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Bahnen der Welt

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Türkische Staatsbahn TCDD

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Türkische Staatsbahn TCDD

Vierzig Jahre lang war nicht viel geschehen bei der türkischen Eisenbahn. Infrastruktur und Rollmaterial wurden zwar betriebsfähig gehalten, aber von einer Zukunftsausrichtung war nichts zu spüren. Entsprechend schrumpfte die Rolle der Bahn in Richtung Bedeutungslosigkeit. Nunmehr hat die Regierung Erdogan die Bahn wiederentdeckt und hat Großes mit ihr vor. Das gilt für den Ordnungsrahmen ebenso wie für die Infrastruktur: Parallel zu den Verhandlungen über einen Beitritt der Türkei in die Europäische Union bereitet sich das Land auf die Übernahme des Gemeinschaftsrechtes auch im Eisenbahnsektor vor. Für die Staatsbahn TCDD wird dies eine fundamentale Neuausrichtung bedeuten. Zugleich bereitet sich das Land auf das Zeitalter der Hochgeschwindigkeit im Schienenverkehr vor.

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Nederlandse Spoorwegen NS

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Nederlandse Spoorwegen NS

Die ehemalige niederländische Staatsbahn Nederlandse Spoorwegen (NS) hat den meisten ihrer europäischen Partnerbahnen einiges voraus – in punkto Restrukturierung. Im Jahr 2000 gliederte die NS ihre Schienengüterverkehrsaktivitäten in das deutsch-dänisch-niederländische Gemeinschaftsunternehmen Railion aus. Da die NS 2003 ihre Güterverkehrsanteile an die Deutsche Bahn AG verkauft hat, steht die niederländische Bahn nur noch für Personennah- und -fernverkehr auf der Schiene.

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Die Slowenische Eisenbahn SZ Slovenske Zeleznice

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Die Slowenische Eisenbahn SZ Slovenske Zeleznice

Der Verkehrsmarkt Sloweniens profitiert von der günstigen Transit-Lage dieses relativ kleinen Alpenlandes. In Ljubljana laufen zwei der insgesamt zehn Pan-Europäischen Verkehrskorridore zusammen: Korridor V vom slowenischen Adria-Hafen Koper über Budapest in die Ukraine einerseits und der Pan-Europäische Korridor X, der von Österreich über den Balkan nach Griechenland und in die Türkei läuft.

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Die belgische Bahn

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Die belgische Bahn

Was haben die „Nationale Maatschappij van de Belgische Spoorwegen“ (NMBS) und die „Société Nationale des Chemins de fer Belges“ (SNCB) gemeinsam? Sie sind beide die belgische Bahn. Im flämischen Teil Belgiens ist die Bahn unter dem Namen NMBS geläufiger, im Rest des Landes und auch im Ausland kennt man sie als SNCB. Mit ihren zwei Namen und ihrer zweisprachigen Geschäftspolitik ist die belgische Bahn internationaler als die meisten anderen europäischen Bahnen. Dies liegt natürlich an der Zweisprachigkeit des Landes, aber auch an der strategischen Lage Belgiens im Knotenpunkt wichtiger europäischer Verkehrsachsen. Die Hauptstadt Brüssel liegt verkehrsgünstig in der Mitte zwischen den europäischen Metropolen Paris, London und Amsterdam.

Trotz seiner zentralen Lage im Herzen der Europäischen Union, deren maßgebliche Institutionen ihren Sitz in Brüssel haben, hat sich das Land bei der Umsetzung der europäischen Gesetzgebung zur Liberalisierung des Bahnverkehrs viel Zeit gelassen. In den beiden vergangenen Jahren jedoch hat sich die SNCB unternehmerisch neu aufgestellt, um den europäischen Richtlinien Rechnung zu tragen.

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Die Polnische Eisenbahngruppe PKP Polskie Koleje Panstwowe S.A.

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Die Polnische Eisenbahngruppe PKP Polskie Koleje Panstwowe S.A.

Die vor allem durch den Beitritt Polens zur Europäischen Union bedingte Öffnung des Schienenverkehrsmarktes für den Wettbewerb hat der ehemaligen Staatsbahn PKP einen radikalen Strukturwandel abverlangt. Die heutige PKP-Gruppe entstand im Jahr 2001 auf der Grundlage des „Gesetzes über die Kommerzialisierung, Umstrukturierung und Privatisierung“ vom 8. September 2000.

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Ferrovie dello Stato FS

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Ferrovie dello Stato FS

Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) verfolgt seit mehreren Jahren eine klare Investitionsstrategie. Seit 2001 sind in Italien mehr als 25 Mrd. Euro in die Erneuerung der Schienenwege und -fahrzeuge geflossen. Diese Summen dienen vor allem einem Ziel: dem Ausbau des Hochgeschwindigkeitsverkehrs (HGV). Bis zu zwei Drittel der Investitionen werden hierfür verwendet. Bis 2008 sollen weitere 25 Mrd. Euro in den Schienenverkehr investiert werden.

Das Hochgeschwindigkeitsnetz der FS soll nach Fertigstellung (voraussichtlich 2011) eine Länge von 1.400 km aufweisen und die großen italienischen Städte mit 300 km/h verbinden. Bereits in Betrieb sind erste Teile der Nord-Süd-Achse von Mailand über Florenz nach Rom und Neapel. Die Ost-West-Achse von Turin über Mailand nach Venedig befindet sich größtenteils noch in der Planungs- bzw. Bauphase. Das Verkehrsaufkommen auf diesen beiden Strecken macht gegenwärtig ca. 50 Prozent des italienischen Schienenpersonenfernverkehrs aus.

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Österreische Bundesbahnen ÖBB

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Österreische Bundesbahnen ÖBB

Die Österreichischen Bundesbahnen haben zwei Jahre eines tief greifenden Strukturwandels hinter sich gebracht. Mit Wirkung vom 1.1.2005 wurde das Bundesbahnstrukturgesetz von 2003 in Kraft gesetzt. Dieses schreibt die Gründung einer ÖBB-Holding AG vor, unter der vier eigenständige operative Aktiengesellschaften angesiedelt wurden. Neben den Eisenbahnverkehrsunternehmen ÖBB-Personenverkehrs AG (Personenfern- und -nahverkehr) und der Rail Cargo Austria AG (Güterverkehr) wurden zwei Infrastrukturgesellschaften gegründet: die ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG sowie die ÖBB-Infrastruktur Bau AG. Die Traktion und das Werkstättenwesen wurden wiederum als gemeinsame Tochtergesellschaften der Personen- und der Güterverkehrsgesellschaften der ÖBB eingerichtet. Mit dieser umfassenden Strukturreform soll der Fortbestand der ehemaligen Staatsbahn ÖBB in einem liberalisierten Schienenverkehrsmarkt im erweiterten Europa Bestand gesichert werden und zugleich europarechtliche Erfordernisse an das Eisenbahnsystem erfüllt werden.

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Schweizerische Bundesbahnen SBB – CFF – FFS

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Schweizerische Bundesbahnen SBB – CFF – FFS

Über 253 Millionen Fahrgäste und rund 58 Millionen Tonnen Güter sind jedes Jahr mit der SBB unterwegs. Diese Leistung wird auf einem Streckennetz von 3.000 Kilometern Länge und mit Hilfe von 28.000 Mitarbeitern erbracht.

Dadurch erwirtschaftete SBB im Jahr 2004 Gesamterlöse in Höhe von mehr als 7 Mrd. CHF (4,5 Mrd. Euro). Das erzielte Konzernergebnis belief sich auf 42,6 Mio. CHF (27,6 Mio. Euro). Während der Personenverkehr sein positives Ergebnis gegenüber 2003 auf 98,6 Mio. e (+ 60%) verbesserte, hatte das Güterverkehrsgeschäft leichte Verluste von 1,8 Mio. Euro zu verzeichnen. Den Konzern belasten weiterhin die hohen Pensionsrückstellungen, die eine Schmälerung des Konzernergebnisses um 97 Mio. Euro zur Folge hatten. Hauptumsatzträger des Konzerns bleibt der Personenverkehr mit einem Anteil von 47% an den Gesamterlösen.

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SNCF Société Nationale des Chemins de Fer

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SNCF Société Nationale des Chemins de Fer

Der Eisenbahnsektor: Liberalisierung und Bahnreform in Frankreich sind noch nicht so weit fortgeschritten wie in Deutschland.

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