
Von der Haferpresse bis zur Zugeinfahrt, vom Kassenklingeln bis zur Rolltreppe: Sieben Newcomer-Acts haben die Klänge der Bahnhöfe eingefangen und daraus professionelle Songs und Musikvideos produziert.
Die Ergebnisse sprechen für sich: Songs aus den BahnhofBeats laufen im Radio und sogar in Netflix-Serien. Die Musikvideos erreichen mittlerweile ein Millionenpublikum allein auf YouTube. Für die Teilnehmenden ist das Format damit ein echter Karriereschritt – und für das Publikum die Chance, Musik von morgen schon heute zu entdecken.
Bahnhofsgeräusche werden zu Songs
Seit 2018 macht BahnhofBeats hörbar, was im Bahnhof steckt. In Kooperation von local heroes und Mein_EinkaufsBahnhof bekommen aufstrebende Musiker*innen die Möglichkeit, Sounds aus dem Bahnhof einzufangen, eigene Songs zu produzieren und sich einem breiten Publikum zu präsentieren.
Dabei entstehen Songs und Musikvideos, die echte Bahnhofs-Geräusche mit der Kreativität der Talente verbinden und den Bahnhof selbst zum Teil der Musik machen. Denn BahnhofBeats bedeutet mehr als Musik. Es ist die Einladung, vertraute Orte neu zu hören und neu zu erleben.

2026: Bundesweit, vielfältig, so groß wie nie
2026 erreicht das Format einen neuen Meilenstein: Erstmals finden die BahnhofBeats bundesweit statt. Entsprechend groß war das Interesse – aus über 110 Bewerbungen wurden 7 Acts ausgewählt, die ihre kreativen Ideen in die Bahnhöfe bringen.
Jeder Act durchlief denselben kreativen Prozess:
- Sounds im Bahnhof und in den Shops aufnehmen
- Songwriting & Produktion mit professionellem Coaching von David Pfeffer
- Musikvideodreh im Bahnhof
- Fotoshooting & Promo-Kampagne
- Live-Auftritte in Bahnhöfen und auf Festivals
- Publikumsvoting um den BahnhofBeats-Titel
28 Bahnhof-Shops sind in diesen kreativen Prozess eingebunden.

Aus über 110 Talenten ausgewählt – die BahnhofBeats Finalist*innen 2026:
- Alicee | für den Hbf Erfurt | Song: „not giving up“ | Shops: Haferkater, Viba Sweets, Wiener Feinbäckerei Heberer: Alicee verbindet Pop mit elektronischen Einflüssen und bewegt sich zwischen Dream-Pop und cineastischen Klangwelten.
- Explain Colours | für den Hbf Essen | Song „ghosting me“ | Shops: dm, Hussel, press&books: Das Trio Explain Colours überrascht mit einem Mix aus 80s-Synth-Ästhetik, EDM und moderner Pop-Produktion.
- Jenoveva | für den Hbf Kassel | Song: „Danke Nein“ | Shops: BALi-Kinos, Gleis 1, Woolworth: Jenoveva steht für deutschsprachigen Indie-Pop mit emotionaler Tiefe und klarer Haltung.
- Katharina Engel | für den Hbf Aschaffenburg | Song: „kurz zu nah“ | Shops: AsiaDragon, Pizza & Snacks Delicious, Yorma´s: Katharina Engel schafft Songs zwischen Melancholie und Aufbruch – persönlich und intensiv.
- MIK | für den Hbf Bremen | Song: „Serotonin“ | Shops: press&books, Subway, Yorma´s: MIK bringt ehrlichen Deutsch-Indie-Pop mit, der Alltagsgefühle greifbar macht.
- MOSBACH | für den Hbf Karlsruhe | Song: „RAUS AUS MEINEM KOPF“ | Shops: dean&david, Haferkater, Schmitt&Hahn: MOSBACH kombiniert emotionale Ehrlichkeit mit tanzbaren Indie-Pop-Vibes.
- Nina Louisa Bell | für den Hbf Berlin | Song: „So hell der Mond“ | Shops: Brammibals, Calida, Einstein Café: Nina Louisa Bell interpretiert das Neue Deutsche Chanson mit poetischem Blick auf Großstadt und Gesellschaft.
Gemeinsam zeigen sie, wie unterschiedlich Musik klingen kann – selbst, wenn sie am selben Ort entsteht.
Live-Konzerte in Bahnhöfen und auf Festivals
Bei kostenlosen Konzerten in den teilnehmenden Bahnhöfen sowie den gemeinsamen Auftritten beim Krämerbrückenfest in Erfurt begeisterten die Acts tausende Besucher*innen bei insgesamt 14 Stunden Livemusik. Mit dabei war auch Ingo Ruff, die Stimme der Bahn – als Moderator aber auch in den Songs.
Alle Konzerte waren kostenfrei – und machen den Bahnhof für einen Moment zur Bühne. Zwischen Reisenden und Alltagsbewegung entsteht eine besondere Atmosphäre: spontan, nahbar und voller Energie.

And the winner is …
Mit dem Release der Songs und Videos findet eine zweiwöchige Votingphase für den BahnhofBeats des Jahres statt. Wer von den Talenten im Publikumsvoting am meisten für sich begeistern konnte, steht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags noch nicht fest. Nachzuschauen auf: www.bahnhof.de/entdecken/bahnhofbeats

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