Seit der Bahnreform 1994 hat sich die Deutsche Bahn zu einem wirtschaftlich stabilen und gesunden
Unternehmen entwickelt. Der Konzern hat führende Positionen erreicht und sich vorgenommen, das weltweit führende Mobilitäts- und Logistikunternehmen zu werden. Doch die Welt dreht sich weiter. Wir stehen vor vielfältigen Herausforderungen: dem Klimawandel und knapper werdenden natürlichen Ressourcen, dem Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte und nicht zuletzt der Konkurrenz auf den international wachsenden und zunehmend volatilen Märkten.
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Beschäftigungsbedingungen
Die Deutsche Bahn auf dem Weg zum Top-Arbeitgeber
Im Spannungsfeld kultureller und unternehmerischer Aspekte
DB Systel, der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT)-Dienstleister der Deutschen Bahn, betreibt rund 500 produktive ICT-Anwendungen. Da liegt es auf der Hand, dass die Softwareentwicklung eine tragende Säule der unternehmerischen Aktivitäten darstellt. Das umfangreiche Aufgabengebiet reicht von der Wartung der Systeme über die Weiterentwicklung bis hin zu kompletten Neuentwicklungen.
Innere Widerstandskraft stärken
Servicemitarbeiter am Bahnhof sind permanent Stresssituationen ausgesetzt. Hier viele eilige Reisende, die ungeduldig nach der nächsten Zugverbindung fragen, dort der Bahnhofsbesucher, der seinen Frust an den Mitarbeitern mit den roten Mützen auslässt. Verbale Angriffe gehören zum Berufsalltag und schlagen sich oft auf das Gemüt der Kollegen nieder. Um ihre Mitarbeiter psychologisch aufzubauen, hat DB Station&Service in der Trainingsreihe Servicewerkstatt das Seminar „Innere Widerstandskraft stärken“ durchgeführt. Entwickelt und umgesetzt hat die Schulung DB Training. In über 150 Seminaren gaben geschulte Psychologen praktische und theoretische Hilfestellungen für den Berufsalltag, um die Servicemitarbeiter zu motivieren und zu stärken. Denn nur Mitarbeiter, die körperlich und mental fit sind, können auf Dauer ihre Leistung bringen. Mehr über Seminar und Servicewerkstätten beschreibt dieser Beitrag.
Unternehmen fit halten
Erfolg macht träge und selbstgefällig. Nur Firmen, die in Bewegung bleiben, sind langfristig wettbewerbsfähig. Und je größer die Unternehmen sind, um so höher ist der Aufwand für die Fitness. Niemand bestreitet, dass Unternehmen sich verändern müssen, wenn das geschäftliche Umfeld es verlangt. Doch die Vorstellung, dass sich ein Unternehmen nur um seiner selbst willen verändern will, macht oft skeptisch. Warum den ganzen Aufwand treiben, wenn es nicht nötig ist?
Vorstand oder altes Eisen
In den wissenschaftlichen Diskussionen zum Thema Demografie sind obere Führungskräfte bislang so gut wie gar nicht beachtet worden. Wie diese ihren Leistungsbeitrag für das Unternehmen bewerten und wie leistungsfähig sie sich in ihren letzten Berufsjahren selbst fühlen, ist neben der Darstellung des aktuellen Forschungsstands Gegenstand der Dissertation der Autorin, für die sie insgesamt 20 leitende Angestellte der Deutschen Bahn AG befragt hat.
Zugehörigkeit erzeugen
Ständig mehr Gehalt zu zahlen, um Mitarbeiter zu halten, erweist sich sehr schnell als kontraproduktiv! Führung sollte vielmehr dafür sorgen, dass das von der Evolution vorgegebene „Grundbedürfnis nach Bindung“ im Unternehmen befriedigt wird, fordern Evolutionsbiologen. Ihr Tipp: Oft reicht es, Teambildungsprozesse und Kommunikationsstrukturen zu verändern.Leider kennen nicht alle Mitarbeiter das gute Gefühl, eine Herausforderung durch gemeinsames Handeln mit anderen gemeistert zu haben. In einem Unternehmen, wo es mit der Teamarbeit klappt, möchte man gerne bleiben, fühlt sich zugehörig und emotional gebunden. Es klingt zunächst paradox. Die heutige Gesellschaft wird als Single-, Ego- und Ellenbogengesellschaft beschrieben. Und trotzdem bleibt die zwischenmenschliche Bindung auch in der Wohlstandsgesellschaft ein zentrales menschliches Motiv.
Voraus denken, heute handeln
Mobilitätsbedürfnisse bestmöglich zu erfüllen, ist Kernaufgabe der Deutschen Bahn – regional wie international. Die positive wirtschaftliche und ökologische Entwicklung des Unternehmens zeigt: Die DB ist in der Lage, intelligente und hochkomplexe Verkehrsnetzwerke und Verkehrsmittel übergreifend zu Mobilitäts- und Logistikketten zu verknüpfen. Nun veröffentlicht die Deutsche Bahn AG ihren zweiten Nachhaltigkeitsbericht, in dem sie – mit Schwerpunkt auf dem Berichtszeitraum 2007 und 2008 – über ihre nachhaltigkeitsorientierte Unternehmenspolitik informiert und dabei auch kritische Themen nicht ausspart.
Nachhaltigkeit in der Bildung
Der DB Konzern hat die Aufgabe weltweit Menschen und Güter sicher zu transportieren, Logistikketten zu organisieren, Verkehrsnetze zu betreiben und gegenüber Kunden und Kollegen vorbildlichen Service zu leben.Da in komplexen Systemen immer wieder unvorhersehbare Unregelmäßigkeiten vorkommen können, müssen sich Mitarbeiter für den Kunden und die DB schnell, wirksam und freundlich einsetzen. Dies gelingt uns nur dann überzeugend, wenn die Mitarbeiter zufrieden sind. Zufriedenheit ein wichtiger Teil in der Kausalkette zum wirtschaftlichen Erfolg und nicht nur Ziel eines humanistischen Weltbildes.
Beschäftigungschancen im demografischen Wandel
Der demografische Wandel hat Deutschland erfasst. Die Bevölkerungszahl schrumpft und wird im Durchschnitt älter. Diese Entwicklungen haben Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt und erfordern ein Neudenken bisheriger personalpolitischer Strategien: Wie können und müssen wir auf den demografischen Wandel reagieren und wo können wir präventiv agieren, um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben?Diese Fragen stellen sich auch dem DB Konzern, in dem die Auswirkungen des demografischen Wandels bereits heute spürbar sind. Obgleich wir jährlich rund 2.800 Auszubildende, 200 BA-Studenten und etwa 220 Absolventen von Hochschulen einstellen, zeichnet sich mit Blick auf die Altersstruktur ein deutliches Bild ab. Im Durchschnitt sind unsere Mitarbeiter 45 Jahre alt. 2015 würde das Durchschnittsalter ohne Gegensteuerung bei 50 Jahren liegen. Diese Entwicklung und die zunehmende Flexibilisierung der Erwerbsbiografien stellen die Nachwuchssicherung sowie das Gesundheits- und Qualifizierungsmanagement vor neue Herausforderungen, die ihresgleichen suchen. Vor allem die Themen Gesundheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie müssen sehr viel stärker als bisher bearbeitet werden.
Arbeit und Bildung aus Sicht der Zukunftsforschung
Nach fast 50 Jahren ist dies der erste Auftrag zum Bau einer Dampflokomotive in Deutschland. Der einem Neubau gleichkommende Nachbau stellt in der heutigen Industrielandschaft eine herausragende Leistung dar, weil kaum ein Industriebetrieb in der Lage ist, Teile mit der für den Dampflokbetrieb notwendigen Robustheit zu fertigen. Die Meiniger Dampflokbauer konnten dagegen auf jahrzehntelang tradierte Fertigungstechnologien zurückgreifen, die zuletzt beim Wiederaufbau des „Adlers“ ihre besondere Leistungsfähigkeiten unter Beweis stellten.
Was bewegt Mitarbeiter wirklich?
Deutsche Unternehmen können im Vergleich zu anderen europäischen Ländern auf eine recht engagierte und motivierte Mitarbeiterschaft zählen. So lautet ein Ergebnis einer Untersuchung über Mitarbeiterengagement und -präferenzen der Unternehmensberatung Towers Perrin.
Erfahrung? Ab in den Vorruhestand! Oder gibt es intelligentere Lösungen?
Firmen rationalisieren in regelmäßigen Schüben ihre Unternehmen. Täten sie es nicht, würden sie den Anschluss an die Wettbewerber verlieren. Durch die Rationalisierungsmaßnahmen werden Anpassungen an die zukünftigen Erfordernisse vollzogen, die über die Verbesserungsbemühungen des täglichen Geschäftes hinausgehen. Das Erschließen größerer Ratio-Potenziale erfolgt – meist projektmäßig organisiert – in kleinen Gruppen. Dort werden die Vorschläge ausarbeitet, wie man die Prozesse den vorher abgeschätzten künftigen Anforderungen anpassen kann. Um hier erfolgreich zu sein, ist ein hohes Maß an Erfahrung der Gruppenmitglieder unabdingbar.