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Logistiksysteme

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Wie ein japanisches Logistiksystem die Automobilindustrie revolutionierte

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Wie ein japanisches Logistiksystem die Automobilindustrie revolutionierte

Die Anforderungen an die Transport- und Logistikunternehmen haben sich in den letzen Jahren radikal verändert. Dies ist im Wesentlichen auf veränderte Abläufe in der Produktion zurück zu
führen. Daher beleuchtet dieser Artikel das vielleicht wichtigste Produktionssystem im Zusammenhang mit den Veränderungsprozessen, das Toyota Production System (TPS) und seine Historie. Im Artikel werden zunächst die Entstehungsgeschichte des TPS sowie die wesentlichen Bestandteile des TPS dargestellt.

Mittlerweile haben nahezu alle europäischen Hersteller die wesentlichen Elemente der Lean Production (schlanke Produktion) eingeführt. Dabei gilt, dass die Vielzahl der Methoden und Instrumente dieses Produktionskonzeptes kein in sich geschlossenes Baukastensystem sind, sondern dass – je nach Situation – unterschiedliche Ansätze miteinander kombiniert werden. Alle erfolgreichen Anwendungen haben aber ein gemeinsames Erfolgsrezept, das den Kern der Lean Production bildet: Genialität durch Einfachheit.

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Der Masterplan Güterverkehr und Logistik der Bundesregierung

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Der Masterplan Güterverkehr und Logistik der Bundesregierung

Die deutsche Verkehrsinfrastruktur gehört zu den modernsten der Welt. Das dichte und überaus leistungsstarke Netz muss sich aber in den nächsten Jahrzehnten angesichts der Herausforderungen der Zukunft wie Verkehrswachstum und Klimaschutz jeden Tag aufs Neue bewähren. Der Masterplan Güterverkehr und Logistik zielt auf die effizientere Nutzung der Verkehrswege, die Vermeidung von Verkehren und die Verlagerung auf umweltfreundlichere Verkehrsträger.

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Globaler Wettbewerb und Strategien der Airlines (Teil 1)

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Globaler Wettbewerb und Strategien der Airlines (Teil 1)

In diesem Artikel werden die rasanten Entwicklungen in der Luftfahrt beschrieben. Die Veränderungen in den letzten Jahrzehnten haben insbesondere bei der Luftfracht zu erheblichen Zuwächsen geführt. Wie funktioniert der weltweite Luftfrachtmarkt, wie ist er organisiert und welche Strategien ermöglichen es den Airlines, einen strategischen Wettbewerbsvorteil in diesem extrem fixkostenlastigen und investitionsintensiven Transport- und Logistiksegment zu erlangen und zu verteidigen? Mit diesen Fragestellungen wird sich dieser Artikel und in einem zweiten Teil in einer der nächsten Ausgaben von „Deine Bahn“ beschäftigen. Dabei wird zunächst ein kurzer Überblick über die Entwicklung des Luftverkehrs gegeben, um dann auf die Struktur und Marktform des Luftverkehrs einzugehen und abschließend die Strategien der Airlines näher zu beleuchten.

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Dabbawala Ein traditionsreiches und perfektes indisches Logistiksystem

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Dabbawala Ein traditionsreiches und perfektes indisches Logistiksystem

Moderne Logistiksysteme und hochentwickelte IT gehören heutzutage unzertrennlich zusammen – klar! Und je komplexer die Logistik ist, desto komplexer müssen natürlich auch die IT-Systeme sein – genauso klar, denn sonst kann es ja nicht funktionieren!

Denkste! – Es geht auch anders! Und weil es manchmal nicht nur anders, sondern auch oder gerade darum viel besser geht, widmet sich dieser Artikel einem hochkomplexen Logistiksystem, welches völlig ohne IT auskommt, täglich über 200.000 Sendungen befördert und dabei noch eine Lieferzuverlässigkeit von 99,999999 Prozent erreicht. Das ist eine Traumquote, die für die uns bekannten Logistiksysteme in Industrie und Handel ein kaum erreichbares Ziel darstellt. Hinzu kommt, dass die Beteiligten in der Regel weder des Lesens noch des Schreibens mächtig sind, geschweige denn einen Computer haben oder ihn bedienen können.

DABBAWALA – Dieser Name führt uns nach Indien, genauer nach Mumbai (dem früheren Bombay). Hier ist die tägliche Versorgung von über 200.000 Familienangehörigen mit selbstgekochten Mittagsgerichten – zeitnah, warm, individuell und zuverlässig – eine gewaltige logistische Herausforderung und Notwendigkeit.

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Wie die Kuh ins Auto kommt – Innovative Logistiknetzwerke im Automotive-Bereich

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Wie die Kuh ins Auto kommt – Innovative Logistiknetzwerke im Automotive-Bereich

Neulich beim freundlichen Automobilhändler: Familie Müller hat es sich nicht leicht gemacht in den vergangenen Wochen. Ein neues Auto soll es sein. Die Auswahl der Marke ist kein Problem und auch der Typ stand schon lange fest. Familie Müller fährt diesen Autotyp mit dem neuen Auto dann bereits in der fünften Neuauflage. Das Problem ist aber wesentlich vielschichtiger, es geht nämlich auch um die Wahl der richtigen Ausstattungsvariante. Eines stand aber von Anfang an fest: Diesmal sollte es eine Lederinnenausstattung sein, man will sich schließlich verbessern. Und hier kommt erstmals die in der Überschrift angesprochene Kuh ins Spiel. Korrekterweise müsste es eigentlich nicht Kuh, sondern Rind heißen, denn der überwiegende Teil der Lederausstattungen wird aus Rindsleder gefertigt.

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Railport Europe

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Railport Europe

DB Logistics, die Transport- und Logistiksparte der Deutschen Bahn AG, hat den diesjährigen Förderpreis „RAIL LOGISTIC“ der Interessengemeinschaft der Bahnspeditionen (IBS) gewonnen. Der Preis wird jährlich für das Logistikkonzept mit dem größten Potenzial zur Verlagerung von Lkw-Verkehren auf die Schiene vergeben, wobei es sich um realisierte Logistiklösungen handeln muss und reine Konzeptstudien nicht akzeptiert werden. Übergeben wurde der Preis im Juni auf der Messe transport logistic 2007 in München. Der eingereichte Vorschlag „Railport Europe – Innovation für den Schienengüterverkehr von morgen“ konnte eine hochwertig besetzte Jury unter Leitung von Frank Schnell, dem ehemaligen Herausgeber der Deutschen Logistik Zeitung (DVZ), überzeugen. Nach Auffassung der IBS-Jury hat Railport Europe das Potenzial, eine der tragenden Säulen des zukünftigen europäischen Einzelwagenverkehrs zu werden. Denn Railport Europe bietet auch Versendern und Empfängern ohne eigenen Gleisanschluss – bisher überwiegend vom Lkw abhängig – Zugang zum europäischen Schienennetz und damit zu intelligenten, schienenbasierten Logistiklösungen (Abbildung 1). Aber was sind die Hintergründe für den Erfolg und die zunehmende Akzeptanz von Railport Europe?

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RFID in der Logistik

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RFID in der Logistik

Die Idee ist fast so alt wie der Terminus „Logistik“ selbst – Waren und Güter, die selbstständig ihren Weg vom Hersteller über den Handel zum Endkunden finden: Sie suchen sich selbst die günstigste Route und das geeignete Transportmedium mit den preislich besten Konditionen für alle Beteiligten und vereinigen sich auf ihrem Weg rund um den Globus mit anderen Produkten zu sinnvollen Haupttransportrelationen.

Eine schöne neue Logistik-Welt, aber die Idee selbststeuernder Systeme mit autonomen und intelligenten logistischen Einheiten feierte in den vergangenen Jahren eine regelrechte Renaissance. Auslöser hierfür ist die RFID-Technik (Radio Frequency Identification) bzw. ein kleiner Chip mit integrierter Antenne, ein sog. RFID-Chip (auch als RFID-Tag oder RFID-Etikett bezeichnet), der direkt an Produkte bzw. Transportbehälter angebracht werden kann. Der Chip ist dabei so klein, flach und preiswert, dass er beispielsweise bereits an Rasierklingenpackungen und Zigarettenschachteln angebracht wird und über Funksignale die in ihm gespeicherten Informationen sendet.

Die großen Handelsriesen Wal Mart, Tesco und die Deutsche Metro Group haben ihre Experimente mit dieser Technologie in den Projektstatus überführt und die ersten Anwendungen realisiert. Seit dem beschäftigt sich ein stetig wachsender Kreis aus Wissenschaft und Forschung mit den Chancen und Risiken von RFID-Anwendungen.

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Staatsbahnen fahren zweigleisig in die Zukunft

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Staatsbahnen fahren zweigleisig in die Zukunft

Der europäische Schienengüterverkehr steht vor einer Neuordnung. Zwar schreitet die Öffnung der nationalen Bahnmärkte bisher nur langsam voran, dennoch hat der beginnende Wettbewerb die großen staatlichen Güterbahnen schon heute spürbar unter Druck gesetzt: Sie verlieren Marktanteile nicht mehr nur durch die Lkw-Konkurrenz, sondern zunehmend auch durch das Entstehen schlanker privater Bahndienstleister. Diesen neuen Marktbedingungen müssen die Staatsbahnen Rechnung tragen, indem sie ihre Geschäftsmodelle konsequent restrukturieren. Statt allein auf den nationalen Güterverkehr zu setzen, ist es für sie unabdingbar, ihre Geschäftsfelder auf internationale Märkte auszuweiten und gleichzeitig ihre Kostenposition im nationalen Kerngeschäft zu optimieren. Laut der Studie „Europäische Gütereisenbahnen 2015“ von Mercer Management Consulting ist dies für die Staatsbahnen der einzige Weg, die Erträge dauerhaft zu stabilisieren und die Umsätze zu steigern.

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4PL

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4PL

Ende der 90er Jahre war es soweit und viele prophezeiten schon eine Revolution in der Logistik bzw. im Supply Chain Management. Die an Anglizismen ohnehin nicht arme Logistikwirtschaft wurde um einen neuen Zauberbegriff erweitert: 4PL, ausgesprochen auch Fourth Party Logistics.

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Outsourcing und Kontraktlogistik

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Outsourcing und Kontraktlogistik

Outsourcing und Kontraktlogistik sind Begriffe, die in der Logistikwirtschaft absolut trendy sind, häufig nahezu synonym verwendet werden und für viele als die zentralen Wachstumstreiber der boomenden Logistikwirtschaft angesehen werden. Die Auffassungen hinsichtlich der Potenziale der Kontraktlogistik gehen jedoch weit auseinander. Während die einen in der Kontraktlogistik einen Wachstumsmarkt sehen, der prozentual über das gesamte Logistikwachstum hinausgeht, so sprechen andere diesbezüglich vom „Mythos der Kontraktlogistik“. Und genauso werden dann auch die Zielsetzungen mit dem Outsourcing bzw. der Kontraktlogistik gesehen. Für die Enthusiasten ist die Kontraktlogistik eine strategische Partnerschaft zwischen verladender Wirtschaft und Kunden und der Logistikdienstleister ist hier das zentrale steuernde Element der Wertschöpfungskette. Die Skeptiker sehen in der Kontraktlogistik – sie benutzen in der Regel auch nicht diesen Terminus, sondern sprechen vom Outsourcing – lediglich einen Ansatz sich von kostenintensiven Fixkostenblöcken zu trennen und diese durch Fremdvergabe zu variabilisieren.

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Efficient Consumer Response: Was passiert, wenn es an der Scanner-Kasse piept

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Efficient Consumer Response: Was passiert, wenn es an der Scanner-Kasse piept

Spezielle Herausforderungen des Handels an die Logistik

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was passiert, wenn Ihre Waren auf dem Laufband der Supermarkt- oder Discounterkasse liegen und es an der Kasse piept, wenn ein Artikel durch das Kassenpersonal über das Scannerfeld gezogen wird? Und können Sie sich noch an die Supermärkte vor rund 15 Jahren erinnern? Wenn ja, dann fällt Ihnen vielleicht auf, dass die heutigen im Gegensatz zu früher innen nahezu genauso groß wie außen sind. Dies liegt daran, dass die Märkte heute nahezu keine Lagerfläche mehr, sondern nur noch kleine Umschlags- und ggf. Kühlzonen haben. Vielleicht fällt Ihnen auch auf, dass es kaum noch vorkommt, dass ein Artikel nicht verfügbar ist. Und dann werden Sie sich vielleicht fragen, wie dass denn jetzt funktionieren kann, wo doch früher trotz Lagerhaltung in den Märkten die Artikel nicht immer verfügbar waren.

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Geschäftsmodell Kontraktlogistik

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Geschäftsmodell Kontraktlogistik

Die europäischen Logistikunternehmen werden in diesem Jahr mit etwa 4 Mio. Mitarbeitern ca. 600 Mrd. Euro Umsatz machen. Wegen der zentralen Lage geht man davon aus, dass etwa ein Viertel dieses Umsatzes in Deutschland erwirtschaftet wird. Transport und Logistikleistungen erbringen rund 7,5 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts und bieten für etwa 2,6 Mio. Beschäftigte die Einkommensgrundlage.

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