Die DB Netz AG modernisiert strategisch wichtige Zugbildungsanlagen (ZBA). Dabei wird der Hemmschuhlegerbetrieb durch den Einsatz moderner und vollautomatisch arbeitender Rangier- und Steuerungstechnik abgelöst. Die Transportqualität steigt, und die Kosten pro Wagenumstellung sinken. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms sind fünf Zugbildungsanlagen bereits fertiggestellt. Weitere ZBA folgen. Was geändert wird und weshalb zeitgemäße Zugbildungsanlagen High-Tech-Anlagen sind, ist Gegenstand des folgenden Beitrags.
Die Kundenansprüche im Hinblick auf die Reise- und Transportangebote der Bahn steigen ebenso kontinuierlich wie die Kapazitätsnachfrage an schienengebundenen Verkehr. Dem prognostizierten Nachfragewachstum steht die Finanzlage von Bund und Ländern gegenüber. Diese anspruchsvolle Situation zwingt alle Beteiligten zu einem noch verantwortungsvolleren Umgang mit den limitierten Ressourcen.
Um die Verkehrstage und Ausschlusstage eines Zuges elektronisch darzustellen, wurde das System der Verschlüsselung der Verkehrstage entwickelt, das im folgenden Artikel beschrieben ist.
ETCS (European Train Control System) ist ein neues Zugsicherungs- und Leitsystem, das die Bahnen und die Signalbauindustrie in den vergangenen 15 Jahren entwickelt haben. Ziel war und ist es, langfristig die Vielzahl der nationalen, untereinander inkompatiblen Systeme abzulösen, die den grenzüberschreitenden Verkehr kompliziert und unnötig teuer machen. Gleichzeitig stellt das System ETCS den höchsten Standard an Sicherheit in Europa...
Infrastrukturverknüpfungsverträge stellen wichtige Bindeglieder im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen der Deutschen Bahn AG und ihren europäischen Nachbarn dar. Im bilateralen Verhältnis werden im Rahmen dieser vertraglichen Vereinbarungen Grundlagen im Hinblick auf Betriebssicherheit sowie einen reibungslosen Betrieb geregelt. Dieser Beitrag behandelt die wesentlichen Inhalte eines solchen Vertrages mit den belgischen Nachbarn.
In Deine Bahn 3/2011 wurde das Themenfeld "Kompetenz in der Netzdisposition" vorgestellt. Hierbei wurden die gestiegenen Anforderungen an die Mitarbeiter und daraus resultierende Neuerungen bezüglich der Ausbildung und des Qualifizierungserhalts der Zug- und Bereichsdisponenten sowie der Netzkoordinatoren der DB Netz AG – basierend auf den Ergebnissen des ProNetz-Projekts Betriebsmanagement – beleuchtet. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick zur Umsetzung...
Manchmal muss man etwas ändern, damit alles beim Alten bleibt. Dies ist ein Merkmal wichtiger Änderungen, die mit Bekanntgabe 9 zur Richtlinie (Ril) 408.01 – 09 am 11. Dezember in Kraft treten. Das zweite, auffällige Merkmal dieser Bekanntgabe: Die Ril 408 ist dünner geworden – zahlreiche Regeln sind entfallen bzw. in anderes Regelwerk überführt worden.
Eine technisch-betriebliche Bedienschnittstelle soll das künftige Zusammenwirken zwischen dem Fahrdienstleiter-ESTW (BZ), dem Zugleiter und dem Zugpersonal vor Ort erleichtern. Die notwendigen Regeln hierzu werden mit Bekanntgabe 4 zur Ril 436 am 10. Juni 2012 eingeführt und in diesem Beitrag vorgestellt.
Die DB Netz AG betreibt Zugleitstrecken nach Ril 436, auf denen einfache betriebliche Verhältnisse (schwaches Belastungsprofil) vorliegen und ein Zugleitbetrieb gemäß Ril 413.0752 zulässig ist. Strecken, die heute mit klassischer Stellwerkstechnik betrieben werden und ein schwaches Belastungsprofil aufweisen, können zukünftig in Zugleitstrecken umgewandelt werden. Hierbei wird seitens des Betriebs stets die Frage gestellt, wie flexibel die Betriebsabwicklung dann noch...
Bei der von der Professur für Verkehrssicherungstechnik der TU Dresden veranstalteten Fachtagung der Reihe „Entwicklungen des Sicherungswesens in Theorie und Praxis“ stand Anfang Oktober die Sicherheit an der Nahtstelle von Technik und Betrieb im Mittelpunkt. Über 100 Teilnehmer, die überwiegend aus Deutschland, aber auch aus Frankreich und der Schweiz kamen, informierten sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Ein organisiertes...
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