Der Verbundprozess „Großstörungen managen“ ist eines der ersten Projekte, die nach dem Standardvorgehen des DB Exzellenzsystems aufgesetzt wurden.
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Betriebszentralen
Effizient im Störungsfall kommunizieren
Die DB Netz AG und das Projekt Reisendeninformation der DB AG haben das digitale Kommunikationstool „Betrieb Live“ nach dem Vorbild sozialer Netzwerke entwickelt. Bei Störungen im Bahnverkehr sorgt das Tool für einen schnelleren und transparenten Informationsaustausch zwischen allen an der Störung Beteiligten. Das ermöglicht eine schnellere Wiederherstellung des Betriebes und eine bessere Qualität und Geschwindigkeit der […]
Weichen stellen für die Zukunft der Betriebssteuerung
Die Aufgaben der Betriebsdurchführung übernehmen bei der Eisenbahn die Fahrdienstleiter – sie verantworten das Stellen von Weichen und Signalen. Mit der Ablösung alter Stellwerkstechnologien durch elektronische und zukünftig IP-basierte digitale Stellwerke kommt es zu einer stufenweisen Konzentration und Automatisierung der Betriebssteuerung. Die Zahl der heute etwa 14.400 Fahrdienstleiter und Weichenwärter wird sich so im Zielzustand deutlich reduzieren. Gleichzeitig ändert sich das Berufsbild der Fahrdienstleiter mit der Ablösung alter Stellwerkstechnologien von einer aktiven Steuerungsfunktion hin zu einer Überwachungsfunktion mit Steuerungsaufgaben im Abweichungsfall. Damit gehen zahlreiche Herausforderungen bezüglich der strategischen Aufstellung der Betriebssteuerung einher.
Autonomes Fahren für die Zukunft der Schiene?
Auf seinem zweitägigen Betriebsleiter-Symposium Mitte Oktober im rheinischen Bad Honnef präsentierte der Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen seinen rund 70 Gästen ein anspruchsvolles Programm, das auf die Rolle des Eisenbahnbetriebsleiters und relevante rechtliche Entwicklungen im System Bahn sowie auf wichtige Arbeitsschutzthemen einging. Die kontroversesten Diskussionen rief allerdings das Thema Autonomes Fahren hervor. Dabei wurde deutlich: Die Eisenbahnbetriebsleiter wollen sich stärker in die Diskussionen um die Zukunft der Schiene einbringen.
Situationsbewusstsein bei Fahrdienstleitern im ESTW
Für die Mitarbeiter in den Betriebszentralen der Bahnen, wie beispielsweise die Fahrdienstleiter, ist es wichtig, dass sie im Rahmen ihrer Tätigkeit fortwährend ein angemessenes Bewusstsein der gegenwärtigen Situation und der zukünftigen Entwicklungen haben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt Methoden und Metriken zur Erhebung des Situationsbewusstseins, die speziell für Untersuchungen rund um den Arbeitsplatz des Fahrdienstleiters genutzt werden können. Aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen lassen sich nützliche Erkenntnisse für die zukünftige Gestaltung der Bedienoberfläche des Elektronischen Stellwerks ableiten.
Neue Software für die Disposition in den Betriebszentralen
Mit dem Programm PRISMA erneuert die DB Netz AG die gesamte Hard- und Software für die Dispositionssysteme in den Betriebszentralen und der Netzleitzentrale.
Ein kniffliger Job im Wandel der Zeit
Bei der Deutschen Bahn gibt es eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Funktionen, die rund um die Uhr besetzt sein müssen. Dies erfordert eine spezielle Dienstplangestaltung und kontinuierliche Disposition, die bei der DB Netz AG durch den „Personaleinsatzplaner (PEP)“ vorgenommen wird. Im Teil 1 dieses Beitrages in Deine Bahn 10/2014 (Seite 51ff.) wurde die aktuelle Situation in der Personaleinsatzplanung bei der DB Netz AG zusammengefasst. Aufgrund der dort beschriebenen Komplexität sowie der gestiegenen Anforderungen an den Personaleinsatzplaner (PEP) wurde 2013 das ProNetz-Projekt Optimaler Personaleinsatz auf dem Stellwerk (OPS) eingerichtet.
Ein kniffliger Job im Wandel der Zeit
Die Deutsche Bahn als großes und bedeutendes Transportunternehmen ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr in Betrieb. Da ist es selbstverständlich, dass es eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Funktionen gibt, die ebenfalls rund um die Uhr besetzt sein müssen und damit auch tausende von Mitarbeitern, die diese Arbeitsplätze und Funktionen in Schichten besetzen. Dies erfordert – im Gegensatz zu Mitarbeitern im administrativen Bereich – eine spezielle Dienstplangestaltung und kontinuierliche Disposition, die bei der DB Netz AG durch den „Personaleinsatzplaner (PEP)“ vorgenommen wird. Neben der Disposition von Schichten muss der PEP alle anderen zu disponierenden Sachverhalte in seine Planungen mit einbeziehen, wie zum Beispiel Urlaub, Qualifizierungsmaßnahmen, örtliche Einweisungen usw.
Vernetzung von Technologie und Anwenderwissen
Betriebszentrale Leipzig: Auf einer Monitorwand beobachtet ein Disponent das Betriebsgeschehen. Dann greift er zum Hörer und teilt dem Triebfahrzeugführer mit, dass sein Zug langsamer fahren soll. Neben ihm sitzt ein Entwickler vor einer anderen Monitorwand, die auf den ersten Blick der des Disponenten sehr ähnlich sieht. Der Entwickler fragt den Disponenten, wie dieser zu seiner Entscheidung gekommen sei. Das Szenario beschreibt den Feldtest des Projekts „Konflikterkennung-/Konfliktlösung“ (KE/KL). In diesem Projekt wird derzeit ein innovatives Assistenzsystem für Disponenten entwickelt. Das Team Konflikterkennung/Konfliktlösung (KE/KL)“ bindet durch diesen Feldtest zukünftige Anwender vor Ort ein und steuert den Dialog mit den Regionen durch begleitendes Veränderungsmanagement.
Aus- und Weiterbildung für Disponenten der Transportleitungen und Leitstellen
Die Disponenten der Transportleitungen und Leitstellen müssen täglich unterschiedlichste Störungen konzentriert und kompetent bewältigen. Häufig geht Ihre Arbeit mit einem hohen Zeitdruck einher. Um die Interessen der Kunden zu wahren, müssen Züge ad hoc unter der Berücksichtigung personeller, fahrzeugtechnischer und infrastruktureller Gegebenheiten disponiert werden. Um die Mitarbeiter für diese anspruchsvolle Aufgabe zu trainieren, hat DB Regio ein umfassendes Qualifizierungssystem entwickelt, welches im Bereich Weiterbildung (Training on the job) bereits umgesetzt ist und für das Gebiet Basisausbildung gerade aufgebaut wird.