Unter dem Motto „Voneinander lernen – Wissen und Erfahrungen teilen!“ war auch der zweite bundesweite „Best Practice Day“ von DB Training ein voller Erfolg.
Alle Beiträge zum Thema
Fort- und Weiterbildung
Das erste Jahr als Regelverfahren
Seit dem 1. Januar 2005 wurde das Fahrsimulatortraining (Übungsfahrt und Überwachungsfahrt) in Verbindung mit dem Computer basierten Training (CBT) als Regelverfahren für die Eisenbahnfahrzeugführer (Ef) der DB Netz AG und ihrer Tochtergesellschaften eingeführt und muss von diesen seit 2005 einmal pro Kalenderjahr absolviert werden.
Nach gesetzlichen Vorgaben und den Regelungen der KoRil 408.1111 sind die Unternehmen der DB AG verpflichtet, eine regelmäßige Überwachung der Anwendung der Bahnbetriebsverfahren durch die Mitarbeiter im operativen Bereich durchzuführen.
Die Fahrsimulator-Überwachungsfahrt zählt zu den nach 408.1111 geforderten Maßnahmen zur Gewährleistung einer hohen Betriebssicherheit im operativen Bereich. Sie muss von den Ef ohne Fehler in sicherheitsrelevanten Bereichen absolviert werden und soll die Handlungssicherheit in besonderen und schwierigen betrieblichen Situationen bestätigen und festigen.
Ein neues Schulungs- und Simulationssystem für Fahrdienstleiter auf Elektronischen Stellwerken
Die Siemens AG hat für die Fahrdienstleiterausbildung ein neues Schulungs- und Simulationssystem entwickelt, das sowohl für Inbetriebnahmeschulungen als auch für Weiter- und Fortbildungsschulungen eingesetzt werden kann. In diesem Beitrag soll dieses System am Beispiel der Inbetriebnahmeschulung des ESTW Frankfurt Hbf vorgestellt werden.
Knowledge-Management bei der Anwenderunterstützung in IT-Projekten
Laufende Veränderungen, wie die Einführung neuer IT Systeme und die Restrukturierungen von Unternehmensbereichen sind heute in den meisten Unternehmen zur Regel geworden. Der Erfolg von IT Projekten hängt mindestens zur Hälfte davon ab, wie effektiv die betroffenen Mitarbeiter auf die Veränderungen vorbereitet werden. Dieser Erkenntnis zum Trotz wird die Information und Unterstützung der Anwender im Rahmen solcher Projekte oft stiefmütterlich behandelt.
Qualifizierung älterer Mitarbeiter
Aus dem neuen langfristig angelegten Beschäftigungssicherungstarifvertrag leitet sich eine Herausforderung für die Qualifizierung sowie Lernbereitschaft und -fähigkeit gerade der älteren Mitarbeiter ab, die aber gleichwohl alle Mitarbeitergruppen betrifft. In diesem Beitrag wird erläutert, wie sich das Lernverhalten im Laufe des Berufslebens verändert. Im zweiten Teil werden Handlungsfelder beschrieben und erste Lösungsansätze aufgezeigt, die in anderen Unternehmen erfolgreich eingesetzt werden. Für die Mitarbeiter gibt es aber keine Alternative: Lebenslanges lernen wird Pflicht.
XENOS – Qualifizierung und Sensibilisierung von Mitarbeitern der DB AG gegen Fremdenfeindlichkeit
Seit Juni 2003 nimmt DB Bildung am Bundesprogramm XENOS teil, das vom europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit gefördert wird. Ziel von XENOS ist es, sich gegen Fremdenfeindlichkeit am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft einzusetzen sowie Chancengleichheit und Vielfalt zu stärken. Die Trainingsreihe XENOS von DB Bildung – bestehend aus fünf Modulen – richtet sich hauptsächlich an Mitarbeiter mit Kundenkontakt.
Das Jahr 2004 im Zeichen der Pünktlichkeit
Die Eisenbahn steht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die Leistungen der DB AG werden vom Kunden vor allem an der Pünktlichkeit gemessen. Im Rahmen der Qualitätsoffensive der Deutschen Bahn AG werden im Jahr 2004 verschiedene Ansatzpunkte im Unternehmen betrachtet, untersucht und umgesetzt. Eine der maßgebenden Komponenten der Qualität ist hierbei die Pünktlichkeit im Reisezugverkehr, die natürlich auch stark im Fokus der öffentlichen Meinung steht bzw. abgebildet wird. Diese war in den vergangenen Jahren zum Teil erheblicher Kritik ausgesetzt und stand nicht im Verhältnis des technischen Aufwands der modernen Betriebsführung und der modernen Fahrzeugtechnik. Für das Jahr 2004 hat der Vorstand der DB AG konkrete Pünktlichkeitswerte als Zielvorgabe für die einzelnen Bereiche des Schienenpersonenfernverkehrs (SPFV) und Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) festgelegt. Mit diesen Zielwerten wurde durch den Konzernvorstand ein Zeichen gesetzt.
Ausbildungen zum neuen Zugfunksystem GSM-R
Im Artikel „Das GSM-R-Netz – seine Komponenten und Merkmale“ im Heft 2/2004 dieser Zeitschrift wurde das neue Funksystem umfassend vorgestellt. Hier werden jetzt die bei der Deutschen Bahn vorgesehenen Schulungsmaßnahmen erläutert, die in großen Teilen vom DZB getragen werden.
Instrumente der Personalentwicklung zur Aus- und Weiterbildung
Die Weiterentwicklung von Betrieben, gleich welcher Organisationsform, ist davon abhängig, dass deren Funktionsträger, bedingt durch ständigen Erkenntnisfortschritt in den Fach- und Pädagogikwissenschaften, neue Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen vermittelt werden. Wichtig ist wie nie zuvor eine antizipative (die zukünftigen Anforderungen vorwegnehmende) Personalentwicklung, die die Funktionsträger der Bildungsbetriebe befähigt, alle zukünftig auftretenden bildungsbetriebliche Problemfelder zu bewältigen. Dabei entpuppt sich Personalentwicklung als Aufgabe der permanenten Mitarbeiterbildung. Dieser Beitrag versucht aufzuzeigen, welche Inhalte und vor allem welche Methoden bzw. Instrumente notwendig sind, um von einer zukunftsorientierten Personalentwicklung in Bildungsbetrieben sprechen zu können. Was ist unzureichend an der bisherigen Personalentwicklung in Betrieben, oder ist sie einfach nicht mehr auf dem Stand der Zeit? Um diese Frage beantworten zu können, muss ein Betrieb als ein im Wandel befindliches Gebilde von Individuen betrachtet werden. Neue Formen der Menschenführung bedingen neue Wege in der Personalentwicklung bzw. betrieblichen Weiterbildung ebenso wie neue Erkenntnisse aus der Lernpsychologie und dem Erwachsenenlernen. Wenn wir einen im Wandel begriffenen Bildungsbetrieb und neue Erkenntnisse aus der Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Erziehungswissenschaft und deren Nachbarwissenschaften haben, so müssen diese auch in veränderte Inhalte einfließen und damit letztendlich in effektivere Personalentwicklungs- bzw. Weiterbildungsmethoden.
Weiterbildung der Cargo-Koordinatoren und Disponenten
Stellen Sie sich vor: Sie arbeiten als Disponent in der CargoLeitStelle Mitte (Frankfurt am Main). Ihr Augenmerk liegt auf einem Gütertransport über die Rheinstrecke, der dringend benötigte Chemikalien nach Köln bringen soll. Die Zeit ist knapp, der Kunde wartet bereits. Kurz hinter Mainz passiert es dann: ein LKW ist auf einem Bahnübergang mit einem Zug zusammengeprallt, die Strecke zwischen Mainz und Köln muss gesperrt werden. Was tun? In welcher Reihenfolge?
Coaching für Bezirksleiter
Mit dem Programm „Coaching für Bezirksleiter“ unterstützt DB Netz die operativ verantwortlichen Führungskräfte individuell und gezielt in ihrer beruflichen Weiterentwicklung. Ziel ist, die Bezirksleiter in ihrer Rolle und in ihrer Arbeit als Führungskraft zu stärken. Die Bezirksleiter führen Fahrdienstleiter und Weichenwärter, Teamleiter und Mitarbeiter in der Instandhaltung des Fahrwegs mit seinen Gleisen, Weichen, Stellwerken, Brücken, Tunneln, schienengleichen Übergängen, Signalen und Fahrleitungen. Die Bezirksleiter haben eine Leitungsspanne von 20 bis 120 Mitarbeitern und sind die maßgeblichen Führungskräfte vor Ort: Sie sind die Einsatzverantwortlichen für Mitarbeiter in sicherheitsrelevanten Tätigkeitsfeldern. Sie vermitteln Ziele, geben Feedback, sorgen dafür, dass Informationen die Mitarbeiter erreichen und unterstützen Mitarbeiter in der beruflichen Entwicklung. Und natürlich sind sie Fachleute. Sie sind diejenigen, die das Unternehmen vor Ort repräsentieren und die wirtschaftliche und qualitative Ausrichtung prägen. Die Bezirksleiter tragen wesentlich zum Erfolg der DB Netz AG bei.
FIT für Fahrdienstleiter auf Elektronischen Stellwerken
Im 2. Halbjahr 2003 wurde zum ersten Mal eine einheitliche Lehrveranstaltung „Fachliche Information und Training (FIT)“ speziell für Fahrdienstleiter auf Elektronischen Stellwerken erarbeitet. Bisher waren die Fahrdienstleiter der Elektronischen Stellwerke innerhalb der Funktionsgruppe „Fahrdienstleiter auf Spurplanstellwerken“ angesiedelt. Dies war für einen Fahrdienstleiter auf einem Elektronischen Stellwerk wenig zielführend, da dieser in aller Regel diese Techniken nicht mehr bedient. Deshalb wurde der Wunsch nach speziellen Unterrichten immer lauter. Dieser Artikel stellt die Lerninhalte der neuen Lehrveranstaltung vor.