Alle relevanten Informationen unterwegs aktuell auf einen Blick, flexibel lernen und fortbilden – ein Tablet-PC und eine App machen Zugbegleitern das Arbeitsleben einfacher. Beim Projekt „Pro InFo KiN“ bekommen sie umfassende Reisendeninformationen sowie ein zeitunabhängiges Wissens- und Fortbildungsterminal für den mobilen Einsatz an die Hand. Das Ergebnis überzeugt nicht nur die Kundenbetreuer im Nahverkehr, sondern auch Bildungsexperten: Das Projekt von DB Regio und DB Training wurde mit dem Deutschen Bildungspreis in der Kategorie Innovation ausgezeichnet. Was hinter „Pro InFo KiN“ steckt, erläutert der folgende Beitrag.
Alle Beiträge zum Thema
Berufsausbildung
Interaktive Lernform der Zukunft
Neue Technologien revolutionieren unseren Arbeitsalltag. Smartphones, Tablets, Phablets, Ultrabooks und immer cleverere Anwendungen ermöglichen neue Formen der Interaktion und Kommunikation. Mitarbeiter können an ihren mobilen Endgeräten weltweit und zeitgleich zusammenarbeiten. Auch im Bildungsbereich eröffnen virtuelle Technologien neue digitale Dimensionen. Traditionelles Lernmaterial wie Bücher werden immer mehr durch den Einsatz neuer Medien ergänzt. Der klassische Seminarraum hat eine digitale Erweiterung gefunden: das virtuelle Klassenzimmer. Bei dieser interaktiven Lernform können Mitarbeiter von überall her in Echtzeit an Seminaren und Trainings teilnehmen. Das spart Zeit und Reisekosten und macht Bildung zu einer äußerst effektiven Sache. Wie? Das erfahren Sie im folgenden Beitrag.
Quali X – Bildung und Zukunft eng verbunden
Quali X ist eine individuelle Beratung der EVA Bildung & Beratung GmbH für Beschäftigte der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister im Bereich der beruflichen Weiterbildung und Qualifizierung, die vom Fonds soziale Sicherung finanziert wird. Interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden über berufliche Bildungs- und Fördermöglichkeiten sowie individuelle Bildungswege informiert und bei der Umsetzung unterstützt und begleitet.
HGK bildet Eisenbahner im Betriebsdienst aus
Die Berufsausbildung hat bei der HGK einen hohen Stellenwert. „Wir sind Konstrukteure des modernen Gütertransports geworden. Ob Logistikmanager, Gleisbauer oder Schweißer: Unsere Leistungen sind immer nur so gut, wie die Menschen bei uns“, betont HGK-Vorstandssprecher Horst Leonhardt. Und die Ausbildungsarbeit der HGK ist ausgezeichnet; diese Aussage ist wörtlich zu verstehen: Im April dieses Jahres würdigte die Bundesagentur für Arbeit „das hervorragende Engagement der Häfen und Güterverkehr Köln AG in der Ausbildung“ mit einem „offiziellen Zertifikat für Nachwuchsförderung 2011/2012“. Zurzeit beschäftigt die HGK bei insgesamt 631 Mitarbeitern 29 Auszubildende, davon sind 18 Eisenbahner im Betriebsdienst (EiB) beider Fachrichtungen.
Züge bewegen, Häuser bauen, Geschäftsreisen buchen
Die Deutsche Bahn als einer der größten Mobilitäts- und Logistikdienstleister ist den meisten Menschen auch außerhalb Deutschlands ein Begriff. Was jedoch gerade Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz immer wieder überrascht, ist die Vielfalt der Berufe, die hinter dem System „Bahn“ stehen. So ist für viele der Lokführer, auf den die Ausbildungsrichtung Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport, vorbereitet, immer noch der klassische Traumberuf. Dies ist jedoch nur einer von mehr als 25 Ausbildungsberufen bei der Deutschen Bahn. Zählt man Berufe hinzu, die zum Beispiel nur innerhalb eines Betriebes im Konzern ausgebildet werden, kommt man auf insgesamt etwa 60 Ausbildungsberufe, angefangen bei Automobilkaufleuten bis hin zu Zerspanungsmechanikern.
Berufsausbildung ohne Grenzen
Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) im Jahr 2005 wurde in § 2 Abs. 3 BBiG die Möglichkeit geschaffen, einen Teil der Ausbildung im Ausland zu verbringen. Dieser Beitrag zeigt die Vorteile von Auslandsaufenthalten auf und damit auch die hohe Relevanz für die weitere Internationalisierung der Bahn. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert und es wird gezeigt, wie die deutsche Wirtschaft mit dem Mobilitätsberaterprojekt „Berufsbildung ohne Grenzen“ auf den gestiegenen Beratungsbedarf reagiert.
Baustellen für das deutsche Bildungswesen
Die Politik hat die Bundesrepublik zur „Bildungsrepublik Deutschland“ erklärt. Aber auf dem Weg dorthin bestehen noch viele Hindernisse und Schwachstellen. Lange Zeit gab es keine Bildungsdebatte, wie sie in den 1980er Jahren in Zeiten des Deutschen Bildungsrates geführt wurde. Einen Anstoß zur neuen Diskussion geben jetzt zwei Befragungen, deren Ergebnisse kürzlich veröffentlicht wurden. Das Allensbach-Institut befragte Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern. Die Online-Befragung „Zukunft durch Bildung“ hatten unter anderem die Bertelsmann Stiftung und die Roland Berger Strategie Consultants initiiert. An der Befragung beteiligten sich knapp 500.000 Menschen. Den größten Handlungsbedarf sehen die befragten Bürger an Schulen.
Fachpersonal-Qualifizierung in Verkehrsunternehmen
Die Anforderungen an die Qualifizierung von Fachpersonal in Verkehrsunternehmen steigen – neben den klassischen Trainerkompetenzen benötigen die eingesetzten Trainer die Kompetenzen eines Coachs, Beraters und Trainingsentwicklers sowie eine hohe Flexibilität. Im folgenden Beitrag wird das freiwillige Zertifizierungssystem dargestellt und abgegrenzt vom staatlich geregelten Bereich, es werden die Anforderungen an Trainer, die eine Zertifizierung im Bereich „Verkehrssysteme“ anstreben, erläutert und der Nutzen der Zertifizierung dargestellt.
Von Lukas und Jim Knopf zum Lokführer von morgen
Ob im Fern-, Nah- oder Güterverkehr – Lokführer sorgen gemeinsam mit anderen Kollegen Tag für Tag dafür, dass Reisende oder Güter an ihr Ziel kommen. Sie tragen Verantwortung für Mensch und Maschine, für Qualität und Sicherheit. Von der S-Bahn über die Rangierlok bis zum ICE – mit der technologischen Entwicklung verändern sich auch die Herausforderungen. Denn neben Mechanik, Hydraulik und Co. muss auch moderne Computertechnik beherrscht werden. Immer noch ist der Lokführer ein beliebter Ausbildungsberuf. Doch die demografische Entwicklung, die zurückgehenden Schülerzahlen und der allgemein steigende Fachkräftebedarf sind auch hier spürbar. Im Wettbewerb um Nachwuchskräfte müssen sich Arbeitgeber heute mehr anstrengen, um potenzielle Bewerber zu gewinnen. Es gilt, wieder mehr junge Menschen für den Traum eines modernen Jim Knopf zu begeistern.
ICT als Startrampe für die berufliche Zukunft
Die Suche nach qualifizierten jungen Arbeitskräften hat bei DB Systel einen hohen Stellenwert. Deshalb setzt der ICT-Dienstleister der Bahn seit vielen Jahren verstärkt auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Neben der Ausbildung zum Fachinformatiker der Fachrichtungen Systemintegration oder Anwendungsentwicklung, bietet die DB Systel duale Studiengänge im Bereich Wirtschaftsinformatik und seit 2011 auch im Bereich Informatik an. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ein Traineeprogramm zu absolvieren. Eric Ströller berichtet von seinen Erfahrungen
Vom Ausbilder zum Lernbegleiter
Im „Berufsbildungsbericht 2010“ der Bundesregierung ist zu lesen, dass es für Unternehmen immer schwieriger wird, geeignete Auszubildende zu finden. Neben den bekannten Gründen wie „mangelndes Leistungsvermögen“ und „unzureichende schulische Qualifikation der Bewerber“ wird es aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge der Schulabgänger zukünftig weniger Auszubildende geben. Mit anderen Worten: Die künftigen Auszubildenden können sich Ihren Beruf und auch Ihren passenden Ausbildungsbetrieb zunehmend auswählen.
Der Arbeitsplatz auf der Lok im Wandel der Zeit
Frankfurt am Main Hauptbahnhof, Gleis 6: Einfahrt des ICE 77 aus Hamburg-Altona. Nach wenigen Minuten Aufenthalt wird der Zug in Richtung Basel weiterfahren. Zahlreiche Fahrgäste stehen am Gleis, unter ihnen der Triebfahrzeugführer. Er wird gleich seinen Arbeitsplatz, den Führerstand, betreten, den ICE übernehmen und weiterfahren. Wie sich der Arbeitsplatz des Lokführers im Laufe der Geschichte entwickelt hat, wie ein Führerstand grundsätzlich aufgebaut ist und welche Entwicklungen die Zukunft bringen wird, zeigt dieser Beitrag.