Der Bahnbetrieb ist stark von Reglementierung und hierarchischer Führung geprägt. Dem gegenüber steht die zunehmende Notwendigkeit von Bahnunternehmen, mehr Flexibilität und Resilienz durch die Anwendung selbstorganisierter Arbeitskonzepte zu gewinnen.
Alle Beiträge zum Thema
Betriebsleitung
Die Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS in Berlin
Mit einer bereichsübergreifenden Initiative will die Berliner S-Bahn die Kundenzufriedenheit kurzfristig und spürbar verbessern.
Weiterentwicklung des Bahnbetriebs für eine starke Schiene
Die „Digitale Schiene“ ist der wesentliche Taktgeber für die Modernisierung des Betriebes bei der Deutschen Bahn.
Liberalisierung des Systems Eisenbahn – ein Überblick
Nur wenn die Schiene mehr Marktanteile gewinnt, kann die EU ihre Verkehrs- und Klimaziele erreichen. Dazu müssen die Vorschriften zu Betrieb, Technik und Sicherheit weiter harmonisiert werden.
Weiterentwicklung der rechtlichen Vorgaben für den europäischen Eisenbahnverkehr
Zwei Jahre nach der Veröffentlichung der neuen Sicherheitsrichtlinie wurden die Anforderungen an Sicherheitsmanagementsysteme neu geordnet und formuliert.
Erfassung, Dokumentation und Auswertung von Betriebskontrollen
Mit PANOPTES bietet die DB Netz AG ihren betrieblichen Führungskräften eine IT-gestützte Anwendung zur Überwachung der operativen Mitarbeiter.
Der Zentrale Arbeitsstab der DB Netz AG (Teil 1)
Die Handhabung von Störungen im Betriebslauf gehört zur Handlungsroutine für die Akteure in der Betriebs(durch)führung bei der DB Netz AG. Im Fall von außergewöhnlichen, kritischen Ereignissen mit weitreichenden Auswirkungen im Schienennetz schaltet sich jedoch eine besondere Organisationsform ein: der Zentrale Arbeitsstab. Den aktuellen Stand des funktionalen Aufbaus, der Arbeitsweise und der Aufgaben des Stabes sowie […]
Die Netzleitzentrale in Frankfurt am Main
Die DB Netz AG betreibt das größte Schienennetz in Europa mit einem erheblichen Anteil von Mischverkehr und einem hohen Vertaktungsgrad. Hierdurch ergeben sich täglich große Herausforderungen in der operativen Steuerung der Verkehre, die die sieben Regionalbereiche beziehungsweise deren Betriebszentralen gemeinsam mit der Netzleitzentrale bewältigen müssen. Für alle Züge des Personenfernverkehrs sowie des überregionalen Güterverkehrs stellt die Netzleitzentrale in Frankfurt am Main seit 1997 die oberste Instanz der Betriebsführung dar.
Zukunft Betrieb: Vom Zielbild zur konkreten Umsetzung
In Zeiten des zunehmenden Wettbewerbs durch Fernbusse, Carsharing oder autonome Lkw ist es für den Verkehrsträger Bahn relevant, sich in puncto Qualität, Pünktlichkeit und Serviceorientierung zu verbessern. Der Eisenbahninfrastruktur und damit der DB Netz AG kommt hier eine besondere Rolle zu. Der Betrieb der DB Netz AG kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. Auf ein Zielbild ausgerichtet, setzt der Betrieb sukzessiv Projekte um, die zur Verbesserung des Systems Bahn beitragen. Der Artikel gibt einen Überblick über das Zielbild sowie den Weg dorthin.
Safety Integrity und Security Level – zwei Seiten derselben Münze
Das Thema IT-Sicherheit hat in jüngster Zeit auch in der Leit- und Sicherungstechnik für Eisenbahnen einige Aufmerksamkeit erfahren, wie zahlreiche Fachartikel und -vorträge dazu belegen. Dieser Aufsatz ergänzt die bereits erschienene Einführung der Autoren in das Thema um einige wichtige technische Gesichtspunkte (siehe Deine Bahn 7/2013, Seite 20ff.). Im Zentrum steht dabei die Bewertung der (signaltechnischen) Sicherheit (Functional Safety) im Vergleich zur IT-Sicherheit (IT Security).
Visualisierung von Anschlusskonflikten für die Disposition
Jeden Tag sind rund 25.000 Züge des Regional und S-Bahnverkehrs auf dem rund 33.000 Kilometer langen Schienennetz der Deutschen Bahn unterwegs. Daraus ergeben sich täglich tausende mögliche Anschlüsse. Von diesen werden die meisten gehalten, ohne dass die Disponenten in der Transportleitung (TP) eingreifen müssen. Doch Anschlusskonflikte aufgrund von Zugverspätungen durch technische Störungen, Baustellen oder Infrastruktureinschränkungen entstehen jeden Tag. Um die Bearbeitung in der Disposition zu vereinfachen, wurde gemeinsam mit der TU Darmstadt eine Anwendung konzipiert, entwickelt und erfolgreich getestet.
Störfallprogramme betrieblich umsetzen
Der Bahnbetrieb wird durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst. Dieser Umstand führt zu vielfältigen Störungsursachen, und diese zu immer neuen Betriebssituationen, welche durch die Disponenten in den Betriebszentralen und Transportleitungen Tag für Tag gemeistert werden müssen. Störfallprogramme erleichtern die Disposition im Störungsfall – durch sie wird klar festgelegt, welche Maßnahmen bei störungsbedingten Streckensperrungen ergriffen werden müssen, welche Linien wo wenden und welche Linien oder Züge ausfallen.