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Deutsche Bahn und Industrie wollen Zusammenarbeit im Bahnbau verbessern

Arbeiter beim Brückenbau
Brückenbauarbeiten in Forchheim (Foto: DB AG/Volker Emersleben)

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die DB Netz AG sowie Verbände der Bauwirtschaft und Bahnindustrie auf eine Beschleunigung der Umsetzung von Infrastrukturprojekten verständigt. Außerdem fordern die Unterzeichner von der Politik mehr Engagement bei Finanzierung, Zulassung und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Die Erklärung wurde auf der Tagung „Zukunftsinitiative Bahnbau“ unterzeichnet und Ende Juni an Bundesverkehrsminister Volker Wissing übergeben. Bahn und Bauwirtschaft bekennen sich darin zum Ausbau der Zusammenarbeit bei der Umsetzung von Innovationen und zum kapazitätsschonenden Bauen. Damit die Arbeitsplätze im Bahnbau attraktiv bleiben, müssten dabei Kompromisse hinsichtlich der Arbeitsbelastung durch Nacht- und Wochenendarbeit gefunden werden.

Die Priorisierung der Infrastrukturvorhaben im Schienennetz sollte sich stringent nach den Kapazitätsbedarfen richten und ihre Finanzierung regelmäßig überprüft und angepasst werden, heißt es in der Erklärung. Dazu sei ein regelmäßiger Dialog zwischen den Branchenverbänden und dem Beauftragten der Bundesregierung für den Schienenverkehr erforderlich. Die Verbände erwarten außerdem eine Reaktion der Politik auf die zum Jahresanfang eingereichten Vorschläge des „Beschleunigungspakets Bahnbau“.

Zu den Unterzeichnern gehören neben DB Netz die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen, der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Verband der Bahnindustrie (VDB) sowie der Verband beratender Ingenieure.

(29.7.2022)


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