„Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter im Bahnbetrieb“ ist ein Sammelbegriff für sicherheitlich relevante Tätigkeiten im Kernbereich der Bahn. Der folgende Beitrag skizziert wesentliche Aufgaben der wichtigsten Funktionen im Bahnbetrieb und deren Zusammenwirken.
Alle Beiträge von Dietmar Homeyer
Regeln für die Steuerung funkferngesteuerter Züge
Führende Eisenbahnfahrzeuge müssen die nach den Bestimmungen der Eisenbahn- Bau und Betriebsordnung (EBO) § 28 Absatz 1 geforderten Ausrüstungen, zum Beispiel Bahnräumer, Geschwindigkeitsanzeiger oder Zugfunkeinrichtungen haben. Ist im Bahnbetrieb von „führenden Fahrzeugen“ die Rede, ist damit die Position des Fahrzeuges im Zug gemeint. Mit anderen Worten: Das führende Fahrzeug ist „das Fahrzeug an der Spitze des Zuges“. Dass das Steuern dieser Fahrzeuge nicht immer aus dem Führerraum heraus erfolgen muss, verdeutlicht dieser Beitrag.
Rangieren bei elektrisch ortsgestellten Weichen
Eine wichtige Unternehmensstrategie der DB Netz AG ist es, die Infrastruktur der Nebengleise einschließlich deren signal- und sicherungstechnischer Ausrüstungen, die in erster Linie für das Rangieren bestimmt sind, effektiv und effizient zu gestalten. Hierzu sind moderne bedarfsgerechte Lösungen gefragt. Eine Lösung wurde durch den Einsatz elektrisch ortsgestellter Weichen (EOW) gefunden. Solche modernen Weichenumstelltechniken erleichtern dem Rangierpersonal nicht nur die Arbeit, sondern beschleunigen auch die rangierbetrieblichen Abläufe. Die Zahl der Nebengleise mit EOW wird mittel- bis langfristig zunehmen. Dieser Beitrag beschreibt funktionale, bedienungstechnische, aber auch betriebliche Aspekte.
Rangieren auf Hauptgleisen
Wenn vom Rangieren auf Hauptgleisen die Rede ist, denkt man in der Regel an das Bilden und Auflösen von Zügen. Dabei werden Wagengruppen oder ganze Zugeinheiten als Rangierfahrt von einem Gleis in ein anderes umgesetzt. Oftmals berühren Rangierfahrten dabei auch den Gleisbereich der Bahnhofsköpfe. Wenn dann noch wegen der außergewöhnlichen Länge der zu bewegenden Rangierfahrt das Ausziehgleis nicht in seiner ganzen Länge befahren werden kann, muss über die Bahnhofsgrenze hinaus auf die angrenzenden Streckengleise rangiert werden. Der folgende Beitrag behandelt die Grundsätze für das „Rangieren auf Hauptgleisen“, die Themen „Rangierverbote während einer Zugfahrt“ und „Rangieren auf dem Ausfahrgleis“ sowie das Thema „Rangieren auf dem Einfahrgleis“.
Wissenswertes über Weichen
Während der erste Teil dieses Beitrages die Funktionsweise einer Weiche vermittelte, werden in diesem zweiten, eher bahnbetrieblich orientierten Teil die notwendigen Maßnahmen erläutert, die beim Auffahren einer Weiche ergriffen werden müssen. Solche sicherheitsrelevanten Handlungen werden anhand eines mechanischen und eines elektronischen Stellwerks verdeutlicht. Des Weiteren wird erklärt, wie man durch das Anbringen eines Handverschlusses vom Typ „HV 73 Sp“ eine Weiche vor Ort vorübergehend sichern kann. Abschließend wird das Abbinden von mechanisch und das Umkurbeln von elektrisch angetriebenen Weichen erläutert.
Wissenswertes über Weichen
Weichen sind ein wichtiges Element für die sichere Durchführung von Zug- und Rangierfahrten. Weichenstörungen beeinflussen die im Bahnbetrieb notwendigen Prozessabläufe. Aus diesem Grund ist es für alle Mitarbeiter, die im Bahnbetrieb sicherheitsrelevante Handlungen ausführen, notwendig, die verschiedenen Auswirkungen solcher Störungen genau zu kennen. Folglich ist eine genaue Kenntnis des betrieblichen Regelwerkes erforderlich, wenn es darum geht, auch bei eingetretenen Störfällen einen sicheren Bahnbetrieb zu ermöglichen. Der folgende erste Teil dieses Beitrages geht unter anderem auf die Funktionsweise von Weichen ein.
Züge fahren und Rangieren
Ab dem 13. Dezember 2009 tritt die Bekanntgabe 8 zur Richtlinie (Ril) 408.01 – 09 „Züge fahren und Rangieren“ in Kraft. Auch der zweite Teil des Beitrags stellt die wesentlichen Änderungen vor und gibt Hinweise zur praktischen Anwendung.
Züge fahren und Rangieren
Ab dem 13. Dezember 2009 tritt die Bekanntgabe 8 zur Richtlinie (Ril) 408.01 – 09 „Züge fahren und Rangieren“ in Kraft. Der Beitrag stellt die wesentlichen Änderungen vor und gibt Hinweise zur praktischen Anwendung.
Die Spielregeln beim Rangieren (Teil 2)
Was heißt beim Rangieren „Teamarbeit“ und was kennzeichnet eine solche Teamarbeit? Erfolgreiches Arbeiten im Team ist eine Grundvoraussetzung für ein ergebnisorientiertes und vor allem sicheres Rangieren. Wichtig für ein solches Arbeiten ist, dass man sich ergänzt und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zueinander „passen“.
Die Spielregeln beim Rangieren (Teil 1)
Was heißt beim Rangieren „Teamarbeit“ und was kennzeichnet eine solche Teamarbeit? Erfolgreiches Arbeiten im Team ist eine Grundvoraussetzung für ein ergebnisorientiertes und vor allem sicheres Rangieren. Wichtig für ein solches Arbeiten ist, dass man sich ergänzt und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zueinander „passen“.
Bekanntgabe 7 zur Richtlinie 408.01 – 09 „Züge fahren und Rangieren“
Mit Wirkung vom 14.12.2008 trat die Bekanntgabe 7 zur Richtlinie 408.01 – 09 „Züge fahren und Rangieren“ in Kraft. Neben inhaltlichen Änderungen wurden betriebliche Sachverhalte neu eingeführt. Des Weiteren wurden aufgrund der Neueinführung der Richtlinie 301 redaktionelle Änderungen vorgenommen.
Geschwindigkeitssignalisierung bei der Einfahrt in Bahnhöfe
Trotz des Einsatzes moderner Zugsicherungs- und -steuersysteme, wie beispielsweise der so genannten „Linienzugbeeinflussung“, spielen ortsfeste Signale für die Durchführung von Zugfahrten eine wichtige Rolle. Eine wesentliche Aufgabe der ortsfesten Signalisierung besteht darin, Blockabschnitte mittels Hauptsignalen gegeneinander abzugrenzen. Die Signale zeigen dem Triebfahrzeugführer an, ob er in einen freien Blockabschnitt einfahren darf. Eine zweite und für den
Triebfahrzeugführer ebenso wichtige Information, die ein Hauptsignal übermittelt, ist die Geschwindigkeit, mit der die Zugfahrt durchgeführt werden darf. Diese Angaben werden gegebenenfalls durch Zusatzsignale konkretisiert. Dieser Beitrag beschreibt Anwendungsfälle zur Einfahrt von Zügen in Bahnhöfe, bei denen aus verschiedenen Gründen die Geschwindigkeit eingeschränkt werden muss.