Aktuell spiegelt sich die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft nur bedingt in der Entwicklung des Verkehrsgeschehens wider. Besonders im Schienengüterverkehr blieben die im Jahr 2015 transportierten Mengen vor allem im grenzüberschreitenden Verkehr hinter den Werten des Vorjahres zurück.
Alle Beiträge von Fachinformation Bahn Fachverlag
Bahnsektor setzt beim Lärmschutz auf Förderung von Innovationen
Die großen Emotionen sind heraus aus dem Thema Lärmschutz, und die Leistungsbilanz des Verkehrsträgers Schiene für die vergangenen Jahre kann sich durchaus sehen lassen. Beim 4. Symposium Lärmschutz des Verbands Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) Anfang Juni in Berlin wurde aber auch deutlich: Beim Lärmschutz fallen die notwendigen Innovationen nicht vom Himmel und müssen finanziert werden; dementsprechend hoch sind die Erwartungen an öffentliche Förderprogramme.
Bremsprobesignale
Die Funktionstüchtigkeit der Bremseinrichtungen von Eisenbahnfahrzeugen wird regelmäßig durch Bremsproben überprüft. Bremsprobesignale dienen der Verständigung zwischen den Mitarbeitern, die die Bremsprobe ausführen.
Instandhaltung 4.0: Chancen und Herausforderungen
Kaum ein Teilsystem des Bahnsektors entwickelt sich derzeit so dynamisch wie die Fahrzeuginstandhaltung. In der Vergangenheit meist als unbequemer, aber notwendiger Kostenfaktor angesehen, ist ihre wichtige Rolle in der Wertschöpfung der Unternehmen inzwischen anerkannt. Gründe dafür sind zunehmender Wettbewerb und die Digitalisierung – das wurde auf dem 3. Kongress Fahrzeuginstandhaltung von DB Training, Learning & Consulting deutlich.
25 Jahre Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland
Vor 25 Jahren startete der fahrplanmäßige Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland: Am Morgen des 2. Juni 1991 setzte sich der erste InterCityExpress (ICE) von Hamburg-Altona Richtung Frankfurt (Main) in Bewegung. Diesem Ereignis vorrausgegangen war eine Sternfahrt zum neuen Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, die am 29. Mai 1991 in Verbindung mit den offiziellen Feierlichkeiten stattfand.
Witterung auf Knopfdruck
Rail Tec Arsenal – ein international tätiges, unabhängiges Forschungs- und Testinstitut – betreibt im Gebäudekomplex Arsenal in Wien eine wärme- und kältetechnische Fahrzeugversuchsanlage. Hier werden in einer „Klimakammer“ die Verfügbarkeit und Sicherheit von Systemen in sensiblen technischen Bereichen geprüft und der thermische Fahrgastkomfort von Schienenfahrzeugen nachgewiesen. Dazu können extreme Temperaturen und Windgeschwindigkeiten sowie Schnee, Regen und Eis erzeugt werden. Viele Schienenfahrzeughersteller haben sich an der Betreibergesellschaft beteiligt, um langfristig die erforderliche Prüf- und Testkapazität für reale und reproduzierbare Klimaversuche sicherzustellen.
Die Pilatusbahn
Über Jahrhunderte hinweg war der 2.132 Meter hohe Pilatus südlich der Stadt Luzern in der Schweiz ein Berg, um den sich zahlreiche Geschichten und Legenden rankten. In früheren Zeiten glaubten die Menschen, dass in den kahlen Schluchten des Bergmassives Geister, Gnome und Drachenhausen. Der Pilatus war aufgrund seiner steilen Felswände schon immer schwer zugänglich. Ende des 19. Jahrhundert entstand die Idee, den Berg mit einer Zahnradbahn für den Tourismus zu erschließen. Derartige Bahnen setzen die Antriebskraft des Triebfahrzeuges mittels Zahnräder in Bewegung um.
Eisenbahnkrane
Die Rahmenbedingungen für Arbeiten im Gleisbereich sind in der Regel schwierig und stellen enorme Anforderungen an die Logistik und das eingesetzte Gerät. Bahnanlagen sind von Straßen und Wegen abgeschnitten und deshalb schwer erreichbar. Die zu hebenden Lasten weisen meist ein hohes Eigengewicht auf. Erschwerend hinzu kommt eine große Zahl von Hindernissen, wie beispielsweise Fahrleitungs- oder Signalanlagen sowie der große Zeitdruck, unter dem die Arbeiten stattfinden. Hier helfen speziell an die Eisenbahnumgebung angepasste Krane weiter.
Der Bahnübergang
Der Bahnübergang ist eine höhengleiche Kreuzung von Eisenbahnen mit Straßen, Wegen und Plätzen. Übergänge, die nur dem innerdienstlichen Verkehr dienen, und Übergänge für Reisende gelten nicht als Bahnübergänge. Nach den Vorschriften der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung sind Bahnübergänge nur auf Bahnstrecken zugelassen, auf denen eine Höchstgeschwindigkeit der Züge von 160 Kilometern pro Stunde nicht überschritten wird.
ETCS 2: Innovationssprung in der Bahnsicherungstechnik
Die Einführung des Zugsicherungssystems ETCS Level 2 ohne Signale auf der Neubaustrecke Erfurt – Leipzig/Halle ist die bemerkenswerteste Innovation in der Bahnsicherungstechnik seit Einführung der elektronischen Stellwerke. Auf der 60. Eisenbahntechnischen Fachtagung des Verbands Deutscher Eisenbahn-Ingenieure setzten sich die Teilnehmer vor diesem Hintergrund mit der Typzulassung von Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik und der Fahrdienstvorschrift der DB Netz AG auseinander.
Fahrzeugkonzept der S-Bahn Berlin
Am 27. Januar unterzeichneten die Bundesländer Berlin und Brandenburg den neuen Verkehrsvertrag mit der S-Bahn Berlin für den künftigen Betrieb des Teilnetzes Ring/Südost im Zeitraum 2021 bis 2035. Der neue Verkehrsvertrag umfasst ein Volumen von 9,7 Millionen Zugkilometern pro Jahr; das entspricht fast einem Drittel des gesamten Berliner S-Bahn-Netzes. Im Rahmen der Vertragsunterzeichnung wurden auch Details zu den Fahrzeugen vorgestellt, die künftig auf dem Teilnetz verkehren sollen. Die Neuerungen im Innenraum zielen auf eine deutliche Steigerung des Fahrgast-Komforts ab.
Geschlossene Güterwagen
Geschlossene Güterwagen dienen dem Transport nässeempfindlicher Güter. Neben den noch vereinzelt anzutreffenden älteren Wagen der Regelbauart Gattung G werden heute in der Regel zwei- oder mehrachsige Wagen der Sonderbauart Gattung H eingesetzt.