Die Deutsche Bahn AG hat bereits in den Jahren 1996/1997 sowie 2001/2002 Sicherheitsprogramme erarbeitet, die jeweils in der folgenden 5-Jahres-Periode umgesetzt wurden. Im Rahmen der Sicherheitsprogramme wurde eine bahnweite Übersicht über die Risiken erstellt, eine breite Palette von Maßnahmen definiert, deren Wirkung abgeschätzt und eine Prioritätenreihung erstellt.
Das Sicherheitsprogramm 2003 für die Jahre 2003 bis 2007 wurde im Frühjahr 2007...
In diesem Artikel werden die Arbeitsmethoden und -ergebnisse beschrieben, die zurzeit von der Europäischen Eisenbahnagentur zur Entwicklung einer einheitlichen Herangehensweise an das Thema Sicherheitszertifizierung im Eisenbahnwesen angewendet und erarbeitet werden. Der Begriff „Sicherheitszertifizierung“ umfasst dabei zunächst die Erteilung von Sicherheitsbescheinigungen an Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und von Sicherheitsgenehmigungen an Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) gemäß einer in allen Mitgliedstaaten einheitlichen Methode. Im Laufe der...
Straßenseitige Gestaltung von Bahnübergängen in der Praxis: Häufige Probleme und ihre Vermeidung
An Bahnübergängen treffen zwei Verkehrssysteme mit unterschiedlichen Eigenschaften aufeinander, wodurch sich besondere Anforderungen an die Sicherung ergeben. Der Straßenverkehr erreicht durch hohe Haftreibung in Verbindung mit geringen Fahrzeugmassen kurze Bremswege und verfügt über Bewegungsfreiheit zum kurzfristigen Ausweichen vor Hindernissen. Der Eisenbahnverkehr hingegen benötigt durch geringe Haftreibung und große Fahrzeugmassen lange Bremswege und kann durch die Spurgebundenheit nicht kurzfristig vor...
Ein europaweit liberalisierter Markt für Eisenbahnverkehrsleistungen wird zu einer Stärkung des Verkehrsträgers Schiene führen. Aus diesem Grund haben das europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union im Jahr 2004 die EG-Richtlinie 2004/49/EG („Richtlinie über die Eisenbahnsicherheit“) in Kraft gesetzt.
Der Zugleitbetrieb ist ein Betriebsverfahren für Strecken mit so genannten einfachen betrieblichen Verhältnissen. Zumeist handelt es sich dabei um Regionalstrecken mit einer wenig komplexen Infrastruktur sowie einer eher mäßigen und vertakteten Streckenbelegung. Strecken dieser Art mit herkömmlicher Leit- und Sicherungstechnik nach Voll-Standard auszurüsten, stünde in einem äußerst ungünstigen Kosten/Wirksamkeits-Verhältnis. Der nachfolgende Beitrag zeigt am Beispiel bei der Erzgebirgsbahn (EGB),...
Bremsen erfolgt durch die Umwandlung der Bewegungsenergie in andere Energieformen (meist in Wärme). Neben den immer vorhandenen Fahrzeugwiderstandskräften (Lager-, Lauf- und Luftwiderstand) sind dazu im Fahrzeug regulierbare Einrichtungen vorzusehen. Bremsen am Fahrzeug haben folgende Aufgaben: die Fahrgeschwindigkeit aus betrieblichen Gründen in gewollten Grenzen zu verringern bzw. bei Gefällefahrten konstant halten, drohende Gefahren abzuwenden, stehende Fahrzeuge gegen Abrollen zu sichern....
In diesem Beitrag wird dem Interessierten ein grober Überblick über das komplexe Thema der Beförderung gefährlicher Güter im Allgemeinen und speziell bei der DB Schenker Rail Deutschland gegeben. Zunächst werden dabei die wichtigsten Gefahrgutrechtsvorschriften und die Grundsätze der gerichtsfesten Organisation im Gefahrgutmanagement beleuchtet. Im Folgenden werden kurz die Aspekte Sicherheit (Safety), Qualität, Security und Gremienarbeit bei DB Schenker Rail...
Die DB hat sich zur Aufgabe gemacht, umweltfreundliche Mobilität zu sichern. Der Schienenverkehr leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Reisende sind mit dem ICE im Vergleich zum Auto drei Mal und zum Flugzeug vier Mal klimafreundlicher unterwegs. Und nicht nur das, die DB setzt sich seit Jahren für Lärmschutz und die Reduktion der Dieselschadstoffemissionen ein.
Die Forderung nach Barrierefreiheit im Verkehrswesen ist geschichtlich gesehen relativ neu. Dass etwa Personen mit Kinderwagen und erst recht Rollstuhlfahrer das System Eisenbahn nur mit zusätzlicher Hilfestellung oder gar nicht nutzen konnten, wurde lange nicht hinterfragt.Aus der verstärkten Nutzung der Vorortverkehre in Ballungsräumen entstand die Notwendigkeit, diese schneller und leistungsfähiger zu machen. Dazu gehört auch ein möglichst schneller Fahrgastwechsel....
Information für Ausbilder und Ausbildungsbeauftragte
2009 werden wieder Eisenbahner/-innen im Betriebsdienst Fachrichtung Fahrweg (EiB F) ausgebildet. Der Artikel beschreibt, wie die an der Ausbildung Beteiligten auf ihre verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet und bei deren Bewältigung insbesondere bei der Ausgestaltung des praktischen Einsatzes der Auszubildenden unterstützt werden.
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