Beiträge zum Thema Bahnbetrieb

Lösungsansätze im Vergleich

Die Betriebssysteme der Eisen- und Straßenbahn

Der Betrieb einer Eisen- oder Straßenbahn bringt zwangsläufig deutliche Unterschiede mit sich. Auf der Seite der Eisenbahn hat sich der Betrieb bis zu Geschwindigkeiten von über 300 Kilometern pro Stunde entwickelt; hingegen bewegt sich die "klassische" Straßenbahn teilweise immer noch mit Schrittgeschwindigkeit durch die engen Verkehrswege der Innenstädte. Beim Vergleich beider Betriebssysteme fällt auf, dass Parallelen bestehen, die zu...

Bahnbetrieb – Grundlagen

Rangieren mit funkgesteuerten Triebfahrzeugen

Der Einsatz funkgesteuerter Triebfahrzeuge hat sich in den vergangenen Jahren sowohl aus technischer als auch bahnbetrieblicher Sicht bewährt und erfüllt für den Prozess des Rangierens unverzichtbare Funktionen. Die Mehrzahl der Triebfahrzeuge des Eisenbahnverkehrsunternehmens DB Schenker Rail AG, die für den Rangierbetrieb eingesetzt werden, sind mit Funkfernsteuerung ausgerüstet. Mit Einführung der Funkfernsteuerung gab es nicht nur technische Anpassungsmaßnahmen, zum Beispiel umfangreiche Änderungen...

Neu in Ril 408: Der „Ein-Zug-Betrieb“

Betriebliche Regeln für Strecken mit Stichstreckenblock

Der Zugleitbetrieb bietet effiziente Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Betriebsführung, insbesondere an den Schnittstellen zu elektronischen Stellwerken, die weitestgehend aus Betriebszentralen heraus bedient werden. Es gibt jedoch auch Strecken, die einen derart schwachen Verkehr aufweisen, dass sogar der Zugleitbetrieb, der dem Wesen nach für einen Mehrzugbetrieb konzipiert wurde, noch zu aufwendig ist. Im Zugleitbetrieb müssen zwischen Zugpersonal und Zugleiter Zuglaufmeldungen abgegeben...

DB-Fachbuch – Auszug

Betriebssicherheit und Notfallmanagement

Die Europäische Sicherheitsrichtlinie 2004/49/EG schafft einen gemeinsamen Rahmen zur Regelung der Eisenbahnsicherheit in Europa. Die Verantwortung für die Betriebssicherheit und die Beherrschung der damit verbundenen Risiken wird den Eisenbahnunternehmen zugewiesen. Der Text ist ein Auszug aus dem DB-Fachbuch "Systemwissen Eisenbahn".

Bahnübergangstechnik SCI-Lx, Teil 2

Neue Schnittstelle zwischen ESTW und BÜSA entwickelt

Um eine optimale Ankopplung an die modernsten Generationen elektronischer Stellwerke und Zuglenksysteme zu erreichen, entwickelte die Industrie in Kooperation mit der DB AG nun Bahnübergangssicherungsanlagen der Bauform ELBÜT. Welche Gestaltungsspielräume diese Systeme bieten, welche Philosophie verfolgt wird, wie die Systemarchitektur ausgebildet ist und welche Anwendungsvielfalt künftig besteht, veranschaulicht der zweite Teil dieses Beitrags. Teil 1 des Beitrags erschien in...

Personenverkehr

Mit DB Arriva auf klarem Europakurs

Auch wenn Europa in diesen Wochen und Monaten enorme Herausforderungen zu bewältigen hat, die die Europäische Union auf eine harte Probe stellen, setzt der Personenverkehr der Deutschen Bahn auf das Zusammenwachsen Europas und seiner Verkehrsmärkte: Mit dem Kauf von Arriva im Jahr 2010 und dem damit verbundenen kontinuierlichen strategischen Ausbau im europäischen Regional- und Nahverkehr hat sich DB Bahn...

Internationaler Personenverkehr

Passagierrechte im Eisenbahnverkehr

Die Verordnung (EG) Nr. 1371/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr trat am 3. Dezember 2009 in Kraft und brachte insbesondere hinsichtlich der Haftung für Verspätungen und Zugausfälle sowie für Personenschäden wichtige Neuerungen. Der vorliegende Beitrag stellt dar, welche Rechte die Regelung für die Reisenden im...

Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV)

Erste Erfahrungen mit der Anwendung der TfV

Die in Deutschland erlassene Triebfahrzeugführerscheinverordnung, mit der ein EU-Führerschein zur stufenweisen Einführung bis 2018 vorgegeben wird, gibt den Eisenbahnen eine Vielzahl neuer verwaltungsintensiver Regeln auf, die die Anforderungen gegenüber den bisherigen Regeln der VDV-Schrift 753 deutlich erhöhen und die Bedingungen für die arbeitsteilige Zusammenarbeit und die Wirtschaftlichkeit der Eisenbahnen verschlechtern. Die Veränderungen gegenüber der bisherigen deutschen Regelung und die...

Zugdisposition im Störungsfall

Störfallprogramme betrieblich umsetzen

Der Bahnbetrieb wird durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst. Dieser Umstand führt zu vielfältigen Störungsursachen, und diese zu immer neuen Betriebssituationen, welche durch die Disponenten in den Betriebszentralen und Transportleitungen Tag für Tag gemeistert werden müssen. Störfallprogramme erleichtern die Disposition im Störungsfall – durch sie wird klar festgelegt, welche Maßnahmen bei störungsbedingten Streckensperrungen ergriffen werden müssen, welche Linien wo wenden...

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