
Am Abend des 27. Juli 2025 entgleist in Riedlingen-Zell ein Regionalexpress schwer. Drei Menschen sterben, zahlreiche weitere werden verletzt. Stundenlang suchen Helfer*innen in den verkeilten Waggons nach Vermissten. Schon während der akuten Rettungsmaßnahmen wird klar, dass das Ausmaß der Katastrophe weit über die unmittelbaren Verletzungen hinausreicht. Die Betroffenen erleben Angst und die Unsicherheit, wie es weitergeht. Das Erlebte hinterlässt tiefe Spuren. Die unermessliche Trauer über die, die den Unfall nicht überlebt haben, nimmt Gestalt an. In solch einer emotionale Ausnahmesituation zeigt sich die Bedeutung professioneller psychologischer Betreuung und Nachsorge.