Schätzungen gehen davon aus, dass im Eisenbahnwesen – analog zu anderen komplexen und hoch automatisierten Systemen – menschliche Fehlhandlungen den größten Beitrag für Unfälle und Ereignisse stellen (Baysari, Caponecchia, McIntosh, & Wilson, 2009). Häufig wird zur Erklärung der menschlichen (Fehl)-handlungen gerade im medialen Bereich der Begriff "menschliches Versagen" verwendet.
Über die Notwendigkeit von humaneren Arbeitsplätzen im Sinne der Vermeidung von körperlichen
Belastungen im System Eisenbahn gibt es keinen Zweifel. Unabhängig von bahn-spezifischen Lösungen muss die Deutsche Bahn sich dem Thema stellen und als Chance begreifen, um die Innovationsfähigkeit der Branche zu demonstrieren. Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Verbesserung der Arbeitsgestaltung ist die Ernsthaftigkeit, mit der das Thema...
In Deutschland gibt es wesentliche Strukturveränderungen bei der arbeitsfähigen Bevölkerung, die unter dem Stichwort demografischer Wandel zusammengefasst werden: Die Zahl qualifizierter Schulabgänger geht zurück, das Durchschnittsalter der Belegschaften steigt, Menschen mit anderen Schul- und Sprachkenntnissen kommen in großer Zahl neu ins Land. Ältere Erwerbstätige, ausländische Bewerber und Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Lerndefiziten haben bei der Besetzung von Arbeitsplätzen...
Bei Arbeiten im Gleisbereich oder in dessen unmittelbarer Nähe bestehen neben den Gefährdungen aus dem unmittelbaren Arbeitsprozess für die Beschäftigten besondere Gefährdungen aus dem Eisenbahnbetrieb. Diese Gefahren ergeben sich durch bewegte Schienenfahrzeuge, durch unter Hochspannung stehende Oberleitungsanlagen, Stromschienen oder Speiseleitungen und hohe Schalldruckpegel.
Im Rahmen eines Projektes zur Entwicklung eines gemeinsamen Regelwerks zur Planung und Instandhaltung von Bahnübergängen erfolgte eine eingehende Analyse der bestehenden rechtlichen Vorgaben. Dabei traten zahlreiche Widersprüche in und zwischen den für Eisenbahn und Straße geltenden Rechtsnormen zutage. Eine für die praktische Arbeit relevante Auswahl der Problempunkte wird nachfolgend dargestellt und erläutert.
Die Richtlinie 408 wird zum 13. Dezember 2015 neu herausgegeben. Sie erlebt mit der Neuherausgabe
eine umfassende Strukturänderung. Dieser Artikel beschreibt die Hintergründe und die mit der Neuherausgabe der Richtlinie 408 verbundenen strukturellen Änderungen im betrieblichen Regelwerk der DB Netz AG.
In Deine Bahn 06/2014 wurde die Neuherausgabe einer Richtlinie zum Notfallmanagement bei der DB Netz AG vorgestellt. Diese Richtlinie 423 – Notfallmanagement DB Netz AG – wird seit dem 1. Oktober 2014 angewendet und hat entsprechende Auswirkungen auf tangierendes Regelwerk, zum Beispiel auf Bildungsregelungen wie Ril 046.2123. In diesem Artikel werden die grundsätzlichen Regeln sowie die wesentlichen Änderungen der...
Analytische Leistungsfähigkeitsberechnungen finden in Eisenbahnbetriebsuntersuchungen häufig Anwendung. Im Vergleich zur Simulation können in der Analytik schnell reproduzierbare Ergebnisse erzeugt und auch verschiedene Varianten mit geringem Aufwand miteinander verglichen werden. Dieses Verfahren stellt ein anerkanntes, vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) akzeptiertes Verfahren dar. Durch den Vergleich mit einem definierten Qualitätsniveau (Level of Service) kann es auch für eine absolute Aussage über die...
Für die Sicherheit des Eisenbahnbetriebes ist die Wirksamkeit der Bremseinrichtung der Fahrzeuge von entscheidender Bedeutung. In der Eisenbahn- Bau- und Betriebsordnung (EBO/ESBO) ist deshalb nicht nur festgelegt, wie Bremseinrichtungen grundsätzlich aufgebaut sein müssen, sondern auch, dass ihre Funktionstüchtigkeit im Betrieb regelmäßig durch Bremsproben überprüft werden muss.
Am 22. und 23. Oktober nahmen in Bremen rund 70 Teilnehmende die Gelegenheit wahr, sich auf dem Symposium des Verbandes Deutscher Eisenbahnfachschulen (VDEF) über Strategien der Zusammenarbeit, des Infrastrukturausbaus, der Instandhaltung und der Kostenprognosen sowie über neueste Regelungen im Eisenbahnsektor zu informieren. Die Anwesenden folgten dem Ruf von Marion Buchholz (VDEF), die Veranstaltung auch für Diskussionen zu nutzen.
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