Der Brandschutz in Bahnhöfen stellt Planer und Betreiber vor außerordentlich vielfältige Herausforderungen, denen wir einen zweiteiligen Beitrag widmen. Als Praxisbeispiel dient der neue Stuttgarter Hauptbahnhof. Beleuchtet werden zunächst die Anforderungen an die Bauplanung, die sich aus dem Baurecht und der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung ergeben. Weitere zu berücksichtigende Faktoren werden im zweiten Teil in der kommenden Ausgabe erläutert.
Sie ist nicht nur das Wahrzeichen einer Stadt, sondern auch ein außergewöhnliches und weltweit einmaliges Verkehrsmittel. Die 1901 eröffnete Wuppertaler Schwebebahn fährt kreuzungsfrei durch die bergische Großstadt und verbindet dabei in 30 Minuten die Ortsteile Vohwinkel und Oberbarmen. Technisch gesehen zählt die Bahn zur Gruppe der Einschienenbahnen, konkret zu den Einschienenhängebahnen. Da ein ständiger Kontakt zwischen dem Fahrweg und...
Am 7. Oktober vergangenen Jahres erhielten 20 Studierende des Internationalen Weiterbildungsmasters "Europäische Bahnsysteme" ihre Masterurkunden. Es handelt sich hierbei um einen Joint-Degree-Abschluss, einen gemeinsamen Abschluss, der FH St. Pölten und der FH Erfurt. Die 20 Studierenden sind damit die ersten Absolventen des Studiengangs, der erstmalig zum Wintersemester 2013/14 begann.
12. Kongress für Betriebsleiter und Sicherheitsmanager
Aktuelle Entwicklungen im Regelwerk und Sicherheitsmanagement der Eisenbahnen standen auf dem Programm des 12. Kongresses für Betriebsleiter und Sicherheitsmanager, zu dem DB Training, Learning & Consulting im November in Leipzig eingeladen hatte. Mit einer Exkursion auf und entlang der Neubaustrecke von Erfurt nach Halle bzw. Leipzig hatte sich der Gastgeber darüber hinaus etwas Besonderes für die Teilnehmer einfallen lassen.
Die Bau- und Betriebsordnung für Straßenbahnen ist das Pendant zur Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung – EBO im Straßenbahnbereich. Anders als die EBO verzichtet sie aber weitgehend auf detaillierte Grenzwert- oder Maßangaben und lässt bewusst Spielraum für an die Erfordernisse der jeweiligen Kommune angepasste Lösungen. Historisch gewachsen ist diese Philosophie vor dem Hintergrund, dass elektrische Straßenbahnsysteme meist aus lokalen und in...
Menschen sind soziale Wesen. Was den Wissensaustausch eigentlich begünstigen sollte, fungiert jedoch zugleich als Bremse. Denn gerade weil Menschen empathisch sind und Antennen füreinander haben, halten sie mit ihrer wahren Meinung in Diskussionen häufig hinter dem Berg. Die Furcht, als Außenseiter zu gelten und der Respekt vor den anderen sind einfach zu groß. Als Folge kommt es in Teamdiskussionen...
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wachsende Städte und die damit verbundene Landflucht junger Leute, sich wandelnde Mobilitätsbedürfnisse sowie ein stetig steigendes Mobilitätsaufkommen stellen die Planer des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) vor die strategische Herausforderung, ihre Verkehrsangebote und Infrastruktur bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Im Rahmen unseres thematischen Schwerpunktes Mobilitätskonzepte für den Verkehr der Zukunft stellt Susanne Henckel die Angebotsplanung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) vor, um die...
Das wachsende Mobilitätsaufkommen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg stellt Aufgabenträger und Verkehrsbetreiber vor die Herausforderung, Verkehrsangebote und Infrastruktur bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Inbetriebnahme der 123 Kilometer langen Neubaustrecke von Erfurt nach Leipzig und Halle ist nicht nur ein Meilenstein im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 8 (VDE 8), des aktuell bedeutendsten Eisenbahninfrastrukturvorhabens in Deutschland. Erfurt – Leipzig/Halle steht darüber hinaus auch für eine wegweisende Innovation für den Eisenbahnbetrieb, werden doch auf dieser Strecke hierzulande erstmals Zugfahrten...
Mit der Neubaustrecke von Erfurt nach Leipzig/Halle wurde am 13. Dezember nicht nur eine neue und spektakuläre Infrastruktur in Betrieb genommen, sondern wird erstmals in Deutschland auch eine Strecke ohne ortsfeste Signale betrieben. Die schnellen Ost-West-Fernverkehre verkürzen sich bei Geschwindigkeiten bis zu 300 Kilometern pro Stunde um rund 30 Minuten. Zur Inbetriebnahme mussten Bautechnik, Ausrüstung, Fahrzeuge und Betriebsverfahren erprobt...
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