Seit den 1990er Jahren werden im Eisenbahnwesen zunehmend neue Systeme mit Rechentechnik installiert. Dies hatte vielfältige Änderungen in den Systemarchitekturen, aber auch den betrieblichen Funktionalitäten zur Folge. Begleitet wurden diese technischen und betrieblichen Veränderungen durch systematische Betrachtungen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit der Systeme im Bahnbetrieb.
Das Thema IT-Sicherheit erfährt auch durch das neue IT-Sicherheitsgesetz in der Leit- und Sicherungstechnik für Eisenbahnen steigende Aufmerksamkeit. Im Zentrum des folgenden Artikels steht die Bewertung der (signaltechnischen) Sicherheit (Functional Safety) unter Berücksichtigung der IT-Sicherheit (IT-Security). Die IT-Sicherheit wird dabei auf die zukünftige Nachweisführung erheblichen Einfluss nehmen.
Die Bau- und Betriebsordnung für Straßenbahnen ist das Pendant zur Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung – EBO im Straßenbahnbereich. Anders als die EBO verzichtet sie aber weitgehend auf detaillierte Grenzwert- oder Maßangaben und lässt bewusst Spielraum für an die Erfordernisse der jeweiligen Kommune angepasste Lösungen. Historisch gewachsen ist diese Philosophie vor dem Hintergrund, dass elektrische Straßenbahnsysteme meist aus lokalen und in...
Das Betriebsregelwerk EVU stellt eine wichtige Grundlage für die Eisenbahnverkehrsunternehmen dar, um auch nach Anwendung der Vorschriften der Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität des Teilsystems Verkehrsbetrieb und Verkehrssteuerung den Betrieb sicher, möglichst wirtschaftlich und nach weitgehend einheitlichen Regeln weiterbetreiben zu können. Damit bleiben auch gemeinsame Ausbildungen und Kooperationen weiterhin möglich.
Eisenbahnpaket, ECM-Richtlinie, TSI: Die Regulierung des europäischen Eisenbahnsektors bringt auf nationaler Ebene zahlreiche Neuregelungen für die Verkehrsunternehmen mit sich. Ihre Umsetzung stellt die Eisenbahnbetriebsleiter vor Herausforderungen, auf die der Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen bei seinem diesjährigen Symposium den thematischen Schwerpunkt legte. So informierte der VDEF die Teilnehmer unter anderem über die neue Fahrdienstvorschrift der DB Netz AG und den Stand...
Mit der Neubaustrecke von Erfurt nach Leipzig/Halle wurde am 13. Dezember nicht nur eine neue und spektakuläre Infrastruktur in Betrieb genommen, sondern wird erstmals in Deutschland auch eine Strecke ohne ortsfeste Signale betrieben. Die schnellen Ost-West-Fernverkehre verkürzen sich bei Geschwindigkeiten bis zu 300 Kilometern pro Stunde um rund 30 Minuten. Zur Inbetriebnahme mussten Bautechnik, Ausrüstung, Fahrzeuge und Betriebsverfahren erprobt...
In der 180-jährigen Geschichte der Eisenbahn gab es viele Neuerungen. Aus Sicht der Betriebsdurchführung ist die kommerzielle Erstanwendung des European Train Control Systems (ETCS) in Deutschland eine Jahrhundertinnovation. Auf der einen Seite handelt es sich bei ETCS zwar "nur" um ein weiteres Zugbeeinflussungssystem im Sinne der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung. Auf der anderen Seite wird mit dieser Technik aber eine...
Mit der Inbetriebnahme der Strecke Erfurt nach Leipzig/Halle wird die DB Netz AG das neue
Zugsicherungssystem ETCS Level 2 einsetzen. Neben der Entwicklung der technischen Komponenten
in den Fahrzeugen, an der Strecke und in den Stellwerken musste auch das betriebliche
Verfahrensregelwerk an die teilweise neuen oder geänderten Funktionalitäten angepasst werden.
Dieser Artikel vermittelt einen Eindruck zu den Entwicklungsschritten des Regelwerks und vertieft einige...
Die DB Netz AG muss durch die Liberalisierung der Eisenbahnmärkte und die Umstrukturierung der ehemaligen Staatsbahnen neue Infrastrukturverknüpfungsverträge mit ihren Nachbarinfrastrukturbetreibern abschließen, die den veränderten rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen entsprechen – so auch mit der "Societé Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois" (CFL), als luxemburgischem Eisenbahninfrastrukturbetreiber.
Eisenbahnanlagen werden seit jeher so dimensioniert, dass sie eine ausreichende Kapazität aufweisen. Die Leistungssteigerung bei den PCs ermöglicht es inzwischen, im Prozess der Fahrplanerstellung zu überprüfen, ob mit den eingeplanten Zügen die geforderte Betriebsqualität in der Betriebsdurchführung eingehalten würde. Hierfür ist es erforderlich, die von Leistungsuntersuchungen bekannten, inzwischen verfeinerten Verfahren, um die Randbedingungen des Fahrplans zu ergänzen. Für diese...
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