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Railway Tools soll Kombinierten Verkehr attraktiver machen

Stephan Kühn (DB Netz), Steffen Bilger (BMVI), Dirk Engelhardt (BGL), Dirk Flege (Allianz pro Schiene) (v.l.)
Stephan Kühn (DB Netz), Steffen Bilger (BMVI), Dirk Engelhardt (BGL), Dirk Flege (Allianz pro Schiene) (v.l.) (Foto: stephan-roehl.de)

Der Zugang zu kombinierten Gütertransportangeboten auf Schiene und Straße soll einfacher werden. Dazu haben das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene, die DB Netz AG und der Bundesverband Güterkraftverkehr Entsorgung und Logistik (BGL) Ende April in Berlin eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Darin wird vereinbart, die von DB Netz erstellte Online-Plattform railway.tools gezielt und kundenorientiert weiterzuentwickeln. Unterstützt wird das Vorhaben vom Bundesverkehrsministerium.

„Wir planen im Grunde eine digitale Logistik-Plattform für alle Transportvarianten im Vor-, Haupt- und Nachlauf“, erläuterte BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dirk Engelhardt das gemeinsame Ziel der Kooperationspartner. Derzeit sind Auskünfte über 20.000 Verkehrsverbindungen, rund 900 Ladestellen sowie Terminals, Züge und Operateure auf der Website railway.tools abrufbar. Verlader können hier Routen für kombinierte Verkehre zusammenstellen und in Zukunft auch Transporte buchen. Mangelnde Transparenz der Angebote auf der Schiene ist eine in der Logistikbranche oft beklagte Hürde für die Verlagerung von Transporten von der Straße, die mit dem neuen Angebot abgebaut werden soll.

Von einem bedeutenden Tag für den deutschen Güterverkehr sprach Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege. Er rief die Bundesregierung auf, den Kombinierten Verkehr stärker zu fördern, so wie es auch der im vergangenen Jahr beschlossen Masterplan Schienengüterverkehr vorsieht. Der Schirmherr der Kooperationsvereinbarung, Verkehrsminister Andreas Scheuer, bezeichnete railway.tools als einen wichtigen Schritt hin zu kundenfreundlicheren Logistikangeboten. Er wies darauf hin, dass der Bund bereits jetzt den Aus- und Neubau von Umschlagterminals für den Kombinierten Verkehr fördere.

Zur Plattform railway.tools

(12.06.2018)

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