Auf den Darmstädter Symposien zum Bahnverkehr wurde an der Schnittstelle von Theorie und Praxis über mögliche Innovationen für den Bahnbetrieb diskutiert.
Alle Beiträge zum Thema
Entwicklung der Fahrwegtechnik
Innovationsmanagement bei der Beschaffung der Deutschen Bahn
Die Umsetzung der Ziele der Strategie „Starke Schiene“ erfordert eine konsequente Innovationsorientierung. Die Beschaffungsorganisation im DB-Konzern nimmt hier eine Schlüsselrolle ein.
Innovativer Lärmschutz an Schienenwegen
Im Rahmen der Lärmvorsorge und Lärmsanierung erprobt die DB Netz AG auch innovative Maßnahmen wie niedrige gleisnahe Schallschutzwände.
Lärmschutz für eine starke und klimafreundliche Schiene
Mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern, gelingt nur mit der Akzeptanz der Anwohner von Bahnstrecken. Der Lärmschutz bildet daher den dritten Pfeiler der Umweltstrategie der Deutschen Bahn.
Lärmminderung an Eisenbahnbrücken
Die DB Netz AG hat einen Leitfaden für Fachplaner erstellt, der bei der Auswahl geeigneter Mittel zur Reduzierung des „Brückendröhnens“ unterstützt, das beim Überfahren von Stahlbrücken entsteht.
Minderung des Rollgeräuschs durch Dämpfung der Schiene
Zur Verringerung des beim Kontakt von Rad und Schiene auftretenden Lärms kommen Technologien zur Anwendung, die auf dem Prinzip der Schwingungstilgung basieren.
Wirkung von Schienenstegabschirmung und -dämpfung im Vergleich
Die Wirkung von Schienenstegabschirmungen wird im Vergleich zu Schienenstegdämpfern deutlich geringer von der Gleisabklingrate beeinflusst
Schienenstegabschirmung Calmmoon Rail
Seit 2010 setzt die Deutsche Bahn Schienenstegabschirmungen der Firma Sekisui auf mehr als 80 Kilometer Gleis ein.
Integrierte Bewertung von Lärmschutzmaßnahmen im Schienengüterverkehr
Mit der Methodik der integrierten Bewertung lässt sich ermitteln, welchen Beitrag verschiedene Ansätze zur Reduzierung von Schienenlärm leisten können.
Zweiwege-Fahrzeuge
Die Idee, ursprünglich für die Straße konzipierte Fahrzeuge auch auf der Schiene einzusetzen, ist nicht neu. Bereits Mitte der 60er Jahre wurden die ersten Unimog-Fahrgestelle mit Gleitkufen ausgestattet, die eine Spurführung auf Gleisen mit Normalspur ermöglichten. Für den Antrieb sorgten die Straßenräder des Fahrzeugs. Wenige Jahre später wurden die Gleitkufen durch Schienenführungsräder in Form von paarweisen kleinen Rollen, den so genannten Gelenkrollenspurhaltern ersetzt. Dies erhöhte sowohl die Flexibilität des Fahrzeugs als auch die Sicherheit der Gleisführung. Heute sind Zweiwege-Fahrzeuge auf dem Gleisnetz der Deutschen Bahn und auch bei privaten Infrastrukturbetreibern zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Viele Wartungs- Pflege- und Inspektionsarbeiten an der Gleis-Infrastruktur, aber auch Gleisbauarbeiten werden heute mit Zweiwege-Fahrzeugen auf Basis von LKW- oder Unimog-Fahrgestellen durchgeführt. Ein großer Vorteil dieser Fahrzeuge ist, dass Transferfahrten schnell und einfach auf der Straße durchgeführt werden können. Des Weiteren haben Zweiwege-Fahrzeuge bei Anschaffung, Wartung und Instandhaltung häufig einen Kostenvorteil im Vergleich zu schienengebundener Technik, insbesondere wenn das Basisfahrgestell ein Produkt aus der Großserie ist wie z.B. beim Zweiwege-Bagger oder beim Zweiwege-Unimog. Dennoch scheint das Potenzial dieses Fahrzeugtyps noch lange nicht ausgeschöpft zu sein.