Im Dezember ist die Änderung 04 zur Ril 408 in Kraft getreten. Über die Geschichte des Regelwerks und die Hintergründe und Verfahren der Aktualisierung.
Alle Beiträge von Walter Jonas
Der Faktor Mensch im Sicherheitsgefüge der Eisenbahn
Um menschliche Fehler zu minimieren, müssen Situationsbewusstsein und Handlungssicherheit der Akteure im Bahnbetrieb erhöht werden. Bei DB Netz werden dazu Methoden und Konzepte aus der Zuverlässigkeitsforschung angewandt.
Anbindung an die Betriebszentralen
In diesem Artikel soll die Anbindung der Elektronischen Stellwerke an eine Betriebszentrale erläutert werden. Betrachtet wird die Anbindung aus Sicht des Elektronischen Stellwerks Frankfurt/Main
Hbf an die Betriebszentrale Frankfurt. Angelehnt ist der Artikel an das Fachbuch „Elektronische Stellwerke bedienen. Der Regelbetrieb“, das in der zweiten Überarbeitung Mitte des vergangenen
Jahres erschienen ist.
Elektronische Stellwerke – Bauart Siemens
Das DB-Fachbuch „Elektronische Stellwerke bedienen – Der Regelbetrieb“ beschreibt die Einrichtungen
dieser Stellwerkstechnik und deren Bedienung, einschließlich der Einrichtungen des Streckenblocks und der Bahnübergangssicherungsanlagen. Darüber hinaus soll es das Fachwissen vermitteln, das notwendig ist, um ein Elektronisches Stellwerk im Regelbetrieb zu bedienen. Der hier abgedruckte Textauszug behandelt die Elektronischen Stellwerke von Siemens.
Neues DB-Fachbuch zu Elektronischen Stellwerken
Anfang März wird das DB-Fachbuch „Elektronische Stellwerke bedienen – Der Regelbetrieb“ in der ersten Überarbeitung neu erscheinen. Ziel des Werkes ist es, die Einrichtungen dieser Stellwerkstechnik und deren Bedienung, einschließlich der Einrichtungen des Streckenblocks und der Bahnübergangssicherungsanlagen, zu beschreiben. Darüber hinaus soll es das Fachwissen vermitteln, das notwendig ist, um ein Elektronisches Stellwerk im Regelbetrieb zu bedienen. Buchautor und Stellwerksexperte Walter Jonas stellt im Folgenden die inhaltliche Gliederung des DB-Fachbuches vor.
Das Zugsicherungssystem ZSB 2000
Am 8. November 2011 wurde in Hildburghausen für das Regionalnetz Thüringer Becken – Südthüringen ein Elektronisches Stellwerke der Firma Scheidt & Bachmann in Betrieb genommen. In diesem Beitrag wird das dazugehörige Zugsicherungssystem ZSB 2000 aus der Sicht des Fahrdienstleiters näher vorgestellt.
Elektronisches Stellwerk St. Goar am Netz
Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen: Der Totalverlust eines Relaisstellwerks der Bauform MCL 84 durch einen Kurzschluss in der Oberleitung an der linken Rheinstrecke erforderte eine schnelle Reaktion aller Beteiligten mit dem Ziel, binnen kürzester Zeit wieder Normalbetrieb unter voller Sicherheitsverantwortung eines neu zu errichtenden Stellwerks aufnehmen zu können. Nach knapp fünf Monaten Planungs- und Bauzeit war es soweit – das ESTW St. Goar war funktionsfähig und konnte die Steuerung und Sicherung des Eisenbahnverkehrs auf der linken Rheinseite Boppard und Urbar Nord übernehmen. Diese kurze Realisierungszeit ist bei der Deutschen Bahn AG einzigartig und kann nur die Ausnahme sein. Wie das gelingen konnte, soll dieser Beitrag aufzeigen.
Die Rechneranlage SIMIS D
Am 29. November 1988 nahmen Siemens AG und Deutsche Bahn AG (ehemalige Deutsche Bundesbahn) in Murnau das erste Elektronische Stellwerk in Betrieb. Die Rechneranlage dieses Elektronischen Stellwerks arbeitete nach dem SIMIS B-Prinzip. SIMIS steht in diesem Zusammenhang für „Sicheres Mikrocomputersystem der Siemens AG“. Um den stetig wachsenden funktionalen und technischen Anforderungen gerecht zu werden, mussten die Rechneranlagen angepasst werden. So wurde Anfang der 1990er Jahre die SIMIS C-Generation in den Rechnerräumen der Elektronischen Stellwerke (ESTW) der Siemens AG eingesetzt. Am 5. November 2005 wurde im Pilotprojekt Annaberg-Buchholz zum ersten Mal ein Rechner der SIMIS D-Generation in Betrieb genommen.
Simulatoren in der Aus- und Weiterbildung bei der Deutschen Bahn
Was sind Simulatoren? Wirft man einen Blick in den Duden, wird dort der Simulator als ein Gerät bezeichnet, in dem bestimmte Bedingungen und Lebensverhältnisse wirklichkeitsgetreu hergestellt sind. Und dies ist auch der große Vorteil eines Simulators. Durch den Simulator können jederzeit Situation hergestellt werden, in die die betreffenden Personen (z.B. ein Eisenbahnfahrzeugführer, ein Fahrdienstleiter oder ein Auszubildender) in der Realität nur selten kommt. Richtiges Verhalten kann so antrainiert bzw. neues Wissen vermittelt werden. Mit diesem Beitrag wollen wir die Simulatoren vorstellen, die bei der Deutschen Bahn AG eingesetzt werden.
Rechnerausfälle bei Elektronischen Stellwerken und die Weiterführung des Betriebes
Rechnerausfälle beeinflussen die Betriebsflüssigkeit im Bereich eines Elektronischen Stellwerks sehr negativ. Dies hängt im Wesentlichen mit der zeitraubenden Sicherung des Fahrweges beim Ausfall eines bzw. mehrerer Stellwerksrechner zusammen. Seit geraumer Zeit gibt es jedoch ein Verfahren, dass die Sicherung wesentlich beschleunigt, so dass die Ausfälle sich nicht so drastisch auswirken. In diesem Beitrag wird dieses Verfahren vorgestellt. Zur praktischen Erläuterung dient das Elektronische Stellwerk Frankfurt/M. Hbf. In „Deine Bahn“ 3/2006 wurden der Ausfall der BZ-/UZ-Verbindung und die Weiterführung des Betriebes aus der Unterzentrale beschrieben. In der heutigen Ausgabe werden der Rechnerausfall in der Unterzentrale und die Weiterführung des Betriebes anhand eines „neuen“ Verfahrens „Prüfen der Weichenlage am Relaisstellteil und Sichern der Weichen durch Abschalten der Weichenstellspannung“ erläutert.
Ausfall der Bedienoberfläche in einer Betriebszentrale
Da keine Technik von einem Ausfall verschont bleibt, werden die Maßnahmen zur Weiterführung des Betriebes beim Verbindungsausfall zwischen Unterzentrale und Betriebszentrale sowie Störungen der Betriebszentrale am Beispiel des Elektronischen Stellwerks (ESTW) Gießen dargestellt. Das Elektronische Stellwerk Gießen wurde in der Zeit vom 3. bis 5. Dezember 2004 in Betrieb genommen. Die Bedienung dieses Elektronischen Stellwerks erfolgt aus der Betriebszentrale Frankfurt am Main.
Ein neues Schulungs- und Simulationssystem für Fahrdienstleiter auf Elektronischen Stellwerken
Die Siemens AG hat für die Fahrdienstleiterausbildung ein neues Schulungs- und Simulationssystem entwickelt, das sowohl für Inbetriebnahmeschulungen als auch für Weiter- und Fortbildungsschulungen eingesetzt werden kann. In diesem Beitrag soll dieses System am Beispiel der Inbetriebnahmeschulung des ESTW Frankfurt Hbf vorgestellt werden.