DB Systel, der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT)-Dienstleister der Deutschen Bahn, betreibt rund 500 produktive ICT-Anwendungen. Da liegt es auf der Hand, dass die Softwareentwicklung eine tragende Säule der unternehmerischen Aktivitäten darstellt. Das umfangreiche Aufgabengebiet reicht von der Wartung der Systeme über die Weiterentwicklung bis hin zu kompletten Neuentwicklungen.
Wikipedia, Facebook, Web 2.0 – Schlagworte, die in aller Munde sind und die für eine elementare Wandlung der Internet- und Intranetnutzung stehen: Weg von der einseitigen Sender-Empfänger-Kommunikation und hin zum kollaborativen, dialogorientierten Erschaffen von Inhalten. Auch bei DB Systel spielen unternehmensinterne Web 2.0-Instrumente eine immer größere Rolle. Seit etwa einem Jahr baut DB Systel konsequent und zielgerichtet ihr Angebot...
Arbeitsaufträge, Schichtpläne, Weisungen – der Arbeitsalltag mobiler Mitarbeiter im Bahnkonzern ist häufig von sehr vielen Informationen bestimmt. Bisher stehen diese Unterlagen meist in Form von Papier zur Verfügung und kosten Zeit und Aufwand bei der Erstellung und Verteilung. Mit Rail-in-Motion entwickelt DB Systel eine innovative Plattform zur Information und Kommunikation für mobile Mitarbeiter auf Basis von Tablet PCs. Ziel...
Die Suche nach qualifizierten jungen Arbeitskräften hat bei DB Systel einen hohen Stellenwert. Deshalb setzt der ICT-Dienstleister der Bahn seit vielen Jahren verstärkt auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Neben der Ausbildung zum Fachinformatiker der Fachrichtungen Systemintegration oder Anwendungsentwicklung, bietet die DB Systel duale Studiengänge im Bereich Wirtschaftsinformatik und seit 2011 auch im Bereich Informatik an. Zusätzlich besteht die Möglichkeit,...
Ob im Fern-, Nah- oder Güterverkehr – Lokführer sorgen gemeinsam mit anderen Kollegen Tag für Tag dafür, dass Reisende oder Güter an ihr Ziel kommen. Sie tragen Verantwortung für Mensch und Maschine, für Qualität und Sicherheit. Von der S-Bahn über die Rangierlok bis zum ICE – mit der technologischen Entwicklung verändern sich auch die Herausforderungen. Denn neben Mechanik, Hydraulik...
Die Signaltechnik unterlag in den vergangenen 140 Jahren einer technischen Entwicklung von der Mechanik hin zur Elektronik. Unter anderem hatte und hat diese Entwicklung einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Instandhaltung der signaltechnischen Anlagen. Nach einer kurzen Zusammenfassung über die geschichtliche Entwicklung werden im folgenden Beitrag die durchaus problematischen Auswirkungen auf die Instandhaltung beschrieben und Lösungsansätze aus Sicht der...
Die DB Netz AG modernisiert strategisch wichtige Zugbildungsanlagen (ZBA). Dabei wird der Hemmschuhlegerbetrieb durch den Einsatz moderner und vollautomatisch arbeitender Rangier- und Steuerungstechnik abgelöst. Die Transportqualität steigt, und die Kosten pro Wagenumstellung sinken. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms sind fünf Zugbildungsanlagen bereits fertiggestellt. Weitere ZBA folgen. Was geändert wird und weshalb zeitgemäße Zugbildungsanlagen High-Tech-Anlagen sind, ist Gegenstand des folgenden Beitrags.
Aktuelle Fragen zu den Themen Sicherheitstechnik und Eisenbahnrecht standen auf dem 8. Fachkongress für Eisenbahnbetriebsleiter und Sicherheitsmanager von DB Training, Learning & Consulting im thematischen Fokus. Stefan Riese, Geschäftsführer des Qualifizierungs- und Beratungsanbieters des DB Konzerns, konnte auf der zweitägigen Veranstaltung im November 2011 rund 75 Teilnehmer im Radisson Blue Hotel in Erfurt begrüßen.
Stellwerke dienen seit Mitte des 19. Jahrhunderts der Einstellung und Sicherung von Fahrwegen für Zug- und Rangierfahrten im Netz der Eisenbahnen. Waren es zunächst mechanische Stellwerke, mit denen durch Muskelkraft über sehr begrenzte Distanzen hinweg Weichen und Signale gesteuert werden konnten, führte die zunehmende Nutzung des elektrischen Stroms dazu, dass wesentlich größere Stellentfernungen überwunden werden konnten. Dies steigerte die...
Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen: Der Totalverlust eines Relaisstellwerks der Bauform MCL 84 durch einen Kurzschluss in der Oberleitung an der linken Rheinstrecke erforderte eine schnelle Reaktion aller Beteiligten mit dem Ziel, binnen kürzester Zeit wieder Normalbetrieb unter voller Sicherheitsverantwortung eines neu zu errichtenden Stellwerks aufnehmen zu können. Nach knapp fünf Monaten Planungs- und Bauzeit war es soweit –...
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