Bevor eine KI in sicherheitsrelevanten Systemen wie der Eisenbahntechnik eigenständige Entscheidungen treffen darf, ist eine Reihe von grundsätzlichen Fragen zu klären.
Alle Beiträge von Dr. rer. nat. Jens Braband
Safety und Security in Sicherheitsnachweisführung und Begutachtung
In der Bahnsignaltechnik können künftige Betrachtungen der Wechselwirkungen von Safety und Security auf der Grundlage neuer Konzepte erfolgen, die vom Europäischen Komitee für elektrotechnische Normung erarbeitet werden.
Spannungsfeld Safety und Security: gestern, heute, morgen
Die Digitalisierung des Bahnsystems kann nur gelingen, wenn tragfähige Kompromisse für das Spannungsverhältnis von Safety und Security gefunden werden.
Wenn Safety auf Security trifft
Das Thema IT-Sicherheit erfährt auch durch das neue IT-Sicherheitsgesetz in der Leit- und Sicherungstechnik für Eisenbahnen steigende Aufmerksamkeit. Im Zentrum des folgenden Artikels steht die Bewertung der (signaltechnischen) Sicherheit (Functional Safety) unter Berücksichtigung der IT-Sicherheit (IT-Security). Die IT-Sicherheit wird dabei auf die zukünftige Nachweisführung erheblichen Einfluss nehmen.
Safety Integrity und Security Level – zwei Seiten derselben Münze
Das Thema IT-Sicherheit hat in jüngster Zeit auch in der Leit- und Sicherungstechnik für Eisenbahnen einige Aufmerksamkeit erfahren, wie zahlreiche Fachartikel und -vorträge dazu belegen. Dieser Aufsatz ergänzt die bereits erschienene Einführung der Autoren in das Thema um einige wichtige technische Gesichtspunkte (siehe Deine Bahn 7/2013, Seite 20ff.). Im Zentrum steht dabei die Bewertung der (signaltechnischen) Sicherheit (Functional Safety) im Vergleich zur IT-Sicherheit (IT Security).
IT-Sicherheit für die Eisenbahnautomatisierung
Der Schutz von Betriebsanlagen der Eisenbahn wird durch technische Lösungen und organisatorische Verfahren (Richtlinien für Planung, Betrieb und Instandhaltung) gewährleistet. Mit dem Einsatz von modernen Anlagen, die aus Hardware und Software bestehende Systeme der Informationstechnik benutzen, sind auch Anforderungen entstanden, sich mit der IT-Sicherheit auseinanderzusetzen.
Schlüsselrolle für die Sicherheit des Systems Bahn
Dieser Artikel fasst aktuelle Erkenntnisse der Unfallursachenforschung zusammen und diskutiert sie hinsichtlich des möglichen Verbesserungspotenzials für die Eisenbahntechnik. Ein wichtiges Ergebnis, das auch durch ein konkretes Beispiel untermauert wird, ist die Schlüsselrolle der Sicherheitskultur nicht nur für die Eisenbahntechnik, sondern für die Sicherheit des Gesamtsystems Eisenbahn. Die grundsätzlichen Einflussfaktoren auf die Sicherheitskultur eines Unternehmens werden dargestellt, und es wird aus eigener Erfahrung berichtet, mit welchen Maßnahmen eine positive Sicherheitskultur unterstützt werden kann.
Beurteilung potenzieller Sicherheitsmängel
Seit 1. August 2009 ist die Vornorm DIN V VDE V 0831-100 gültig. Sie befasst sich mit der Risikobeurteilung potenzieller Sicherheitsmängel (PSM). In diesem Beitrag wird der Bewertungsprozess und das so genannte PSM-RPZ-Verfahren (PSM-RPZ – Potenzieller Sicherheitsmangel – Risikoprioritätszahl), das die Anforderungen dieser Norm erfüllt und damit die Entscheidungsfindung bei PSM nachvollziehbar und transparent macht, vorgestellt und auf ein Praxisbeispiel angewendet. Das PSM-RPZ-Verfahren hat sich in unterschiedlichen Varianten seit mehreren Jahren in der Praxis bewährt. Es ist nach ingenieurwissenschaftlichen Prinzipien konstruiert und führt bei korrekter Anwendung nachweislich zu verlässlichen Entscheidungen. Es leistet einen wesentlichen Beitrag sowohl zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Eisenbahnbetriebes als auch zur Erhöhung der Qualität, insbesondere im Bereich Complaint Management.