Liebe Leser*innen,
ein Jahr des Umbaus soll 2026 werden, wenn es nach DB-Vorstandschefin Evelyn Palla geht. Seit Januar hat der Bahnkonzern eine schlankere Struktur mit weniger Geschäftseinheiten und Führungskräften, um leistungsfähiger und schneller zu werden. Die Reisenden dürfen sich auf gleich drei noch folgende Sofortprogramme freuen, die zu spürbaren Verbesserungen führen sollen.
Auch die Bundesregierung hat sich vorgenommen, den Schienensektor voranzubringen, und noch im vergangenen Jahr einige Gesetze beschlossen, die unter anderem die Einrichtung des Sondervermögens für die Infrastruktur und die Beschleunigung entsprechender Projekte regeln. Diese und weitere Neuerungen hat VDV-Rechtsexperte Markus Ring im Leitartikel für uns zusammengefasst (S. 6), der die erste Ausgabe des neuen Jahres mit unserem bewährten Schwerpunkt Eisenbahnrecht einleitet.
„Für die Deutsche Bahn gilt auch im neuen Jahr: Alles bleibt anders
Große praktische Bedeutung bei der Planung von Schienenprojekten hat das Verwaltungsrecht. Prof. Frank Zwanziger gibt in seinem Beitrag einen Überblick über die Materie (S. 12). Eine Besonderheit im deutschen Bahnsystem, die rechtliche Verankerung des Betriebsleiters und die mit dieser Position verbundenen Pflichten und Befugnisse bei der Untersuchung von Unfällen beleuchtet ein Beitrag von Horst-Peter Heinrichs und Michael Heß.
Lesen Sie außerdem: Leere Güterwagen im Zug – was Vertragspartner beachten müssen, der Trassenbot – eine Automatisierungslösung in den Leitstellen von DB Regio sorgt für mehr Effizienz bei Stornierungen, und: „Champions of Change“ – In Australien treibt eine Koalition der Willigen die Entwicklung der Schiene voran.
Ich wünsche einen gesunden und zuversichtlichen Start ins neue Jahr!

Ihr Martin Nowosad,
Chefredakteur