Gut ist nicht gut genug, perfekt muss es sein. Meistens ist Perfektion der Maßstab, nach dem im Job gemessen wird. Doch das ändert sich an vielen Stellen, der Trend in den Unternehmen geht hin zu mehr Pragmatismus, weg vom Perfektionismus. Die Hauptgründe: Zunehmend wird erkannt, dass Streben nach Perfektion erstens extrem ineffizient ist, und zweitens leicht zur Karrierefalle wird.
Alle Beiträge von Dr. Lothar Hofmann
Qualifizierungswege und Zertifizierungsprogramm
DB Systel bietet als ICT- (Information & Communication Technology) Beratungshaus des Bahnkonzerns Beratung auf allen Ebenen der Informations- und Kommunikationstechnik. Die fachlichen Berater und funktionalen Architekten werden dabei durch ein Schulungs-Curriculum, welches in enger Abstimmung zwischen der Personalentwicklung und dem Consulting-Bereich der DB Systel entwickelt wurde, in ihrer Berufslaufbahn gefördert und auf ihre Projekt-Rollen optimal vorbereitet. In diesem Beitrag werden die gezielten Weiterbildungsmaßnahmen beschrieben, die in der Regel mit einer Prüfung und Zertifizierung enden.
Mit Argumentation überzeugen und gewinnen
Menschen sind keine Maschinen, auf Knopfdruck lässt sich bei ihnen nichts erreichen. Das wird kaum jemals so deutlich wie in Überzeugungssituationen. Wer einen anderen dazu bringen will, die eigene Position anzunehmen, beißt oft auf Granit, selbst wenn er den anderen noch so lange verbal bearbeitet. Mit einer ausgefeilten Argumentationsstrategie aber lösen sich viele Widerstände in Luft auf.
Warum so viele gute Ideen im Sand verlaufen
Blockadehaltung, ein Führungsstil, der jede innovative Motivation im Keim erstickt sowie diffuse Vorstellungen darüber, was Kreativität ist und welche Faktoren sie beeinflussen: Vielen Betrieben fehlt es schlichtweg an den elementaren Voraussetzungen zur Innovationsfähigkeit. Eine Herausforderung also besonders für Führungskräfte.
Wege zur nachhaltigen Veränderung
Methoden, die schnelle Veränderungen versprechen, sind meist irreführend, denn Selbstentwicklung funktioniert nicht von heute auf morgen. Und auch ein attraktives Ziel vor Augen, die viel beschworene Vision, hilft nur bedingt weiter. Wer sein Verhalten ändern möchte, muss vielmehr Geduld beweisen und lernen, mit Hindernissen umzugehen. Wie aber sieht ein realistischer Weg zur Selbstentwicklung im Einzelnen aus?
Führungsqualitäten auf dem Prüfstand
Manche Vorgesetzte schaffen es, die Intelligenz und Kompetenz ihres Teams vollständig zu untergraben. Weil sie selbst immer als die Cleversten und Kompetentesten dastehen wollen, neigen solche Manager dazu, ihre Mitarbeiter zu blockieren – und ersticken damit sämtliche guten Ideen im Keim (Verhinderer). Zum Beispiel der Marketingleiter, der in seinem Team jede Woche neue Verkaufsziele und Werbekampagnen vorgibt und es auf diese Weise zwingt, ständig mit seinen Gedankengängen Schritt zu halten – statt eigene Ideen zu entwickeln und selbstständige Beiträge zu leisten. Oder der Entwicklungsleiter, der sehr viele Ingenieure in seiner Belegschaft hat, bei Konferenzen aber trotzdem immer nur auf ein paar Leute hört und damit suggeriert, dass alle anderen „sowieso nichts draufhaben“. Solche Chefs unterfordern ihre Mitarbeiter und lassen deren Talent und Kreativität ungenutzt.
Ohne Ziele keine Zielerreichung
Organisationen sind dazu da, Ziele zu erreichen. Zielerreichung sichert langfristig die Überlebensfähigkeit von Organisationen. Jede Organisation, die nicht über alle Hierarchieebenen hinweg konsequent über Ziele gesteuert wird, verschenkt Effizienzpotenziale. Allein die Existenz von Zielen und der Akt der Zielvereinbarung lösen Motivations- und Leistungssteigerungen bei den Mitarbeitern aus.
Berufsausbildung ohne Grenzen
Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) im Jahr 2005 wurde in § 2 Abs. 3 BBiG die Möglichkeit geschaffen, einen Teil der Ausbildung im Ausland zu verbringen. Dieser Beitrag zeigt die Vorteile von Auslandsaufenthalten auf und damit auch die hohe Relevanz für die weitere Internationalisierung der Bahn. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert und es wird gezeigt, wie die deutsche Wirtschaft mit dem Mobilitätsberaterprojekt „Berufsbildung ohne Grenzen“ auf den gestiegenen Beratungsbedarf reagiert.
Baustellen für das deutsche Bildungswesen
Die Politik hat die Bundesrepublik zur „Bildungsrepublik Deutschland“ erklärt. Aber auf dem Weg dorthin bestehen noch viele Hindernisse und Schwachstellen. Lange Zeit gab es keine Bildungsdebatte, wie sie in den 1980er Jahren in Zeiten des Deutschen Bildungsrates geführt wurde. Einen Anstoß zur neuen Diskussion geben jetzt zwei Befragungen, deren Ergebnisse kürzlich veröffentlicht wurden. Das Allensbach-Institut befragte Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern. Die Online-Befragung „Zukunft durch Bildung“ hatten unter anderem die Bertelsmann Stiftung und die Roland Berger Strategie Consultants initiiert. An der Befragung beteiligten sich knapp 500.000 Menschen. Den größten Handlungsbedarf sehen die befragten Bürger an Schulen.
Auch das Lernen will gelernt sein
Der eine analysiert Details, der andere sucht den Überblick, der nächste folgt der Devise „trial and error“. Keine Frage: Jeder Mensch lernt anders. Denn so, wie es verschiedene Persönlichkeiten gibt, gibt es verschiedene Lerntypen. Doch welche Lernstrategie ist für welchen Typ wirklich am besten? Und unter welchen Voraussetzungen klappt Lernen nicht nur mit links und im Schlaf, sondern macht vielleicht sogar auch noch Spaß?