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Hochgeschwindigkeitszüge

Mit dem SMILE durch den Gotthard-Basistunnel

Auf der Windschutzscheibe klebt zentimeterdick Schnee, es geht ein eisiger Wind, die Temperaturen sinken auf unter -7 Grad Celsius. Doch auch bei diesen widrigen Bedingungen zeigt sich: Als der Türöffner gedrückt wird, öffnet sich die Türe problemlos. Der Stadler SMILE, der neue Hochgeschwindigkeitszug für die Schweizerischen Bundesbahnen, hat den ersten Test im Klima-Wind-Kanal in Wien bestanden, wo die Funktionstüchtigkeit von Zügen unter Extremwetterbedingungen von minus 25 bis plus 45 Grad Celsius getestet wird. Der SMILE wird auch beim Einsatz im Gotthard-Basistunnel, dem längsten und tiefsten Eisenbahntunnel der Welt, extremen klimatischen Bedingungen standhalten müssen, denn im Tunnel herrschen auch im Winter bis zu 35 Grad Celsius, während die  Außentemperatur sich im Minusbereich befindet, der Wechsel zwischen Heiß und Kalt passiert binnen Sekunden. Um auch unter diesen Umständen noch voll funktionstüchtig zu sein, musste für den Rekordtunnel auch ein Rekordzug entworfen werden.

 

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