Der Verkehrssektor beschäftigt sich intensiv mit der Vollautomatisierung: Auf der Straße werden Versuche mit selbstfahrenden Fahrzeugen ausgeführt, Flugzeuge können automatisch landen, Drohnen werden mit immer mehr Aufgaben in die Luft geschickt und es gibt Überlegungen zu unbemannten Hochseeschiffen. Auch im Eisenbahnbereich ist das automatisierten Fahren auf der Schiene ein viel diskutiertes Thema. Welcher Ansatz sich […]
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Automatisierung der Betriebsprozesse
Mensch, Macht und Maschine: 5 Dimensionen der Technik
Die Allianz pro Schiene hat mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein Drittmittelprojekt gestartet, das die Akzeptanz von Fahrerassistenzsystemen in der Bahnbranche erhöhen soll. Übergeordnetes Ziel ist es, den Einsatz innovativer Umwelttechniken bei den Bahnen voran zu bringen. Energiekosten könnten so gesenkt und der Umweltvorteil der Schiene im Vergleich zu konkurrierenden Verkehrsträgern ausgebaut werden. Jedoch […]
Die nachhaltige Alternative zum autonomen Lastwagen
Im vergangenen Oktober gelang der uber-Tochter OTTO erstmalig eine Lieferung mit einem Lkw, der die Autobahnanteile der Fahrt autonom zurücklegte.[1] Weltweit investieren unterschiedliche Marktteilnehmer riesige Summen in die entsprechenden Technologien. Während autonomes Fahren den Straßengüterverkehr gegenüber der Schiene durch den Entfall der Lohnkosten attraktiver machen wird, bleiben doch Probleme wie Flächen- und Energieverbrauch sowie Emissionen […]
Betriebliche Randbedingungen für autonomes Fahren auf der Schiene
Getrieben durch die aktuelle Entwicklung im Straßenverkehr, rückt das autonome Fahren zunehmend in den Fokus der Bahnbetreiber.
Der Bahnbetrieb auf dem Weg zur Digitalisierung und Automatisierung
Neueste Statistiken besagen, dass der Personenverkehr mit Bahnen leicht zunimmt, wogegen beim Güterverkehr trotz zunehmender Warenströme ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist. Die Eisenbahn steht im Wettbewerb mit anderen Verkehrssystemen, sie muss gegen diese bestehen können, sich mit ihnen vernetzen und letztendlich auch kostengünstig betrieben werden. Dann hat der Eisenbahnbetrieb eine Zukunft.
LST-Experten beraten über Zukunft der Betriebssteuerung
Die Digitalisierung beflügelt die Vision einer Leit- und Sicherungstechnik 4.0 als Treiber der fortschreitenden Automatisierung des Bahnbetriebs. Die Technische Universität Darmstadt stellte diese Entwicklung in den Mittelpunkt des erstmalig ausgerichteten Symposiums für Bahnsignaltechnik. Das darauffolgende Eisenbahntechnische Kolloquium widmete sich dem zentralen betrieblichen Thema Pünktlichkeit.
Weichen stellen für die Zukunft der Betriebssteuerung
Die Aufgaben der Betriebsdurchführung übernehmen bei der Eisenbahn die Fahrdienstleiter – sie verantworten das Stellen von Weichen und Signalen. Mit der Ablösung alter Stellwerkstechnologien durch elektronische und zukünftig IP-basierte digitale Stellwerke kommt es zu einer stufenweisen Konzentration und Automatisierung der Betriebssteuerung. Die Zahl der heute etwa 14.400 Fahrdienstleiter und Weichenwärter wird sich so im Zielzustand deutlich reduzieren. Gleichzeitig ändert sich das Berufsbild der Fahrdienstleiter mit der Ablösung alter Stellwerkstechnologien von einer aktiven Steuerungsfunktion hin zu einer Überwachungsfunktion mit Steuerungsaufgaben im Abweichungsfall. Damit gehen zahlreiche Herausforderungen bezüglich der strategischen Aufstellung der Betriebssteuerung einher.
Rucksteuerung: Komfortanforderung mit rechtlichen Auswirkungen
Automatisiertes Fahren bietet dem Verkehrsträger Schiene große Chancen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Digitalisierung birgt erhebliches Potenzial, die Sicherheit des Systems Bahn weiter zu erhöhen. Die rasante technologische Entwicklung wirft allerdings immer wieder auch rechtlich und ethisch unklare und umstrittene Fragen auf.
Automatisierung und die Rolle des Fahrdienstleiters
Neuzeitliche Produktionsmethoden befreien den Menschen von Routineaufgaben und ersetzen diese durch automatisch arbeitende technische Einrichtungen. Diese Entwicklung geht auch am Eisenbahnbetrieb nicht vorbei. Im Bereich der Triebfahrzeuge wird durch die Führung des DB-Konzerns die Entwicklung zum führerlosen Betrieb als Ziel definiert. Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob auch die Infrastruktur vollautomatisch betrieben werden kann, und was daraus für die Stellung des Fahrdienstleiters folgt.
Selbstfahrende Stadtbahnen weltweit im Aufschwung
Beim automatisierten Fahren ist die Schiene Vorreiter. Seit 1967 sind fahrerlose Stadtbahnsysteme im Einsatz und jedes Jahr werden neue, vollautomatisierte Linien in Betrieb genommen.
Digitalisierung auch für die Fahrdienstleiter
Die konzernweite Digitalisierungsoffensive mit Blick auf die Kunden der Deutschen Bahn ist gegenwärtig in aller Munde. Tatsächlich gibt sie in der Außensicht zurzeit den Takt vor und sorgt für die größten Schlagzeilen. Dabei spielt die Digitalisierung nicht nur in der Beziehung zum Kunden, sondern auch für betriebliche Prozesse bei der DB Netz AG eine immer größere Rolle. In ihrem Windschatten soll der Betrieb zukunftsfähig gemacht werden, so auch der Arbeitsplatz auf dem Stellwerk.
Leit- und Sicherungstechnik für ein automatisiertes System Bahn
Die Grundlagen für den Ersatz der investitions- und instandhaltungsintensiven klassischen Leit- und Sicherungstechnik durch effizientere digitale Technik werden durch die Initiative der europäischen Infrastrukturbetreiber EULYNX[1] gelegt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick zu den relevanten Auswirkungen und Veränderungsperspektiven mit dem Schwerpunkt „automatischer Fahrbetrieb“ und legt einen Vorschlag für eine Vorgehensweise zur Entwicklung und Implementierung des fahrerlosen Verkehrs vor.