Alle Beiträge von Deine Bahn-Redaktion

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Was bewegt Mitarbeiter wirklich?

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Was bewegt Mitarbeiter wirklich?

Deutsche Unternehmen können im Vergleich zu anderen europäischen Ländern auf eine recht engagierte und motivierte Mitarbeiterschaft zählen. So lautet ein Ergebnis einer Untersuchung über Mitarbeiterengagement und -präferenzen der Unternehmensberatung Towers Perrin.

Editorial

Editorial 12/2008

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Editorial 12/2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,vier Trends werden die Zukunft prägen: Globalisierung, Klimawandel und Ressourcenverknappung, Deregulierung, Demographie. Die Folgen: eine Intensivierung der globalen Arbeitsteilung, vermehrtes Outsourcing von Unternehmensleistungen und weiter wachsende Transportdistanzen. In Asien und Osteuropa sind große Wachstumsmärkte entstanden. Immer mehr Waren müssen schnell rund um den Globus transportiert werden. Für Europa bedeutet dies zum Beispiel ein starkes Wachstum im Seehafenhinterlandverkehr.Als europäischer Marktführer im Schienengüter- und Landverkehr kann die Deutsche Bahn AG davon profitieren. Sie bietet ihren Kunden integrierte Logistiklösungen: weltweit, aus einer Hand. Im Wettbewerb um Mobilitäts- und Logistiklösungen spielt Umweltfreundlichkeit eine zentrale Rolle, da Kunden in punkto Klimawandel deutlich sensibler geworden sind. Die Bahn ist im Vergleich das klimafreundlichste Verkehrsmittel. Immer mehr Verbraucher wählen darum als günstigere Alternative zu Auto oder Flieger die Bahn.Die Liberalisierung des Schienengüterverkehrs in Europa startete bereits Anfang 2007. Die Marktöffnung für den grenzüberschreitenden Schienenpersonenverkehr ist für das Jahr 2010 geplant. Für die DB AG ergeben sich damit neue Märkte aber auch neue Wettbewerber. Mit strategischen Akquisitionen und Kooperationen treibt die Deutsche Bahn AG ihr Wachstum weiter voran. Immer mehr Menschen folgen dem Trend in die Städte zu ziehen, sodass einige Regionen praktisch entvölkert werden. Die Deutsche Bahn AG stellt passende neue Angebote für diese Entwicklung zusammen: So werden europäische Ballungszentren, aber auch Mobilitätsangebote im Nah- und Stadtverkehr miteinander verknüpft. Deine Bahn begleitet diese Trends mit weitergehenden Informationen.So beispielsweise in dieser Ausgabe zu den Themen „Leistungsanalyse Schienenverkehr in Europa“ sowie „Die Intelligenz der Schwärme – was die Logistik von den Ameisen lernen kann“.Übrigens: Ab Dezember 2008 modernisiert der Bahn Fachverlag unter www.deine-bahn.de seinen Internetauftritt. Neben vielen spannenden Informationen enthält er nützliche Tools, unter anderem eine schlagwortbasierte Suchfunktion, mit der die Abonnenten von Deine Bahn sogar Artikel aus den letzten fünf Jahren vollständig nachlesen können. Lesen Sie dazu auch den Beitrag von Sebastian Hüthig „Deine Bahn: Informationen für die berufliche Weiterentwicklung“.Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest sowie für das Jahr 2009 alles erdenklich Gute.Mit besten Grüßen,Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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Viel Bahnwissen auf einen Klick

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Viel Bahnwissen auf einen Klick

Seit diesem Dezember hat Deine Bahn unter www.deine-bahn.de eine neue Website: Auf Deine Bahn.online finden Nutzer ein umfassendes Online-Archiv der Fachzeitschrift, das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe und eine Vorschau auf den kommenden Monat. Darüber hinaus bietet die Website aktuelle Informationen und thematische Dossiers. Die gute Strukturierung der Inhalte garantiert, dass Nutzer – trotz der Fülle an Informationen – mit nur wenigen Klicks finden, was sie suchen.Neben Information und Recherche bietet Deine Bahn.online zudem die Möglichkeit zur direkten Interaktion. So können Nutzer sich nicht nur untereinander oder mit Redakteuren und Autoren austauschen, sondern wirken aktiv bei der Entwicklung von Deine Bahn mit.

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Mit neuen Lernkonzepten das Lernen fördern und die Lernmotivation stärken

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Mit neuen Lernkonzepten das Lernen fördern und die Lernmotivation stärken

Motivation ist in allen Bildungsbereichen von zentraler Bedeutung. Das gilt umso mehr, als heute die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens außer Frage steht. Neue Lernkonzepte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung greifen dieseAnforderung auf, indem sie von konkreten und für die Lernenden relevanten Arbeitsaufgaben innerhalb von Arbeits- und Geschäftsprozessen ausgehen. Durch erfolgreiches Umsetzen soll die Motivation zum Lernen dauerhaft gestärkt werden. Erfolgreich wird dies aber nur dann sein, wenn sinnvolle Lernstrategien eingesetzt werden.Technische, organisatorische und kulturelle Veränderungen, die weitaus dynamischer als in der Vergangenheit verlaufen, erfordern heute ein kontinuierliches Lernen sowohl im Privat- als auch im Arbeitsleben. Die Forderung nach lebenslangem Lernen macht eine motivierende Gestaltung von Lernprozessen zur herausragenden Aufgabe für alle Bildungsverantwortlichen. Das Thema Motivation ist damit in allen Bildungsbereichen von zentraler Bedeutung. Dabei sind die Fakten und Zusammenhänge der Motivation als Teil des gesamten Lernprozesses äußerst komplex und vielschichtig.

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Der Kampf um intelligente Köpfe

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Der Kampf um intelligente Köpfe

Alle wissen, dass der Wettbewerb um die besten Experten und die talentiertesten Führungskräfte in Zukunft immer wichtiger werden wird. Mit vordergründigen Exzellenzinitiativen sind die Herausforderungen nicht zu bewältigen. Der globale Kampf um hoch qualifizierte Köpfe – ob Unternehmer, Mitarbeiter, Absolventen, Wissenschaftler – geht nicht nur die Personalvorstände in den Unternehmen etwas an. Im War for Talents kämpfen viele Bataillone: Staaten, Unternehmen, aber auch Gesellschaften und nicht zuletzt einzelne Mitarbeiter. Alle Gruppen wissen: Der Wettbewerb um die besten Experten und die talentiertesten Führungskräfte wird immer wichtiger und härter.

Editorial

Editorial 11/2008

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Editorial 11/2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser, in allen Bereichen des DB Konzerns verbessern Mitarbeiter beharrlich Leistungen und Produkte – ob in Deutschland, in Europa oder rund um den Globus. Zum siebten Mal sollen 2009 die Besten des DB Konzerns in den Kategorien Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit und Wachstum,Qualität, Innovation sowie Zusammenarbeit und soziales Engagement mit dem DB Award ausgezeichnet werden. Der DB Award ist der konzernweite Wettbewerb für die Besten im DB Konzern. An ihm können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DB Konzerns teilnehmen. Mit dem DB Award will der DB Konzern herausragende Leistungen identifizieren und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Leistungen erbracht haben, honorieren. Rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben seit dem Start des DB Awards im Jahr 2001 über 1.200 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Wichtigste Voraussetzung für eine Bewerbung um den DB Award 2009 ist ein tatsächlich erzielter Erfolg in den Jahren 2007 und 2008. Der Beitrag muss etwas Besonderes sein. Er sollte zeigen, dass die Maßnahme oder das Projekt weit über das reine Alltagsgeschäft hinausgeht. Mitmachen ist ganz einfach: Sie müssen lediglich das Bewerbungsformular ausfüllen. Sie können sich das Online-Formular aus dem Intranet herunterladen (www.bahn-net.db.de/dbaward oder unter http://intra.schenker.com „Resources“, Rubrik „General“). Einsendeschluss ist der 16. Januar 2009. Alle im Rahmen des Wettbewerbs Nominierten werden zu einer feierlichen Abendveranstaltung eingeladen. Die ausgewählten Wettbewerbsbeiträge jeder Kategorie werden in Form von Kurzfilmen präsentiert. Erst dann wird – wie bei der Oscar-Verleihung – der Gewinner für die jeweilige Kategorie bekannt gegeben. Nach der Verleihung stellen die konzerninternen Medien alle Nominierten und Gewinner ausführlich vor. Übrigens: In Deine Bahn stellen wir häufig „best practices“ aus verschiedenen Geschäftsfeldern des DB Konzerns, aber auch von Unternehmen außerhalb vor. Dies will neben der reinen Information auch Anregungen zum Transfer von Ideen in weitere Anwendungsbereiche geben. Insofern verschaffen Sie sich als Leser manchen Wissensvorsprung, der sich mit etwas Geschick und Fortune in den einen oder anderen Erfolg ummünzen lassen könnte. Berufliches Vorwärtskommen wiederum ist meist mit einem kontinuierlichen Erzielen positiver Ergebnisse verknüpft. . Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe. Mit besten Grüßen, Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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Oberleitungsmontagefahrzeuge

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Oberleitungsmontagefahrzeuge

Spezielle Oberleitungsmontagefahrzeuge (OMF) stehen als hocheffektive Arbeitsmaschine für den Oberleitungsbau und deren Wartung zur Verfügung. Die Fahrzeuge werden in Anlehnung an die Richtlinien des Eisenbahnbundes­amtes gebaut.

Editorial

Editorial 10/2008

Editorial

Editorial 10/2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung nimmt ständig weiter zu. Dies hat auch Auswirkungen auf die Altersstruktur der Unternehmen. Noch vor wenigen Jahren schien die Verjüngung der Beschäftigtenstruktur gleichsam ein Ziel an sich zu sein. Mittlerweile ringen die Firmen darum, ihren Bedarf an Fachkräften aller Ebenen sicherzustellen und das erforderliche Know-how zu erhalten.

Diese grundsätzlichen Auswirkungen treffen auch auf die DB AG. Der Anteil älterer DB-Mitarbeiter an der Gesamtbelegschaft nimmt stetig zu. Nach einer Hochrechnung wird bis zum Jahr 2015 der Anteil der DB-Mitarbeiter mit einem Lebensalter von über 50 Jahren auf rund 60 Prozent der Gesamtbelegschaft steigen. Die DB erarbeitet deshalb derzeit Instrumente, um ihre Beschäftigten langfristig im Unternehmen zu halten, um so einem Fachkräftemangel vorzubeugen.

Norbert Hansen, Vorstand Personal der Deutschen Bahn AG, gab am 17. September den Startschuss zum Wettbewerb „Erfahrung DB“. Die Entscheidung fiel im Rahmen eines Kolloquiums einer gleichnamigen Human-Ressources-Initiative. Daran waren auch Vertreter des Konzernbetriebsrats, der Gewerkschaften Transnet und GDBA sowie der Sozialpartner Bahn-BKK, Stiftung BSW, DEVK Versicherungen, Sparda-Banken, VDES und dbgs („4Stars“) beteiligt.

Ziel der Initiative „Erfahrung DB“ ist es, die Beschäftigungsfähigkeit der DB-Mitarbeiter und -mitarbeiterinnen über das gesamte verlängerte Berufsleben hinweg zu erhalten und fördern. Es gilt, geeignete Instrumente zu entwickeln, die einem zu erwartenden Fachkräftemangel entgegenwirken und die Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen binden.

Beispiele, die die Teilnehmer des Kolloquiums in Berlin gemeinsam erarbeitet haben, sind Qualifizierungsangebote bei DB Training wie „Führen von altersgemischten Teams“ oder der Leitfaden „Systematisches Know-how-Management in der DB“.

Um das Thema im Konzern noch besser bekannt zu machen, wurde jetzt ein Wettbewerb unter allen DB-Geschäftsfeldern gestartet. Prämiert werden die besten Konzepte und Praxisbeispiele, die sich mit dem demografischen Wandel und seinen Auswirkungen auf die DB auseinandersetzen.

Bewerber müssen ihre Beiträge in Form einer Foto- oder Video-Dokumentation bis zum 31. März 2009 einreichen. Eine Fachjury wird die Gewinner im Rahmen eines Personalleiter-Kongresses im Mai des kommenden Jahres auszeichnen.

Erfahrene Fachkräfte auf allen Ebenen benötigt die Deutsche Bahn AG, um ihr Ziel zu erreichen, das weltweit führende Mobilitäts- und Logistikunternehmen zu werden. Ein Teil dieser Welt liegt dabei recht dicht vor unserer Haustür. Um einen effizienten Betrieb von Bahnstrecken auch in der Region dauerhaft zu sichern und zu stärken sowie Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit zu fördern, wurden im Zuge der Mittelstandsoffensive im Jahr 2000 die Regionalnetze ins Leben gerufen. Henning Meyer, Leiter der Geschäftseinheit Regionalnetze in der DB Netz AG erläutert in unserem Leitartikel den Stand und die weitere Entwicklung unter dem neuen Signet ProNetz+ Regionalnetze.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen,
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

Editorial

Editorial 09/2008

Editorial

Editorial 09/2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in diesem Monat findet die zweijährig wiederkehrende Messe für internationale Verkehrstechnik InnoTrans in Berlin statt. Über 1.800 Aussteller aus über 40 Ländern nehmen daran teil. Dort sind traditionell insbesondere Hersteller, Verbände und Institutionen, aber auch Verkehrs- und Infrastruk-turunternehmen vertreten.

Neben Neuentwicklungen im Bereich Fahrzeuge findet sich eine breite Themenpalette aus den Berei-chen Railway Technology und Railway Infrastructure. Die hochkarätig besetzte Auftaktveranstaltung steht diesmal unter dem Motto „Innovative Bahntechnik im Zeichen des Klimawandels“.

Dieses Motto beschreibt einen dauerhaften komparativen Vorteil der Bahn. Gäbe es in Deutschland die Eisenbahn nicht, würden pro Jahr rund 10 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich ausgestoßen. Das entspricht den durchschnittlichen Emissionen einer Stadt wie Köln.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten pro Umwelt steht zum Beispiel im Bereich der Deutschen Bahn AG das „Klimaschutzprogramm 2020“. Ziel ist es, den Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) bis 2020 gegenüber dem Basisjahr 2002 um 20 Prozent zu senken. Bis Ende 2006 gingen die Emissionen des Schienenverkehrs schon um 12,8 Prozent zurück. Bereits heute ersparen Fernreisende dem Klima im Vergleich zum PKW rund zwei Drittel des CO2-Ausstoßes, gegenüber dem Flugzeug sogar 75 Prozent. Auch bei der Luftreinhaltung nimmt die Deutsche Bahn eine Vorreiterrolle ein. Die Belastungen durch Luftschadstoffe gehen deutlich weiter zurück. Die in der öffentlichen Diskussion stehenden Dieselruß-Partikel wurden bis Ende 2006 gegenüber 1990 um 84 Prozent gesenkt.

Den Schwerpunkt dieser Ausgabe haben wir diesmal auf Themen gelegt, die besonders zum Spektrum der InnoTrans 2008 passen. Den Leitartikel zu unserem Heft hat Herr Dr. Thomas Leimgruber, Generalsekretär des Internationalen Eisenbahntransportkomitees, unter den Titel „Durchgehender Schienengüterverkehr vom Atlantik zum Pazifik“ gestellt. Er widmet sich dabei den heute noch bestehenden formalen transportrechtlichen Hindernissen. Er zeigt auf, was diesbezüglich im Rahmen der Globalisierung der Verkehrsmärkte bereits geleistet wurde aber auch, was noch zu bewältigen ist.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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Duale Berufsausbildung – ein exportierbares Markenprodukt

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Duale Berufsausbildung – ein exportierbares Markenprodukt

Die Nachfrage der Schwellen- und Entwicklungsländer nach deutschen Beratungs- und Qualifizierungsdienstleistungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dabei ist es für die Außenwahrnehmung und die Wirksamkeit deutscher Aktivitäten im Ausland zunehmend hinderlich, dass sich die Partnerländer mit einer verwirrenden Vielzahl deutscher Akteure unterschiedlicher Zuständigkeit auseinander zu setzen haben. Aus diesem Grund brauchen wir ein klares, einheitliches und insbesondere leichter verständliches Profil der Außenwirkung der deutschen Berufsbildungskooperation und ihrer Akteure.

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Triebzug Desiro

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Triebzug Desiro

Auf der diesjährigen InnoTrans wird Siemens erstmals auch den neuen elektrischen Regionaltriebzug Desiro ML vorstellen. Im Gegensatz zu den bisherigen Mitbewerbern hat sich der Konzern für ein Triebwagenkonzept und nicht für einen Gliedertriebzug entschieden. Die Konfiguration des Zuges ist vom Betreiber veränderbar, indem auf einfache Weise Mittelwagen ein- oder ausgestellt werde. Die Transportkapazität ist damit an die jeweiligen Verkehrsanforderungen anpassbar.

Editorial

Editorial 08/2008

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Editorial 08/2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die DB Netze Fahrweg stellt den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) Trassen, Anlagen sowie Fahrpläne zur Verfügung und führt den Betrieb auf dem rund 34.000 Kilometer langen Schienennetz der Deutschen Bahn. Sie ist außerdem für die Instandhaltung und Instandsetzung vorhandener Anlagen sowie den Neu- und Ausbau von Strecken verantwortlich.

Die Infrastruktur des Fahrweges besteht aus Gleisen und Weichen, der elektrischen Oberleitung, Signalen, Stellwerken, technischen Anlagen zur Zugsicherung sowie Bauwerken wie Brücken und Tunnel. Derzeit nutzen rund 300 in Deutschland zugelassene Eisenbahnverkehrsunternehmen – darunter 20 Unternehmen des DB Konzerns – diese Infrastruktur. Für alle Unternehmen gelten die gleichen Zugangsbedingungen. Grundlage ist ein Trassenpreissystem, das aus verschiedenen Faktoren die Nutzungsentgelte für die Schieneninfrastruktur festlegt. Die Trassenpreise sind für alle Eisenbahnverkehrsunternehmen gleich und das Geschäftsfeld sorgt in eigener Verantwortung für den diskriminierungsfreien Zugang zur Eisenbahninfrastruktur.

Die DB Netze Fahrweg investiert deshalb flächendeckend in moderne Sicherungs- und Stellwerkstechnik. Die neue Technik bietet die Chance, die Infrastruktur effizienter zu nutzen. Die herkömmliche dezentrale und daher personalintensive Leitung des Bahnbetriebes wird zunehmend zentralisiert. Zukünftig wird die Betriebsführung im gesamten Streckennetz weitgehend automatisiert und in sieben Betriebszentralen überwacht. Der überwiegende Teil des Streckennetzes, darunter alle Hauptstrecken, wurde mit einer neuen Generation von Funktechnik auf GSM-Basis ausgestattet. Die Anpassung des internationalen GSM-Standards an das System Eisenbahn ist eine Innovation, die von der Deutschen Bahn AG wesentlich voran gebracht wird. Mit GSM-R (Global System for Mobile Communications-Rail) verfügt die DB künftig über das weltweit größte digitale Mobilfunknetz für die Eisenbahn und nimmt gleichzeitig eine wichtige Führungsposition bei der Harmonisierung europäischer Systemtechnik ein.

Auch bei der Förderung des internationalen Eisenbahnverkehrs übernimmt die DB Netze Fahrweg eine führende Rolle. In der neu geschaffenen Organisation RailNetEurope (RNE) koordinieren 22 europäische Schienennetzbetreiber, darunter die DB Netze Fahrweg, ihre Marketing- und Vertriebsaktivitäten und schaffen einheitliche Standards.

Um die Wachstumschancen des boomenden Verkehrsmarktes zu nutzen und vor dem Hintergrund der sich verändernden Markteinflüsse hat sich die DB Netz AG im Jahr 2006 entschieden, einen umfassenden Veränderungsprozess durchzuführen. Damit konnten schon 2007 nennenswerte auf Nachhaltigkeit angelegte Erfolge erzielt werden. In unserem Leitartikel erläutert Herr Dr. Hans-Josef Mayer, Leiter Geschäftsentwicklung der DB Netz AG, wie es gelang, bereits in so kurzer Zeit die eigene Wirtschaftlichkeit zu verbessern, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, die Qualität zu sichern und den Kundenservice zu optimieren.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

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