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Rechtswissen zur Fahrausweisprüfung: Im Durchschnitt betreten 3% der Fahrgäste Bahn und Bus ohne Fahrausweis. Bei rund 10 Mrd. Fahrgästen im ÖPNV sind das immerhin 350 Millionen über das gesamte Jahr verteilt. Die dadurch entstehenden Einnahmenverluste für die Verkehrsunternehmen sind riesig.
In der gegenwärtigen Situation, in der die Unternehmen vor vielfältigen Aufgaben stehen, erhält auch die Fahrausweisprüfung eine wachsende Bedeutung. Der soziale Aspekt im Umgang mit Fahrgästen wird für die Kolleginnen und Kollegen nicht minder bedeutsam wie die Fahrausweiskontrolle und die Einnahmensicherung.
Im Rechtswissen-Seminar wird es in erster Linie darum gehen, die Gesetzeslage zu Themen praxisorientiert kennenzulernen, um in der täglichen beruflichen Praxis noch wirksamer sein zu können.
Außerdem stehen Erfahrungsaustausch, fallbezogene Diskussionen und die Fragen der Teilnehmenden im Zentrum.
Bringen Sie Ihre Fragen mit oder schicken Sie sie im Voraus!
Die Finanzierung von Neu- und Ausbauvorhaben im ÖPNV erfolgt seit Jahrzehnten maßgeblich unter Einbeziehung der Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, GVFG).
Aufgrund der Vorgaben des Haushaltsgrundsätzegesetzes (HGrG) und der Bundeshaushaltsordnung (BHO) muss dazu eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung erfolgen, da es sich um Vorhaben mit einer erheblichen finanziellen Bedeutung handelt.
Der Nachweis der Förderwürdigkeit erfolgt durch das Verfahren der Standardisierten Bewertung. Diese ermöglicht eine einheitliche Bewertung örtlich, technisch und verkehrlich unterschiedlicher Vorhaben nach gleichen Maßstäben. Dabei werden betriebswirtschaftliche Faktoren sowie Vor- und Nachteile für die Fahrgäste und Auswirkungen auf die Allgemeinheit berücksichtigt. Durch die Erhöhung der GVFG-Mittel des Bundes können in den nächsten Jahren tendenziell mehr Projekte gefördert werden. Daher sind künftig noch mehr Vorhaben als bislang einer Standardisierten Bewertung zu unterziehen.
Das Seminar gibt Ihnen einen Einblick in die Grundlagen und die Durchführung einer Standardisierten Bewertung. Die Vermittlung der Inhalte wird dabei durch einige praxisbezogene Übungen ergänzt, um die Anwendung des Verfahrens zu veranschaulichen.
Das Seminar „Team Resource Management in Leitstellen – Ressourcen stärken und nutzen“ legt die Grundlage für eine effektive und zukunftsorientierte Arbeitsweise in modernen Leitstellen. Der zweitägige Kurs richtet sich speziell an Mitarbeitende in Leitstellen und bietet praxisorientierte Ansätze, um die Teamarbeit weiterzuentwickeln und die täglichen Herausforderungen souverän zu meistern.
Was Sie erwartet:
- Verständnis für Sicherheitsorganisationen und Disposition: Erfahren Sie mehr über die besonderen Herausforderungen und Anforderungen, die in Sicherheitsorganisationen bestehen, und wie eine effiziente Disposition die Einsatzplanung und -steuerung optimiert.
- Risikoanalyse und -management: Lernen Sie, Risiken effektiv zu identifizieren und zu bewerten – von Störungen bis hin zu Notfällen und Krisen.
- Einführung ins Team Resource Management (TRM): Entwickeln Sie fundierte Kenntnisse über die Prinzipien und Methoden, die eine optimale Teamarbeit und Ressourcenverwendung fördern.
- 12 Leitsätze für die Arbeit in Leitstellen: Die wichtigsten Grundprinzipien – von Antizipation bis hin zur Zusammenarbeit – um in einer Leitstelle erfolgreich und sicher zu agieren.
In praxisnahen Übungen und Trainings können die Teilnehmenden die Inhalte direkt anwenden und sich in realistischen Szenarien auf kritische Situationen vorbereiten.
Das Einführungsseminar „Bahnsysteme in der Praxis“ richten sich an Führungsnachwuchskräfte, die neu in Unternehmen und Institutionen des Bahnsektors oder in einem bahnaffinen Spezialgebiet tätig sind und eine Einführung in das System Bahn erhalten sollen. Mit Vorträgen zu den wesentlichen Komponenten vermittelt es einen ersten Überblick über das Gesamtsystem Bahn. Zur praxisnahen Gestaltung werden im Rahmen des Seminars Anlagen und Einrichtungen von Unternehmen des Bahnsektors besichtigt. Für Führungsnachwuchskräfte, die das Fach Eisenbahnwesen (Bahnbau, Bahnbetrieb oder Schienenfahrzeuge) studiert haben, dienen die Inhalte dieser Seminare zur Auffrischung bereits erworbener Kenntnisse.
Das Seminar thematisiert die Erstellung von Bahnanlagen nach Vorgaben der EIGV, VV IBG Infrastruktur, VV BAU und VV BAU STE im Bereich DB InfraGO AG Geschäftsfeld Personenbahnhöfe (Bahnsystem).
Ziel ist es, die Teilnehmenden anhand praxisorientierter Beispiele fachlich optimal zu qualifizieren, damit durch die Anwendungskenntnis aktuell geltender Regelwerke und Richtlinien, Normen und Vorschriften eine effiziente und qualitätsorientierte Planung und Durchführung von Neubaumaßnahmen durchgeführt werden kann.
Die Eisenbahn gilt als umweltfreundliches Verkehrsmittel. Sie steht daher bei der Einhaltung des Umweltrecht unter besonderer Beobachtung.
Bei Änderungen an und dem Neubau von Eisenbahninfrastrukturanlagen kommt es immer wieder zu Eingriffen in die Umwelt.
Schwerpunkte des Seminars sind daher der Artenschutz und das Wasserrecht sowie die technische Planung und Durchführung von Umbauten/Erneuerung von Bahnanlagen. Dabei sind Fragen von Altlasten, Abfallbeseitigung zu beachten. Auch der Immissionsschutz – Schallschutz – ist gerade bei Neu- und Umbauten ein wichtiges Thema bei den Anwohnenden und Betroffenen.
Das Online-Seminar vermittelt einen Überblick im Bereich Leit- und Sicherungstechnik (LST) für Beginner, um das Gewerk im Gesamtsystem Eisenbahn einzuordnen und die vorgeschriebenen Ausprägungen der LST-Einrichtungen je nach betrieblichem Anwendungsfall zu kennen. Denn im System Bahn ist es wichtig, auch Bereiche außerhalb seines Kerngeschäftes zu kennen und dort ein Grundverständnis zu haben.
Neben den grundlegenden Begrifflichkeiten und Zusammenhängen des Systems lernen Sie alle Generationen der LST kennen und erhalten einen Überblick über künftige Entwicklungen. Außerdem erhalten Sie Einblicke in die Planungstätigkeit von LST-Anlagen. Welche Pläne gibt es und wie sehen sie aus? Was muss im Planungsprozess gemacht werden? Wie funktionieren Genehmigung und Freigabe?
Die qualitätsorientierte Personalführung fungiert als fundamentale Komponente im Sicherheitsmanagementsystem von Eisenbahnverkehrsunternehmen. Der Leitfaden der Eisenbahnagentur der Europäischen Union zeigt die Notwendigkeit einer definierten Unternehmenskultur, einer stabilen Führungsstruktur und der Unterstützung der Mitarbeitenden als Voraussetzung für die Erteilung der Sicherheitsbescheinigung beziehungsweise Sicherheitsgenehmigung.
Im Kontext des Führungsseminars zur Integration von MOF in Eisenbahnunternehmen unter der fachlichen Anleitung von FORNOL – FÜHRUNG | BAHN-Consulting haben Sie die Möglichkeit, Ihre spezifischen Führungsstärken und -potenziale systematisch zu entwickeln. Lernen Sie, Führungsaufgaben selbstständig zu übernehmen und einen eigenen Führungsstil zu entwickeln und menschliche und organisatorische Faktoren (MOF) für gesunde Mitarbeitende und Unternehmen einzusetzen.
Erörtern Sie, wie Sie die kompetente Führung Ihrer Mitarbeitenden mittels individualisierter Zielvereinbarungen und wertschätzender Kommunikation realisieren können, um den Erfolg bei der Integration menschlicher und organisatorischer Faktoren in Ihrem Unternehmen zu gewährleisten.
Neben den fachlichen Aspekten haben Sie ausreichend Gelegenheit zum gegenseitigen Meinungs- und Informationsaustausch.
Das Seminar thematisiert die Erstellung von Bahnanlagen nach Vorgaben der EIGV, VV IBG Infrastruktur, VV BAU und VV BAU STE im Bereich DB InfraGO AG Geschäftsfeld Personenbahnhöfe (Bahnsystem).
Ziel ist es, die Teilnehmenden anhand praxisorientierter Beispiele fachlich optimal zu qualifizieren, damit durch die Anwendungskenntnis aktuell geltender Regelwerke und Richtlinien, Normen und Vorschriften eine effiziente und qualitätsorientierte Planung und Durchführung von Neubaumaßnahmen durchgeführt werden kann.
Das Seminar vermittelt einen Überblick zu den wichtigsten Rechtsgrundlagen der VOB/B Update und vermittelt Grundwissen insbesondere für Bauleitende.
Im gewerblichen Bereich wird bei Bauverträgen regelmäßig die VOB/B als Vertragswerk einbezogen. In der Praxis zeigt sich, dass zahlreiche Bestimmungen der VOB/B nicht hinreichend bekannt sind. Wer hier Fehler macht, kann Rechte bzw. (Zahlungs-)Ansprüche verlieren.
Dieses speziell für Bauleiter konzipierte praxisnahe VOB/B-Seminar hilft Ihnen, Ihre Kenntnisse zur VOB/B anhand anschaulicher Beispielfälle zu festigen und aufzufrischen.
Das Seminar vermittelt alles Wichtige rund um die Planung von Bahnübergängen (BÜ) nach DB- und NE-Regelwerk.
- Anforderungen des Eisenbahn- und Straßenverkehrs an BÜ verstehen
- Rechtliche Vorgaben für die Planung von BÜ anwenden
- Komplexität und Wechselwirkungen des Planungsablaufs an BÜ verstehen
- Bautechnische und sicherungstechnische Planung von BÜ durchführen
- Sichtflächenberechnung für nichttechnisch gesicherte BÜ anwenden
- Einschaltstreckenberechnung für technisch gesicherte BÜ anwenden
5. VDV-Plattform zur digitalen Transformation: Die digitale Transformation ist längst Realität im öffentlichen Verkehr und zugleich eine der größten offenen Baustellen der Branche. Zwischen politischen Digitalisierungsambitionen, neuen regulatorischen Rahmenbedingungen, komplexen Infrastruktursystemen und einem sich zuspitzenden Fachkräftemangel stellt sich eine zentrale Frage:
Wie kann Digitalisierung konkret zur Leistungsfähigkeit, Effizienz und Zukunftssicherheit des ÖPNV beitragen und wo liegen aktuell die größten Engpässe?
Der VDV und die VDV-Akademie laden zu einer digitalen Fachveranstaltung ein, die digitale Transformation nicht als reines Technikthema betrachtet, sondern als politisch regulierten, infrastrukturell komplexen und sozial hochrelevanten Umbauprozess. Infolgedessen versteht sich die Veranstaltung zugleich als Austauschplattform zwischen Verkehrsbranche, Politik und Verwaltung. Ziel ist es, regulatorische Rahmenbedingungen, Digitalisierungsstrategien und praktische Umsetzung enger miteinander zu verzahnen.
Die Webinarreihe vermittelt alles Wichtige zum Straßenbahn-, Stadtbahn- und U-Bahnbetrieb: Systemwissen, Zusammenhänge, Betriebsabläufe.
Die Webinarreihe zielt auf einen nachhaltigen Wissensaufbau, etwa durch umfangreiche und aufwendige Videoanimationen aller wichtigen bahntechnischen Vorgänge, ab. Mit weiterführenden visuelle Prozessdarstellungen, Bildern, physikalische Herleitungen, interaktive Formularfelder und vielem mehr, bekommen die Teilnehmenden tiefgreifende Einblicke rund um den Betrieb im Nahverkehr.
Sie haben die Möglichkeit, die Webinarreihe aktiv mitzugestalten und sich für die bahntechnischen Themen zu begeistern. Durch die sehr starke Visualisierung der Inhalte und die Aufteilung auf 12 Einzelstunden bleiben die Inhalte nachhaltig und sind jederzeit auch online wieder abrufbar, auch Jahre später.
Die 12. teilige, digitale Webinarreihe findet vom 05. Mai – 18. August 2026 jeden Dienstag um 16:30 Uhr statt.
Das Einführungsseminar „Grundlagen der Bahnsysteme“ richten sich an Führungsnachwuchskräfte, die neu in Unternehmen und Institutionen des Bahnsektors oder in einem bahnaffinen Spezialgebiet tätig sind und eine Einführung in das System Bahn erhalten sollen. Mit Vorträgen zu den wesentlichen Komponenten vermittelt es einen ersten Überblick über das Gesamtsystem Bahn. Zur praxisnahen Gestaltung werden im Rahmen des Seminars Anlagen und Einrichtungen von Unternehmen des Bahnsektors besichtigt. Für Führungsnachwuchskräfte, die das Fach Eisenbahnwesen (Bahnbau, Bahnbetrieb oder Schienenfahrzeuge) studiert haben, dienen die Inhalte dieser Seminare zur Auffrischung bereits erworbener Kenntnisse.
Die Richtlinie 798/2016/EU der europäischen Gemeinschaft gibt Anforderungen zum Sicherheitsmanagement der Eisenbahn vor.
Das Seminar „Sicherheitsmanagementsystem I; Rechtliche Grundlagen“ gibt Unternehmer*innen und den Mitarbeitenden Sicherheit in der Umsetzung der Vorgaben.
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmenden die Anforderungen der relevanten EU-Richtlinien und EU-Verordnungen an SMS und ECM kennen und diese in die bestehenden Prozesse ihres Unternehmens einbetten können. Sie lernen, risikoorientiert vorzugehen und erlangen Kenntnisse über die Verfahren und Methoden aus den relevanten CSM-Verordnungen. So können die Teilnehmenden die besonderen Herausforderungen als Beauftragter im Sicherheitsmanagement reflektieren und gewinnen Sicherheit in der Ausübung ihrer Rolle.
Das Bahnübergänge-Fachseminar gibt einen Überblick über die Datenschnittstelle SCI-LX sowie die FSÜ (Fahrstraßenüberwachung). Es soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigen, die Funktionsweise von SCI-LX und FSÜ, sowie die Unterschiede zu den bisher etablierten Überwachungsarten zu verstehen.
Die im Zusammenhang mit der digitalen Stellwerkstechnik neu entwickelte Datenschnittstelle SCI-LX (Standard Communication Interface – Level Crossing) ermöglicht gegenüber den bisherigen Relaisschnittstellen einen vielfältigeren Informationsaustausch zwischen elektronischen Stellwerken und Bahnübergangssicherungsanlagen.
In diesem Zusammenhang wurde FSÜ (Fahrstraßenüberwachung) als neues Überwachungsprinzip für Bahnübergänge eingeführt. Einen Überblick über alle Neuerungen erhalten Sie in diesem Fachseminar
Das Seminar thematisiert die Erstellung von Bahnanlagen nach Vorgaben der EIGV, VV IBG Infrastruktur, VV BAU und VV BAU STE im Bereich DB InfraGO AG Geschäftsfeld Personenbahnhöfe (Bahnsystem).
Ziel ist es, die Teilnehmenden anhand praxisorientierter Beispiele fachlich optimal zu qualifizieren, damit durch die Anwendungskenntnis aktuell geltender Regelwerke und Richtlinien, Normen und Vorschriften eine effiziente und qualitätsorientierte Planung und Durchführung von Neubaumaßnahmen durchgeführt werden kann.
Schwerpunkt des Online-Seminars „Menschliche und Organisatorische Faktoren (MOF) in der Analyse“ ist das Änderungs- und Risikomanagement. Im Fokus steht dabei die Vermittlung einer pragmatischen Vorgehensweise zur Identifikation potenzieller Gefährdungen/Risiken aus den „Menschlichen und Organisatorischen Faktoren“, welche bei einer Änderung am Eisenbahnsystem die Fähigkeit des Menschen, eine Aufgabe zuverlässig durchzuführen, beeinflussen können.
Wünschenswert ist ein Hintergrundwissen zu den Anforderungen an Sicherheitsmanagementsysteme der Eisenbahnen; Erfahrung im Risikomanagement und Umgang mit der CSM RA sind von Vorteil.
Teilnehmende erhalten mit der Einladung zu diesem Seminar zusätzlich einen kostenfreien Zugang zu den WBT’s (Web Based Trainings) „MOF als Teil der Sicherheitskultur“ (Wa9710) und „Förderung einer positiven Sicherheitskultur“ (Wa9730) auf der DB Lernwelt.
Das einwöchige Blockseminar bietet eine umfassende Vorbereitung auf die Prüfung nach EBPV-RECHT durch das Eisenbahn-Bundesamt im Juni 2026. Es wird von 5 Jurist*innen durchgeführt – in Präsenz und mit Ausrichtung auch auf Sicherherheitsmanager*innen.
Die Bestellung der Betriebsleiter*innen und ihrer Stellvertretung bedarf der Bestätigung durch die zuständige Aufsichtsbehörde. Die Bestellung wird auf Antrag bestätigt, wenn Betriebsleiter*innen die fachliche Befähigung erworben haben. Die Eisenbahnbetriebsleiter-Prüfungsverordnung (EBPV) setzt inhaltliche Maßstäbe für die Prüfung zum Betriebsleiter/zur Betriebsleiter*in einer Eisenbahn. Mit Bezug zu den gesetzlichen Vorgaben aus dem Gemeinschaftsrecht und dem Allgemeinen Eisenbahngesetz zur Sicherheit des Eisenbahnwesens sind die Wissensvorgaben eins zu eins übertragbar auf Sicherheitsmanager*innen. Die nationale Rechtsverordnung EBPV zielt für das (Teil-)Fach Recht insbesondere auf ausgewählte Fragen mit Bezug zu der Tätigkeit eines Betriebsleiters. Diesen Rahmen bietet das einwöchige Blockseminar Recht mit einem Team aus 5 Juristinnen und Juristen.
VDV, VDV-Akademie und WerkStadtMobilität laden herzlich zum Erfahrungsaustausch rund Betrieb, Wartung und Instandhaltung von Anlagen in Rillenkonstruktion ein. Der sichere und ordnungsgemäße Betrieb nach BOStrab steht dabei im Mittelpunkt.
Die Teilnehmenden befassen sich intensiv mit der Instandhaltung von Rillenweichen, Rillenkreuzungen und Rillenauszugsvorrichtungen. Ziel der Veranstaltung ist es, von den Erfahrungen der Verkehrsbetriebe gegenseitig zu lernen und sich über das Vorgehen bei der regel- und turnusmäßigen Instandhaltung auszutauschen. Vertreterinnen und Vertreter der Industrie sowie Dienstleistungsunternehmen können hier ergänzend wertvolle Unterstützung und Input anbieten.
Am ersten Tag leiten Fachvorträge das Thema ein und vermitteln aktuelles Wissen. Am zweiten Tag wird in sogenannten Marktständen in kleinen Gruppen an detaillierten Fragestellungen gearbeitet. Dabei sind Sie als Teilnehmende bzw. Teilnehmender gefragt: Bringen Sie Ihre Erfahrungen ein, berichten Sie aus Ihrem Unternehmen, wie Sie die Instandhaltung von Rillenkonstruktionen planen und realisieren, mit welchen Problemen Sie dabei konfrontiert sind und welche Lösungsansätze sowie spezielle Vorgehensweisen Sie innerbetrieblich oder gemeinsam mit Industrie und Dienstleistern entwickelt oder initiiert haben. Gerne können Sie Ihre eigenen Arbeits- und Verfahrensanweisungen zur Veranstaltung mitbringen.
Lernen Sie von Kolleg*innen aus anderen Verkehrsbetrieben, der Industrie und von Dienstleistern, wie der Fahrweg noch effizienter gestaltet werden kann.
Das Seminar „Menschliche und organisatorische Faktoren (MOF) in der Ursachenanalyse (Ereignis- und Unfallmanagement) richtet sich an Beteiligte an Analysen im Ereignis- und Unfallmanagement. Sie sollten idealerweise bereits erste Erfahrungen mit Ereignisanalysen mitbringen. Den Anforderungshintergrund für dieses Angebot bildet die EU-Verordnung 2018/762, insbesondere die Anforderungen zu 7.1 Lehren aus Unfällen und Störungen. Danach sollte die Organisation nachweisen, dass sie Unfälle und Störungen untersucht, um die Risikokontrolle zu erlernen und zu verbessern. Hierfür sollte das Personal, das mit entsprechenden Aufgaben betraut ist, befähigt sein, Untersuchungen durchzuführen, auch in Bezug auf menschliche und organisatorische Faktoren (MOF).
Teilnehmende erhalten mit der Einladung zu diesem Seminar zusätzlich einen kostenfreien Zugang zu den WBT’s (Web Based Trainings) „MOF als Teil der Sicherheitskultur“ (Wa9710) und „Förderung einer positiven Sicherheitskultur“ (Wa9730) auf der DB Lernwelt.
08.06.2026 - 12.06.2026
Funktionsausbildung zum Betriebsleiter nichtöffentlicher Eisenbahnen
Die 13-tägige Funktionsausbildung zum Betriebsleiter/zur Betriebsleiterin nichtöffentlicher nichtbundeseigener Eisenbahnen bzw. zur örtlichen Betriebsleitung einer öffentlichen Eisenbahn (EBV), für die der Rhomberg Sersa Vossloh die Anerkennung durch das Eisenbahn-Bundesamt vorliegt, wird ab dem Weiterbildungsjahr 2025 mit einem neuen Schulungskonzept angeboten.
Damit werden praxisnahe Unterrichtseinheiten, die nicht nur das theoretische Wissen auflockern, sondern ein umfassendes Verständnis für den Umgang mit Material und Geräten schaffen, zum Standard. Ein zusätzlich eingeräumter Zeitraum für Repetitorium und Prüfung ermöglicht eine vertiefende Vorbereitung auf die schriftliche und mündliche Prüfung und verbessert die Erfolgschancen weiter.
Die Prüfung dient als Nachweis der Fachkenntnisse zur Vorlage bei den Eisenbahnaufsichtsbehörden bzw. bei Eisenbahnbetriebsleiter*innen für die Bestellung als örtliche*r Betriebsleiter*in (Anschlussbahnleiter) auf Grundlage eines zu führenden Fachgesprächs. Rechtsgrundlage ist die BOA (Ausnahme: Hessen EBO). Für die Teilnahme an dieser Funktionsausbildung sind Berufserfahrung sowie Kenntnisse aus den einzelnen Fachbereichen erforderlich.
Bei diesem Seminar handelt es sich um ein mehrteiliges Seminar, das nur in der Gesamtheit gebucht werden kann. Die Termine sind:
08.06.2026 – 12.06.2026
15.06.2026 – 19.06.2026
30.06.2026 – 02.07.2026
Der Workshop „CSM – Anwendung bei Baumaßnahmen der DB InfraGO AG GB Fahrweg“ bietet Planenden und Projektleitenden einen kompakten Überblick über die Grundlagen der CSM-Verordnung.
Er erläutert die spezielle Anwendung der CSM-VO im Bereich des strukturellen Teilsystems Infrastruktur und behandelt die richtige Anwendung der Arbeitshilfen, das Bearbeiten der Vordrucke und die Zusammenstellung der Dokumentation bis hin zum Inbetriebnahmeprozess 03 im GB Fahrweg der InfraGO AG anhand praktischer Beispiele.
Hinweis: Die VDEI-Akademie bietet in der Juni-Woche eine Seminarkombination an, die den Inbetriebnahmeprozess nach EIGV thematisch abdeckt:
08.06. Workshop CSM – Anwendung bei Baumaßnahmen der DB InfraGO AG
09.-10.06. Erstellung/Änderung von Bahnanlagen nach EIGV, VV IBG Infrastruktur, VV BAU, VV BAU STE im Bereich DB InfraGO AG GB Fahrweg
11.06. Workshop Erstellung EIGV Anlage 6 (Infrastruktur)
Anmelden können Sie sich auf der Website.
09.06.2026 - 10.06.2026
Erstellung/Änderung von Bahnanlagen nach EIGV, VV IBG Infrastruktur, VV BAU, VV BAU STE im Bereich DB InfraGO AG GB Fahrweg
Das Seminar zur Erstellung/Änderung von Bahnanlagen informiert Sie ausführlich über die EIGV, VV IBG Infrastruktur, VV BAU, VV BAU STE und deren Anwendung im Bereich der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg.
Die aktuelle Rechtslage und Berichte über die praktische Erfahrung sind ebenso Inhalt der Fachvorträge wie projektbezogene Unterlagenerstellung und fachtechnische Besonderheiten. Die Seminarpausen bieten Möglichkeit zum angeregten Austausch aller Teilnehmenden und Referenten.
Hinweis: Die VDEI-Akademie bietet in der Juni-Woche eine Seminarkombination an, die den Inbetriebnahmeprozess nach EIGV thematisch abdeckt:
08.06. Workshop CSM – Anwendung bei Baumaßnahmen der DB InfraGO AG
09.-10.06. Erstellung/Änderung von Bahnanlagen nach EIGV, VV IBG Infrastruktur, VV BAU, VV BAU STE im Bereich DB InfraGO AG GB Fahrweg
11.06. Workshop Erstellung EIGV Anlage 6 (Infrastruktur)
Anmelden können Sie sich auf der Website.
Das Fachseminar „Bremstechnik der Schienenfahrzeuge“ richten sich an Führungsnachwuchskräfte, die ihr Wissen in der Schienenfahrzeugtechnik vertiefen möchten. Mit Vorträgen zu den wesentlichen Komponenten vermittelt es einen umfassenden Überblick über die Bremstechnik der Schienenfahrzeuge. Die Wissensvermittlung wird durch praktische Übungen am Bremssystemdemonstrator CT² der Knorr-Bremse unterstützt.
Für das Fachseminar sind Grundkenntnisse zu den Komplexen Bremstechnik und Bremsbetrieb von Vorteil.
Im Online Seminar „Anforderungen an die Entity in Charge of Maintenance (ECM) erfüllen“ erfahren die Teilnehmenden neben den rechtlichen Anforderungen alles Notwendige, um ein Instandhaltungssystem im Unternehmen zu implementieren.
Die Fahrzeuginstandhaltung muss vielfältige rechtliche Anforderungen erfüllen – ob als Teil eines EVUs oder als eigenständiges Unternehmen. In diesem Training machen Sie sich mit den Anforderungen näher vertraut und lernen Wege kennen, wie Sie diese praktisch erfüllen können. Der Schwerpunkt liegt auf den Anforderungen an die Entity in Charge of Maintenance (ECM) gemäß der aktuellen EU-Verordnung.
Vertiefe u. a. die vier Funktionen der ECM.
Sie erfahren, wie Sie Zuständigkeiten und Prozesse in Ihrem Unternehmen besonders an Naht- und Schnittstellen regeln kannst. Außerdem erhalten Sie Informationen für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen mit ECM-Funktionen.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Nutzung bereits vorhandener Managementsysteme bzw. deren Dokumentation insbesondere der Interaktion mit dem Sicherheitsmanagementsystem.
- Verantwortlichkeiten der Instandhaltung definieren
- Die vier Funktionen der ECM im Kontext der Fahrzeuginstandhaltung
- ECM in das Sicherheitsmanagement integrieren
- Anforderungen der aktuellen EU-Verordnung effizient im Unternehmen implementieren und zur Zertifizierung bringen
- Vorhandene Prozesse und Dokumente nutzen
Der Workshop informiert Sie speziell über die Erstellung der EIGV Anlage 6 (Infrastruktur). Diese wird meist als Inbetriebnahmedossier bezeichnet.
Die Rahmenbedingungen werden aus praktischer Erfahrung ebenso aufgezeigt wie die Form der Vorlagen an das Eisenbahn-Bundesamt zur Erlangung der Inbetriebnahmegenehmigung mit und ohne EG-Prüfung. Die Seminarpausen bieten Möglichkeit zum angeregten Austausch aller Teilnehmer und Referenten.
Hinweis: Die VDEI-Akademie bietet in der Juni-Woche eine Seminarkombination an, die den Inbetriebnahmeprozess nach EIGV thematisch abdeckt:
08.06. Workshop CSM – Anwendung bei Baumaßnahmen der DB InfraGO AG
09.-10.06. Erstellung/Änderung von Bahnanlagen nach EIGV, VV IBG Infrastruktur, VV BAU, VV BAU STE im Bereich DB InfraGO AG GB Fahrweg
11.06. Workshop Erstellung EIGV Anlage 6 (Infrastruktur)
Anmelden können Sie sich auf der Website.
Das Fachseminar „Regionalverkehr“ richten sich an Führungsnachwuchskräfte, die tiefer in den Schienenpersonennahverkehr einsteigen möchten. Mit Vorträgen zu den wesentlichen Komponenten vermittelt es einen umfassenden Überblick über den Regionalverkehr im System Bahn. Zur praxisnahen Gestaltung werden im Rahmen des Seminars Anlagen und Einrichtungen von Unternehmen des Bahnsektors besichtigt. Für das Fachseminar sind Grundkenntnisse des Fachgebiets von Vorteil. Dazu zählen unter anderem die komplexe Strukturreform Bahn, Wettbewerb, Digitale Infrastruktur, Betriebskonzepte, Digitale Dienste, Fahrzeugtechnik sowie alternative Antriebe.
Das Seminar Grundlagen des ÖPNV vermittelt einen umfassenden Überblick über den ÖPNV und erleichtert den Einstieg in die Mobilitätsbranche.
Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein komplexes System aus rechtlichen, organisatorischen, finanziellen und betrieblichen Rahmenbedingungen. Dieses Seminar bietet einen fundierten Einstieg in die Mobilitätsbranche und vermittelt neues Grundlagenwissen für Mitarbeitende, die erstmals im ÖPNV tätig sind. Ziel ist es, Zusammenhänge zu verstehen, Rollen einzuordnen und das eigene Aufgabenfeld sicher im Gesamtsystem zu verorten.
Ziel des Seminars ist es, neuen Mitarbeitenden einen fundierten Überblick über den Öffentlichen Personennahverkehr zu vermitteln und sie in die Besonderheiten der Mobilitätsbranche einzuführen. Die Teilnehmenden lernen die zentralen Begriffe, Akteure und Rollen des ÖPNV kennen und verstehen dessen Bedeutung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Grundlagen sowie über Organisations- und Finanzierungsstrukturen und gewinnen ein grundlegendes Verständnis für Aufbau, Betrieb und Verantwortlichkeiten in einem Verkehrsunternehmen. Darüber hinaus werden aktuelle und zukünftige Herausforderungen des ÖPNV – etwa Digitalisierung, nachhaltige Finanzierung und Fachkräftemangel – eingeordnet. Auf dieser Basis sind die Teilnehmenden in der Lage, ihr neu erworbenes ÖPNV-Wissen sinnvoll mit ihren eigenen Aufgaben und ihrer jeweiligen fachlichen Rolle zu verknüpfen.
Die Richtlinie 798/2016/EU der europäischen Gemeinschaft gibt Anforderungen zum Sicherheitsmanagement der Eisenbahn vor.
Diese Vorgaben umzusetzen – zum Erhalt / Verlängerung der Bescheinigung – gibt Unternehmer*innen und den Mitarbeitenden Sicherheit in der Umsetzung des Sicherheitsmanagements. Das Seminar „Sicherheitsmanagementsystem II; Grundlagen und Funktion“ soll dabei unterstützen.
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmenden die Anforderungen der relevanten EU-Richtlinien und EU-Verordnungen an SMS und ECM kennen und diese in die bestehenden Prozesse ihres Unternehmens einbetten können. Sie lernen, risikoorientiert vorzugehen und erlangen Kenntnisse über die Verfahren und Methoden aus den relevanten CSM-Verordnungen. Sie sind sich spezieller Aspekte der ständigen Verbesserung im SMS bewusst und kennen die Aufgabe und Rollen des SMS-Beauftragten. Darüberhinaus bekommen die Teilnehmenden einen Überblick über das Notfall-, Krisen- und Kontinuitätsmanagement (BCM > Business Continuity Management).
Hinweis: Mit Einbuchung in dieses Seminar Wa9702 (SMS II; Grundlagen und Funktion), werden Sie durch DB Training, Learning & Consulting automatisch auch für das direkt folgende Seminar Seminar WA9703 Sicherheitsmanagementsystem III; Führung, Aufgaben-Kompetenzen-Verantwortung, vom 5.-26.06.2026 im TZ Frankfurt, angemeldet!
Der angegebene Preis bezieht sich nur auf das Seminar Wa9702 (SMS II; Grundlagen und Funktion). Eine kostenfreie Stornierung der Staffel ist bis vier Wochen vor Beginn des Wa9702 möglich.
Das Seminar „Menschliche und organisatorische Faktoren (MOF) in der Ursachenanalyse (Ereignis- und Unfallmanagement) richtet sich an Beteiligte an Analysen im Ereignis- und Unfallmanagement. Sie sollten idealerweise bereits erste Erfahrungen mit Ereignisanalysen mitbringen. Den Anforderungshintergrund für dieses Angebot bildet die EU-Verordnung 2018/762, insbesondere die Anforderungen zu 7.1 Lehren aus Unfällen und Störungen. Danach sollte die Organisation nachweisen, dass sie Unfälle und Störungen untersucht, um die Risikokontrolle zu erlernen und zu verbessern. Hierfür sollte das Personal, das mit entsprechenden Aufgaben betraut ist, befähigt sein, Untersuchungen durchzuführen, auch in Bezug auf menschliche und organisatorische Faktoren (MOF).
Teilnehmende erhalten mit der Einladung zu diesem Seminar zusätzlich einen kostenfreien Zugang zu den WBT’s (Web Based Trainings) „MOF als Teil der Sicherheitskultur“ (Wa9710) und „Förderung einer positiven Sicherheitskultur“ (Wa9730) auf der DB Lernwelt.
Im Online Seminar „Anforderungen an die Entity in Charge of Maintenance (ECM) erfüllen“ erfahren die Teilnehmenden neben den rechtlichen Anforderungen alles Notwendige, um ein Instandhaltungssystem im Unternehmen zu implementieren.
Die Fahrzeuginstandhaltung muss vielfältige rechtliche Anforderungen erfüllen – ob als Teil eines EVUs oder als eigenständiges Unternehmen. In diesem Training machen Sie sich mit den Anforderungen näher vertraut und lernen Wege kennen, wie Sie diese praktisch erfüllen können. Der Schwerpunkt liegt auf den Anforderungen an die Entity in Charge of Maintenance (ECM) gemäß der aktuellen EU-Verordnung.
Vertiefe u. a. die vier Funktionen der ECM.
Sie erfahren, wie Sie Zuständigkeiten und Prozesse in Ihrem Unternehmen besonders an Naht- und Schnittstellen regeln kannst. Außerdem erhalten Sie Informationen für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen mit ECM-Funktionen.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Nutzung bereits vorhandener Managementsysteme bzw. deren Dokumentation insbesondere der Interaktion mit dem Sicherheitsmanagementsystem.
- Verantwortlichkeiten der Instandhaltung definieren
- Die vier Funktionen der ECM im Kontext der Fahrzeuginstandhaltung
- ECM in das Sicherheitsmanagement integrieren
- Anforderungen der aktuellen EU-Verordnung effizient im Unternehmen implementieren und zur Zertifizierung bringen
- Vorhandene Prozesse und Dokumente nutzen
Der Tag der Schiene geht 2026 in die 5. Runde! Ob Unternehmen, Verbände, Museen oder Bildungseinrichtungen – der Tag der Schiene bringt alle zusammen, die sich für eine starke und moderne Schienenwelt einsetzen. Machen Sie mit und entdecken Sie die Bahn aus neuen Perspektiven!
Die Schiene spielt eine zentrale Rolle für die Mobilität und den Klimaschutz in Deutschland. Sie verbindet Menschen, transportiert Waren und ist ein entscheidender Baustein für eine nachhaltige Zukunft. Doch oft bleibt ihre Bedeutung im Alltag im Hintergrund.
Der Tag der Schiene wurde 2022 ins Leben gerufen, um das zu ändern. Er macht die Vielfalt und Innovationskraft der Bahnbranche sichtbar, zeigt berufliche Chancen auf und lädt dazu ein, die Faszination der Eisenbahn hautnah zu erleben. Durch Veranstaltungen in ganz Deutschland wird greifbar, warum die Schiene mehr ist als nur ein Verkehrsmittel – sie ist eine Zukunftstechnologie, ein Arbeitsplatz mit Perspektive und ein Stück gelebte Geschichte.
Das Einführungsseminar „Grundlagen der Bahnsysteme“ richten sich an Führungsnachwuchskräfte, die neu in Unternehmen und Institutionen des Bahnsektors oder in einem bahnaffinen Spezialgebiet tätig sind und eine Einführung in das System Bahn erhalten sollen. Mit Vorträgen zu den wesentlichen Komponenten vermittelt es einen ersten Überblick über das Gesamtsystem Bahn. Zur praxisnahen Gestaltung werden im Rahmen des Seminars Anlagen und Einrichtungen von Unternehmen des Bahnsektors besichtigt. Für Führungsnachwuchskräfte, die das Fach Eisenbahnwesen (Bahnbau, Bahnbetrieb oder Schienenfahrzeuge) studiert haben, dienen die Inhalte dieser Seminare zur Auffrischung bereits erworbener Kenntnisse.
Die Richtlinie 798/2016/EU der europäischen Gemeinschaft gibt Anforderungen zum Sicherheitsmanagement der Eisenbahn vor.
Diese Vorgaben umzusetzen – zum Erhalt / Verlängerung der Bescheinigung – gibt Unternehmer*innen und den Mitarbeitenden Sicherheit in der Umsetzung des Sicherheitsmanagements. Das Seminar „Sicherheitsmanagementsystem II; Grundlagen und Funktion“ soll dabei unterstützen.
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmenden die Anforderungen der relevanten EU-Richtlinien und EU-Verordnungen an SMS und ECM kennen und diese in die bestehenden Prozesse ihres Unternehmens einbetten können. Sie lernen, risikoorientiert vorzugehen und erlangen Kenntnisse über die Verfahren und Methoden aus den relevanten CSM-Verordnungen. Sie sind sich spezieller Aspekte der ständigen Verbesserung im SMS bewusst und kennen die Aufgabe und Rollen des SMS-Beauftragten. Darüberhinaus bekommen die Teilnehmenden einen Überblick über das Notfall-, Krisen- und Kontinuitätsmanagement (BCM > Business Continuity Management).
Hinweis: Mit Einbuchung in dieses Seminar Wa9702 (SMS II; Grundlagen und Funktion), werden Sie durch DB Training, Learning & Consulting automatisch auch für das direkt folgende Seminar WA9703 Sicherheitsmanagementsystem III; Führung, Aufgaben-Kompetenzen-Verantwortung, vom 05.-06.11.2026 im TZ Nürnberg angemeldet!
Der angegebene Preis bezieht sich nur auf das Seminar Wa9702 (SMS II; Grundlagen und Funktion). Eine kostenfreie Stornierung der Staffel ist bis vier Wochen vor Beginn des Wa9702 möglich.
Im Online Seminar „Anforderungen an die Entity in Charge of Maintenance (ECM) erfüllen“ erfahren die Teilnehmenden neben den rechtlichen Anforderungen alles Notwendige, um ein Instandhaltungssystem im Unternehmen zu implementieren.
Die Fahrzeuginstandhaltung muss vielfältige rechtliche Anforderungen erfüllen – ob als Teil eines EVUs oder als eigenständiges Unternehmen. In diesem Training machen Sie sich mit den Anforderungen näher vertraut und lernen Wege kennen, wie Sie diese praktisch erfüllen können. Der Schwerpunkt liegt auf den Anforderungen an die Entity in Charge of Maintenance (ECM) gemäß der aktuellen EU-Verordnung.
Vertiefe u. a. die vier Funktionen der ECM.
Sie erfahren, wie Sie Zuständigkeiten und Prozesse in Ihrem Unternehmen besonders an Naht- und Schnittstellen regeln kannst. Außerdem erhalten Sie Informationen für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen mit ECM-Funktionen.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Nutzung bereits vorhandener Managementsysteme bzw. deren Dokumentation insbesondere der Interaktion mit dem Sicherheitsmanagementsystem.
- Verantwortlichkeiten der Instandhaltung definieren
- Die vier Funktionen der ECM im Kontext der Fahrzeuginstandhaltung
- ECM in das Sicherheitsmanagement integrieren
- Anforderungen der aktuellen EU-Verordnung effizient im Unternehmen implementieren und zur Zertifizierung bringen
- Vorhandene Prozesse und Dokumente nutzen
Strategische Planung von Fahr-, Umlauf- und Dienstplänen im ÖPNV sind die Grundlagen für einen sicheren und ordnungsgemäßen Betriebsablauf. Je besser die Planung – desto reibungsloser der Ablauf.
Leider ist jedoch nicht jeder Fahr- und Dienstplan optimal. Manchmal hat sich die Nachfrage kundenseitig geändert oder der Kostendruck zwingt zum Handeln. Auch die Umstellung auf alternative Antriebsarten der Fahrzeuge darf hier nicht unterschätzt werden. Verkehrsplaner*innen und Disponent*innen stehen in diesen Momenten vor der Herausforderung einer Neuplanung.
Neben dem wichtigen Aspekt der Wirtschaftlichkeit, dürfen Planer*innen niemals die Kund*innenperspektive aus den Augen verlieren. So wünschen sich die Fahrgäste meistens eine hohe Taktdichte, sie wollen Anschlüsse zu Zügen oder anderen Buslinien erreichen und möchten ihr Endziel möglichst ohne Umsteigen erreichen.
Dem gegenüber stehen Überlegungen zum Thema Nachhaltigkeit sowie arbeitsrechtliche und tarifrechtliche Vorgaben, die es bei jeder Dienstplangestaltung einzuhalten gilt.
Das Seminar „Strategische Planung im ÖPNV: Fahr-, Dienst- und Umlaufpläne erfolgreich gestalten“ vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Planungsaspekte und zeigt Strategie auf, mit deren Hilfe aus einem Fahrplan ein wirtschaftlicher Umlaufplan und letztlich ein sozialverträglicher Dienstplan erstellt werden kann.
Das Seminar „Menschliche und organisatorische Faktoren (MOF) in der Ursachenanalyse (Ereignis- und Unfallmanagement) richtet sich an Beteiligte an Analysen im Ereignis- und Unfallmanagement. Sie sollten idealerweise bereits erste Erfahrungen mit Ereignisanalysen mitbringen. Den Anforderungshintergrund für dieses Angebot bildet die EU-Verordnung 2018/762, insbesondere die Anforderungen zu 7.1 Lehren aus Unfällen und Störungen. Danach sollte die Organisation nachweisen, dass sie Unfälle und Störungen untersucht, um die Risikokontrolle zu erlernen und zu verbessern. Hierfür sollte das Personal, das mit entsprechenden Aufgaben betraut ist, befähigt sein, Untersuchungen durchzuführen, auch in Bezug auf menschliche und organisatorische Faktoren (MOF).
Teilnehmende erhalten mit der Einladung zu diesem Seminar zusätzlich einen kostenfreien Zugang zu den WBT’s (Web Based Trainings) „MOF als Teil der Sicherheitskultur“ (Wa9710) und „Förderung einer positiven Sicherheitskultur“ (Wa9730) auf der DB Lernwelt.
25.11.2026 - 26.11.2026
Vertiefung und Anwendungssicherheit der Standardisierten Bewertung
Die Finanzierung von Neu- und Ausbauvorhaben im ÖPNV erfolgt seit Jahrzehnten maßgeblich unter Einbeziehung der Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, GVFG).
Aufgrund der Vorgaben des Haushaltsgrundsätzegesetzes (HGrG) und der Bundeshaushaltsordnung (BHO) muss dazu eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung erfolgen, da es sich um Vorhaben mit einer erheblichen finanziellen Bedeutung handelt.
Der Nachweis der Förderwürdigkeit erfolgt durch das Verfahren der Standardisierten Bewertung. Diese ermöglicht eine einheitliche Bewertung örtlich, technisch und verkehrlich unterschiedlicher Vorhaben nach gleichen Maßstäben. Dabei werden betriebswirtschaftliche Faktoren sowie Vor- und Nachteile für die Fahrgäste und Auswirkungen auf die Allgemeinheit berücksichtigt. Durch die Erhöhung der GVFG-Mittel des Bundes können in den nächsten Jahren tendenziell mehr Projekte gefördert werden. Daher sind künftig noch mehr Vorhaben als bislang einer Standardisierten Bewertung zu unterziehen.
Das Seminar dient der Vertiefung und Anwendungssicherheit der Durchführung einer Standardisierten Bewertung. Praxisbezogene Beispiele ergänzen die Vermittlung der Inhalte, um die Anwendung des Verfahrens zu veranschaulichen.
Grundkenntnisse zur Standardisierten Bewertung sollten bei Ihnen vorhanden sein. Diese können Sie beispielsweise im Seminar Grundlagen der Standardisierten Bewertung erlangen.