Täglich benutzen bis zu 1,3 Millionen Fahrgäste die Berliner S-Bahn. Die rot-gelben Züge gehören zum Stadtbild wie das Brandenburger Tor, der Reichstag und die Museumsinsel. Aktuell verkehren auf einem Streckennetz von 330 Kilometern 15 Linien, die 166 Bahnhöfe bedienen.
Alle Beiträge zum Thema
Geschichte
Mit der S-Bahn durch Berlin
Frauen bei den Eisenbahnen im 19. und 20. Jahrhundert
Die Verbesserung der Situation von Frauen im Erwerbsleben ist bis heute Gegenstand gesellschaftlicher Debatten. In Deutschland ist der Beginn ihrer Emanzipation untrennbar mit der Frauenbewegung verbunden, die im 19. Jahrhundert entstand. Der lange Weg bis zur rechtlichen Gleichstellung der Frauen ist auch bei den Eisenbahnen nachzuvollziehen: Nicht als emanzipatorischer Akt, sondern bedingt durch Not- und Kriegszeiten erfolgte der Rückgriff der Eisenbahnunternehmen auf die Arbeitskraft der Frauen – das verdeutlicht auch der zweite Teil der Spurensuche in zeitgenössischen Dokumenten und Publikationen.
Frauen bei den Eisenbahnen im 19. und 20. Jahrhundert
Die Verbesserung der Situation von Frauen im Erwerbsleben ist bis heute Gegenstand gesellschaftlicher Debatten. In Deutschland ist der Beginn ihrer Emanzipation untrennbar mit der Frauenbewegung verbunden, die im 19. Jahrhundert entstand. Der lange Weg bis zur rechtlichen Gleichstellung der Frauen ist auch bei den Eisenbahnen nachzuvollziehen: Nicht als emanzipatorischer Akt, sondern bedingt durch Not- und Kriegszeiten erfolgte der Rückgriff der Eisenbahnunternehmen auf die Arbeitskraft der Frauen – das verdeutlicht die Spurensuche in zeitgenössischen Dokumenten und Publikationen.
Rendsburger Hochbrücke besteht seit 100 Jahren
Die über den 98,3 Kilometer langen Nord-Ostsee-Kanal (früher Kaiser-Wilhelm-Kanal) führende Rendsburger Hochbrücke mit der angehängten Schwebefähre wird am 1. Oktober 100 Jahre alt.Das Kreuzungsbauwerk überführt die zweigleisige Bahnstrecke Neumünster/Kiel – Flensburg. Die Kanalverbreiterung war 1911 Anlass für den Brückenbau. Zwei im Abstand von 150 Metern angeordnete eingleisige Drehbrücken mussten ersetzt werden.
125 Jahre Borkumer Kleinbahn und Dampfschifffahrt GmbH
Am 15. Juni 2013 wurde das 125-jährige Bestehen der Borkumer Kleinbahn und Dampfschifffahrt GmbH gefeiert. Dies ist der Anlass, um die Bedeutung der Eisenbahnen auf den Inseln mit dem nun folgenden Artikel näher zu beleuchten.
Die badische „Urschiene“ und der Langschwellenoberbau
Beständigkeit und Robustheit sind unverkennbare Merkmale der Eisenbahn. Und wem ist es noch nicht so ergangen? Man läuft umher und plötzlich sieht man Relikte der Bahn in der Landschaft. Ob alte Schwellen als Garteneinfassung, eine Zugschlusslaterne als Pavillonschmuck, ein Stück Schiene als Amboss in einer Hobbywerkstatt oder ein alter Puffer als Barhocker. Einen ganz besonderen Fund stellen nun einige Meter Schiene dar, die neben einer Straße als Leitplanke zweckentfremdet wurden. Aber nicht nur der Fund an sich, sondern die historische Bedeutung dieser scheinbar unbedeutenden Schienenreste lassen wertvolle Rückschlüsse auf die Anfänge der Eisenbahnen im Badischen zu. Was es mit dieser so genannten badischen Urschiene auf sich hat, zeigt der nachfolgende Beitrag.
Ein Fest verbindet Bahn und Gemeinde
Nicht nur für Eisenbahnfans ist das Vivat Viadukt-Fest in Altenbeken ein absolutes Muss. Denn alle zwei Jahre gönnen sich die Besucher eine ganz besondere Mischung aus großen und kleinen Eisenbahnen, einem Kulturprogramm und einem Volksfest mit viel Musik. Auf die Beine stellt das alles eine kleine Gemeinde in Ostwestfalen.
Lückenschlüsse der Bahn in Thüringen
Im folgenden Beitrag wird am Beispiel Thüringen erläutert, welche Anstrengungen die Deutsche Reichsbahn und die Deutsche Bundesbahn nach der Wiedervereinigung unternommen haben, um den Anstieg des Reiseverkehrs zwischen den beiden Teilen Deutschlands zu bewältigen.
Eine kurze Geschichte des Bahnhofs
Mit den ersten Bahnhöfen ist es wie mit den ersten Lokomotiven in Deutschland: Im Original erhalten sind sie nicht. So wissen wir heute nur aus zeitgenössischen Zeichnungen und den Akten der ersten Eisenbahngesellschaften, wie die ersten Bahnhöfe in Deutschland aussahen. Danach waren es ganz zweckmäßige Anlagen, die ihren Vorläufern, den große Post- und Gasthöfen im Land glichen. Der erste Bahnhof der Ludwigseisenbahn in Fürth wurde von einem Zaun mit einer Ein- und Ausfahrt eingefasst, und da die ersten Züge wechselnd von der Lokomotive Adler und von Pferden gezogen wurden, gab es an der Nürnberger Station auch einen Stall. Hinzu kamen ein „Bureau“ für die Verwaltung und eine „Billet-Casse“, ein „überdecktes Bahnstück“ als Vorläufer der Bahnsteighalle und Wagenremisen, in denen die Lokomotiven und die Personenwagen untergestellt und repariert werden konnten, sowie die Gleisanlagen, die das Wenden der Züge ermöglichten.
Grußwort zum Jubiläumsjahr „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Leserinnen und Leser,
unser Jubiläumsjahr „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ neigt sich dem Ende entgegen. Der große Festakt unter Beteiligung der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer fand am 7. Dezember 2010 statt, dem Tag der Eröffnungsfahrt zwischen Nürnberg und Fürth von 175 Jahren. Wir haben dieses „Jahr der Bahn“ gemeinsam mit vielen von Ihnen gestaltet und gefeiert, nicht nur mit unserer großen Ausstellung im DB-Museum in Nürnberg, sondern an vielen Orten im ganzen Land, in zahllosen Veranstaltungen.
Der Reichsbahn-Güterkraftverkehr
Anlässlich des diesjährigen Eisenbahnjubiläums veröffentlicht die Zeitschrift Deine Bahn in loser Reihenfolge Artikel aus einem ihrer Vorläuferorgane, dem Eisenbahnfachmann. Im Jahr 1935, zum 100-jährigen Bahnjubiläum, veröffentlichte die Zeitschrift einen Beitrag, der den seinerzeit aktuellen Stand der Motorisierung des Eisenbahnverkehrs mittels neuer Lastkraftwagen darstellt.
Aus- und Fortbildung bei den deutschen Eisenbahnen von 1835 bis 1935
Anlässlich des diesjährigen Eisenbahnjubiläums veröffentlicht die Zeitschrift Deine Bahn in loser Reihenfolge Artikel aus einem ihrer Vorläuferorgane, dem Eisenbahnfachmann. Im Jahr 1935, zum 100-jährigen Bahnjubiläum, legt Dr. Ing. Bruno Schwarze dort einen geschichtlichen Abriss zur theoretischen Aus- und Fortbildung bei den deutschen Eisenbahnen vor, aus dem im Folgenden Auszüge zitiert werden.