Neueste Statistiken besagen, dass der Personenverkehr mit Bahnen leicht zunimmt, wogegen beim Güterverkehr trotz zunehmender Warenströme ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist. Die Eisenbahn steht im Wettbewerb mit anderen Verkehrssystemen, sie muss gegen diese bestehen können, sich mit ihnen vernetzen und letztendlich auch kostengünstig betrieben werden. Dann hat der Eisenbahnbetrieb eine Zukunft.
Alle Beiträge zum Thema
Anlagen für Telekommunikations- und Informationstechnik
Safety Integrity und Security Level – zwei Seiten derselben Münze
Das Thema IT-Sicherheit hat in jüngster Zeit auch in der Leit- und Sicherungstechnik für Eisenbahnen einige Aufmerksamkeit erfahren, wie zahlreiche Fachartikel und -vorträge dazu belegen. Dieser Aufsatz ergänzt die bereits erschienene Einführung der Autoren in das Thema um einige wichtige technische Gesichtspunkte (siehe Deine Bahn 7/2013, Seite 20ff.). Im Zentrum steht dabei die Bewertung der (signaltechnischen) Sicherheit (Functional Safety) im Vergleich zur IT-Sicherheit (IT Security).
Automatisiertes Prüfsystem für GSM-R-Qualität
Die Qualitätsparameter des GSM-R Funknetzes der DB Netz AG werden mit automatisierten mobilen Prüfgeräten kontinuierlich erfasst. Ein automatisiertes Prüfsystem ist täglich „huckepack“ tausende Kilometer auf den Triebfahrzeugen diverser Baureihen unterwegs und sorgt dafür, dass das GSM-R-Netz der DB Netz AG höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird.
Neues Tunnelnotrufsystem NBS2010
Mit dem Baubeginn der Neubaustrecken (NBS) bei der Deutschen Bahn vor fast 25 Jahren wurde speziell für die Tunnel dieser Schnellfahrstrecken durch die Aufsichtsbehörde eine Richtlinie erlassen, die die „Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und den Betrieb von Eisenbahntunneln“ regelt. In dieser Richtlinie wird unter anderem gefordert, in Eisenbahntunneln, die länger als 1.000 Meter sind, Notrufmöglichkeiten für Reisende vorzuhalten.
Die Kommunikationsplattform der DB Station&Service AG
Von 2004 bis September 2011 verfügte die DB Station&Service AG über eine Lotus Notes-basierte Wissensdatenbank. Über diese Wissensdatenbank wurden alle relevanten Informationen des Geschäftsfeldes Personenbahnhöfe kommuniziert. Seit dem 15. September 2011 steht allen Mitarbeitern der DB Station&Service AG mit BKU-Anschluss (BKU = Büro Kommunikation Unternehmensweit) das Wiki Personenbahnhöfe als neue Kommunikationsplattform des Wissensmanagements der DB Station&Service AG zur Verfügung.
Instandhaltungstraining an Übungsanlagen
Das Schienennetz der Deutschen Bahn ist mit 34.000 Kilometern Länge das größte und komplexeste in Europa. Gleise und Infrastrukturanlagen müssen konsequent erhalten und zur Erschließung künftiger Wachstumspotenziale nach modernsten Standards weiterentwickelt werden. Mit zunehmender Nutzung und neuen Technologien wächst die Herausforderung an die Instandhaltung. Facharbeiter und Ingenieure müssen sowohl vorhandene als auch neue Technik beherrschen. Effizientes und sicheres Arbeiten an Infrastrukturanlagen erfordert detailliertes Fachwissen und Handlungssicherheit am Einsatzort. An speziellen Übungsanlagen bildet DB Training deshalb praxisorientiert aus – in den Bereichen Leit- und Sicherungstechnik, Bau- sowie Elektrotechnik, Telekommunikation und Arbeitssicherheit. Dieser Beitrag stellt die Anlagen und deren Trainingsmöglichkeiten vor
Sichere Datenanzeigen bei TFT-Displays
Die Bahn zählt dank ihrer umfangreich erprobten Technik zu den sichersten Verkehrsmitteln. Auf den erworbenen Lorbeeren kann sie sich aber nicht ausruhen und ist mit ihren Zulieferern ständig bestrebt, die eingesetzte Technik zu verbessern und wirtschaftlicher zu gestalten. Oberste Priorität in der Bahntechnik hat die Sicherheit von Mensch, Umwelt und Maschine. Neue Technologien bieten Chancen zur Effizienz- und Komfortverbesserung, erhöhen aber die Komplexität der Anlagen. Offensichtlich wird dies sowohl im Führerstand des Zuges als auch im Kontrollraum des Stellwerks.
Reisendeninformation an Bahnsteigen
Unter dem Begriff Fahrgastinformation bezeichnet die Deutsche Bahn AG die Weitergabe betrieblicher Informationen an die Nutzer ihrer Verkehrsmittel. Dabei wird wird nach der so genannten Vorausplanung und den Informationen vor Ort unterschieden. Eine Form der Informationsweitergabe ist die Lautsprecheransage im Bahnhof.Was dabei zu beachten ist, welche Kategorien von Lautsprecheransagen es gibt und vieles mehr sind Gegenstand dieses Beitrags.
Einführung GSM-R
Die Umstellung des Netzes auf digitalen Zugfunk läuft bei der Bahn auf Hochtouren. Zum Jahresbeginn wurde das erste größere Streckenpaket und zum 3. April 2005 ein weiteres Paket mit digitalem Zugfunk in Betrieb genommen. Derzeit werden bereits ca. 1.200 Streckenkilometer reibungslos mit GSM-R betrieben. Darunter befindet sich auch die viel befahrene Verbindung zwischen Karlsruhe und Basel. Zwischen 100 und 500 Züge verkehren dort pro Tag. Bei beiden Inbetriebnahmeterminen gab es allerdings einige Anfangsschwierigkeiten durch Bedienfehler von Anwendern, sowohl auf der Triebfahrzeugseite als auch auf der Festnetzseite; Schulungen waren wohl zu lange her oder nicht intensiv genug durchgeführt worden. Die konkreten Probleme dieser Umstellungen konnten schnell ausgeräumt werden. Solche „Pannen“ dürfen jedoch bei den weiteren Inbetriebnahmen mit wesentlich größeren Volumina nicht mehr geschehen, weshalb allen Anwendern von GSM-R seitens des Projektes die Nutzung der angebotenen Schulungen dringend empfohlen wird.
Das GSM-R-Netz – seine Komponenten und Merkmale
Zunächst eine kurze Erläuterung, warum im Bereich der DB AG GSM-R eingeführt wird: Die Deutsche Bahn betreibt seit den Sechziger Jahren verschiedene Funkanwendungen: Zugfunk, Rangierfunk, Kfz-Funk, Betriebs- und Instandhaltungsfunk und weitere. Diese Dienste basieren auf verschiedenen Analog-Funk-Systemen und sind aufgrund der technischen Weiterentwicklung in der heutigen Zeit nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. (für nähere Informationen siehe auch Artikel in „Deine Bahn“ 11/2002 und 11/2003).
GSM-R – weitere Fortschritte auf dem Weg zur digitalen Kommunikation
Der Einsatz moderner und wirtschaftlicher Kommunikationsmittel ist für die deutsche Bahn von zukunftsweisender Bedeutung. GSM-R als einheitliche, standardisierte und europaweit interoperable Systemplattform bildet die Grundlage hierzu (siehe auch „Deine Bahn“ 11/2002, S. 671 ff. und im Intranet unter: Projekte/aktuelle Projekte/GSM-R/Marketing&Kommunikation/Pressemitteilungen).