
Auf der zweitägigen Konferenz „Anschluss erreichen“ Ende Mai in Berlin diskutierten 350 Vertreter*innen aus Kommunen, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, wie Bahnhöfe zu leistungsfähigen, sicheren und attraktiven Mobilitätsdrehscheiben ausgebaut werden können. Im Zentrum stand die Frage, wie funktionierende Anschlussmobilität gelingen kann – für Radfahrende, E-Scooter-Nutzende und zu Fuß Gehende gleichermaßen.
Einleitende Impulse kamen vom damaligen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, dessen Ministerium die Konferenz initiiert hatte, und dem Vorstandsvorsitzenden der DB InfraGO AG, Philipp Nagl. „Für einen attraktiven Schienenverkehr ist auch der Weg zum und vom Bahnhof entscheidend“, erklärte der Minister. „Deshalb denken wir die Anschlussmobilität bei allem mit, was wir bei der Bahn anpacken.“
Diskutiert wurden strategische Rahmenbedingungen ebenso wie konkrete Lösungen – von Planung und baulicher Gestaltung über Unterstützungsmöglichkeiten für Kommunen bis hin zu Betrieb und Organisation von Infrastruktur, insbesondere im Bereich Bike+Ride. „Es ist zwingend erforderlich, die bestehenden Beratungs- und Förderangebote für Kommunen zu verstetigen, damit wir die verschiedenen Verkehrsträger noch besser verzahnen und die Bahnhofsumfelder weiterentwickeln können“, betonte Bahn-Infrastrukturchef Nagl.
Mit dem Konzept der Zukunftsbahnhöfe hat die DB in den vergangenen Jahren den Grundstein für eine bessere Anschlussmobilität gelegt. Dabei werden die Verkehrsstation mit den Bahnsteigen, das Bahnhofsgebäude sowie der Bahnhofsvorplatz und das Umfeld aus einem Guss entwickelt. Bereits über 200 Bahnhöfe hat die DB nach diesem Konzept modernisiert. Zudem wurden mehr als 26.000 Fahrradstellplätze an über 300 Bahnhöfen errichtet. 2026 werden weitere 45 Standorte hinzukommen.
Vorträge zum Download sowie Fotos und weitere Infos zur Veranstaltung unter:
▶ https://radparken.info/veranstaltung-anschluss-erreichen-2026/
(27.07.2026)






