Eine Rezension zum Buch „Auf neuen Gleisen. Die Abwicklung der Deutschen Reichsbahn“ von Wolfgang Scherz.
Alle Beiträge von Thorsten Breustedt
Internationales Eisenbahnrecht beweist hohe Konsistenz in Zeiten des Wandels
Rund 80 Experten haben sich auf den Berner Tagen zu Fragen des internationalen Bahnverkehrs und der damit zusammenhängenden Regelungen ausgetauscht.
Eisenbahn-Rechtsexperten setzen sich für reibungslosen internationalen Verkehr ein
Auf den 10. Berner Tagen des Internationalen Eisenbahntransportkomitees (CIT) berieten die Teilnehmer über die Chancen von „Green Deal“ und Digitalisierung.
CIT setzt auf Politik der kontinuierlichen Schritte
Die diesjährigen Berner Tage standen im Zeichen europäischer Regulierungstendenzen, der Zunahme des Güterverkehrs im euro-asiatischen Raum und von Fragen der Digitalisierung.
Mensch, Macht und Maschine: 5 Dimensionen der Technik
Die Allianz pro Schiene hat mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein Drittmittelprojekt gestartet, das die Akzeptanz von Fahrerassistenzsystemen in der Bahnbranche erhöhen soll. Übergeordnetes Ziel ist es, den Einsatz innovativer Umwelttechniken bei den Bahnen voran zu bringen. Energiekosten könnten so gesenkt und der Umweltvorteil der Schiene im Vergleich zu konkurrierenden Verkehrsträgern ausgebaut werden. Jedoch […]
„Mobil sein können ohne Auto – das ist Freiheit“
Wenn man von der Freiheit im Verkehr spricht, darf man definitiv nicht nur an das Auto denken, sagt Dirk Flege von der Allianz pro Schiene. Das gemeinnützige Bündnis für sicheren und umweltfreundlichen Verkehr wirbt seit Jahren für einen Systemwechsel im Verkehrssektor. Im folgenden Interview spricht Flege über die Rolle der Politik bei der Gestaltung nachhaltiger Mobilität, den Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern und erläutert, warum es symptomatisch ist, dass der Bahnsektor sich kaum mit dem Thema autonomes Fahren beschäftigt.
Lärmschutz im Spannungsfeld von Politik und Gesellschaft
Der Druck auf den Eisenbahnsektor, im Lärmschutz schnell und entscheidend voran zu kommen, steigt trotz aller bereits vorhandenen Bemühungen und Maßnahmen. Denn Lärmemissionen gelten als die ökologische Achillesferse des ansonsten so nachhaltigen Systems Bahn. Insbesondere der Schienengüterverkehr sieht sich dabei in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld mit Beschlüssen der Politik, aber auch mit Forderungen aus der Zivilgesellschaft konfrontiert. Das wurde auf dem 3. Symposium Lärmschutz des Verbandes Deutscher Eisenbahningenieure deutlich.
Bahnsektor tritt gemeinsam gegen den Schienenlärm an
Der Schienenverkehr soll leiser werden, an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Verkehrsträger Straße aber nicht einbüßen. Dafür ist der Bahnsektor auch auf die Unterstützung der Politik und die Akzeptanz in der Zivilgesellschaft angewiesen. Mit der vom Bundesumweltamt geförderten „Plattform Leise Bahnen“ bringt die Allianz pro Schiene nun die bundesweit wichtigsten Akteure zum Thema Schienenverkehrslärm an einen Tisch. Das Ziel ist es, im kontinuierlichen Dialog bestehende Konfliktlinien zwischen den jeweiligen Akteuren aufzulösen und „Fortschritt in der Sache“ zu erzielen.
Rechtliche Interoperabilität für den internationalen Bahnverkehr
Auf seinen Berner Tagen 2014 brachte das Internationale Eisenbahntransportkomitee Anfang März rund 120 Experten in puncto internationales Eisenbahnrecht auf den aktuellen Stand der Entwicklungen. Einheitliche Fahrgastrechte im internationalen Personenverkehr, mehr Effizienz im Güterverkehr mittels elektronischer Frachtbriefe und vereinfachte Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Verkehrsträgern waren dabei die Schwerpunktthemen der zweitägigen Konferenz.
Gratwanderung zwischen Technik und Kommunikation
Wenn es einen Aspekt gibt, der die Reputation der Eisenbahn als umweltfreundlichen Verkehrsträger
beeinträchtigen könnte, dann ist es der Schienenverkehrslärm. Auf dem Eisenbahntechnischen Kolloquium 2013 der Technischen Universität Darmstadt diskutierten Experten aus Wissenschaft und Praxis die technischen und konzeptionellen Möglichkeiten, um den Schienenverkehr in Zukunft leiser zu gestalten. Dabei wurde deutlich, dass Erfolg und Akzeptanz von Lärmschutzmaßnahmen nicht nur von technischen Innovationen, sondern auch von der Kommunikation mit den Menschen abhängen, die vom Schienenlärm betroffen sind.