Alle Beiträge von Martin Nowosad

141 Beiträge
Editorial

Editorial 01/2017

Editorial

Editorial 01/2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dass die Bahnbranche innovativer werden muss, um attraktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben, hört man allerorts. Innovationen fallen aber nicht vom Himmel, sie beginnen in den Köpfen. Die Grundlagen für Innovationsfähigkeit werden dort gelegt, wo zukünftige Fach- und Führungskräfte in Verkehrsunternehmen und Bahnindustrie ausgebildet werden: an den Eisenbahnlehrstühlen der Hochschulen. Folgerichtig setzt der Innovationsprozess auch bei der Lehre selbst an.

In unserem Leitartikel zeigen Birgit Milius und Jörn Pachl von der TU Braunschweig, wie das Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung die Lehre modernisiert und an den gewandelten Bedürfnissen, Lern- und Arbeitsweisen der Studierenden ausrichtet. Ein Aspekt ist die digitale und interaktive Vermittlung von Wissen. Dort setzt der Beitrag von Raphael Pfaff an, der an der FH Aachen Schienenfahrzeugtechnik lehrt. Er hat sich mit dem Einsatz von offenen Onlinekursen auf der Bildungsplattform Udemy beschäftigt und berichtet von seinen Erfahrungen.

Einen institutionellen und auch ökonomischen Rahmen für Innovationen im europäischen Bahnsektor bildet das Konsortium Shift2Rail, an dem seit mehr als einem Jahr auch die Deutsche Bahn beteiligt ist. Die Ziele und Handlungsfelder von Shift2Rail und die Schwerpunkte der DB stellt Ralf Marxen vor. Konkreten Beispielen für innovative Produkte und Technologien widmen sich weitere Beiträge in diesem Heft.

Lesen Sie außerdem: ein Porträt der WestfalenBahn, ein Bericht vom Eisenbahnbetriebsleiter-Kongress von DB Training und den zweiten Teil des Beitrags zu den MEGA-Projekten der Auszubildenden von DB Station&Service.

Ich wünsche im Namen der gesamten Redaktion einen guten Start ins Jahr 2017.

Ihr Martin Nowosad,
Chefredakteur
 

Editorial

Editorial 12/2016

Editorial

Editorial 12/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im November ist das internationale Klimaabkommen von Paris in Kraft getreten, und auch die Bundesrepublik soll grüner werden, so will es der vom Kabinett beschlossene Klimaschutzplan (vgl. S. 4). Dieser Plan nimmt den Verkehrssektor in die Pflicht und enthält erstmalig konkrete und ambitionierte Zielvorgaben, um den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen zu senken. In der Branche ist es Konsens, dass die Energie- und Klimawende nicht ohne eine Verkehrswende zu machen ist – das zeigen zum Beispiel die politischen Kernforderungen der Eisenbahnverbände zur Bundestagswahl ganz deutlich (vgl. S. 5).

Auch wenn der Verkehr als Klimasorgenkind gilt, braucht sich die Bahn nicht zu verstecken: Im Frühjahr korrigierte die DB ihre selbst gesteckten Klimaziele nach oben und will bis 2020 noch mehr CO2 einsparen, als in der Konzernstrategie bereits vorgesehen war. Ein wichtiger Faktor ist die  Energieeffizienz, denn Energiesparen ist der beste Klimaschutz, bringt es Hans-Jürgen Witschke, Vorsitzender von DB Energie, in unserem Leitartikel auf den Punkt. Er erläutert darin, wie der bahninterne Energiedienstleister alle Unternehmen und Organisationseinheiten im Konzern bei der Umsetzung der EU-Vorgaben zur Erfassung und Optimierung ihrer Energieverbräuche unterstützt.

Einen Überblick über alle Maßnahmen und Ziele im Rahmen der DB-Strategie gibt Andreas Gelhaar, der den Bereich Umwelt im Konzern leitet. Sie reichen von der Fahrzeugflotte und den Bahnhöfen über die Schieneninfrastruktur bis hin zum Bahnbau. Ein wichtiges Thema für die öffentliche Akzeptanz
des Schienenverkehrs ist der Lärmschutz. Der Beitrag von Janine Korczak beschreibt, wie der Schienenverkehrslärm bis 2020 halbiert werden soll.

Lesen Sie außerdem in diesem Heft: Wie die DB die Probleme mit den Klimaanlagen im ICE 2 in den Griff bekommen hat, die Teilnehmer des Betriebsleiter-Symposium des VDEF über autonomes Fahren diskutiert haben, und welche Ergebnisse das diesjährige Azubi-Projekt von DB Station&Service
hervorgebracht hat.

Ich wünsche Ihnen eine anregungsreiche Lektüre und im Namen der gesamten Redaktion eine besinnliche Adventszeit und einen angenehmen Jahresausklang.

Ihr Martin Nowosad,
Chefredakteur
 

TODO - Banner Platzhalter
Editorial

Editorial 11/2016

Editorial

Editorial 11/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Programm Zukunft Bahn hat die Steigerung der Qualität aus Sicht des Kunden im Fokus. Für
den Betrieb der DB Netz, der sich als Herz der Infrastruktur versteht, sind dies die  Verkehrsunternehmen. Das folgerichtig Zukunft Betrieb betitelte Programm zielt darauf, die Schnittstellen zu den EVU zu optimieren. Verfeinerte Methoden und Techniken zur Steuerung und Disposition der Kapazitäten tragen dazu bei, die Verfügbarkeit zu erhöhen und Züge pünktlicher fahren zu lassen. Davon profitieren dann auch die Endkunden: Fahrgäste und Verlader.

Die Schiene zur ersten Wahl für alle Kunden zu machen, ist somit das Ziel von Zukunft Betrieb, schreiben Christian Gruß und Martin Naundorf von der DB Netz AG in unserem Leitartikel. Sie zeigen anhand von konkreten Umsetzungsbeispielen auf, wie der Betrieb diesem großen Ziel näher kommen will. Dass die Digitalisierung auch hier eine Schlüsselrolle spielt, haben Sie bestimmt schon vermutet. Das Team von Autorin Alina Hofmann, Projektleiterin im Ressort Produktion, sorgt dafür, dass diese Entwicklung nicht an den Arbeitsplätzen auf den Stellwerken vorbeigeht, den Schaltzentralen im täglichen Geschäft des Betriebes. Sie beschreibt, wie der Weg hin zu einem digitalen Arbeitsplatz für Betriebsstellenpersonale aussieht. Ein weiterer Artikel zeigt, wie die Anbindung der Fahrdienstleister an das BKU-Netz bei der Südostbayernbahn zur Verbesserung der Unternehmenskultur beiträgt.

Außerdem in dieser Ausgabe: Ein Beitrag zur Modernisierung der 3-S-Zentralen an den Bahnhöfen und ein Bericht von der VDEI-Fachtagung Konstruktiver Ingenieurbau.

Eine angenehme und anregungsreiche Lektüre wünscht

Ihr Martin Nowosad,
Chefredakteur
 

Editorial

Editorial 10/2016

Editorial

Editorial 10/2016

In eigener Sache

Nach dem Druck der vergangenen September-Ausgabe der Deine Bahn hat Hans-Peter Schonert sein Amt als Chefredakteur, das er seit Juli 1999 innehatte, altersbedingt niedergelegt. In den vergangenen 17 Jahren hat er wie kein anderer für die Qualität und Weiterentwicklung unserer Zeitschrift Sorge getragen. Es ist keineswegs übertrieben zu sagen, dass mit seinem Rückzug eine Ära zu Ende geht.

Der Bahn Fachverlag und die Redaktion danken Hans-Peter Schonert für seine langjährige Tätigkeit ganz herzlich und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Gleichzeitig begrüßen wir als neuen Chefredakteur der Deine Bahn Martin Nowosad.

 
Werte Leserinnen und Leser,

zunächst möchte ich mich für das Vertrauen bedanken und freue mich, dass ich – als einer von mehreren Bahnhofsmanagern im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen – meine neue Aufgabe als Chefredakteur der Deine Bahn mit einer Ausgabe beginne, deren Schwerpunkt auf dem Thema Personenbahnhöfe der DB Station&Service AG liegt.

In unserem Leitartikel beschreibt Rolf Reh, Vorstand Bau- und Anlagenmanagement, die Anforderungen zur Qualität an den Bahnhöfen. Im Anschluss daran stellt Dr. Andreas Hamprecht, Leiter Geschäftsentwicklung, mit Zukunft Bahn eines der umfassendsten Programme vor, das die Deutsche Bahn AG jemals auf den Weg gebracht hat und derzeit an den Bahnhöfen von der DB Station&Service AG umgesetzt wird.

Weitere Fachartikel zum Schwerpunktthema beschäftigen sich mit der Vermietung, dem Anlagenmanagement und der Reisendeninformation bei der DB Station&Service AG. Außerdem darf selbstverständlich eine Würdigung der beiden aktuellen Bahnhöfe des Jahres, Stralsund und Steinheim, nicht fehlen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der vorliegenden Ausgabe.

 

Artikel Serie

Zuständigkeiten rund um die Bahnhöfe

Artikel Serie

Zuständigkeiten rund um die Bahnhöfe

In der Wahrnehmung der Kunden ist es ganz einfach: Für alles, was rund um die Bahnhöfe passiert – im Positiven wie im Negativen – ist die Bahn verantwortlich. Für viele auch noch die „Bundesbahn“, obwohl diese bereits 1994 zusammen mit der Deutschen Reichsbahn in die Deutsche Bahn AG aufgegangen ist. Selbst viele Politiker, aber auch Kollegen innerhalb der DB, sind sich oft nicht darüber im Klaren, wer welche Aufgaben und Zuständigkeiten rund um die Bahnhöfe inne hat. In dem nachfolgenden Artikel wird aufgezeigt, wie diese zwischen den DB-Unternehmen und anderen Akteuren verteilt sind.

Artikel Serie

Ein Landbahnhof im Wandel der Zeit

Artikel Serie

Ein Landbahnhof im Wandel der Zeit

In dem nachfolgenden Artikel wird beispielhaft beschrieben, welche Bedeutung die Eisenbahn und die Bahnhöfe für eine ländliche Gemeinde in der Vergangenheit hatten und welche aktuellen Vorteile sich durch die Anbindung an die Bahn ergeben.

Artikel Serie

Was macht eigentlich ein Bahnhofsmanager?

Artikel Serie

Was macht eigentlich ein Bahnhofsmanager?

Teilweise ist es schon sehr lustig, was manche Zeitgenossen meinen, was so ein Bahnhofsmanager macht: „Ja hast Du denn auch so eine rote Mütze auf?“ oder „Ist das so eine Art Hausmeisterjob?“ oder auch „Ich würde auch gerne Bahnhofsmanager sein. Am liebsten auf einem bayrischen Kleinstadtbahnhof nahe der Alpen“. Diese Äußerungen zeigen, dass die Aufgaben eines Bahnhofsmanagers nicht immer bekannt sind. Selbst Kollegen von der DB sind sich oft nicht darüber im Klaren, was die Tätigkeit eines Bahnhofsmanagers umfasst. In dem nachfolgenden Artikel zeigt der Autor auf, was das Arbeitsfeld eines Bahnhofsmanagers so alles beinhaltet

Artikel Serie

Wissenswertes rund um Bahnhöfe

Artikel Serie

Wissenswertes rund um Bahnhöfe

In dem nachfolgenden Artikel wird auf die Sachverhalte und Begriffe eingegangen, die jeder Eisenbahner kennen sollte, wenn über das Thema Bahnhöfe gesprochen wird. Gerade als Eisenbahner sollte man die fachlich und sachlich richtige Antwort wissen, wenn zum Beispiel Reisende bei überfüllten Zügen wieder mal ihr Unverständnis darüber äußern, dass nicht einfach Wagen angehängt werden. Aber auch über Fragen der Sicherheit auf Bahnsteigen und an Bahnhöfen sollten alle Eisenbahner informiert sein.

Artikel Serie

Vom Testzug zum Regelangebot

Artikel Serie

Vom Testzug zum Regelangebot

Der euroasiatische Raum ist auf den ersten Blick für Verkehre mit der Eisenbahn wie geschaffen: Es ist die größte zusammenhängende Landmasse der Erde, dort befinden sich die meisten Industriestaaten und dort sind die Länder mit den höchsten Wachstumsraten. Deshalb ist das Transportaufkommen zwischen den auf dem eurasischen Kontinent befindlichen Staaten auch besonders hoch.

Die DB AG bietet mit ihrem Transport- und Logistikunternehmen DB Schenker den Kunden weltweite Logistik-Kompetenz und Schienenverkehrs-Know-how unter einem Dach an. Im Landtransport, in der Luftfracht und in der Seefracht zählt DB Schenker zu den führenden Anbietern weltweit. Das Rückgrat von DB Schenker ist allerdings nach wie vor der Schienengüterverkehr, der mit den Bereichen Rail, Intermodal und Kombinierter Verkehr (KV) optimal positioniert ist. Durch die Liberalisierung des europäischen Schienengüterverkehrsmarkts, durch das wachsende Transportaufkommen und durch den starken Anstieg der Energiekosten bieten sich zusätzliche Marktchancen für die Schiene. Allerdings werden langlaufende Transporte zwischen Europa und Asien noch zu selten per Bahn transportiert, obwohl die Vorteile der Schiene offensichtlich sind: Schneller als der Schiffstransport und im Vergleich zu Straße und Luft deutlich ökologischer. Die DB hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um den Schienengütertransport zwischen Europa und Asien auszuweiten. In dem nachfolgenden Artikel werden die Chancen und Möglichkeiten der Schienengüterverkehre zwischen Asien und Europa erläutert und beschrieben und was für eine erfolgreiche Weiterentwicklung dieser Verkehre benötigt wird.

Inhalte filtern

Lädt E-Paper...