlich diskutierte These, ein Regelwerk sei ein Hemmnis für wirtschaftlichere am Einzelfall orientierte Lösungsansätze, eher falsch ist. Der Beitrag macht deutlich, wie gerade durch zentral erstellte Vorgaben wirtschaftliche Vorteile generiert werden. Andererseits hemmt das Regelwerk keineswegs wirtschaftliche Varianten; allerdings müssen dabei bestimmte Formalien eingehalten werden.

In unserem Beitrag „Hidden Champions – Tätigkeiten hinter den Kulissen der Bahn“ setzen wir unsere Berichterstattung über Berufsbilder bei der Bahn fort. Diesmal geht es um Tätigkeiten, die von den Kunden kaum wahrgenommen werden, ohne die aber die hervorragende Leistung gar nicht möglich wäre. Eben Hidden Champions (übersetzt etwa „verborgene Meister“).

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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